Teilen MSV und Hansa ihr Leid?

Angesichts der momentan durchwachsenen Stimmung rund um den MSV Duisburg, möchte ich vor dem Auswärtsspiel gegen Hansa Rostock zunächst mit einer guten Nachricht aus dem Umfeld des Vereins aufwarten. Das Umfeld bin in dem Fall ich. Fokus Fußball, die Blog- und Presseschau zum Sport unseres Interesses, hat meinen Spielbericht zum 2:1-Sieg gegen RB Leipzig als einen von fünf Texten für die Wahl zum Fußballblogbeitrag des Monats Februar nominiert. Dafür gedankt, und das natürlich als Ansporn begriffen. Dieser einen guten Nachricht folgt sofort eine weitere. Denn mit dem ebenfalls nominierten Text von Trainer Baade „Ein echter Schalker“ kommt ein weiterer potentieller Fußballblogbeitrag des Monats Februar von einem Duisburger Autoren. Und wenn es einen Verein für Trainer Baade gibt, bei dem er mitfiebert, so ist es der MSV Duisburg.

Ob solche guten Nachrichten auch als Ansporn bei den sportlichen Aktivitäten des MSV Duisburg wirken, bleibt abzuwarten. Direkte Einflüsse dürfen wir wahrscheinlich nicht vermuten, aber schmetterlingsflügelschlaggleiche Energiezuflüsse über esoterisch anmutende Kanäle können bei einer Liga mit etwa 15 nahezu gleich starken Mannschaften schon mal den Ausschlag geben. Karsten Baumann hat in der Pressekonferenz noch einmal darauf hingewiesen, dass in allen Spielen mit Ausnahme des Heimspiels gegen Darmstadt jeder Spielausgang möglich gewesen wäre.  Christian Eichner berichtet zudem in der Pressekonferenz von der weiterhin guten  Stimmung in der Mannschaft. Auf bleibenden Siegeswillen und die dazu nötige Einstellung sollten wir also hoffen dürfen.

Zu Beginn der Pressekonferenz vom FC Hansa Rostock wähnt man sich in der Morgenkonferenz auf Station 2a des Klinikums Südstadt. Eine Neuaufnahme noch ohne klaren Befund, die länger liegenden Patienten mit gutem Verlauf, demnächst eine Entlassung. Ab Minute 3.50 stellen wir dann fest, was wir beim MSV erlebten, kennen Hansa-Anhänger und -Spieler nicht weniger. Demnächst sollen Hansa- und MSV-Spieler sogar die erlittenen Enttäuschungen dieser Saison in einer Online-Selbsthilfegruppe gemeinsam bearbeiten. Geteiltes Leid ist halbes Leid, und Sprechen oder Schreiben im geschützten Raum führt zu gereiften Mannschaften. Mannschaften, die in der nächsten Saison erreichen werden, was sie aufgrund der ähnlichen finanziellen Situation ihrer Vereine erreichen müssen: den Aufstieg in Liga 2. Neben den allgemeinen Befindlichkeiten gibt es noch ab Minute 13.18 Hansa-Spieler Julian Jakoks, der über seine persönliche Situation spricht.

Alles in allem, zwei Mannschaften mit demselben Vorhaben und ähnlichen Bedingungen, mal sehen, welche Kleinigkeit dieses Mal wieder den Ausschlag gibt.

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