Archiv für Januar 2009

Mitten in Meiderich – Folge 1

Gerade habe ich mir 5 Minuten 42 Sekunden Web-TV beim DSF angesehen, die 1. Folge von „Mitten in Meiderich„, die Mini-Doku für zwischendurch. Als MSV-Fan bin ich da ganz angetan, aber ob das in Gesamtdeutschland funktioniert, wage ich zu bezweifeln. Muss aber wahrscheinlich gar nicht, vielleicht reicht schon die Region und da hat man ein paar nette Bilder, hauptsächlich das Ruhrgebiet in bekannter industrieller Manier, dazu kommen die O-Töne Peter Neururers, ohne die übliche Interviewdistanz, authentisch und ein Kommentar in locker-flockigem Plauderton. Allzu viel Innenblick ins Tagesgeschäft wird da aber nicht gewährt. Hauptsächlich ging es um Peter Neururers Verhältnis zum Job. Verständlich, schließlich entsteht da ein öffentliches Bild. Das muss man sich immer bewusst machen. Ich nehme mal an, nein, ich hoffe es sogar sehr, dass da kein Bild und kein Ton rausgeht, ohne dass die Presseabteilung  draufgeguckt hat. Da machen sich wohl meine leisen Zweifel an der professionellen Führung dieses Vereins bemerkbar und mein Wunsch nach dem Ausweis von Professionalität kollidiert da mit meinem Wunsch nach möglichst unverfälschter Wirklichkeit. Muss ich über mich selbst lachen.

Stilistisch lehnt sich auch das Kurzformat an bekannte Doku-Formate des sonstigen Fernsehens an. Da lag ich mit meiner Prognose Fußballplatz statt Zoo nicht falsch. Den Spannungsbogen soll das Projekt Wiederaufstieg bringen. Da wollen wir mal hoffen, dass der Bogen lange trägt. Trotz der guten Bilder und O-Töne wirkt das Ganze im ersten Moment dennoch semiprofessionell, vor allem weil der Videojournalist selbst die Kommentare spricht und merklich keine Sprecherausbildung hat, vielleicht aber auch weil manche Sequenz etwas inhaltsleer daherkommt und mehr den Alltag des Drehs zeigt als den Alltag Peter Neururers. Macht aber nichts auf dieser kurzen Erzählstrecke. Ich bin am Dienstag wieder dabei. Hat Spaß gemacht.

Von Machtverhältnissen und einem Zitat

Obwohl ich während dreier Tage in Berlin trotz Pokal-Achtefinale nicht dazu kam, an Fußball zu denken, ist mir beim nachträglichen Blättern durch die Nachrichtenlage das aktuelle Geschehen ein wenig aus dem Blick geraten. Als erstes stieß ich nämlich auf einen Vorbericht zum Rückrundenauftakt vom MSV im RevierSport und statt mich endlich dem Fußball wieder hinzugeben, ging mir sofort ein eher zeitloser Gedanke über das Wesen von Sprache durch den Kopf. Stellte ich doch einmal mehr fest, das Schöne an der Sprache ist ihre Eigenständigkeit, die der Absicht des Sprechers nur allzuoft entgegensteht und so manchen unverhofften und deshalb enthüllenden Einblick in Denkweisen des Sprechers bewirkt.

In besagtem Artikel geht es zwar um die mögliche Startelf in Rostock, doch wird er angesichts der gewichtigen Entscheidung mit der Feststellung eingeleitet, dass das interne Spiel um die letzten vier Plätze der Startelf auch vom Manager und Vorstandsvorsitzenden gesehen wurde. Wo Walter Hellmich schon mal da, warum soll er da nicht auch zu Wort kommen? Weder ein Journalist noch Walter Hellmich lassen sich solche Gelegenheiten der öffentlichen Stellungnahme entgehen.

Wir werden uns am heutigen Donnerstag sicherlich zusammensetzen und darüber sprechen, aber die Trainer haben bei mir immer freie Wahl. Peter entscheidet und ich bin genauso gespannt wie alle anderen auch.

Das also sagt Walter Hellmich über die von Trainer, Manager und Vorstandsvorsitzenden gemeinsame Nachbetrachtung des internen Testspiels, und eindrucksvoll ist dabei zu beobachten, wie seine Sprache die  Verhältnisse im Verein wiederspiegelt. Betont der Vorstandsvorsitzende doch eine Selbstverständlichkeit und möchte sie anscheinend als besondere Qualität seines Führungsstils verstanden wissen. Gerade weil er aber darauf hinweist, wirkt diese Selbstverständlichkeit als gönnerhafte Geste des Machthabers und nicht als Ausdruck einer überlegten Strategie. Hier setzt sich das unternehmerische Denken des Bauunternehmers fort in einem Bereich, wo es nicht hingehört. Er ist sich bewusst, dass er delegieren muss, tut das aber mit dem Gestus desjenigen, der notfalls selbst eingreift, weil er sich auskennt mit dem, womit sich seine leitenden Angestellten beschäftigen. Das ist bei allem Verdienst von Walter Hellmich die Krux des Vereins aller Vereine, seit es nicht mehr nur ums Geld geht, sondern auch um die Organisation der zu leistenden Arbeit. Das wirkt Atmosphärisch. Ohne sich dessen bewusst zu sein, entlässt Walter Hellmich durch seine patriarchalische Haltung auch seinen Trainern gegenüber sie zum Teil aus der Verantwortung für ihre Arbeit. Gunst fällt mir dazu ein, wenn ich dieses Verhältnis Vorstandsvorsitzender und Trainer näher betrachte. Was ja von Walter Hellmich als dauerhafter Vertrauensbeweis eigentlich positiv gemeint ist, was aber den Günstling gegenüber dem Gunst Gebenden wenig selbstbewusst erscheinen lässt. Ich glaube nicht, dass Walter Hellmich damit bewusst agiert, doch ich glaube, solange sich die klar formulierten Kompetenzen nicht grundsätzlich aus der Struktur ableiten, wird die Arbeit eines Trainers erschwert.

So ist Fußball – Der MSV als Doku-Star

Was dem Zoofreund recht ist, soll dem Fußballfan nicht vorenthalten bleiben. Das überaus erfolgreiche Genre Doku-Weekly erhält einen neuen Schauplatz und Zentrum des Ganzen ist der MSV Duisburg. „Mitten in Meiderich – die MSV Duisburg Doku“ lautet der Titel der Serie, deren erste Folge heute ab 17 Uhr im Netz beim DSF zu sehen ist und deren neue Folgen danach jeden Dienstag ab 17 Uhr abrufbar sind. Statt in Ställe und Käfige sehen wir in Umkleidekabinen und Geräteräume. Nicht der Pfleger erklärt, wie er Nilpferde dazu bringt, das Maul für die Zahnpflege zu öffnen, sondern Peter Neururer erläutert womöglich, wie er unserem Mittelfeld beibringt, dass Kouemaha nicht allzu steil geschickt werden kann und Sandro Wagner beim langen Pass hohe Bälle nicht erorbert. Und keine Löwe brüllen, sondern die Stürmer des Vereins aller Vereine, wenn sie dann doch das Tor treffen – so hoffen wir jedenfalls. Der MSV kündigt die auf 18 Folgen konzipierte Serie stolz an, und wir hoffen ebenfalls, dass sich dort alle Manni Burgsmüllers „Helden der Kreisklasse“ in jeder Hinsicht zum Vorbild nehmen. Aufstieg ist nämlich unter weitaus schlechteren Bedingungen machbar!

Ein diplomatischer Fan: Sparkassenchef Grzesiek

Welchen Stellenwert der Fußball in unserer Gesellschaft einnimmt, zeigt sich gerne auch dann, wenn öffentlich bedeutsame Führungspositionen einer Stadt mit Stadtfremden neu besetzt werden. Von der Spitze der Duisburger Sparkasse wechselte Artur Grzesiek zum 1. November letzten Jahres rheinaufwärts an die Spitze der Sparkasse KölnBonn. Nun gab es am Wochenende im Kölner Stadt-Anzeiger das große Antrittsinterview. Natürlich spielte zunächst der umstrittene Beratervertrag für Rolf Bietmann die Hauptrolle im Interview – für Nichtkölner: einmal mehr steht die KölnBonner Sparkasse unter Klüngel-Verdacht, doch zum Ausklang menschelte es ein wenig und der Imi Grzesiek wurde auf seine Kölntauglichkeit hin abgeklopft:

Haben Sie schon Mentalitätsunterschiede festgestellt?

GRZESIEK: Nein. Duisburg ist ja nicht so weit weg. Im Revier ist man sehr offen. Das ist hier ähnlich. Deshalb fühlen wir uns hier sehr wohl. Mit dem Menschenschlag werde ich gut klar kommen.

Dann müssen Sie den Fußballverein aber nochmal wechseln. Erst Dortmund, dann Duisburg, jetzt Köln.

GRZESIEK: Das klingt ja so, als sei ich ein Wendehals. Das stört mich sehr. Ich bin seit 1963 Fan von Borussia Dortmund. Man kann sein Fan-Herz nicht einfach wechseln. In Duisburg bin ich sehr schnell in die Gremien des MSV gekommen, weil es dem Verein sehr schlecht ging. Durch diese intensive Tätigkeit ist mir der MSV ans Herz gewachsen. Aber ich weiß natürlich, wie diese Region am FC hängt. Der Verein ist wichtig für die Region und damit auch für uns. Ich freue mich auf die Spiele und auf das Stadion.

Man sieht, der zugezogene Wirtschaftsführer einer Stadt, die einen Teil ihrer Identität auch aus dem Fußball bezieht, tut gut daran, sich diplomatischen Sympathie-Bekenntnissen nicht zu verwehren.

Eine Anekdote aus dem Hause Neururer

Wer kennt sie nicht die Geschichten von verlorenen Daten und diesem Gefühl der vergeblichen Arbeit. Auch im Hause Neururer verschwanden sie einst, wie er selbst bei „11 Freunde“ erzählt. Was nicht weiter erwähnenswert wäre, wenn sich hier nicht zudem der akribische Arbeiter und Vordenker öffentlich zeigte. Ein gelungener Dreh, wie mit einem uns allen bekannten Versagen – wenn auch nur in Teilschuld –  zugleich Sympathie und Respekt gewonnen werden kann. Für so was brauchen andere teure PR-Berater. Wenn er beim Training mit dem Verein aller Vereine nur halb so gut ist wie mit der Außendarstellung seiner Person, wird das was  mit der Rückrunde!

MSV im kicker-Test

Hatte ich bislang ganz übersehen: Auch bei der Fachpresse in der Rückrunden-Vorausschau finden sich schon oft geschriebene und gelesene Worte über den MSV wieder. Aber aus der Fan-Perspektive hofft man ja immer wider besseren Wissens auf ein anderen Ausgang des Ganzen.

Ahanfouf zum zweiten

Die von Wehen Wiesbaden im Pressetext zur Ahanfouf-Entlassung benutzte Formulierung „laufendes Verfahren“ ließ mir keine Ruhe. Und auch wenn wir ja wissen, dass die BILD-Zeitung ihre Meldungen gerne selbst erfindet oder aufhübscht, steht hier also jetzt der Verweis auf die berühmten Quellen der BILD-Zeitung.

Wenn ich diese Information dann glaube, wirkt es so, als habe der Verfasser der Pressemeldung einfach nur zu wenig Sprachgefühl. Den dramatisierenden Klang des Ausdrucks hat er anscheinend nicht wahrgenommen. Denn was sich Ahanfouf geleistet haben soll, scheint mir nichts anderes als die oft gesehene Bockigkeit eines Spielers, der sich zu Unrecht degradiert glaubt.

Interessant an der Meldung ist aber auch diese selbstverständlich angenommene Dehnbarkeit des Wahrheitsbegriffs. Schließlich geht es um überprüfbare Fakten. War Ahanfouf im Stadion oder nicht? Ist er zu den Reha-Terminen erschienen oder nicht? Da sollte es doch keine Zweifel geben. Aber im Fußball sind es die Agierenden gewohnt, dass mit den Fakten auch andere Wirklichkeiten herstellbar sind. Das ist alles eine Frage des aktiven Zupackens auf möglichst vielen Ebenen. Berater können noch was drehen, denn es gibt immer Vereinsverantwortliche, die auf bislang übersehene Wege zum Erfolg hoffen. Manchmal lassen sich die Interessen eines Sportjournalisten mit denen des Fußballers in Deckung bringen. Und so wird um Wahrheit und Deutung gerungen, wo es früher einfach nur um zählbare Leistung ging. Auch in diesem Bedürfnis die Wirklichkeit zu kontrollieren und selbst zu inszenieren erweist sich Fußball als Teil der Unterhaltungsbranche.

Brauchtumspflege mit zwei Identitäten

Der Spielplan dieser Saison zwingt mich nach langen Jahren mit einer unproblematischen Doppelidentität als ruhrpottstämmiger Kölner oder wie es in Köln korrekt heißt als Imi,  zu einer schmerzlichen Entscheidung. Vorausschauende Leser, die mit dem Kölner Brauchtum vertraut sind, werden vielleicht ahnen, worum es sich handelt. Am Karnevalssonntag wird das Heimspiel des Vereins aller Vereine gegen 1860 München um 14:00 Uhr angepfiffen, zur selben Zeit geht es in meinem Veedel vor dem Haus von Freunden um das Brauchtum, das hier in Köln vor allem Fastelovend oder auch Fasteleer heißt, was  anderswo nur unzureichend mit Karneval übersetzt wird. D´r  Zoch kütt, heißt es dann nämlich. Nichtkölnern sei erklärt, dabei handelt es sich nicht um die auch überregional bekannten Schull un Veedelszöch, die fast denselben Zugweg nehmen wie der Rosenmontagszug und die so heißen, weil sie aus Schul- und Veedelsgruppen bestehen.

Der Kölner ist aber im Veedel zu Hause und möchte auch dort seinen „Zoch“. Was allerdings auch immer schwierig zu bewerkstelligen ist, überhaupt nicht fernsehgerecht wirkt und deshalb allemal zu unterstützen ist. Nirgendwo sonst geht es in Köln mehr um Volkskultur, die im Alltag lebendig ist, wie bei diesen kurzen Veedelszügen. Um diese Volkskultur  geht es bei einem Sonntagnachmittag im Stadion in gewisser Weise natürlich auch, aber am kommenden Karnevalssonntag lasse ich dem Kölner in mir den Vortritt – auch wenn ich jetzt schon weiß, dass dann hin und wieder sich die Duisburger Seele kurz melancholisch bemerkbar macht. Da ärger ich mich doch gerade wieder über den Abstieg. Denn mit einem möglichen Spieltermin am Samstag hätte ich einmal mehr Spass an d´r Freud mit beiden Identitäten gehabt. Und nun wird eben kein Tor bejubelt – Peters Zufriedenheit mal in die Zukunft fortgeschrieben. Nun wird etwa eine Stunde Strüsje und Kamelle gefangen, das Fässchen Kölsch wird geleert und den Trömmelchen wird zujehört, denn mer stonn dann all parat.

Ich weiß, die Duisburger Freunde können sich so etwas nur schwer vorstellen und daran merke ich, wie lange ich schon in Köln lebe. Doch dieser Karneval im Veedel, weit ab von den Massen der Innenstadt, dieser Karneval macht Spaß. Und sollte es einmal für den MSV am Karnevalssonntag um richtig was gehen, dann werde ich sicher auch der anderen Identität wieder den Vortritt lassen. Denn das ist das Schöne, wenn man in zwei Kulturen zu Hause ist, man hat immer die Wahl und sucht sich das Schönste raus.  In zwei? Kulturen? Zu Hause? Müsste eigentlich aus anderen Zusammenhängen bekannt vorkommen. Funktioniert ganz gut. Wird ja immer mal wieder gerne bezweifelt, wenn es nicht um Städte sondern um Nationen geht.

Ahanfouf wird nicht glücklich

Mit leichter Verspätung verkündet der SV Wehen Wiesbaden offiziell, Abdelaziz Ahanfouf wurde Ende 2008 fristlos gekündigt.  Mit Ahanfouf und dem Fußball ist das seit seinem Weggang Richtung Bielefeld nichts Richtiges mehr geworden. Wahrscheinlich erinnert er sich da in dieser Vorkarnevalszeit melancholisch an den überall gerne gehörten Karnevalsklassiker, „Ach, was war das früher schön bei dem MSV …“ Da konnte sich einer wie Ahanfouf noch so richtig schön fallen lassen. Wie vergänglich ist das Glück.

Neuville stellt klar!

Die BILD-Zeitung erfindet sich ja gerne ihre Meldungen selbst. Was in der Welt des Fußballs  manchmal ebenso  gerne als Serviceangebot genutzt wird. Wieso nicht vor Vertragsgesprächen die Ausgangslage etwas verbessern? Haben alle was davon. Die Zeitung ihren Inhalt, der Spieler den höher dotierten Vertrag. Doch Oliver Neuville ärgert sich darüber, so sagt er in einem Interview mit der BILD, auf  das der BILDblog hinweist. Anfang des Jahres hatte es ja Gerüchte gegeben, der MSV sei an Neuville interessiert. Aber Neuville bestreitet, dass es Kontakte gegeben hat. „Ich habe weder mit Duisburg-Chef Hellmich gesprochen noch mich mit ihm getroffen“, sagt er im Interview mit Dirk Krümpelmann. Dirk Krümpelmann nun ist Autor eben jener Meldung, in der von der Begegnung Walter Hellmichs mit Oliver Neuville im Schweizer Ferienort Hellmichs berichtet wurde. So schafft sich die Zeitung ihre Inhalte über Wochen selbst. Und ich stelle mir vor, wie sich Neuville und Krümpelmann gegenüber sitzen und weiß nicht so recht, wie sich das anfühlt so ein Interview, in dem dann so getan wird, als ob die Meldung aus dem Nichts entstanden ist, als ob sie über etwas reden, was irgendwoher gekommen ist, nur nicht aus der Tastatur des Herrn Krümpelmann. Was für ein Wahnsinn! Walter Hellmich aber steht in meinen Augen leider nicht so weit über den Dingen, als dass es mir nicht möglich schiene, er habe bei diesen Gerüchten auch ein wenig mitgeköchelt, sobald jemand, nämlich Neuville in diesem Fall, den Gedanken in die Welt bringt. Schade eigentlich!


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