Fundstück: Christof Kneer über Arne Friedrich in der Süddeutschen Zeitung

Gerade lese ich im Sportteil der Süddeutschen Zeitung und stoße auf  einen schönen Absatz, den Christof Kneer über Arne Friedrich schreibt.

„So haben die Leute das jedenfalls wahrgenommen: 2006 war Arne Friedrich der Spielverderber. 2010 hat er dem Gegner den Spaß verdorben. Fußball ist ab einem gewissen Niveau immer auch Geschmackssache, und es kommt auch immer darauf an, in welche Zeit ein Spieler gerade gerät. 2006 war nicht die Zeit für Arne Friedrich, 2010 dagegen sehr.“

Christof Kneer nimmt die unterschiedliche Bewertung von Arne Friedrichs Leistung während der beiden Weltmeisterschaften 2006 und 2010 als Beispiel, um die spielerischen Möglichkeiten der deutschen Defensive während dieser WM zu umreißen. Zum gesamten Artikel geht es mit einem Klick weiter.

Sehr schön ist dabei übrigens auch festzustellen, wie selbstverständlich die avancierte Fußballberichterstattung und der Kulturjournalismus sich inzwischen derselben Deutungsmuster bedienen. Die unzeitgemäße Begegnung von Kunstwerk und Öffentlichkeit ist ja als Topos der Kultubetrachtung nicht unbekannt.

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