Das gleiche Spiel wie neulich – nur dieses Mal mit Niederlage

Zwei Tage nach der 2:0-Niederlage des MSV Duisburg gegen die Stuttgarter Kickers mache ich es kurz. Dieses Spiel war nicht schlechter als die letzten Spiele, und wir sehen, solche Spiele kann die Mannschaft auch verlieren. Letzte Woche etwa hatte eine Chance zum Führungstor selbst VfB Stuttgart II, und wenn der MSV Duisburg in der 3. Liga in Rückstand gerät, wird es schwer für die Zebras gegen einen sich noch weiter zurückziehenden Gegner.

Bis zum Führungstor der Stuttgarter Kickers war nicht absehbar, wie das Spiel enden könnte. Auch dieses Spiel hätte der MSV Duisburg vielleicht gewinnen können. Alles ist immer möglich in dieser 3. Liga mit ihrem breiten Mittelfeld von 5. bis 14. Tabellenplatz. Das hängt von Glück und Fehlern ab, die nur manchmal genutzt werden. Deshalb lässt in dieser Liga ein Verteidiger, der im Strafraum überspielt wurde, den Stürmer besser laufen und zupft ihm nicht am Trikot. Die Wahrscheinlichkeit des Elfmeterpfiffs ist ungleich größer als die des erzielten Tores durch die Spielaktion. Markus Bollmann hat einmal gehalten und anschließend noch gezupft. Der Elfmeterpfiff kam und der ruhende Ball war einfacher zu verwandeln als jeder Pass in die Mitte.

Die Mannschaft brachte den Rückstand von einem Tor in die Pause. Die große Chance zum Ausgleich hatte in der 44. Minute Patrick Zoundi vergeben, der mit einem steilen Pass in die Schnittstelle der Verteidigung schön frei gespielt worden war. Die Bemühungen um den Ausgleich setzte die Mannschaft in der zweiten Halbzeit fort. Man kann den Spielern den Willen nicht absprechen. Ab durch die Mitte hieß aber meist die Devise. Dort standen die Verteidiger eng und ließen weder Torgefahr durch Schüsse zu noch durch das versuchte Kurzpassspiel. Die frei stehenden Flügelspieler des MSV wurden meist nicht ins Spiel eingebunden.

Zur Halbzeitpause erst waren Kingsley Onuegbu und Pierre De Wit eingewechselt worden. Beide hatten Pausen gebraucht aus unterschiedlichen Gründen. Für Pierre De Wit waren die anstrengenden Spiele der letzten Woche wegen seiner langen Verletzungskarriere eine besondere Belastung, und der King wirkt schon etwas länger so, als befände er sich im Formtief. Andererseits war zu sehen, selbst ein Kingsley Onuegbu im Formtief ist in diesem Offensivspiel der Zebras als Anspielstation nötig.

Trotz der Versuche des MSV nach vorne zu spielen konnten sich die Stuttgarter keine wirklichen Konterchancen erspielen. So brachte ein Weitschuss ein etwas glückliches zweites Tor und entschied das Spiel. Diese 2:0-Niederlage verhilft in der Diskussion um Karsten Baumann zu keinen weiteren Argumenten. Was in Stuttgart zu sehen war, war auch bei den Siegen und Unentschieden der letzten Wochen zu sehen. Mit solchen Spielen wird die Saison zu Ende gehen.

 

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