Archiv für Oktober 2012

„Männer – Ein Fußballliederabend“ im Schauspiel Köln

Schlager- und Popmusikrevuen im Theater sind in Sachen Unterhaltung eine sichere Bank. Denn längst  gibt es einen generationenübergreifenden Kanon der Popkultur, der persiflierend genutzt werden kann. Den Herz-Schmerz-Schlagererfolg der 1970er ironisch gebrochen, die Männerthemen Fußball, Mütter, Frauen im Popsong, mal mehr, mal weniger parodistisch dargeboten, da kann man nicht viel falsch machen. So sei bei allen Einwänden vorab gesagt:  „Männer – Ein Fußballliederabend“ verlässt man in vergnügter Stimmung. Die Schauspieler kitzeln mit großer Spiellaune immer wieder komische Momente aus den typisierten Männerfiguren heraus, die Musik der Millionenhits erweist sich noch in der Parodie als kraftvoll und ein paar choreografierte Szenen parodieren die Ensemblebewegung von Musicals. Dynamik auf der Bühne, Spektakel fürs Auge.

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© Sandra Then

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© Sandra Then

Dennoch habe ich im ersten Drittel des Abends gedacht, gerade in Köln hätten für diese Art Schlager- und Popmusikparodie bessere Vorlagen geschaffen werden können als die mit einigem „FC-Jeföhl“ bearbeitete Fassung des Liederabends von Franz Wittenbrink. In der Stunksitzung greifen Köbes Underground  den Schlager- und Popmusikkanon meist witziger auf, weil dort das Original  im parodistischen Zusammenhang pointierter genutzt wird, der innere Zusammenhang von Original und Parodie klarer herausgearbeitet wird. Denn das Fußballstadion als Ort für die klischierte Männerwirklichkeit geriet im Mittelteil etwas aus dem Blick. Die Vorlage wirkte also unausgegoren. „A propos“, hieß es deshalb öfter, ehe ein neues Lied angestimmt wurde. Das vom Titel des Abends versprochene thematisch konzentrierte Gesamtwerk erwies sich in Teilen als Nummernrevue, die offensichtliche Hilfskonstruktionen benötigte.

Dabei schien der Anfang auf dem Tribünenausschnitt als Bühnenbild die Richtung  vorzugeben. Zur Ouvertüre  von Don Giovanni durchlebten die Männer ein Fußballspiel mit all seinen Emotionen. Es folgten die per Schlager aufgegriffenen Männerstatements über die besonderen Frauen im Leben eines Mannes, über die großen Lieben, über die Mütter. Selbstbilder wurden mit  „Sex Mashine“ und „Ich brech die Herzen der stolzesten Frauen“ zum Thema. Die „Bohemian“ wurde zur „Barbecue Rapsody“ und somit das Grillen als Lebensideal des Mannes gefeiert.  Die Grönemeyer-Parodie fehlte nicht, bei der „Flugzeuge im Bauch“ kongenial mit „Alkohol“ geremixt wurde und in einem witzigen Grönemeyer-Zitatemix seiner Songs endete. Soli wechselten sich ab mit Chorgesang, und schließlich musste – wir sind in Köln – von Lukas Podolski Abschied genommen werden.  „Time to say goodbye“ hieß es, womit sogleich auch das Finale ankündigt war, in dem „Poldi“ per Monstranz gehuldigt wurde . In 27 Stücken wurde der Mann also als Klischee dargeboten, und trotz des Rückgriffs auf Don Giovannis Schicksal in diesem Finale darf so ein Abend nicht mit allzu viel Bedeutung überfrachtet werden. Zu fern ist das wirkliche Leben, trotz des Verweises auf den Fußball. Nah ist dagegen die Popkultur, und die will und soll vor allem Stimmung machen.

Weitere Vorstellungen im November 11. und  27. November.

Mit: Yorck Dippe / Robert Dölle / Jennifer Frank / Andreas Grötzinger / Jan-Peter Kampwirth / Carlo Ljubek / Martin Reinke / Torsten Peter Schnick / Julia Wieninger / Michael Wittenborn

Piano: Andreas Hirschmann
Musikalische Leitung: Klaus Lothar Peters
Einrichtung: Schauspiel Köln nach Franz Wittenbrink
Kostüme: Swantje Karschunke

Das Schauspiel Köln hat einen Clip zum Stück ins Netz gestellt. Voilà!

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Der Liveticker neben der Helmut-Rahn-Gedenkwand

Die anderen Gäste in der Frohnhausener „Friesenstube“ verfolgten mit dem Reporter von Radio Essen das Auswärtsspiel von Rot Weiß bei der Kölner Viktoria. Die Leitung war gut, entsprechend  auch das Spiel. Die Anhänger der Mannschaft aus dem Pott konnten zufrieden sein. Rot Weiß führte. Den Gästen der Friesenstube war das  nicht anzumerken. Für den FC Kray in derselben Liga lief es gegen die zweite Mannschaft vom 1. FC Köln anders. Die Telefonverbindung passte zur skeptischen Reporterstimme angesichts des Spielverlaufs. Sie passte aber auch zu unserem Helmut-Rahn-Gedächtnistag. Diese Radio-Momente klangen nach Vergangenheit.

Mit dieser Telefon–Stimme im Hintergrund war es leicht vorstellbar, dass Helmut Rahn zur Tür reinkommt, sich an den Tresen setzt und kurz zu uns rüberguckt, ob auch wir in der Kneipe unbekannten Gesichter mal wieder die Geschichte von seinem Tor erzählt bekommen wollten. Wir hätten ihn überrascht. Was interessierte uns ein Wunder von Bern, wenn die erfolgreichste Bundesliga-Saison des MSV Duisburg zu besprechen gewesen wäre. Mit Freunden war ich nach Essen gefahren, erst zur Helmut-Rahn-Sportanlage, dem 60. der „111 Fußballorte im Ruhrgebiet, die man gesehen haben muss„, danach ging es zur Friesenstube, der einstigen Stammkneipe Helmut Rahns, die als Ziel auf der Deutsche Fußballroute NRW sogar touristisch erschlossen ist. Doch nur das Routenschild vor der Kneipe weist darauf hin. Reisebusse fahren nicht vor.

Während die wortkargen Gäste dem Radio lauschten, hatten wir unseren Live-Ticker und wussten um die 1:0-Führung des MSV Duisburg gegen den SV Sandhausen. Was dort im Süden geschah, schien selbst nach der Halbzeitpause nicht weiter bedrohlich zu werden. Die Nachricht vom zweiten Brandy-Tor machte die Friesenstube dann zum Zebrastall. Die einsamen Herren am Tresen bedachten uns ebenso mit freundlichen Blicken wie Bedienung Chrissi. Auch mal eine schöne Erfahrung mit Fußball in Essen.

Dieser Sieg war notwendig, wichtig und nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Als ich den Vorbericht aus der Region mit o-Tönen von Nicky Adler las, wusste ich, im Grunde wird es dassselbe Spiel wie gegen Ingolstadt, nur dass der Gegner dieses Mal weniger fußballerische Qualität aufweist. Der SV Sandhausen machte die Zebras zum Favoriten, sie würden deshalb tief stehen und wieder einmal bekäme der MSV Duisburg Probleme gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen. Doch Kosta Runjaic hatte aus dem Spiel gegen den FC Ingolstadt einen nahe liegenden Schluss gezogen, über den viele von uns Zuschauern auch schon oft nachgedacht hatten. Er nahm Antonio da Silva von Beginn an in die Mannschaft.

So kamen viele Dinge zusammen. Wahrscheinlich war der SV Sandhausen nicht nur im Spiel nach vorne schlechter als der FC Ingolstadt. Auch die Defensive bot mehr Lücken. Diese zu nutzen, dazu musste die Mannschaft des MSV Duisburg aber erst einmal in der Lage sein. Nach dem, was ich hörte, las und gesehen habe, war die Leistung aller einzelnen Spieler deutlich besser als vor einer Woche. Aber auch das durch die Hereinnahme von da Silva variablere Spiel schuf für den MSV Duisburg Vorteile.  Das Problem zwei kurz nacheinander aufgestellte Vierer-Ketten überspielen zu müssen konnte so gelöst werden. Wenn ich zudem das zweite Tor von Sören Brandy sehe, weiß ich auch, dem Mann gelang an diesem Tag mehr, als wir bislang von ihm gesehen haben. Wie Brandy sich im Strafraum mit dem Rücken zum Tor samt Ball vom Gegenspieler löst und sofort erfolgreich den Abschluss sucht, das hat Klasse. Es zeugt von seinem Selbstbewusstsein an diesem Tag. Wollen wir hoffen, diese Erfahrung trägt in die nächsten Wochen hinein. Kämpferisch konnte er bislang ja stets überzeugen. Es fehlten genau solche spielerischen Momente wie gegen Sandhausen, die ihn in Paderborn regelmäßig ausgezeichnet hatten.

Den Ausblick auf die nächsten zwei Spiele wage ich nur zögerlich. Wir wissen einfach nicht, wie gefestigt das spielerische Niveau dieser Mannschaft ist. Sehr viel mehr aus  wirtschaftlicher denn aus sportlicher Perspektive wäre ein Auswärtssieg im Pokalspiel gegen den Karlsruher SC wichtig. Aber Pokal ist Pokal. Wir werden sehen und hoffen. Und wenn am nächsten Samstag der Auswärtssieg gegen Sandhausen mit einem ebenso nicht selbstverständlichen Heimsieg unterfüttert würde, sähe unsere Zebrawelt schon wieder etwas rosiger aus.

Ich bin übrigens mal gespannt, welchen Nachfolger der VfL Bochum für Andreas Bergmann findet. Doch egal, wer in Bochum jetzt Trainer wird, die Veränderung dort wird keinen so großen Unterschied machen wie der Trainerwechsel in Duisburg. Zumal die Saison inzwischen voran geschritten ist. Da ist der MSV Duisburg sehr viel weiter in der Entwicklung und besitzt gegenüber diesem Konkurrenten aus dem Pott eindeutige Vorteile. Davon ab begrüßte ich es natürlich, wenn auch der VfL die Klasse hielte – trotz der komischen gelb-roten Embleme auf den Trikots.

Peter Neururers Biografie – Als Besprechungspreview: Ein Special zum MSV

Eins ist gewiss, Peter Neururer kannte schon früh den Nutzen eines guten Netzwerks. Boulevardjournalisten gehörten selbstverständlich dazu. Wahrscheinlich lässt BILD ihn aus dieser alten Verbundenheit heraus per Umweg Werbung für seine Biografie machen. Der Umweg heißt „Neururers Rettungsplan“ für den VfL Bochum und den MSV Duisburg. Dieser aber gibt uns schon jetzt einen Ausblick auf Peter Neururers zukünftige dritte Karriere als Horoskop-Autor. Wenn es nach ihm ginge, müssten die Zebras nämlich zur Verbesserung der Tabellensituation „Tacheles reden und an den richtigen Schrauben drehen“. Das sind mal Maßnahmen, auf die ich so gar nicht gekommen wäre. Und was dann, wenn die Zebras mit dem Schraubendrehen fertig sind? Die Sterne raten meiner Meinung nach zur Vorsicht vor falschen Freunden, zu vermehrter Aufmerksamkeit im Beruf und zum handfesten Zupacken, wenn sich die Möglichkeit des Erfolgs abzeichnet.

Der „Rettungsplan“ in der BILD endet schließlich beim Verweis auf Peter Neururers Biografie, über die hier heute nur mit dem Schwerpunkt MSV Duisburg  die Rede sein soll. Ein „Special“ zu deren vorletztem Kapitel, das da heißt „Eine Dreiecksbeziehung“. Diese Dreiecksbeziehung fand Peter Neururers bei seiner letzten Station als Trainer beim MSV Duisburg vor. Wer sich die Biografie bis dahin zu Gemüte geführt hat, weiß schon, auch in Duisburg bewies Peter Neururer, dass er immer zu seinem Wort steht und bei allem was er tut,  gut wegkommt. Ein paar wertende Worte über das anekdotenhafte Buch werde ich in den nächsten Tagen schreiben. Schon mal so viel: Angesichts des Berufs von Peter Neururer staunt man doch, wie wenig über das Fußballspiel selbst in diesem Buch die Rede ist.

Hier aber nun zu dem, was Peter Neururer dem Autor Thomas Lötz über seine Zeit in Duisburg erzählt hat. Wir erinnern uns, Rudi Bommer wurde im November 2008 entlassen und wenig später Peter Neururer im heute journal als dessen Nachfolger auf Schalke vorgestellt. Wir in Duisburg wussten es besser, wo er den Aufstieg in die Bundesliga schaffen sollte. Walter Hellmich selbst hatte Peter Neururer kontaktiert. Danach kam es zu einem ersten Gespräch mit Bruno Hübner, mit dem Peter Neururer auf einer Wellenlänge gelegen haben will, so dass sie zu Walter Hellmich für die Vertragsverhandlungen fahren konnten. Selbstlos nahm Neururer „ordentliche Einbußen“ beim Gehalt hin und unterschrieb den Vertrag.

Am ersten Trainingstag erhielt er von Walter Hellmich den Auftrag von den 32 Profis mit Vertrag neun bis zur Winterpause an andere Vereine abzugeben. Christian Tiffert sollte auch dabei sein, doch Peter Neururer holte ihn zurück in den Kader und machte ihn zum „Leistungsträger“ der Mannschaft. Wir erinnern uns auch an den Wechsel im Tor, von Marcel Herzog zurück zu Tom Starke, der damals noch einen schweren Stand beim Publikum hatte. Marcel Herzog hatte ihn ersetzt, gut gespielt und besaß bei vielen Zuschauern große Sympathien. Thomas Lötz beschreibt Neururers schwere Wahl: „Neururer kennt Starke. Herzog kennt er nicht. Im Training bieten sich beide durch gute Leistung an, sind etwa gleich stark. Neururer geht zu Herzog, um ihm seine Entscheidung für Starke zu erklären. ‚Ich versuche, objektiv zu bleiben‘, sagt er dem Schweizer, ‚und ich hab eigentlich keine Meinung zu dir, weil ich dich nie hab spielen sehen. Aber Tom kenne ich, und er ist für mich ab sofort wieder die Nummer eins.'“

Wenn das tatsächlich so geschehen ist, muss ich Marcel Herzog einen Großmeister des Gleichmuts und der Beherrschung nennen. Ich hätte ihn verstanden, wenn er nach so einer Begründung vor Wut das Trainingsgelände zerlegt hätte. Der „objektive“ Peter Neururer, der zu Marcel Herzog keine Meinung hat und deshalb ganz „objektiv“ Starke für den besseren Torwart hält. Großartig, wie sich Menschen ihr Leben zurecht erzählen.

Peter Neururer hat auch Bruno Hübner den Arbeitsplatz gerettet. Walter Hellmich soll ihm nämlich angeboten haben, die alten Zeiten mit Norbert Meier als Vorbild zu nehmen, den Verein zu zweit ohne Sportdirektor zu führen. Neururer lehnte entschieden ab. Schließlich hätte Bruno Hübner ihn verpflichtet.

Im weiteren erzählt Thomas Lötz das Geschehen in Duisburg als Daily-Soap, in der die Beteiligten immer etwas im Schilde führen, was sie dem anderen gerade nicht erzählen. Walter Hellmich verkündete die vorzeitige Verlängerung des Vertrags mit Peter Neururer in der entscheidenden Phase der Saison und ohne es mit ihm abzusprechen. Peter Neururer wollte hinschmeißen, Bruno Hübner redete ihm gut zu, und so verlängerte er schließlich doch. Die Hoffnung auf den Aufstieg gab es noch, der war erst nach der „unglücklichen Niederlage“ gegen Mainz 05 „verdaddelt“. Welches Resumée daraufhin von Thomas Lötz im Namen von Peter Neururer gezogen wird, lässt mich wieder schmunzeln. Welche Chuzpe dieser Peter Neururer besitzt: „Das ausgegebene Ziel ist verfehlt, dennoch hat der MSV Duisburg eine gute Saison gespielt, der Zuschauerzuspruch ist gestiegen, manch einer in Duisburg spricht gar von Aufbruchsstimmung.“ Liebe Leute, den möchte ich kennenlernen, der damals diese Gefühl hatte. Wird ein interessanter Kerl sein, mit eigenwilligem Blick auf die Welt.

Neururer verlängerte übrigens unter einer „ungewöhnlichen“ Voraussetzung. Er wollte keine neuen Spieler für die nächste Saison verpflichtet wissen. Er werde den Aufstieg mit der Mannschaft schaffen, die so gut zueinander gefunden habe. Es kam dann anders. Walter Hellmich meldete sich zu Beginn der neuen Saison, fragte nach dem teuersten Spieler und bedauerte, dass man ihn verkaufen müsse. Dorge Kouemahas Verkauf nach Brügge  rettete die Lizenz für den MSV Duisburg.  Dennoch lief es „in die richtige Richtung, Richtung Aufstiegsplatz.“ Wieo dann plötzlich alles doch nicht so gut ist, dazu schweigen Thomas Lötz und Peter Neururer. Stattdessen befinden wir uns sofort im Auge des Orkans: die 0:5-Klatsche im Pokal beim FC Augsburg. Doch Peter Neururer hat noch alles im Griff. Er „beruhigt die Anhänger, entschuldigt sich für die peinliche Darbietung – von Präsident Hellmich und von Manager Hübner ist in dieser unangenehmen Situation nichts zu sehen.“

Dennoch erhielt Peter Neururer am Tag drauf einen Anruf von Bruno Hübner, Walter Hellmich wolle ihn entlassen. Im Ton der folgenden Zeilen dürfen wir die große Enttäuschung Peter Neururers mitlesen. So schlecht ist die Welt: Hellmich nicht Manns genug, die Nachricht selbst zu überbringen, Hübner nicht so loyal wie Neururer noch wenige Wochen zuvor. Und dann fragt ihn Bruno Hübner sogar noch einige Zeit später, ob er nicht bis zum Saisonende auf sein Gehalt verzichten könne, als eine Art Anleihe, damit der MSV Duisburg von diesem Geld drei neue Spieler verpflichten könne. Neururer lehnte empört ab. Ich höre gleichsam: was für ein unanständiges Angebot. Dabei hätte er, seine Einwilligung vorausgesetzt, vielleicht noch ein Jahr länger Geld verdienen können. Schließlich hätte sich sein Vertrag bei einem Aufstieg automatisch verlängert.

Es kam wieder anders, sein Nachfolger Milan Sasic stieg mit der Mannschaft nicht auf, redet aber schlecht über die Arbeit seines Vorgängers. Nur deshalb, so Peter Neururer, brach er mit einem seiner Prinzipien. Von da an kritisierte er zurück und urteilte, Milan Sasic sei „ein ganz mieser Kollege.“ Es war das letzte Geplänkel, das Peter Neururer noch eng an den MSV Duisburg band. Danach begegnete er dem Verein nur noch als TV-Experte. Dieses Sportfernsehen ist wahrscheinlich Peter Neururers Zukunft. Der MSV Duisburg wäre damit die letzte Trainerstation für ihn gewesen. Neulich ging es ja schon durch die Presse: Wenn er in dieser Saison nicht noch einmal als Cheftrainer oder Sportdirektor arbeitet, sei ihn für ihn Schluss. Im Buch steht noch: Dann werde er sich zu „100 Prozent“ als Experte oder „wie auch immer“ im Fernsehen engagieren.

Dem ein oder anderen meiner Sätze merkt man es wahrscheinlich schon an. Diese Biografie sollte nur kaufen, wer zwanghafter Sammler von Fußballliteratur ist. Die ausführlicherere Begründung dazu reiche ich nach. Die Zitate aber, so denke ich, geben schon einen ersten Hinweis für meine Meinung.

Thomas Lötz: Peter Neururer. Aus dem Leben eines Bundesliga-Trainers. Delius Verlag, Bielefeld 2012. 192 Seiten. 19,90 €

Das wird schwierig in dieser Saison

Meine Dauerkarte lag noch auf dem Küchentisch. MSV-Fans waren die Einbrecher schon mal nicht. Den Stehplatz hätte einer der oder der Einbrecher  ja unerkannt besuchen können. Mitten in der Nacht waren wir nach sieben Tagen Istanbul wiedergekommen, und die Nachbarn erwarteten uns dennoch. Sie wollten uns nicht unvorbereitet, dem Chaos begegnen lassen. Viel gab es bei uns nicht zu holen. Wir sind technisch nicht ganz auf der Höhe der Zeit. So hält sich der materielle Schaden trotz Laptop-Verlust in Grenzen. Was mich umtreibt, und was sich an diesem Freitag wie die Nachricht vom Tod eines nahestehenden Menschen anfühlte, ist der Verlust an Kontrolle über das eigene Leben. Da blieb erst mal nicht viel Platz im Kopf für das Spiel des MSV Duisburg gegen den FC Ingolstadt am Abend. Nach dem Aufräumen brauchte ich noch etwas Zeit für die Entscheidung, mich in dieser gedrückten Stimmung auf den Weg nach Duisburg zu machen. Das Spiel hat sie dann nicht besser gemacht.

Die 0:2-Niederlage gegen den FC Ingolstadt macht es uns schwer, an mögliche Siege des MSV Duisburg zu glauben. Die Zebras hatten nach einer passablen ersten Halbzeit nach der Pause nicht den Hauch einer Chance mehr. Die Grenzen dieser Mannschaft sind so deutlich geworden, und im Moment glaube ich tatsächlich, wir können nur noch auf mehr Glück in der Hinrunde hoffen, um  ein paar Punkte zu holen, bis die Verletzten zurückkommen. Anscheinend ist Kosta Runjaic der Ansicht, Antonio da Silva sei nicht gut genug, um eine spielgestaltende Rolle in der Mannschaft zu übernehmen. Da Silvas Verpflichtung war aber die Reaktion auf die Erkrankung von Jürgen Gjasula, und schon in der letzten Saison hatte der MSV Duisburg nur mit eben Jürgen Gjasula spielerische Qualität erkennen lassen. Wie also soll sich die Mannschaft ohne diese beiden spielerisch behaupten?

Die Stimmung nach Niederlagen in solchen Spielen wie gegen den FC Ingolstadt schlägt sogar in Ärger um, weil der Eindruck entsteht, die Mannschaft habe auch kämpferisch versagt. Doch in so einem Spiel verliert sich der andauernde Kampf, weil der Gegner sich nicht auf Kampf einlässt.  Dazu hatte sich der FC Ingolstadt zu weit zurück gezogen. Das macht den großen Unterschied des ersten Eindrucks zum Spiel gegen Hertha BSC, einem Verein, der das Spiel mitbestimmen wollte. Der FC Ingolstadt wollte nichts mitbestimmen. Dieser Gegner wollte auf die Fehler des MSV Duisburg warten, und damit das Spiel gewinnen. Dieser Gegner machte das deshalb, weil die Mannschaft ihre Konter beeindruckend schnell und präzise ausspielte. Jeder Ballverlust des MSV konnte zur Bedrohung für dessen Tor werden. Die Ingolstädter hatten einen Plan, den sie genau befolgten. Es schien so, als sei ihnen die Ballführung in der Mitte beim Konter verboten gewesen. Bei den Kontern war die Nähe der Eckfahne das Ziel, selbst wenn der Ball sich schon in der Mitte befand und das erste Torgefahr bedeutet hätte. So fiel das 1:0 vielleicht auch deshalb, weil zum Unglück des MSV Duisburg kein Ingolstädter mehr zur Eckfahne mitgelaufen war. Der Abschluss in der Mitte war die Konsequenz.

Diese Schnelligkeit der Ingolstädter nach der Balleroberung sehen wir seit Spielzeiten beim MSV Duisburg nicht als gefestigte Spielweise der Mannschaft. Fast immer erfolgt der Pass nach der Balleroberung nicht sofort in die Spitze, weil der ballerobernde Spieler erst die Übersicht gewinnen muss, wo er Mitspieler findet und dann ist es wie gestern gegen Ingolstadt zu spät. Die nur vorsichtig aufgerückte Verteidigung steht wieder bereit. Im Gegensatz dazu musste die Defensive des MSV deutlich mehr als vorsichtig aufrücken, damit überhaupt Druck auf die Ingolstädter aufgebaut werden konnte.

In der zweiten Halbzeit fand die Mannschaft kein einziges Mittel mehr, den Ball in die Nähe des Ingolstädter Tores zu bringen. Diese Mittel standen in der ersten Halbzeit zumindest zeitweilig zur Verfügung. Es hatte ja die Chance auf die Führung gegeben. Völlig untergegangen in der Nachbetrachtung ist etwa die erste Minute, in der der angelegte Plan des MSV Duisburg so offensichtlich war. Aus dem Halbfeld kommt ein halbhoher Pass in die Sturmspitze auf Valeri Domovchiyski in den Elfmeterraum. Der Verteidiger bedrängt ihn zwar, doch Valeri Domovchiyski kann den Ball annehmen und ist vollkommen frei vor dem Tor. Nur scheint er damit nicht gerechnet zu haben. Er erkennt in diesem Moment seine große Chance nicht, sucht nicht den Abschluss, sondern läuft weiter, ohne den Ball wirklich kontrollieren zu können und gibt dem Verteidiger genügend Zeit, ihn zu stören.  Dabei hat er sich im weiteren Verlauf dieser ersten Halbzeit bei den engen Räumen immer wieder gut behauptet, ehe auch er in der zweiten Halbzeit nicht mehr in Erscheinung trat.

Der MSV Duisburg bekommt in so einem Spiel nicht viele Chancen für ein Tor. Diese wenigen Chancen wurden also entweder nicht erkannt oder vergeben wie um die 35. Minute herum, als kurz nacheinander Benjamin Kern die Latte traf und Ranisav Jovanović an einem überragenden Reflex vom Ingolstädter Torwart scheiterte. Die Spieler wussten um ihre beschränkten Möglichkeiten. Deshalb folgte dem Gegentor der vollkommene Zusammenbruch der Mannschaft. Sie fühlten  Aussichtslosigkeit und ergaben sich dem Schicksal der Niederlage. Das sah dann so aus, als wollten sie sich nicht  anstrengen.  Es ist aber die Lähmung nach vergeblicher Anstrengung, die wir da sahen. Das wenige Selbstvertrauen aus den letzten Spielen war wieder vollends verschwunden. Bezeichnend, dass selbst der eigene Anstoß dann sofort wieder zur Großchance von Ingolstadt wird.

Felix Wiedwald übrigens ist ein verdammt guter Torwart.  Für mich verebbt das Nachdenken über das Spiel hier jetzt. Lähmung als Ergebnis von Kontrollverlust bei den Spielern und bei mir. Also, bewältigen und weiter machen. Was anderes gibt´s mal wieder nicht.

Beşiktaş Müzesi, Olcay Sahan und vermutete Wünsche

In Istanbul heißt die jüngste Vergangenheit des MSV Duisburg Olcay Sahan. Für seinen Verein Beşiktaş Istanbul verläuft die Saison bislang durchwachsen. Für Olcay Sahan alleine fiele das Urteil besser aus. Zwei Tore erzielte er schon.

Das Siegtor beim 1:0 gegen Gaziantespor:

Und den Ausgleich zum 1:1-Endstan gegen Kayserispor:

Die Länderspielpause nutzte Beşiktaş für ein viertägiges Trainingslager in Antalya, so dass mir aus alter Verbundenheit zu Olcay Sahan in Istanbul nichts anderes übrig blieb, als einen Blick aufs Stadion und ins Museum des Vereins zu werfen.

Für das Museum hätte ich mich vorher ein wenig mehr mit der Geschichte des Vereins beschäftigten müssen, um die einzelnen Trophäen besser wertschätzen zu können. Denn dieses Museum ist ganz alte Schule. Vornehmlich ist es in einem halb geschwungenem Raum unterhalb der Stadionkurve eine Pokalsammlung nebst ganz wenigen Dokumenten der Vereinsgeschichte, die ich, des Türkischen nicht mächtig, nicht habe einordnen können. Dazu gibt es einen Flur mit Trikots und anderen Reliquien verdienter Spieler des Vereins. Das ein oder andere fiel dem deutschen Besucher natürlich besonders auf.

Ab heute bereitet sich Beşiktaş auf das Meisterschaftsspiel am Sonntag gegen Trabzonspor vor. Bis dahin werde auch ich keine Möglichkeit mehr finden, von Olcay Sahan ein paar Wünsche für das Spiel seines alten Vereins gegen Ingolstadt einzuholen. Den Boulevardjournalisten würde so was nicht groß stören. Er nähme irgendein altes Foto von dem Ex-Zebra und zitierte ihn ohne Bedenken. Ich tue das nicht, auch wenn ich vermute, Olcay Sahan hätte das ein oder andere Glück bringende Wort für die Zebras gefunden.

Zum Paparazzo werden auf der Buchmesse

Gestern war ich erst als Fußballbuch-Paparazzo auf der Buchmesse.  Hier ein Foto, da ein Foto, alles für die bunte Doppelseite mit Impressionen aus der Fußballbuch-Glamourwelt in Frankfurt. Werft euch in Pose und ich schieße euch ab, dachte ich, und alle Bücher wussten, was zu tun war. Egal ob die standesbewussten Einzelexemplare bei etlichen Verlagen oder die Fußballbuch-Grüppchen beim Verlag Die Werkstatt und beim Agon Sportverlag.

Dann aber wurde es schwieriger für mich. Als ich zum Emons Verlag gehen wollte, dem Heimatverlag der „111 Fußballorte im Ruhrgebiet, die man gesehen haben muss“, war überhaupt kein Durchkommen zu dem Messestand.  „111 Fußballorte“, klar, das ist ein gutes Buch, aber dass so viele Leute es sich ansehen wollten, das wäre zwar schön gewesen, war aber bei genauerer Überlegung doch unwahrscheinlich. Die Menge konzentrierte sich auch mehr auf den gegenüberliegenden Stand von Hoffmann und Campe. Schnell wusste ich, da wird jemand erwartet, der ein großes Buch geschrieben hat. Hier wird es gerade herangetragen:

Ein Autor wurde also erwartet, der versprach, sein Buch zu signieren. Kurz zuvor hatte ich schon einen Tross mit Blaulicht über das Messegelände fahren sehen, ohne mir dabei viel zu denken. So warteten die Menschen etwa anderthalb Stunden, während ich mir noch ein paar Fotomodelle suchte. So fand ich diese fußballorientierte Compilation von Bibeltexten, in der es am Anfang zwar nicht um Fußball, so doch, wie mir der Begleittext verrät, etwa um Wettbewerb geht. Zielgruppenadäquates Christentum, auch mal ein Versuch. Die erwähnten gläubigen Fußballer werden in kurzen Portraits vorgestellt. Diese Portraits befinden sich in zwei den Bibelstellen vor- und nachgeordneten Teilen.

Als ich danach in den Gang zwischen Emons und Hoffmann und Campe zurückkam, huschte er gerade mit eigener Security vorbei. Was im Standbild nur schwer zu erkennen ist, weil Arnold Schwarzenegger die Menge nicht sonderlich überragte.

Gesehen habe ich ihn nicht ein einziges Mal mit eigenen Augen. Stets war er von der Menge verdeckt. Aber sogar meine Kamera behauptet, dass er seine Bücher signiert hat. Dem am ausgestreckten Arm gehaltenen künstlichen Auge will ich mal trauen.

Und hier noch ein paar Impressionen zur Konkurrenz, der ich mich abseits des Bücher-Paparrazotums erwehren musste.

Siegesfreude, die sich zum Lobgesang auf Kosta Runjaic wandelt

Jetzt, nachdem alles gut ausgegangen ist, werfe ich den  Blick auf das mögliche Unentschieden im Spiel vom MSV Duisburg beim FC Energie Cottbus und denke mit wohliger Angst-Lust, eine weitere Enttäuschung wäre bis zum nächsten Spiel nicht zu überwinden gewesen.  Ich bin da ziemlich sicher, und um so begeisterterter erlebe ich noch einmal den gestrigen Schlusspfiff, sehe wenige Minuten zuvor den Ball am hechtenden Felix Wiedwald vorbei gegen den Pfosten rollen, erschauer angesichts des nachsprintenden Cottbusser Boubacar Sanogo und jubel über den reaktionsschnell und mutig sich ihm entgegenwerfenden Wiedwald. Er hatte den Ball. Tief durchatmen.

Diese letzten Minuten des Spiels waren kaum auszuhalten, und als die fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt wurden, dachte ich sofort wieder nur an die nächste Sekunde  und nicht an die zusätzliche gesamte Zeit für die möglichen Chancen von Energie. Verdrängen musste ich das Bild von hohen Bällen in den Strafraum, die irgendeinem Cottbusser hätten duselig vor die Füße fallen können. Wir alle wollten diesen Sieg als Lohn für eine über weite Strecken des Spiels ungeheuer kompakte Mannschaftssleistung. Wenn ich zudem einen Spieler besonders herausnehmen sollte, wäre das Srjdan Baljak, der mit Laufleistung, Schnelligkeit und Präsenz wieder dort anknüpft, wo er sich vor seiner langen Verletztungszeit befand. Natürlich wären auch andere Spieler zu nennen, doch wegen dieses ungeheuren Leistungsanstieg nach den ersten Einsätzen gebe ich ihm heute die Bühne alleine. Die Mannschaft wird es aushalten.

Der Sieg ist schon wunderbar, aber dass dieser Sieg die Folge einer so klar befolgten Taktik ist, gefällt mir noch viel besser.  Natürlich hat die Mannschaft noch eine weite Strecke Weg vor sich. Später in der Saison wird sie dann hoffentlich gar nicht mehr so unter Druck geraten wie in der zweiten Halbzeit. Die Spieler wollten nichts mehr riskieren, und ich nehme an, das liegt an weiter vorhandener Unsicherheit, weil die Passgenauigkeit beim schnellen Umschalten von der Defensive in die Offensvie einfach nicht gut genug ist. Deshalb aber wurde der Teufelskreis in Gang gesetzt, der einen Gegner mangels entschlossener Entlastungskonter immer sicherer werden lässt. Doch die Mannschaft hat die Nerven behalten. Sie hat, natürlich mit dem Glück in den letzten Minuten, standgehalten und befolgt, was Kosta Runjaic für sie als Mittel zum Sieg entworfen hat.

Das ist für mich die überdauernde Nachricht vom Sieg gegen den FC Energie Cottbus. Wenn all die Emotionen drumherum schon wieder verblassen, bleibt neben dem Ergebnis, die Mannschaft lebt nicht nur von Einsatz, Kampf und frischem Wind durch neuen Trainer, sondern von einem immer größeren Wissen der einzelnen Spieler, wie sie als Teil der Mannschaft besser werden, wie die Einheit sie zu besseren Spielern macht und ihre individuellen Fähigkeiten stärker zur Geltung bringt.

Milan Sasic etwa berief sich immer wieder vor allem auf die Emotionen in der Mannschaft, um Bedingungen für Erfolg zu umschreiben. Viel war seinerzeit die Rede vom Zusammenstehen füreinander. Natürlich ist die gute Stimmung innerhalb der Mannschaft Teil von Erfolg, aber unter Kosta Runjaic wird so viel deutlicher, dass sie nur Voraussetzung für alles andere ist. Neben der Stimmung entwickelte er in kürzester Zeit auch das Wissen der Spieler von ihrem Zusammenspiel weiter. So deutlich wird erkennbar, in dieser Mannschaft weiß gerade jeder einzelne Spieler immer genauer, wie er sich auf dem Platz verhalten muss, um zum Teil eines größeren Ganzen zu werden und damit besser zu werden als alleine. Milan Sasic hatte auch seine Vorstellungen vom Spiel der Mannschaft, ihm fehlten aber sowohl pädagogische Mittel im Umgang mit Erwachsenen als auch anscheinend wirksame Trainingsübungen, um all den Spielern, die nicht von selbst wussten, wie sie zusammen spielten sollten, zu verbessern. Deshalb ist er gescheitert. Kosta Runjaic hat ganz offensichtlich diese pädagogischen Fähigkeiten. Er hat sehr klare Vorstellungen von den Möglichkeiten der Mannschaft und weiß, wie er den Spielern diese Vorstellungen vermitteln kann.

Er wird das Umschalten vom Defensiv- auf das Offensivspiel weiter verbessern, so dass bei einem immer druckvolleren Gegner wie Cottbus in der zweiten Halbzeit die Momente der Balleroberung tatsächlich zu gefährlichen Kontern werden. Er wird André Hoffmann zur weiterer Raffinesse verhelfen, so dass er den erstrebten Aus- oder Eckball kurz vor einem Spielende nicht mehr nur vergeblich versucht. Und bei Ranisav Jovanović wird er diese Fähigkeit vielleicht auch wieder in Erinnerung rufen.

Für mich sind diese zwei Momente, als beide Spieler den Ball kurz vor dem Abpfiff Richtung Eckfahne trieben und die erhoffte Ballsicherung dort nicht gelang, geradezu symbolisch für das momentane Leistungsvermögen.  Beide entscheiden sich in dem Moment grundsätzlich richtig, die allerletzte Aktion aber scheitert und Cottbus kann erneut angreifen, auch wenn der Startpunkt des Angriffs sich möglichst weit entfernt vom Tor der Zebras befand. Die Grundlagen sind nun vorhanden, die aus einer Taktik sich ergebenden Fehler geschehen inzwischen meist so spät, dass sie nicht mehr sofort für die Mannschaft gefährlich werden.  Individuelle Aussetzer à la Berberovic in der ersten Halbzeit kommen allerdings hinzu. Deshalb agiert die Mannschaft noch nicht so selbstbewusst, dass sie dauerhaft auf ein zweites Tor spielen kann. Aber es gibt  Kosta Runjaic. Die Entwicklung geht weiter. Mit Sicherheit.


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