Zur Beruhigung denke ich an Nicky Adler

Normalerweise gebe ich ja hier einen Einblick in meine Gefühlswelt nur dann, wenn das mich beschäftigende Spiel schon stattgefunden hat. Ein bisschen Mehrwert über das reine Fantum hinaus sollte nämlich aus meiner Sicht so ein Text schon haben. Dass ich allmählich unruhig werde, muss man doch wahrscheinlich niemandem, der heute Abend ins Stadion geht, erzählen. Es sind noch 5 Stunden  und 15 Minuten bis zum Anpfiff, noch 2 Stunden 45 Minuten sind es, bis ich aufbreche, und in 2 Stunden 44 Minuten werde ich ein drittes Mal kontrollieren, ob ich meine Eintrittskarte eingesteckt habe. Nur das jetzt zu schreiben, genügt meinen Ansprüchen nicht, schließlich kennen wir als Anhänger des Vereins aller Vereine alle die Bedeutung des heutigen Spiels. Aber irgendwas muss ich jetzt tun. Wie schon Tom Starke in „Mitten in Meiderich“ sagte, nein, das ist kein Endspiel. Es ist eben nur sehr wichtig. Ja, doch, wirklich wichtig. Aber auch wenn wir verlieren sollten, ist noch alles drin. Es wäre aber besser, wir verlieren nicht. Daher ist es schon wirklich ganz wichtig. Ein … nein, das Wort haben wir nicht, kein Sechs-Punkte-Spiel. Das wäre jetzt zu wichtig. Aber irgendwie fast ein Vier-Punkte-Spiel? Eben ein bisschen mehr als wichtig.

Voraussichtlich wird Peter Neururer endlich auch mit dem Publikum zufrieden sein. 17.500 Karten sind schon verkauft. Da sollten es dann nun gegen Mainz 05 die schon gegen Freiburg anvisierten 20.000 Zuschauer werden. Es zieht mich also gedanklich alles nach Duisburg, dabei muss ich vorher noch in Köln ein Mittagessen kochen und eine Mail gibt es auch noch zu beantworten. Irgendwas zum Ablenken wäre nicht schlecht, auch wegen des Mehrwertes hier. Deshalb will ich ab jetzt bis gleich immer mal wieder über den Zweijahresvertrag für Nicky Adler nachdenken. Nicky Adler muss ja im Training sehr gut sein. Kann das jemand bestätigen? In einem Spiel dieser Saison habe ich nicht einmal im Ansatz sehen können, was seine Qualitäten sind.  Ein Mann für die Zukunft, heißt es und Bruno Hübner sagt, er habe Pech gehabt in letzter Zeit. Bei solchen Sätzen bleibt in einem Verein wie dem MSV Duisburg immer nur die Hoffnung, dass die Voraussagen der Verantwortlichen sich tatsächlich auch einmal bewahrheiten. Hat das nun gelangt als Mehrwert? So eine Frage? Ein anderer beruhigender Gedanke ist übrigens der Spielstand von 2:0 nach 88 Minuten.

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