Zeitdurcheinander klärt sich durch animierte schöne WM-Tore

Mir ging es gestern so, als wachte ich an einem Morgen Ende September auf, schaute aus dem Fenster und starrte auf eine Welt, die unter einer geschlossenen Schneedecke liegt. Trainingsauftakt des MSV Duisburg. Jetzt? Vor dem ersten Spiel der deutschen Mannschaft bei einer Fußballweltmeisterschaft? Ich wusste natürlich von dem Datum, aber die Wirklichkeit fühlt sich dann immer noch einmal anders an. Die Saisonabläufe in der Dritten Liga bringen mich durcheinander. Es wird Zeit für den Aufstieg. Fortuna Düsseldorf etwa beginnt heute erst mit dem Training.
Während ich also versuchte, mich über den Schnee vor meinem Fenster zu freuen, erinnerte mich Fritten, Fußball und Bier mit einem Hinweis auf die Animationen des Engländers Richard Swarbrick an die gerade sonst üblichen Spätsommeraktivitäten. Durch seine Bearbeitung der TV-Ausschnittvorlage von acht der schönsten Tore bei Fußballweltmeisterschaften entsteht eine Art Tanztheater. Die Bewegung der Spieler tritt in den Vordergrund und rückt den Blick auf die vollendete Harmonie bei diesen Toren.
Wenn ihr nicht selbst drauf kommt, um welche Tore es sich handelt, findet ihr die Auflösung in den Kommentaren bei Youtube.
Ihr könnt natürlich gerne auch hier in den Räumen schon die Lösung verraten, wenn ihr sie wisst.
Richard Swarbrick stellt auf seiner Seite im Netz weitere Animationen online, mit denen er sich auch anderen Sujets der Bewegung gewidmet hat: www.richardswarbrick.com. NBA-Finals des Basketball sind darunter. Nach meinem Geschmack eignet sich der Basketball aber weniger als der Fußball für diese Art künstlerischer Umsetzung.
Und zu guter Letzt: Das Tor von Arjen Robben hat Richard Swarbrick ebenfalls sehr beeindruckt.

 

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2 Responses to “Zeitdurcheinander klärt sich durch animierte schöne WM-Tore”


  1. 1 jovan hamborn 16. Juni 2014 um 11:50

    an Deiner aufgabenstellung drücke ich mich jetzt mal vorbei. ich denke, jeder hat seine eigenen erinnerungen beim betrachten.
    interessanter finde ich allerdings grundsätzlich den ästhetisierenden ansatz der fußball-betrachtung.
    auch ich kann mich der schönheit nicht entziehen. und grade in diesem fall, in dem die bearbeitung der schönheit allen nützlichkeits-ballast genommen hat.
    doch ergeht es mir wie bei der lektüre galeanos „der ball ist rund“; ich verstehe es und erfreue mich am ansatz, aber es berührt mich nicht. „mein“ fußball ist immer ergebnissport gewesen. stets sind die (mind.) 90 minuten von anspannung, furcht und bangen geprägt, nicht von genuss und schwärmerei. ich habe für ein glücklich-hässliches 1:0 in der nachspielzeit schon immer alles verziehen. und nicht nur, dass ich nie bedauert habe keinem „weißen ballett“ anzuhängen; ich fände das auch unwirklich.
    ebenso kann ich der personalisierten betrachtung wenig abgewinnen. das einzige kontinuum eines klubs steht und sitzt auf den rängen und die spieler sind unsere angestellten, mithin das produktionsmittel.
    das mag nahezu asozial erscheinen. und ich möchte betonen, dass es mir keineswegs an achtung vor den spielern mangelt; bspw. werde ich die spielweise Thomas Müllers immer lieben.
    doch ich frage mich, ob der zufall der auferlegung des herzensvereins (den man sich schließlich nicht aussucht), solcherart (de-)formierung mit sich bringt.
    ist der MSV schuld, dass ich so bin? oder sind „wir“ gar schuld, dass der MSV so ist? wäre Messi bei uns zwei jahre ausgepfiffen worden, um dann in der zweiten belgischen liga zu landen? fragen über fragen und ein viel zu langer text meinerseits, aber ich hatte grade die muße. pardon.

  2. 2 Kees Jaratz 18. Juni 2014 um 09:59

    tut mir leid, dass ich mich ganz kurz fassen muss: Zum einen: immer wieder herzlich willkommen in jeglicher Länge 😉 Andere Färbungen, Perspektiven bereichern. Und über die Entwicklungsabhängigkeit von dem Verein seiner Liebe lässt sich wirklich zurechtdenken, ein anderes Mal, sorry.


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