Zurück und nach vorne sehen – Maurice Exslager im Kölner Stadt-Anzeiger

Wie beginnt man einen neuen Lebensabschnitt, ohne seine Vergangenheit zu verraten? Maurice Exslager gelingt das in einem Porträt, das heute im Kölner Stadt-Anzeiger erschienen ist. Ich weise darauf hin, weil der Abschiedsschmerz für einige Anhänger des MSV Duisburg zu groß war und sie von seinem Fortgang mehr enttäuscht waren als von dem anderer Spieler. Kritisiert wurder er ja für sein emotionales Bekenntnis zum MSV. Man erwartete nicht, dass er unbedingt bliebe. Man erwartete aber, dass er nach solchen Worten bliebe. Inzwischen ist noch mehr Zeit vergangen und womöglich wäre das Verständnis inzwischen größer.

Schon nach der ersten heftigen Kritik aber habe ich gedacht, das mit dem Schweigen ist so eine Sache.  Die meisten von uns werden tief bewegt von Gefühlen. Und wem das Herz voll ist, dem läuft der Mund über. Schon damals habe ich gedacht, die öffentlich gezeigte Gemeinsamkeit der Fans führte zu tief berührender Verbundenheit von Menschen, die sich sonst fremd waren. Ich konnte Maurice Exslager nachsehen, dass er als junger Mensch sich von dieser Stimmung mitreißen lässt. Irgendwann setzt dann ein Nachdenken ein.

Maurice Exslager ist vom 1. FC Köln verpflichtet worden und neue Spieler werden von den lokalen Zeitungen gerne auch porträtiert. Das ist heute beim Kölner Stadt-Anzeiger geschehen.  Als kleiner Ausschnitt einmal das hier:

Die Kölner profitierten beim Transfer vom Lizenzentzug des MSV, der noch immer um die Spielberechtigung für die Dritte Liga bangt. Exslager bangt mit. „Der Verein ist mir sehr wichtig. Hoffentlich versinken sie nicht all zu tief, so wie Alemannia Aachen zum Beispiel. Nach der Saison gab es keine Überlegungen, Duisburg zu verlassen. Ich habe dann nach dem Lizenzentzug mit am längsten abgewartet, denn ich bin beim MSV Profi geworden und habe dem Klub viel zu verdanken“, sagt er. Es ist eine innige Beziehung.

Auch dank des Journalisten wird in dem Porträt deutlich, wie viel der MSV Duisburg Maurice Exslager bedeutet. Gleichzeitig wird aber auch klar Maurice Exslager sieht nach vorne, er sucht seine Chancen beim FC. Das hat Stil!

 

 

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4 Responses to “Zurück und nach vorne sehen – Maurice Exslager im Kölner Stadt-Anzeiger”


  1. 1 deronkel1966@arcor.de 4. Juli 2013 um 23:40

    hallo maurice,du bist blutjung.ich habe ein nettoeinkommen von 2500 euro.ich bin verheiratet und muss davon alle unkosten bestreiten!der unterschied ist:ich bin 47 jahre alt,und habe keine perspektiven mehr,beruflich aufzusteigen.ein bekenntnis zum MSV wäre ein zeichen gewesen,danach hättest du genug zeit gehabt geld zu verdienen!du bist kein“duisburger“einfach ein kleiner junge!

  2. 2 Kees Jaratz 5. Juli 2013 um 06:44

    Sorry fürs späte Freischalten, war etwas vor dir im Bett. 😉 Ab jetzt gehts direkt online, wenn du mit derselben Mail-Adresse unterwegs bist.

  3. 3 Marvin 5. Juli 2013 um 12:34

    wo geld ist, ist auch exslager.


  1. 1 Alles Gute für 2014 mit Big Data von 2013! | Fakten und Gerüchte aus dem Stadionbus Trackback zu 1. Januar 2014 um 12:48

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