Deutschlands innovativer Bewegtbildmarkt – best practice in spe

Nicht vorhandene TV-Rechte an Fußballspielen haben noch kein zu allem entschlossenes Medium dieser Welt davon abhalten können „innovative“ und „spektaktuläre“ Bewegtbildformate zu entwickeln, die den Zuschauern den „ganzen Fußballgenuss“ auf „ihnen zuvor noch nie dargebotene Weise“ ermöglichen. Ich kannte bislang zum Beispiel, die von Thomas Helmer geleitete  Dingenskirchens-Fantalk-Runde zu Champions-League-Spielen mit deutscher Beteiligung bei Sport1 vom Hörensagen und einem youtube-Clip, der nach dem Spiel des BVB gegen Malaga im April 2013 ins Netz gestellt worden ist.

Unbekannt war mir bis heute aber das „innovative“ Bewegtbildformat, das in Zusammenarbeit von Spiegel TV und kicker.tv entstanden ist. Die beiden führenden deutschen Medien ihrer Art entwickeln die  Fußballberichterstattung vor allem dadurch weiter, dass sie das Wort „Analyse“ entgrenzen. Durch diesen mutig gewonnenen Bedeutungsreichtum der „Analyse“ lassen sich nun nicht nur Leser mittels Bewegtbild weitaus umfassender über das Sportgeschehen informieren. Darüber hinaus erhält die deutsche IT-Branche einen Wachstumsschub, wenn die Wirklichkeit etwa des WM-Spiels Deutschland gegen Ghana mit computeranimierten Spielszenen  im Bewegtbild-Nachrichtenclip  „3-D-Analyse: Klose rettet Deutschland“ verdoppelt wird.

 

 

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