Wir wissen noch nicht, ob Jürgen Gjasula morgen im Spiel gegen Alemannia Aachen wieder dabei ist. Ihr könnt euch vorstellen, ich hoffe es sehr. Denn fern liegen im Moment die Zeiten, in denen sein Trainer, wie seinerzeit Christian Gross beim FC Basel, Jürgen Gjasulas Leistungen vor der Presse rechtfertigen muss. Ich ahne ja mehr, als dass ich es genau verstehe, was er über Jürgen Gjasula sagt, aber irgendwie geht es meiner Meinung nach um Schwierigkeiten seines Spielers, die wir auch kennen gelernt haben und die er versucht als Teil einer Entwicklung einzuordnen.
Christian Gross spricht natürlich Schwiizerdütsch oder auch Schwyzerdütsch, wie es in einem Wikipedia-Artikel zur Sprache in derselben heißt. Diese Sprache ” isch ä Sommelbezeichnig fyr diejenige alemannische Dialekt, wu in dr Schwyyz un im Liechtestai gsproche wärre. In sinem Buech Was isch eigentli Schwyzerdütsch? (Originaltitel: Was ist eigentlich Schweizerdeutsch?) definiärt dr Arthur Baur scho im erschte Satz, dass Schwyzerdütsch d’Umgangssproch sig, wo im alemannische Teil vo dr Schwiizerische Eidgenosseschaft allgemein gültig sig. Es sig die diräkti Fortsetzig vom Idiom, wo die alemannische Iiwanderer mit sich brocht heige, wo sii sich in dr Schwiiz niidergloo heige.”
Einige Schweizer strengen sich schon sehr an, den Dialekt in die eigenständige Sprache zu verwandeln. Alles eine Frage der Zeit bei entsprechendem kulturellen und politischen Wollen. Ich werd´s wahrscheinlich nicht erleben, wie es ausgeht.





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