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Welchen Journalismus braucht die finanzielle Situation beim MSV Duisburg

Mir fällt auf, dass die Rheinische Post zumindest bei der Sportberichterstattung über den MSV Duisburg in der letzten Zeit eine der grundlegenden Tugenden des Journalismus (wieder) entdeckt hat. Zunächst wird gefragt und danach erst werden Meinungen gegenüber gestellt. Auf diese Weise kommt es zu diesem sachlichen Artikel, in dem die finanzielle Situation beim MSV Duisburg zumindest an der Oberfläche berührt wird.  Der Artikel scheint von Sorgen bei MSV-Fans inspiriert zu sein, wie sie sie hier im MSVportal seit langem geäußert werden. Im WAZ-Konzern ist man mit Kommentaren wie diesem über den “MSV und alle seine Amateure” zwar oft auch meinungstark, doch gerade beim Thema Finanzen fehlen mir einordnende Informationen und Fakten. Meinungsstark sind wir Fußballfans oft ja selbst schon.

Und wenn wir schon dabei sind, sei auf Tinas Beitrag in ihrem Achterbahn-Blog “Warum sich im Netz keine Sau für den MSV interessiert” verwiesen, in dem sie und Talk-Kollege André Wartmann sich ein paar Gedanken zum Online-Auftritt des MSV Duisburg und dessen Social-Media-Aktivitäten machen.

Auf eine neue Spielzeit in der Zweiten Liga

Und da haben wir es auch ganz offiziell: Die Pressemitteilung vom MSV Duisburg ist ins Haus gekommen:

Lizenz für 2010/2011 bestätigt!

Der Lizenzierungsausschuss des Ligaverbandes teilt mit, dass er die von der DFL Deutsche Fussball Liga GmbH auferlegte Bedingung als erfüllt ansieht.

Die Lizenz für die Spielzeit 2010/2011 ist somit erteilt.

Warten auf die DFL-Nachricht – Der Zeitvertreib mit Ennatz

Der gute Draht des RevierSport-Journalisten Thorsten Richter zu Roland Kentsch erlaubt es ihm, eine Stimmungslage in die gute Nachricht zu verwandeln: “Die Lizenz für den MSV ist da!” Roland Kentsch hatte die Unterlagen des MSV Duisburg in Frankfurt persönlich abgegeben und dabei mit alten Bekannten gesprochen. Ich denke, gerade wegen solcher Zusatzqualifikation wurde Roland Kentsch beim MSV Duisburg als Geschäftsführer angestellt. Wenn er schon mal da war, warum sollte er dann nicht mit dem Direktor der Lizenzierung Werner Möglich sprechen?

Und der hat Kentsch schon vorab beruhigt. „Er hat sich unsere Ausarbeitung angeschaut und war mit unserer Arbeit sehr zufrieden“, lacht Kentsch. „Natürlich müssen wir noch die formale Entscheidung der DFL am Freitag abwarten, aber ich bin mir nach dieser Unterhaltung ganz sicher, dass wir die Lizenz haben.“

Wegen solcher Sätze muss ich bei diesem gesamten Verfahren ständig an Schule denken. So richtig gefällt mir das allerdings nicht. Dadurch gerät das Verfahren in ein Wortfeld, das so gar nicht zu erwachsenem Handeln passt. Mir fällt es deshalb schwer, mir Menschen während des Lizenzierungsverfahrens vorzustellen, die ihre Arbeit allein um der Inhalte Willen erledigen – sowohl bei der DFL als auch bei den Vereinen. Ständig kommt mir dann so ein patriarchalischer Gestus auf Seiten der DFL in die Quere, einmal in strafender und einmal in beruhigender Weise. Merkwürdig das Ganze.

Übrigens könnte in einem Roman der Direktor des DFL-Lizenzierungsverfahrens nur bei einem ganz exzellenten Autor Werner Möglich heißen. Sprechende Namen! Nur sehr gute Autoren stellen sich den Holzhammer in die Ecke, um ihn dann sinnvoll zu gebrauchen. Die weniger Guten halten es nämlich fast immer mit der Wirklichkeit, und der Ausgang  des Ganzen wird ganz schnell absehbar – besonders wenn es in dem Roman um Lizenzierungsverfahren der DFL ginge.

Bis das gute Ergebnis auch offiziell verkündet wird, könnt ihr euch die Zeit des Wartens vertreiben mit einer kurzen Erinnerung von Bernard Dietz an die Fußballweltmeisterschaft 1978. Diktatur, Lagerkoller und die “Schande von Córdoba”! Die Älteren von euch wissen Bescheid.

Sprache und Wirklichkeit

In der Rheinischen Post “ringt” der MSV Duisburg um die Lizenz und im RevierSport heißt die Zeit von gestern bis heute das “bange Warten”. In Bielefeld titelt die Neue Westfälische: “Arminia Bielefeld vor Rettung in letzter Sekunde.” Das Bedrohliche wächst in Duisburg, die Erleichterung macht sich in Ostwestfalen breit. Beide Vereine befinden sich in derselben Situation. Die DFL verkündet das Ergebnis des Lizenzierungsverfahrens erst in naher Zukunft.

Die Dreiklassengesellschaft

Funktionäre und wirtschaftlich Verantwortliche des deutschen Fußballs sprechen immer öfter davon, wie sich die Verhältnisse in den Ligen verfestigt haben. Zunächst waren es in meiner Wahrnehmung die Verantwortlichen solcher Bundesligavereine, die die Abstiegszone der Bundesliga frühzeitig hinter sich lassen wollten und sich dauerhaft auf einem sicheren Mittelfeldplatz etablieren wollten. Allen voran war das bei Eintracht Frankfurt Heribert Bruchhagen, der sich mit seinen öffentlichen Kommentaren zu den Zielen der Eintracht stets darum bemühte, die Erwartungen von Fans zu dämpfen. Aus einem anderen Beweggrund heraus benennt nun auch der Vorsitzende der DFL-Geschäftsführung in einem Interview mit dem  Kicker zum gegenwärtigen Lizenzierungsverfahren die Bedingungen, unter denen die Vereine in den ersten beiden Ligen arbeiten:

Wir haben zwei Ligen, aber im Grunde reden wir über drei Tabellen. Die mittlere Tabelle beginnt bei Platz 13 der Bundesliga und geht bis Platz sechs der 2. Liga. Dort bewegen sich in der Regel Klubs, die nicht absteigen oder möglichst schnell aufsteigen wollen. In dieser Situation scheint die Gefährdung besonders hoch, tendenziell größere Risiken einzugehen. Es könnte daher sinnvoll sein, die Leitplanken enger zu setzen, selbstverständlich im Rahmen des gerade vom UEFA-Exekutivkomitee verabschiedeten Financial-Fairplay.

Die DFL hat deshalb eine Kommission eingesetzt, die Vorschläge zu einer Verschärfung des Lizenzierungsverfahrens erarbeiten soll. Was wirtschaftlich sinnvoll ist, wird Möglichkeiten zum sportlichen Erfolg weiter beschränken.

Der Umbruch bis ins Marketing hinein?

Gestern sprach ich ja schon nebenbei von der Psychologie eines Geschehens. Das lässt sich heute nahtlos fortsetzen. Marcel Herzog, Kevin Grund, Daniel Reiche, das sind drei Vertragsabschlüsse, die  an einem Tag verkündet werden. Das klingt gut, auch weil die Vertragsverhandlungen mit den einzelnen Spielern sehr unterschiedliche Voraussetzungen hatten. Marcel Herzog sprach sich am deutlichsten für den MSV Duisburg aus und kein anderer Verein war für die Öffentlichkeit im Gespräch. Das war bei Kevin Grund anders. Zwar war auch für ihn der MSV Duisburg erster Ansprechpartner, doch das Interesse von weiteren Vereinen wurde vertragsgesprächsbegleitend vermeldet. Von Daniel Reiche las ich nur einen Artikel über ein anfängliches Interesse des MSV Duisburg. Danach war nichts mehr zu lesen, wie es dort weiterging.

Drei Vertragsabschlüsse, die an einem Tag verkündet werden. Wie anders klingt das als die Meldungen von fehlgeschlagenen Vertragsabschlüssen vor der letzten Saison. Da geht es nicht um die zu erwartende Leistung der Spieler, sondern um die Stimmung, die sich im und um den Verein herum verfestigt. Es entsteht ein anderes Selbstbewusstsein im und um den Verein herum, wenn ein Spieler lieber beim MSV Duisburg bleibt als zu wechseln. Deshalb hat diese Meldung von drei Vertragsabschlüssen an einem Tag einen Wert über die reine Information hinaus. So eine Meldung schafft Stimmung.

Dazu passt die gestrige Pressemeldung vom Beginn des Dauerkartenverkaufs, die auch auf der MSV-Seite zu finden ist. Da hat sich jemand Gedanken gemacht, das lässt sich anerkennend feststellen. Nicht nur, dass ein Dauerkartenkauf bis zum ersten Heimspiel mit einer Verlosung von3 x 10 Logenkarten verbunden ist:

Dem Gewinner, wie bis zu neun weiteren MSV Fans seiner Wahl (Personen mit Stadionverbot ausgeschlossen), winkt der Besuch einer Loge, mit den damit verbundenen Vorteilen wie ausreichende Bewirtung vor und nach dem Spiel.

Diese Marketing-Aktion verbuche ich noch unter der Rubrik beliebiges Schrottschuss-Instrumentarium – ein Aktionismus, der in allen Branchen immer wieder gerne gezeigt wird, wenn “wir mal wieder was besonderes für unsere Kunden brauchen”. Es ist eine symbolische Geste für die Bestandskunden, die für Neukunden keine Relevanz hat. Ich jedenfalls kenne niemanden, den solch eine Verlosung in seiner Entscheidung für den Dauerkartenkauf beeinflusst. Dennoch halte ich solch eine symbolische Geste für notwendig!

Es muss nur etwas hinzukommen, und das geschieht in der nächsten Saison:

Neben den bereits bekannten Vorteilen beim Kauf einer Dauerkarte erhält jeder Dauerkartenkunde den exklusiven Schal „DAUERZEBRA“. Dieser Schal ist nicht käuflich zu erwerben, sondern wird nur an echte DAUERZEBRAS ausgegeben.

Ich hätte zwar ein anderes Wort gesucht, um die Dauerkartenkäufer zu benennen, doch halte ich diese Aktion für ein sehr gutes Vorhaben, das mehr als eine symbolische Geste ist. Der Dauerkartenkauf erhält auf diese Weise einen emotionalen Moment, der über die rein geschäftliche Transaktion hinaus geht. Darüber denken im Fußball der Gegenwart alle nach, wie passen das Geschäft und die Fußballwerte der Anhänger zusammen. Mit dem Schal, der sich nicht kaufen lässt, und der eine besondere Zugehörigkeit zum MSV Duisburg ausdrückt, gelingt diese so schwer herzustellende Einheit von Geschäft und Fußballwerten der Anhänger vorbildlich. Vielleicht wirkt sich der Umbruch der Mannschaft in allen Bereichen aus? Vielleicht deutet sich hier ein neuer Geist im Verein an? Die Finanzlage zwang zu einem Umbruch. Bislang war immer nur von der Mannschaft die Rede, vielleicht erleben wir den Umbruch nun auch auf anderen Ebenen des Vereins.

Allerdings muss ich auch noch erwähnen, all diese Zukunftsmusik wird nun angestimmt, obwohl es noch immer keine offizielle Bestätigung gibt, dass die Lizenz-Auflagen erfüllt wurden. Wir sehen, alles geschieht gleichzeitig und manches, was hinter den Kulissen geschehen ist, muss später nachgereicht werden, weil es Statuten und Regeln so vorschreiben. So will ich das mal deuten.

Innere Betriebsamkeit, äußere Ruhe

Selbst wenn wir es uns in vielen Momenten einer laufenden Spielzeit nicht so richtig vorstellen können. Das Leben ist immer auch ein wenig mehr als Fußball, und Fußball ist immer auch ein wenig mehr als der MSV Duisburg. Weil es so ist, gäbe es eigentlich immer was zu schreiben, auch wenn über den Verein aller Vereine nicht viel Neues zu hören ist. Allerdings geht es mir gerade genauso wie dem MSV Duisburg. Ich weiß, es gibt das Datum, an dem das Tagesgeschäft unweigerlich weitergehen wird, doch im Moment besinne ich mich für den Zebrastreifenblog gerade auf alte Ziele und konzeptionelle Arbeit und die Frage, wie diese für mich grundsätzlichen Anliegen mit dem Tagesgeschäft in Zukunft zusammen zu bringen sind. Und so fehlen mir zurzeit die schnellen Worte.

Was gab es nicht alles für Vorhaben? Doch das Festhalten an Konzepten verlangt einfach mehr Zeit, um angestrebte Ziele zu erreichen, sei es der Aufstieg oder Texte mit Substanz zu anderen Themen als dem letzten und dem nächsten Spieltag. Die Ereignisse beim MSV Duisburg in der letzten Saison erforderten allerdings immer auch schnelles Bearbeiten, wenn ich dem hauptsächlichen Anlass dieses Blogs gerecht werden wollte. Gleichzeitig ist diese Notwendigkeit der schnellen Bearbeitung immer auch das einfachere Vorgehen um Worte für diesen Blog zu finden. Man sieht hoffentlich das Dilemma, mit dem sich auch jeder Absteiger aus der Bundesliga bestens auskennt. Konzepte schön und gut, doch das einzig mögliche Ziel nach einer Abstiegssaison, der sofortige Wiederaufstieg, ist mit großer Wahrscheinlichkeit nur durch schnelles Reagieren auf dem Spielermarkt erreichbar.

So lange genügend Geld vorhanden ist, scheinen dann Konzept und kurzfristiges Ziel sogar deckungsgleich zu sein. Vor zwei Wochen noch hieß es, die Schulden von Hertha BSC Berlin seien so hoch, dass aus der Erstliga-Mannschaft kaum Spieler gehalten werden können. Nun bleiben sogar Ramos und Raffael als Teil-”Achse des Aufstiegs“. Der Gedanke an das Geld wird in die übernächste Saison verschoben. Klappt es mit dem Aufstieg, wurde alles richtig gemacht. Klappt es nicht, … Aber an noch größere Schulden will bei dieser Hoffnung jetzt natürlich niemand denken.

Mit diesem von Hertha BSC Berlin angestrebten Balanceakt war der MSV Duisburg während der letzten zwei Jahre nicht erfolgreich. Im Augenblick hat man den Eindruck, nun schwebt der Verein an einem Sicherungsseil, dessen anderes Ende hinter die Kulissen führt. Wir wissen aber, dort hat Roland Kentsch die Kurbel der Drahtseilrolle fest in der Hand, und er bemüht sich, das Sicherhungsseil auf eine Höhe zu ziehen, von der aus der Verein sich wieder auf das Drahtseil begeben kann. Gut ausgestattet ist so eine Sicherungsvorrichtung aber nur mit einen zweiten Mann an der Kurbel, deshalb hat Roland Kentsch den Finanzfachmann Henrik Wiehl, einen Mitarbeiter aus Bielefelder Zeiten, zum Mitanpacken geholt.

Gleichzeitig steht Bruno Hübner in der Manege und beruhigt das Publikum, was auch von Journalisten dankbar aufgegriffen wird und aufmerksame Medienbeobachter angesichts identischer Texte darüber nachdenken lässt, ob die RevierSport bei Der Westen demnächst regelmäßig mit am Newsdesk sitzt. Wie schnell wird doch aus der platonischen Liebe einer Kooperation die verschmelzende Hingabe der Lebensgemeinschaft in der großen Familie des WAZ-Konzerns. Bruno Hübner belässt es nicht nur bei Ansprachen, er holt mit Julian Koch auch schon einen neuen Trapezkünstler in die Manege. Ich meine auch, Bruno Hübner findet sehr passende Worte für die Situation. Wie wir Finanzkrisen-Experten wissen, geht es in solchen Zeit immer um “Psychologie”. Es geht um die stimmige Rede über die Gefühlslage zwischen Besorgnis, Einsicht in notwendige Maßnahmen angesichts der Gegebenheiten und Hoffnung auf die Zukunft. In solch einer Situation geht es um Vertrauen, und Bruno Hübner ist der Mann beim MSV Duisburg, der weiß, dieses Vertrauen verspielt man durch Schönreden. So einen Mann brauchen wir Zuschauer, so lange wir das Sicherungsseil noch belastet sehen.

Hat sich eigentlich noch jemand am Samstag während des Endspiels der Champions League an zwei, drei Heimspiele des MSV Duisburg erinnert? Aachen, Kaiserslautern und wegen des Unentschiedens mit Abstrichen Oberhausen huschten mir immer wieder in den Kopf, als ich die vergeblichen Versuche des FC Bayern München sah, gefährlich vor das Tor von Inter Mailand zu kommen. Es gibt trotz des so großen Unterschieds in der spielerischen Qualität eine grundsätzliche Gemeinsamkeit, den das Spiel als Eindruck bei mir hinterlässt. Die eine Mannschaft versucht das Spiel in die Hand zu nehmen, die andere bewegt sich so perfekt organisiert im Gegenzug, dass es bei dem Versuch bleibt und sich kaum Torgefahr entwickelt. Dagegen ist man sich nach kurzer Zeit fast sicher, mindestens ein Konter dieser sehr gut organisierten Mannschaft wird durch ein Tor abgeschlossen. Das Endspiel im DFB-Pokal, eine Woche zuvor, gehörte hingegen einem anderen “Genre” an und natürlich nicht, weil der FC Bayern München das Spiel gewann, sondern weil hier beide Mannschaften von Anfang an versuchten, das Spiel durch Ballbesitz zu gestalten. Was mich an die erste Halbzeit des Heimspiels gegen den FC St. Pauli erinnerte, in der der MSV Duisburg den Hamburgern wie die Bremer den Bayern hoffnungslos unterlegen war.

Lothar Niemeyer hat übrigens noch nicht auf meine Mail geantwortet, welche gemeinsame Zeit er mit Marcus Feinbier beim MSV Duisburg gehabt hat. Da bleibe ich am Ball.

Die Lizenz zu welchen Bedingungen?

So, gestern haben wir es erfahren. Der MSV Duisburg hat die Lizenz für die Zweite Liga erhalten, muss aber die Planzahlen nacharbeiten. Denn diese sind, wie Roland Kentsch im RevierSport zitiert wird, “zur Diskussion gestellt worden”. Bestimmte Bedingungen müssen erfüllt werden. Wie diese Bedingungen aussehen weiß die Öffentlichkeit zurzeit nicht, auch wenn sich Sorgen machende MSV-Anhänger bei ihren Überlegungen zu diesen Bedingungen auf die BILD berufen. Wenn ich die Meldung in der BILD aber lese, sieht mir das nicht nach investigativem Journalismus und eingeholten Informationen aus. Da wird geschrieben: “Nach BILD-Informationen geht es bei den Auflagen um massive Transfer-Erlöse, die Vorlage bzw. feste Zusage eines Hauptsponsors, Mietminderung der Arena, Vermarktung des Arena-Namens und Sponsoring-Einnahmen.”  Meiner Meinung nach hat da einer in der Redaktion mal überlegt und nicht nur erfunden, welche Möglichkeiten  der MSV Duisburg hat, Geld zu erwirtschaften. Diese Möglichkeiten hat er alle aufgelistet und davor das “Nach BILD-Informationen” geknallt. Da sage ich drauf, nach Zebrastreifenblog-Informationen weiß zurzeit Roland Kentsch, welche Bedingungen für die Lizenz-Erteilung noch zu erfüllen sind.


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