Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin!

Gestern der Besuch in Duisburg bei Muttern mit kurzem Blick in die NRZ, bei dem ich meine Vorüberlegungen zum Freitagspiel auch durch den Print-Kollegen von Marco Röhling bestätigt sah. Nicht alle am Spiel Beteiligten hatten offenbar die selben Interessen. Da erweist sich dann der Fußball der Gegenwart als so anders als der Fußball der 60er, wie er etwa in der Doku am Freitagabend zu erleben war. Da erweisen sich heute viele Fußballer eben in erster Linie als Arbeitnehmer, die von ihrem direkten Vorgesetzten gerade zum Ende einer Saison hin besonders motiviert werden müssen.  Was häufig dann misslingt. Da fühlt sich etwa ein Makiadi eben nicht mehr wie ein Spieler in den Anfangstagen der Bundesliga seinem Verein besonders verbunden. Woraus sich früher dann die selbstverständliche Verpflichtung zur Anstrengung ergeben hat. Oder auch das  mögliche Malocher-Schicksal ist nicht mehr so präsent. Da geht es nicht mehr um sozialen Aufstieg. Der ist geschafft. Das führt mich natürlich wieder zu einem meiner Lieblingsthemen, dem Selbstverständnis heutiger Fußballprofis. Darüber werde ich demnächst noch was schreiben, wenn ich mehr Zeit habe. Denn das Selbstverständnis eines Unterhaltungskünstlers anderer Sparten kann sich ein Makiadi eben nicht so einfach zum Vorbild nehmen. Auch wenn ich es als Zuschauer manchmal gerne so hätte. Leistung im Fußball beruht aber auf komplexeren Gegebenheiten als die wiederholbare Leistung eines Artisten oder Schauspielers. Das soll hier für heute erst einmal genügen.

Denn gestern habe ich auch mit den Berichten, wie etwa hier, vom ersten Aufsteiger in der 3. Liga schon wieder einen Blick nach vorne geworfen. Spätestens in dem Moment wurde jeder Ärger vom Vortag durch Vorfreude beiseite geschoben. Und diese Vorfreude muss nicht mal die schönste Freude bleiben, wenn die Wirklichkeit das Ausgedachte doch auch einlösen kann. Also, der Vorsatz steht, dort in der nächsten Saison dabei zu sein.

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