Wie vermutet, gibt es bei MSV-Fans einige Überlegungen zum Zuschauerzuspruch beim MSV Duisburg und weil Tina die Frage auch noch mit Bezug auf Schalke und dem BVB aufgegriffen hat, finden sich auch auf Schalker Seite Gedanken zum unterschiedlichen Publikumsinteresse.
Mir geht es allerdings gar nicht so sehr um die unterschiedlichen absoluten Zahlen, die natürlich mit Erfolgen der Vergangenheit und Traditionen der Aufmerksamkeit erklärbar sind. Mir geht es um den meiner Meinung nach großen Unterschied zwischen einem Stammpublikum und dem bei Erfolg immer wieder deutlich werdenden Potential an Zuschauern. Dieser Unterschied scheint mir größer zu sein als bei anderen Vereinen. Bleibt man in Duisburg nicht schneller zu Hause als anderswo? Ich mag mich irren, aber in diese Richtung geht mein Rätseln.
Für dieses Rätseln finden sich beim Googeln schnell mögliche Hinweise auf Antworten, sogar eine Art Rätsellexikon gibt es mit dieser allerdings nicht mehr ganz aktuellen Diplomarbeit aus dem Jahr 2000: “Sozialwissenschaftliche Analyse des Publikums des MSV Duisburg in der 1. Bundesliga”. Die Investition von 48 Euro für den rätselnden Zeitvertreib ist mir dann aber doch etwas zu viel. Da sie an der Sporthochschule in Köln verfasst wurde, schaffe ich es vielleicht demnächst sie mir auszuleihen. Außerdem findet sich hier ein am Kölner Institut für Sportsoziologie verfasster Aufsatz zum “Fußballpublikum in Deutschland”. Die Grundlage für diesen Aufsatz bilden Befragungen der Zuschauer von unterschiedlichen Fußballspielen, eines davon ist das Erstliga-Heimspiel des MSV Duisburg gegen den 1. FC Kaiserslautern aus dem Jahr 1998. In diesen beiden Fällen muss ich dem tiefen Kulturpessismus gegenüber dem Internet und seinem Informationsüberfluss nun leider recht geben, gesammelt habe ich, gelesen aber noch nicht.






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