Archiv für August 2011



Wäre Cricket vielleicht eine Lösung?

Schade, dass ich mit Cricket nichts am Hut habe.  Mein erster Tag wieder zu Hause hätte sonst schwungvoll begonnen. So viel Englishness habe ich nämlich beim Urlaub in Südengland und London bewiesen. Nach Nachrichten, Diskussionen und Expertenmeinungen über die Riots habe ich bei der Sportberichterstattung nicht abgeschaltet. England hat nämlich gerade Indien bei einer Begegnung im Cricket in Grund und Boden gestampft, und irgendwer bei der BBC überlegt sogar, ob es jemals ein besseres englisches Cricketteam gegeben hat. In England benutzt wahrscheinlich niemand solche drastischen Bilder für einen Sieg bei dieser feineren Variante des Sports. In meiner Sprache macht sich mein eigentliches Ziel der Zuneigung eben doch sofort wieder bemerkbar. Aber an solch einen triumphalen Sieg für den MSV Duisburg ist im Moment ja nicht zu denken. Mir würde ein klug herausgespielte 1:0 auch schon völlig reichen. Beim zusammengewürgten Stolpersieg käme ich allerdings weiter ins Grübeln.

Wieder zu Hause sein. Wie schön, wie schrecklich. Ich kenne nun das Ergebnis vom Heimspiel gegen den FC Hansa Rostock, lese die Berichte zum 0:0 und nehme die Stimmung danach zur Kenntnis. Kurz und knackig findet sich diese Stimmung in Tinas Achterbahn – mit übrigens neuer Adresse für den Blog. Da dunkelt am Horizont die Vergangenheit ab dem vorletzten Jahr. So eine Stimmung langt für eine Woche Sorgen und Nachdenklichkeit. Was geschieht da bei Mannschaft und sportlicher Leitung?

Nehmen wir mal ein wenig Abstand und überlegen, wie sich die gegenwärtige Lage von der im letzten Jahr unterscheidet. Da sind zunächst und vor allem die Erwartungen an diese Mannschaft. Letztes Jahr waren alle im Verein und um den Verein herum schon mit kleinen Erfolgen zufrieden. In diesem Jahr schien es, als befände sich der MSV Duisburg auf einem ambitionierteren Niveau. Die Wirklichkeit entspricht den Erwartungen nicht. Im letzten Jahr hätten wir Fans und die Verantwortlichen im Verein mit Geduld auf bessere Zeiten gehofft. In diesem Jahr gibt es diese Zeit nicht. Dementsprechend ist die psychische Situation für alle Beteiligten eine vollkommen andere. Womöglich ist diese veränderte Ausgangssituation von uns allen unterschätzt worden. Diese veränderte Ausgangsposition führt etwa zu auseinander treibenden Energien bei der Wertung zum Spiel. Milan Sasic sagt nach dem Spiel: „Kein Verantwortlicher in diesem Verein übt Druck auf die Mannschaft aus.“ Hingegen Goran Sukalo großen Druck  spürt, wenn er sagt: „Der MSV ist ein großer Verein und alle erzählen vom Aufstieg“. Zunächst ist es völlig unerheblich, woher der Druck kommt. Wenn er denn da ist, ist er da, und damit muss Milan Sasic umgehen – auch wenn er sich noch so ärgert. Später mehr dazu.

Sehen wir weiter: In der letzten Saison gab es mehrere Spieler mit Wünschen und Hoffnungen für die Zukunft der eigenen Karriere. Das war natürlich ein Julian Koch, der sich beim MSV Duisburg spielerisch verbessern wollte für seine Zukunft bei Borussia Dortmund. Das war ein Stefan Maierhofer, der seine Karriere bei der österreichischen Nationalmannschaft fortsetzen wollte und deshalb Spielpraxis suchte. Das waren aber auch sogar Filip Trojan oder später Ivica Banovic, die sich ebenfalls sich aus dem Stillstand ihrer Karrieren herausarbeiten wollten. Dazu kamen Olcay Sahan und Sefa Yilmaz. Beide jung, ehrgeizig und mit deutlich nach oben weisenden Leistungskurven. Zu anderen Spielern ließe sich ähnliches sagen, belassen wir es bei dem kurzen Ausflug in die Vergangenheit. Diesen Spielern gemeinsam war aber das klare Wissen, für ihre sehr individuellen Ziele brauchten sie den Erfolg der Mannschaft. Ohne diesen Erfolg der Mannschaft hätten sie sich noch so sehr anstrengen können, ihre individuellen Qualitäten hätten sie nicht zeigen können. Diese Mannschaft startet also mit einer großen psychischen Energie und der Unbelastetheit des Außenseiters.

Die Zusammensetzung des Kaders in dieser Saison sieht völlig anders aus. Bei den Neuverpflichtungen gibt es weitaus weniger Spieler, die sehr konkrete individuelle Ziele haben. Erfolgreich sein will jeder, doch ist diese Zielsetzung viel zu allgemein, um dafür zum einen regelmäßig an Leistungsgrenzen zu gehen, aber auch um sich mit den eigenen Interessen in einer Gruppe einzufügen. Je allgemeiner mein Bild von Erfolg, desto unkonkreter der Anspruch an die eigene Leistung und desto leichter wird der Verweis auf andere für Misslingen. Auf mich macht es den Eindruck, als ob zu viele der Spieler sich des notwendigen Zusammenhalts der Mannschaft ungewiss sind. Bei all dem, was ich bislang gesehen habe, wirkt es oft so, als hätten die Spieler ein Bild von ihrem Spielvermögen, in dem Mühen des Ligaalltags noch keinen Platz haben. Wenn ich zurückdenke an den letztjährigen Saisonauftakt beim Pokalspiel in Lübeck, so war dort die Freude über den Erfolg als Gemeinsamkeit spürbar. Das war ein ausgelassenes Feiern beim Sieg gegen einen niederklassigen Verein. In Babelsberg hat es das in dieser Form nicht gegeben. Sicher war da Freude zu sehen, aber die psychische Energie spendende Gemeinsamkeit konnte ich in der Freude der Mannschaft nicht spüren.

Ich gebe zu, ich befinde mich hier auf dem weiten Feld von Spekulation und diffusem Herumtasten. Mein Grund dafür sind aber die Stellungnahmen von Spielern und sportlicher Leitung. Da erlebe ich ebensolches Spekulieren und Herumtasten auf gleichem Gebiet. Bei der Suche nach Gründen für schlechtes Spiel geht es nach dem Spiel gegen den FC Hansa Rostock wenig um die taktische Ausrichtung. Es geht um individuelle Fehler und die Psyche.

An dem Punkt beginnt mich eine kleine Sorge zu kitzeln und die heißt Milan Sasics Persönlichkeit. Erfolg hatte er mit einer Mannschaft, deren Fehler er verzeihen konnte. Im Moment wirkt es nach außen nicht so, als sei er diesem Kader gegenüber so fehlertolerant wie dem letzten. Nun kann man sagen, das muss er auch nicht sein. Die Spieler kamen mit dem Versprechen auf ein anderes spielerisches Niveau. Doch in der vorletzten Saison gab es solche Spieler dieses Niveaus im Verein ebenfalls, und sein Umgang mit dem Misserfolg damals verbesserte die Situation nicht. Die Situation jetzt gleicht ein wenig der damals. Die Zusammenstellung des Kaders bringt es mit sich, dass nicht mehr alle Spieler aus einer Underdog-Situation kommen und in Milan Sasic den Mann sehen, der ihnen bei ihrem sehr persönlichen Karriereziel per Erfolg der Mannschaft weiterhilft.

Ich hoffe sehr, dass Milan Sasic mehr Möglichkeiten hat, Spieler anzusprechen, als er es nach außen zeigt. In Momenten des Misserfolgs ist es ein schwieriger psychischer Balanceakt, wenn ein Trainer sich mit dem Publikum solidarisiert. Da gehört dann viel Nacharbeit im Trainingsalltag zu, damit eine Gruppe nicht zerfällt. Wenn ich bei Tina zu so einem frühen Zeitpunkt der Saison von einem heftigen Streit zwischen Mannschaftskameraden lese, wird das Kitzeln der Sorge fast schon unangenehmes Bohren. Sicher, ich bin weit weg von der Mannschaft. Ich bin nicht bei den Kabinenansprachen dabei. Ich weiß nicht, wie die Spieler sonst miteinander umgehen. Mir ist unbekannt, wie stabil das Vertrauensverhältnis der einzelnen Spieler zu Milan Sasic ist. Ich will all diese Gedanken nicht, doch sie stellen sich nach diesem Saisonstart ein, und ich beginne mich schon wieder zu fragen, wie das Darüberschreiben zur Stimmung beiträgt. Auch das erinnert mich so unangenehm an alte Zeiten. Andererseits sind diese Stimmungsausschläge mir dann doch lieber, als der spannungsarme Jubel beim Nachmittagstee auf der Tribüne in London, nachdem unten ein weiß gekleideter Mann einen Ball, kunstvoll angedreht, durch die Gegend geworfen hat.

Statt 0:0 ein 1:0 – und das auch noch am Samstag

Manchmal passiert mir das im Urlaub. Ich probiere mal ein anderes Leben aus. Deshalb war hier für ein paar Tage auch nichts zu lesen, und jetzt im Moment vermischen sich diese beiden Leben. Samstag war ich nämlich für einen Nachmittag Fan vom Brighton & Hove Albion FC. Der Club spielt in der englischen zweiten Liga, in The Football League Championship, kurz The Championship und die Hoffnungen für die Zukunft sind groß, wie mir der Pub-Besitzer in Brighton versicherte. Endlich gibt es in dieser Saison für den Verein wieder ein eigenes Stadion. Im American Express Community Stadium begann die Saison mit einem Heimspiel gegen Gillingham. Ich hatte mich auf ein sehr emotionales Spiel einzustellen. Auch das erfuhr ich vom Pub-Besitzer. Wir Fans haben nämlich ein Gedächtnis wie das der vereinten Elefanten lebend und selig. Vor etwa fünfzehn, sechszehn Jahren, so genau konnte sich der Pub-Besitzer nun doch nicht mehr erinnern, war da dieser knappe 1:0-Sieg. Oder war es die Niederlage, so genau konnte ich den was-weiß-ich-für-einen-Akzent sprechenden Mann nun auch nicht verstehen. Auf jeden Fall war alles bereit für das größte Spiel seit Jahren.Wir haben dann tatsächlich 1:0 gewonnen. Vom Tor hörte ich auf der A27 bei Sport und Musik auf britisch. Ich war zu spät im neuen Leben eingetaucht, um noch ins Stadion zu kommen. Für den MSV Duisburg lässt mein sonst fußballabstinenter Sohn ja hin und wieder aus Sympathie für die Interessen seines Vaters mir schon mal einen gemeinsamen Stadionbesuch durchgehen. Aber in Südengland war das für ihn gar kein Thema. Bei den Freunden bekam ich einen Tag später auch noch vom 0:0 des MSV Duisburg beim FSV Frankfurt mit. So zwischen den Leben habe ich dazu nun gar keine richtige Meinung. Gesehen, kein Grund zur Freude, kein Grund zum Ärger. Nächstes Spiel. Da bin ich dann auch fast schon wieder zu Hause.

Die Konkurrenz des Fußballs

Ruhrtriennale: Urmomente bei Bier und Currywurst from Ruhrtriennale on Vimeo.

Busfahrer – FRANK SCHNEIDER (Freudenhaus Theater Essen)
Blaumann – THORSTEN BRUNOW (Mondpalast Herne)
Wirt – MARTIN ZAIK (Mondpalast Herne)

Stab:
Idee, Buch, Realisierung & Produktion – ANDREAS SIMON, MATHIAS NIEPENBERG
Regie – ANDREAS SIMON
1st AD: MATHIAS NIEPENBERG
Kamera/DOP: MAXIMILIAN HOEVER
Kameraassistenz: CLAIRE JAHN
Ausstattung: JASMIN DORPMANNS
Maske: RAYNA KLEINHOFF
Imbissbude: DIETER KÜSTERS
Setassistenz: BEN KNEIPHOFF, CHRISTINE MARZI
Schnitt: A. SIMON, M. NIEPENBERG
Setton und Mischung: THOMAS HENTSCHEL

Das Wikipedia-Prinzip im Bestand der Duisburger Stadtbibliothek

Im Bestand der Duisburger Stadtbibliothek findet sich das „Lexikon der Fußballmythen“ von Christian Eichler. Eigentlich ist es kein Lexikon sondern eine Art Lesebuch. Solche Bücher warten immer auch mit Listen von Besonderheiten auf, und deshalb, so wissen wir alle, sind sie mit der Drucklegung meist schon wieder überholt. So können Mannschaften nach hohem Rückstand immer wieder dennoch gewinnen wie gerade Dynamo Dresden im Pokalspiel gegen Bayer Leverkusen gezeigt hat. 0:3 hinten liegen und dann noch 4.3 gewinnen, Respekt! Auch dieses Spiel fehlt nun bei der Liste unter dem Stichwort „Wende“, mit dem Christian Eichler eben solche Spiele betitelt, die eine Mannschaft nach hohem Rückstand noch gedreht hat. Normalerweise stört es mich immer sehr, wenn ein Ausleiher meint, in einem für jedermann verfügbaren Buch seine sehr persönlichen Anmerkungen machen zu müssen. In dem Fall habe ich aber großes Verständnis für den MSV-Fan, der das Duisburger Exemplar des Buchs auf einen aktuelleren Stand gebracht hat.

Von der Karl-Liebknecht-Straße zum Sieg in der Karl-Liebknecht-Straße

Kevin Wolze setzte sich am linken Flügel immer wieder durch.

Sagen wir mal so:  Karl Liebknecht war ein Friedrich Ebert der DDR, und Golm ist das Walsum oder Rheinhausen von Potsdam, wahlweise auch das Porz von Köln oder Spandau von Berlin. Wo immer auch während der 50er Jahre in Ostdeutschland eine Straße um- oder neubenannt werden sollte, stand Karl Liebknecht ganz oben auf der Auswahlliste für mögliche Straßennamen. Dementsprechend gibt es seit der Eingemeindung von Golm die Karl-Liebknecht-Straße in Potsdam zweimal, und flüchtiges Bedienen von Navigationsgeräten führte mich am Samstag erst einmal aufs flache Land, wo ich auf einer recht kurzen Karl-Liebknecht-Straße mit einer sehr überschaubaren Bebauung schon beim Einbiegen sofort ein schlechtes Gefühl bekam. Zwischen den kastenartigen Büro-Neubauten war selbst für ein kleines Karl-Liebknecht-Stadion einfach zu wenig Platz. Der zweite Blick bestätigte meinen Verdacht. Kein Stadion, nirgends. So fuhr ich am kleinen Bahnhof von Golm vor, ließ mir in althergebrachter Art von richtigen Menschen den Weg erklären und fuhr mit leichter Unsicherheit über den richtigen Weg, aber ohne weitere Umwege zum Ziel. Das Navigationsgerät hatte ich vorsorglich ausgeschaltet.

Meinem Sohn hat das nicht gefallen. Er meinte, ich hätte mich um die Anfahrt früher kümmern müssen. Im Nachhinein finde ich das auch, kann aber nun verstehen, wie es zu Zeitungsmeldungen über Autofahrer kommt, die ihrem Navigationsgerät bis zum Überfahren von Uferböschungen folgen. Allerdings macht so eine mühevolle Anfahrt auch die Wirkkraft des Stadionbesuchs meines sonst fußballabstinenten Sohnes größer. Hinzu kommen als Gute-Laune-Killer desweiteren: die eineinhalbstündige Anfahrt für die knapp dreißig Kilometer von Berlin aus wegen innerstädtischer Autobahnzufahrtsstraßenstaus sowie der etwa vier Kilometer Fahrt in Schrittgeschwindigkeit auf der AVUS, aber auch der Dauerregen ab etwa der 30. Spielminute, von uns verbracht ohne Überdachung im Gästebereich. Ich denke, seit Samstag sieht es damit gut aus für den MSV in dieser Saison. Mein sonst fußballabstinenter Sohn und ich haben meinen Plan übererfüllt, mit ein wenig Verspätung das zukunftsweisende Spiel des letzten Jahres zu wiederholen. Die Mannschaft hat mit leichten Einschränkungen das ihrige getan.

Noch ist der Ball nicht über der Linie. Doch am Rand des Strafraums herrscht schon Gewissheit über die frühe 1:0-Führung

Es war zwar kein 2:o-Sieg im Liga-Betrieb, doch es geht um das Gefühl, dass diese Mannschaft eine Einheit werden kann. Es geht um gelungene Kombinationen, um die Andeutung von Struktur. Diese Struktur ließ sich immer wieder entdecken. Es gab planvolles Spiel, wenn auch im Mittelfeld gelegentlich der Notausstieg mit dem langen Ball versucht wurde. Was verständlich war angesichts eines SV Babelsberg, der sich immer schnell zurück zog und dann nicht aus der eigenen Hälfte herauslockbar war. So war der lange Pass die sichere Variante gegenüber dem Dribbling mit dem möglichen Ballverlust an der falschen Stelle auf dem Spielfeld. Der Sieg war nicht gefährdet, weil die Tore für den MSV Duisburg sehr früh fielen und der SV Babelsberg 03 im Sturm bei allen Bemühungen in der zweiten Halbzeit vollkommen harmlos war. Gegen eine Mannschaft mit entschlosseneren Stürmern hätte der MSV Duisburg sicher Schwierigkeiten bekommen. Pässe in die Spitze schienen immer wieder möglich zu sein. Vielleicht rührt der Eindruck aber auch daher, weil sich die Spieler des MSV Duisburg ihrer Qualitäten sicher waren. Offensichtlicher sind unpräzise Pässe im Spiel nach vorne oder lange Bälle, die ins Aus geschlagen werden statt auf den Mitspieler. Davor verschließt Milan Sasic keinesfalls die Augen. Wäre ich schon gestern zum Schreiben gekommen, ich hätte ähnliche Worte für die Wertung des Spiels gefunden. „Präzision“ und „Timing“ hätten mitunter gefehlt, meint er und erkennt eine zu große Spannbreite zwischen sehr guten und misslungenen Spielaktionen. Ich denke aber eben auch an die Defensive. Gerade in der zweiten Halbzeit sah man wieder viele gelingende Pässe der Babelsberger in die Spitze hinein.

Nass und siegreich!

Milan Sasic hält es für möglich, dass die Entwicklung dieser Mannschaft noch bis in die Winterpause andauert. Ein ganz klein wenig kitzelt mich da eine Sorge. Einerseits bin ich sehr erfreut über den Realismus, der in Milan Sasics Worten anklingt. Da wird nichts schön geredet. Andererseits bin ich schon nach dem Spiel gegen den FC Energie Cottbus immer wieder über Kommentare gestolpert, die ich von anderen Vereinen auch aus späteren Phasen der Saison kenne. Sie kamen nicht von Milan Sasic sondern von neutralen Beobachtern, und solche Kommentare möchte ich möglichst nicht mehr so oft hören – dass etwa darauf hingewiesen wies, wie gut die Mannschaft eigentlich sein könnte. Am Anfang einer Saison klingt da ja noch nach Potenzial, irgendwann dann nicht mehr. Schluss jetzt und sich freuen auf die nächste Runde im DFB-Pokal. Da denke ich jetzt weiter und halte mich fest an dem Bild von zwei Sololäufen des neu verpflichteten Dzemal Berberovic. Das war sehr dynamisch und erinnerte neben seiner guten Abwehrleistung an ein Element, das dem Spiel des MSV Duisburg schon zu Ende der letzten Saison gefehlt hat. Und dabei ist Berberovic gar kein Nachwuchsspieler mit Zug zum Tor. Hoffen wir, er kann solche Leistungen dauerhaft zeigen.


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