Mein überraschender Stimmungswechsel vor dem Abendspiel

Hansa Rostock kommt heute Abend zum MSV Duisburg. Das bedeutet, im Alltag der 3. Liga zurück zu finden zu gutem Mannschaftsspiel. Das bedeutet aber auch, nicht genau zu wissen, zu welcher Leistung die Mannschaft  fähig sein wird. Das bedeutet, sich überraschen lassen, hoffen auf zurückkehrende Spielkultur und auf das  Unvermögen im Rostocker Angriffspiel. Es ist tatsächlich so weit, dass ich auf Stabilität in der Defensive erst einmal nicht hoffe. Dazu war diese Defensive einfach zu stabil fehleranfällig. Hoffnungen sollten sich immer auch auf einigermaßen realistische Ziele ausrichten. Einfacher ist es Hoffnung zu haben, dass die Offensive ein Tor mehr erzielt, als die Defensive zulässt. Schließlich sollte trotz der von Karsten Baumann prognostizierten kompakten Rostocker Defensive auch bei ihr immer mal eine Unachtsamkeit passieren können.

Ich wusste also heute morgen schon, ich werde mit gemischten Gefühlen nach Duisburg fahren. Um so schöner, wenn dir in diesem Wissen unerwartet die Erinnerung an einen besonderen Sieg des Vereins unserer Zuneigung präsentiert wird. Das geschah vorhin am Frühstückstisch zwar über den Umweg Kölner Stadt-Anzeiger mit einer dortigen Randbemerkung, doch an einer guten Erinnerung gehe ich doch nicht vorbei. Ein alter Bekannter für uns spielt inzwischen nämlich bei Fortuna Köln. Deshalb widmet der Kölner Stadt-Anzeiger  ihm heute im Lokalsport ein Porträt, auch weil damit zugleich an dessen Vater und glorreichere Zeiten beim 1. FC Köln erinnert werden kann. Borussia Mönchengladbach heißt ein Stichwort. Auswärtsspiel. Pokal. Ihr wisst Bescheid, Kristoffer Andersen heißt der neu verpflichtete Spieler der Fortuna und Bewegtbilder von dem auch für uns großen Moment seiner bisherigen Laufbahn gibt es dank Caly1983, der im richtigen Moment das Aufnahmegerät Richtung Spielfeld hielt.

So kann ein Spieltag doch beginnen? Schon kommen mir die Aussichten heute Abend sehr viel besser vor. Verändert hat sich nur die Stimmung. Wir Menschen sind manchmal schon komisch. Da diese Stimmung von nicht zu vernachlässigender Bedeutung ist, kann sich  jede Mannschaft glücklich schätzen, die Kingsley Onuegbu in ihren Reihen hat. Andeutungsweise wussten wir es schon, in der Pressekonferenz vor dem Spiel heute Abend erhielten wir ein paar mehr Belege für seinen Umgang mit den Schwierigkeiten dieser Welt. Der Mann hat Humor, Sinn für Situationskomik und einen eigenwilligen Musikgeschmack.

Als letztes möchte ich noch auf Zahlen hinweisen. Die Statistiken der letzten Drittligajahre hat der Rotebrauseblogger ausgewertet und die Lage nach dem zehnten Spieltag mit den Abschlusstabellen verglichen. Solche Zahlen sind bezogen auf die Zukunft ja nur Wahrscheinlichkeitswerte, Interessant sind sie dennoch, weil natürlich vereinsunabhängig anwendbar und für den MSV Duisburg auf sportlicher Seite recht beruhigend. Über die wirtschaftlichen Fragen wollen wir dann nächste Woche weiter nachdenken.

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