Beziehungsgespräche von Sportjournalisten – Mit irgendwas muss ich die Zeit ja rumkriegen

Ob Sportjournalisten zu Hause abschalten können?

Da war die Pressekonferenz des Heimatvereins am Morgen. Ein großes Spiel steht bevor, das größte  Spiel seit Jahren. Ab in die Redaktion, Artikel schreiben und dann endlich Feierabend machen. Hoffentlich ist die Liebste schon zu Hause.
„Hallo“, ruft er beim Reinkommen, „jemand da?“
Strahlend kommt sie und umarmt ihn zärtlich.
„Bald ist ein besonderer Tag. Liebst du mich deshalb mehr als sonst?“, fragt er.
„Ja“, haucht sie, „so sehr. Mit ganzem Herzen.“
„Eine Hochzeit erlebt man nicht alle Tage. So was ist schon sehr besonders, oder?“
„Natürlich, unsere Hochzeit ist etwas besonderes, das wissen alle. Wenn ich nur daran denke, brenne ich schon vor Leidenschaft. “
„Du liebst mich nicht nur voll und ganz, es könnte auch ein hundertzehnprozentiges Gefühl sein?“
„Jeder weiß, wie wichtig so ein Tag ist. Da werde ich alles geben, das kannst du mir glauben. Ich will durch das Portal die Kirche betreten.“
„Manchmal denke ich, viele Paare erzählen ja von dieser besonderen Atmosphäre in der Kirche. Meinst du, das wird deine Liebe noch größer machen?“
„Ich liebe dich so sehr. Und doch, ja, meine Liebe wächst und wächst. Sie wird an dem Tag noch größer sein. Ich werde alles für diese Liebe geben. Das verspreche ich.“
„Falls die Hochzeit gelingt, wäre das eine unerwartete Bestätigung von unserem Zusammenkommen. Ist das nicht sogar eine zusätzliche Motivation für deine Liebe?“
„Selbstverständlich, mein Schatz, meist gibt es nur einmal die Chance so eine Hochzeit zu erleben. Da gebe ich wirklich alles für. Das kannst du mir glauben.“
„Denkst du auch schon an all die romantischen Urlaube danach?“
„Vielleicht, ein wenig. Aber lass uns erst einmal auf die Hochzeit konzentrieren.“
„Du hast recht, es ist eine besondere Feier. Sie dauert wahrscheinlich länger als 90 Minuten. Da brauchen wir alle Kräfte und nur mit allergrößter Liebe und Leidenschaft können wir den Tag zu einem glücklichen Ende bringen.“   „Schatz, ich bin bereit, auch zweihundert Minuten zu feiern. Das ist kein Problem. Wenn nur du an meiner Seite bist.“

Die Pressekonferenz des MSV Duisburg, auf der unser Sportjournalist gewesen ist, findet sich übrigens hier in einem ersten Teil und hier in einem zweiten.

1 Antwort to “Beziehungsgespräche von Sportjournalisten – Mit irgendwas muss ich die Zeit ja rumkriegen”



  1. 1 Ein Zebra in der Achterbahn Trackback zu 1. März 2011 um 11:00

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