Archiv für April 2014

Heimatlied – Sektion Duisburg – Folge 12: Нож для Фрау Мюллер – Messer für Frau Müller

Ja ne gavarju po-russki. Könnte das mal eben jemand übersetzen? Ich spreche kein russisch. Aber egal, wer es unbedingt genau wissen will, schaut mal eben in den Sprachführer vom Wikitravel Russland rein und fischt sich das notwendige Grundvokabular zusammen. Hallo, danke, bitte, Entschuldigung und natürlich, ich spreche kein russisch. Ich habe dort voreilig reingeschaut, um mir das nötige Grundwissen für den Text des heutigen Duisburg-Liedes anzulesen.

Лучшая девушка в СССP“ heißt dieses Stück, doch das erste Hören ergab mangels russischem Text keine Schwierigkeiten des Verständnisses. Ein Duisburg-Lied ist es dennoch, weil der Name der Stadt zu Beginn in einem Filmdialog zu hören ist. Welche Assoziationen „Duisburg“ in Russland  wohl hervorruft? Das Fremde klingt sicher an. Gar das Exotische? Нож для фрау Мюллер, auf deutsch Messer für Frau Müller, so heißt das Duo aus St. Petersburg, das dieses Duisburg-Lied verantwortet. Messer für Frau Müller machen elektronische Musik und nutzen dazu eben auch Dialoge aus Filmen, Geräusche und sprachunabhängige menschliche Äußerungen. Falls ihr Russisch sprecht und zudem die kyrillische Schrift lesen könnt, erhaltet ihr zu Нож для фрау Мюллер bei Wikipedianja ruski ausführlichere Informationski.

Der Titel des Stücks „Лучшая девушка в СССP“ heißt wohl, übersetzt aus der englischen Übersetzung des Titels einer zweiten youtube-Fassung, „Das schönste Mädchen der UdSSR“, zumal der Clip diesen Titel bebildert. Bleibt die Frage, aus welchem Film der Dialogschnipsel des Anfangs stammt? In welcher Geschichte möchte eine Frau, die deutsch mit slawischem Akzent spricht, vermutlich in Deutschland ganz unbedingt und schnell nach Duisburg reisen? Eine Frage für die Schwarmintelligenz.

Der Dank für das Finden des Songs gilt Stephan Pöter, der als Teil des Hiphop-Duos Montan & Matena bereits den Anstoß für diese kleine Reihe „Heimatlied – Sektion Duisburg“ gegeben hat.

Hinweise auf weitere online zu findende Duisburg-Lieder nehme ich gern entgegen. Helft mit die Sammlung wachsen zu lassen.

Mit einem Klick weiter findet ihr Heimatlied – Sektion Duisburg – Alle Folgen

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Von Alltagsunentschieden, Buzzer Beater und dem Dreihasenfenster

Das Spiel des MSV Duisburg gegen den Halleschen FC endete am Samstag 1:1. Ergebnis und Verlauf des Spiels entsprachen der Normalität und dem Alltag dieser Saison. Mit so einem Alltag gehen wir Menschen ja sehr unterschiedlich um. Ich zum Beispiel suche mir bis zum Finale des Niederrheinpokals die aufregende Ablenkung vom Alltäglichen an anderen Orten, dem Basketball etwa, im dritten Spiel der NBA-Playoffs zwischen den Dallas Mavericks und den San Antonio Spurs. Es wurde in den letzten zwei Sekunden durch einen Dreipunkte-Wurf von Vince Carter entschieden. Was für eine Spannung, welch Verschwinden der Normalität. Ich empfehle allen Interessierten den  NBA-Clip bei spox.com, ein Spielbericht, der mehr zeigt als die unzähligen Youtube-Clips wie der unten verlinkte mit dem Siegeswurf. Dort wird die Atmospähre der letzten 20 Sekunden eingefangen, in denen sich die Spurs schon fast als Sieger fühlten.

Aber zurück zum MSV. In der Rheinischen Post sehen wir einen anderen Weg mit dem unspektakulären Alltag zurecht zu kommen. Übertreibung ist das Stichwort. Ich verstehe das, weil so ein traditionelles Medium wie die RP in einem Spielbericht über den MSV Duisburg ja nicht die Freiheit hat wie der Zebrastreifenblog und bei anderen Ereignissen dieser Sportwelt wildern kann. So peppen die Journalisten dort den langweiligen Alltag mit Worten auf. Dann heißt es über das Allerweltsunentschieden, das den MSV Duisburg vom sechsten auf den fünften Tabellenplatz hievt, „MSV kassiert bitteren Rückschlag„.

Wer diese Drittliga-Saison  verfolgt hat, sollte nach dem drittletzten Spieltag diese Standardformel des Sportjournalismus nicht ernst nehmen. „Bitter“ ist zum Ende dieser Saison vielleicht die unfassbar schwere Verletzung eines Spielers, fehlendes Geld sowieso, aber ein Spielergebnis? Bitter wäre  nur die Niederlage im Finale des Niederrheinpokals. Realistischerweise ist in jedem Spiel des MSV und seiner Mitkonkurrenten um Platz 4 jeder Spielausgang möglich. Deshalb besitzt dieses Unentschieden keinen bitteren Nachgeschmack. Der vierte Platz ist weiter erreichbar. Denn was für den MSV Duisburg gilt, gilt auch für den SV Wehen Wiesbaden. Jedes Ergebnis ist immer möglich.

Ich habe inzwischen auch eingesehen, dass die gern benutzte Kurzformel „unnötig“ als griffige Wertung für  Spielergebnisse in der 3. Liga wenig geeignet ist. Dazu geschehen in dieser Liga zu viele individuelle Fehler. Diese Fehler machen jeden ersten Eindruck von überlegenem oder unterlegenem Spiel und daraus sich ergebenden Ergebnissen hinfällig. Natürlich kann eine Mannschaft wie der MSV in Halle in einer Halbzeit besser spielen als der Gegner; wenn dabei aber nur ein Tor erzielt wird, ergibt sich daraus keine Prognose für das Ergebnis nach 90 Minuten. Was wiederum zurückweist auf Offensivschwächen in den meisten Vereinen. Es war abzusehen, dass die Zebras in der zweiten Halbzeit nicht nahtlos an die Leistung der ersten Halbzeit würden anknüpfen können.

Halle investierte nach der Pause zunächst mehr, und um den Ausgleich verhindern zu können, hätten die Zebras in der eigenen Offensive mehr Glück gebraucht. So war ich gleichzeitig schon zufrieden damit, dass sich die Mannschaft nach dem Ausgleichstreffer wieder auf das zuvor verloren gegangene Leistungsniveaus zurückarbeitete. Der Siegtreffer hätte fallen können. Bei mehr Glück und gleichzeitigen Fehlern in der Hallenser Defensive. Bei überlegterem Abspielen statt Schüssen, wenn sich Kevin Wolze etwa durchs Mittelfeld gewuselt hatte. Bei präziseren Flanken. Bei vielen Dingen, die als Einzelfall möglich sind aber nicht als konstante Leistung über eine längere Dauer.

Übrigens hätte mich auch ein Sieg des MSV nicht aus dem Alltagsgefühl herausgeholt. Das schaffte für den Fußball am Sonntag dann der SC Paderborn. Dem Verein der angeheirateten Heimat gilt meine Sympathie schon länger, und angesichts der fahrlässig herbeigeführten Drittligazugehörigkeit meines Herzensvereins fällt es mir nun zudem leicht, dieser Zweitliga-Sympathie in dieser Saison vollends nachzugeben. Ich mache jetzt die letzten drei Spiele der Saison hoffentlich eine Art Probedurchlauf für das kommende Jahr mit dem MSV.

Eingebetteter Bild-Link

Foto: Christian Trommler; Twitter: @CTrommler

Um die letztens eingeforderte Moral von der Fürther Ausgleichsgeschichte, hatte sich am Freitagabend bereits der TSV 1860 München mit einem Sieg über die SpVgg Greuther Fürth gekümmert. Wie man sieht, gilt Dankbarkeit in Paderborn noch als selbstverständliche Tugend. So konnte der SC Paderborn mit dem sicher herausgespielten 2:0-Sieg gegen den SV Sandhausen den direkten Aufstiegsplatz zurückerobern. Die Aussicht auf Familljenbesuch samt Erstligafußball gefällt mir. Und eines war mir schon vor den touristischen Hinweisen des Sky-Kommentators für zukünftige Auswärtsfahrer der Erstligisten gewiss, sollte alles klappen, wird das  Dreihasenfenster in keinem Aufsteigerporträt fehlen.

 

Vizemeistermacher 2. Liga Roland Kentsch

Bevor ich morgen früh das sportliche Wochenende noch Revue passieren lasse, muss ich nach dem 2:0-Sieg des SC Paderborn gegen den SV Sandhausen schon mal eines deutlich sagen: Sollte der Bundesligaaufstieg des Vereins meiner angeheirateten Heimat tatsächlich wahr werden, müssen die Vereinsverantwortlichen in Paderborn bei ihren dann fälligen Jubel- und Dankesworten einen nicht vergessen – Roland Kentsch.

Wäre ich Anhänger von Arminia Bielefeld mit Phantasie und einem Hang zu Verschwörungstheorien, hätte ich nach diesem Tag heute nämlich den Beweis für ein mittelfristig angelegtes Racheprojekt des ehemaligen Geschäftsführeres der Arminia. Einst hoffte man in Bielefeld auf die ausbaufähige Rivalität, um sich gegen den Kleinverein aus der Nachbarstadt stets gut fühlen zu können. Und nun? 3. Liga vs Bundesliga! Da bohrt ein Schmerz. Als Verschwörungstheoretiker würde ich nun darüber nachdenken, ob der Beginn der Geschäftsführertätigkeit von Roland Kentsch in Duisburg in Wahrheit nur einziges Ziel hatte, nämlich dem SC Paderborn zum Aufstieg in die Bundesliga zu verhelfen. Ich dächte darüber nach, ob es Roland Kentschs eigentliches Ziel war, mit der Abgabe der fehlerhaften Lizenzunterlagen das Antreten der Zebras in der 2. Liga endlich einmal zu unterbinden.

Denn welcher Verein hat den Platz vom MSV Duisburg in Liga 2 übernommen? Und welcher Verein gewinnt nahezu immer seine Auswärtsspiele beim SC Paderborn? Antwort A: SV Sandhausen. Antwort B: MSV Duisburg. Teilt die beiden Möglichkeiten mal richtig auf und ihr wisst, welches Spiel der SC Paderborn heute mit Sicherheit nicht gewonnen hätte.  Beweise? Wer die Zahlen sich ansehen will, mit einem Klick weiter hier. Deshalb, liebes Fußballdeutschland, muss heute eines deutlich gesagt werden, Roland Kentsch hat wesentlichen Anteil an dem hoffentlich bald feststehenden überraschenden Aufstieg des SC Paderborn.

 

 

Halle fragt – Kees Jaratz antwortet

Der MSV Duisburg spielt am Samstag beim Halleschen FC. Hört man die Pressekonferenz dort in Halle,  hat die Bedeutung dieses Spiels für das Umfeld des Vereins anscheinend gegenüber dem Blick auf die kommende Spielzeit verloren. Der Hallesche FC hat mit dem Abstieg nichts zu tun. Das war das wichtige Ziel, nun schaut man mal, wie die Saison mit möglichst guter Laune zu Ende gespielt wird. Trainer Sven Köhler will, wie es sich für den Wettkampfsport gehört, immer noch gewinnen, muss sich aber vor allem mit den Fragen zur Zusammensetzung des zukünftigen Kaders herumschlagen. Prognosen über den Spielausgang lassen sich aus bekannten Gründen nur mit groben Tendenzen machen.

Ich hoffe auf den andauernden Ehrgeiz der Mannschaft, den vierten Platz noch zu erreichen und damit auf den Auswärtsieg. Das habe ich vorgestern neben einigem anderem auch dem Journalisten der Mitteldeutschen Zeitung, Oliver Leiste, am Telefon gesagt. Die Mitteldeutsche Zeitung verantwortet den Lokaljournalismus in Halle und zur Vorberichterstattung jedes Heimspiels gehört der Blick auf den Gegner mit Hilfe eines Fans vom Gegner.

Die Mitteldeutsche Zeitung wurde mir übrigens schon kurz  nach der Wende zum Begriff, weil der Kölner Stadt-Anzeiger auf seinen Seiten natürlich gerne auch ausführlich über die Entwicklungen im eigenen Medienhaus berichtet. Damals wetteiferten die Verlagshäuser des Westens, wer wo welche SED-Bezirkszeitungen erwerben konnte. Das Verlagshaus M.Dumont Schauberg expandierte nach Halle – wie man im Spiegel lesen konnte, wegen der guten Kontakte des Verlegers Alfred Neven DuMont.

Oliver Leiste hat das, was ich ihm über Duisburg und den MSV erzählte, zusammengefasst und ein paar Informationen beigefügt, so dass die Hallenser sich über  die komplizierte Geschichte des MSV Duisburg der letzten Jahre auf die notwendigste Weise informieren können. Dazu gibt es Sätze zu Duisburg im Allgemeinen. Als Einstieg für die Beschäftigung mit Stadt und Verein kein schlechter Anfang, zu dem es hier mit einem Klick weiter geht.

Außerdem möchte ich euch den Blick auf den Clip der Pressekonferenz vom Halleschen FC empfehlen. Hier begegnen sich auf wunderbare Weise in Vor- und Abspann die hochgezüchtete Jingleanimationswelt des Fußball-TV-Angebots der Gegenwart mit der Vereinsheimatmosphäre während der PK. Vor allem der Pressemann des Halleschen FC hat wenig gemein mit dem Typus jener meist doch dann Männer, die momentan für diese Positionen im Fußball gefragt sind. Zudem die dialektale Einfärbung der Köhler-Sprache und schon sind wir trotz seiner sachlichen, informativen Art fern ab von den genormten Unterhaltungswelten des TV-Fußballs. Sehr sympathisch!

In Duisburg spielt der Referenzverein Real Madrids

Lieber Oliver Fritsch,

eigentlich brauchen Sie sich gar nicht entschuldigen, wenn Sie in Ihrem Spielbericht bei zeitonline über das gestrige Halbfinale der Champions League Real Madrid gegen den FC Bayern München den MSV Duisburg als Referenz erwähnen, um Ihren Lesern die Spielweise Real Madrids anschaulicher zu machen.

Bayern ließ das königliche Real an dessen Heimstätte ordinär aussehen. Abwehrspieler kloppten den Ball nicht erst in der Schlussphase auf die Ränge, als trügen sie die Trikots von (pardon) MSV Duisburg oder Eintracht Trier. Spieler blieben nach Zweikämpfen am Boden liegen, hielten sich vor Scheinschmerz die Schienbeine, um Luft zu holen und Zeit zu schinden.

Ich glaube, weder in Madrid noch in Duisburg hätte jemand Einwände gegen diesen Vergleich vorgebracht. In Madrid wird man hoffentlich realistisch genug sein, die eigene Spielweise korrekt einzuschätzen und wir in Duisburg nehmen diesen Vergleich mit unserem eigenen Humor als Ansporn und als Hinweis darauf, in welchen Ligen wir jederzeit und ohne Anpassungsschwierigkeiten mitspielen können. Ich würde nur das Zeitschinden nicht als Zebra-typisch ansehen. Das ist doch in jedem Stadion ein fußballgesellschaftlich akzeptiertes Mittel. Was natürlich dennoch nur bei eigenem Vorteil gutzuheißen ist.

Aber wenn ich recht überlege, entschuldigen Sie sich wahrscheinlich bei uns in Duisburg für die vorschnelle Reihung des MSV Duisburg mit Eintracht Trier. Und dafür tuen Sie es sicher recht. Allein um des Effektes Willen zwei so unterschiedliche Vereine auf Linie zu bringen, das könnte den ein oder anderen in Duisburg ärgern. Was keineswegs dadurch aufgehoben wird, wenn es in Trier irgendjemandem schmeicheln sollte. Ich nehme die Entschuldigung aber an, weil ich aus langer Stadionerfahrung weiß, wie gut es sich anfühlt, mit jenen von Ihnen angesprochenen Mitteln einen überlegenen Gegner besiegt zu haben. Mit Ihrem insgesamt schönen Spielbericht haben Sie mich daran erinnert. In dem Sinne, nehmen Sie den MSV Duisburg immer wieder gerne als Referenzverein für Siege.

Viele Grüße
Ihr Kees Jaratz

 

Die schönsten Fußballtorten der Welt – Folge XX – Fortuna Düsseldorf

Mit freundlicher Unterstützung von „111 Fußballorte im Ruhrgebiet, die man gesehen haben musspräsentiert der Zebrastreifenblog in loser Reihe die schönsten Fußballtorten der Welt.

 

Weil es gestern allerorten durch die vielen Glückwünsche zum Aufstieg nach vereinsübergreifender Harmonie mit dem 1. FC Köln aussah, möchte ich heute mit einem harmlos daher kommenden Fußballkuchen ans wirkliche Leben erinnern. Im wirklichen Leben beäugen sich die Menschen aus Köln und Düsseldorf mit großem Misstrauen. Im wirklichen Leben wird aus Misstrauen mit großer Regelmäßigkeit heftige Abneigung. Im wirklichen Leben wird einem nämlich nichts geschenkt, es sei denn ein 45. Geburtstag wird gefeiert und das Geburtstagskind ist Anhänger von Fortuna Düsseldorf. Ob dieser Fussballkuchen zum Geburtstag hausgemacht wurde oder in seiner Perfektion doch von professionellen Händen gefertigt ist, wird nicht klar. Eines ist aber sicher, wer sich bei youtube geissbockkiller1 nennt, konnte die montägliche Freude in Köln über den Aufstieg des FC bestimmt nicht teilen.

Zu sämtlichen  Folgen der schönsten Fußballtorten der Welt kommt ihr mit einem Klick weiter.

 

 

Das Vorbild 1. FC Köln

In dem einen Viertel meiner imaginären Rhein-Ruhr-Heimatstadt waren gestern Abend jene Menschen völlig aus dem Häuschen, die sich für den 1. FC Köln etwas mehr interessieren. Nach dem 3:1-Sieg gegen den VfL Bochum ist dem 1. FC Köln der Aufstieg in die Bundesliga nicht mehr zu nehmen. Ich habe nicht viele Spiele vom FC in dieser Saison gesehen, genauer gesagt keines ganz, ich kenne die Mannschaft des Vereins nur aus Spielzusammenfassungen im Bewegtbild. Wenn ich aber den Kommentar von Christian Oeynhausen zum Aufstieg im Kölner Stadt-Anzeiger lese, denke ich, die Mannschaft des 1. FC Köln dieser Saison gibt ein gutes Vorbild für den MSV Duisburg ab. So weit liegen die Zebras und die Geißböcke in ihrer Spielanlage anscheinend nicht auseinander. Online finde ich den Kommentar leider nicht.

Der Fußball der Stöger-Elf war zwar selten berauschend, aber zermürbend und vor allem defensiv zu gut für die meisten Teams der Liga.

Der MSV Duisburg muss nächste Saison aufsteigen. Diese so deutlich ausgesprochene Vorgabe kann eine immense Last für die Mannschaft und uns Zuschauer werden. Lasst uns jetzt schon an Notwendigkeiten denken und das Ergebnis wieder etwas mehr in den Vordergrund holen. Wenn klappt, was klappen muss, brauchen wir nicht darüber zu sprechen. Ich denke an mögliche Durststrecken. Auch der 1. FC Köln war zu Beginn der Saison nicht sofort auf unzweifelhaftem Aufstiegskurs, obwohl dieser Aufstieg in Köln ebenfalls so notwendig war. Die Stimmung um den Verein blieb dennoch stabil. Auch darin sollte uns in Duisburg der 1. FC Köln Vorbild sein.

Herzlichen Glückwunsch, also 1. FC Köln! Und übrigens, vor dem Spiel hatte es noch geheißen, die Zuschauer dürften nach dem Spiel das Spielfeld keinesfalls betreten. Und nun: Platzsturm! Chaos! Und dennoch kein Skandalspiel. Feiern ist also doch erlaubt. Gut so!


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