Archiv für September 2014

Auswärtssieg durch gewiefte Taktik

Was war das für eine gewiefte Taktik des MSV Duisburg beim Auswärtsspiel gegen den FC Hansa Rostock! Eine Halbzeit lang wurde der Gegner mit vorgeblicher Hilflosigkeit in vollkommene Sicherheit gewiegt, damit er in den zweiten 45 Minuten durch eine Übermacht auf allen Positionen überrollt werden konnte. Der FC Hansa Rostock wurde vom MSV Duisburg  psychisch zermalmt und mit Tempofußball auseinander genommen. Die Mannschaft von Hansa wusste nicht, was mit ihr geschah. Gerade eben noch schien sie alle Last der letzten Wochen abschütteln zu können, und schon in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff war die hochkriechende Unsicherheit zu bemerken. Diese Spielweise hatten sie nicht mehr vom MSV Duisburg erwartet. Ich gebe zu, auch meine Zuversicht in der Halbzeitpause war eher so eine Art Pfeifen im Twitter-Walde.

2014-09-27-twitterhalbzeit_msvAls Zlatko Janjic nach dem 1:0-Rückstand schon früh ausgewechselt werden musste, begann ich mich zu sorgen. In dieser Saison war er es meist, der wenn überhaupt für überraschende Momente im Angriffsspiel sorgte, wenn das Spiel  statisch war. Und so ein statisches Spiel erwartete ich nach der anfänglich schlechten Leistung des MSV  für die zweite Halbzeit, eine Rostocker Mannschaft, die defensiv sicher stehen würde und dem MSV den Ball überließ. Tatsächlich überließen die Rostocker dem MSV Duisburg den Ball, aber das geschah häufig so früh in der eigenen Hälfte und zwangsweise, dass diese Defensive immer wieder in höchste Bedrängnis geriet.

In diesem Spiel waren die Ambitionen von Gino Lettieri und dem MSV Duisburg klar zu erkennen. Im Grunde folgt Gino Lettieri einem Ideal des gegenwärtigen Fußballs, wenn er viele der Spieler auf unterschiedlichen Positionen spielen lässt und so während eines Spiels taktische Umstellungen vornimmt. Diese Flexibilität ist für den höherklassigen Fußball normal. In der 3. Liga aber besitzen die Spieler oft nicht gut genug technische Qualitäten für solche umfangreichen Anforderungen. Beim MSV Duisburg werden sie nun allmählich gut genug.

Der Ausgleich durch Kevin Wolzes Freistoß war das deutliche Zeichen, dieses Spiel kann auch ohne die Kunstschüsse von Zlatko Janjic gewonnen werden. Die Zebras merkten ihre Chance und erspielten sich regelmäßig Möglichkeiten. Den Rostockern fehlte für die Torgefahr inzwischen die Kraft. Zwar kamen sie hin und wieder an den Strafraum des MSV, dort aber waren einzelne Spieler auf sich allein gestellt, hingegen der MSV bis in den Strafraum hinein mit vier, fünf Spielern marschierte. Mit Kombinationen über drei Stationen wurde das Mittelfeld überbrückt. Frühes Pressing in Strafraumnähe oder Balleroberung im Mittelfeld samt anschließendem Konter führten zur Torgefahr. Der Führungstreffer schien eine Frage der Zeit zu sein. Nico Klotz erzielte ihn als Belohnung für seine unermüdliche Laufleistung.

Auch wenn die Rostocker nicht mehr wirklich gefährlich vor das Duisburger Tor kamen, hätte mich ein früheres drittes Tor doch mehr beruhigt. Dieses dritte Tor fiel erst in der Nachspielzeit nach einem Konter aus der eigenen Hälfte heraus. Natürlich gilt der Beifall auch hier wieder Nico Klotz. Dennoch möchte ich zudem den Blick auf Kevin Scheidhauer lenken, der den Konter fast am eigenen Strafraum mit einleitete und ihn dann mitläuft, um bereit zu sein für den möglichen Querpass oder den vielleicht seitlich vom Torwart abgewehrten Ball. Er wäre da gewesen. Das macht die eigentliche Qualität dieser Mannschaft in der zweiten Halbzeit aus. Dem ballbesitzenden Spieler haben seine Mitspieler immer wieder Mann mehrere Möglichkeiten des Abspiels eröffnet. Die Rostocker konnten sich oft nicht sicher sein, wohin ein Pass gespielt wird oder gar eine 1:1-Situation gesucht wird. Diese Variabilität brachte den MSV Duisburg auf den 2. Tabellenplatz.

Angesichts dieser Leistung des MSV Duisburg sage ich vorsichtig, perspektivisch gesehen ist der Umzug unseres Sohnes nach Münster eine Zwischenstation für ihn und für meine Auswärtsfahrtpläne. In dieser Saison ist mir eine  Übernachtungsmöglichkeit in Münster ganz recht, danach gibts dann hoffentlich nur noch die üblichen Elternbesuche. Es sei denn, die Preußen haben auch weiter was Größeres vor. Bis er seinen Plänen gemäß dann nach Berlin oder Hamburg umzieht, gibt es ja in den nächsten zwei Jahren noch den Sohn der Freunde, der zwei Tage zuvor nach Nürnberg gezogen ist. Auch er hat mir seine Gastfreundschaft schon angeboten.

Die Pressekonferenz nach dem Spiel sowie die Stimmen von Kevin Wolze und Nico Klotz:

Der längste der Spielberichte beim MDR

Statt Pfeifen Singen: !Sing – Day of Song in Ruhrstadt-Duisburg – Das Steigerlied

Außerhalb der Stadien ist es eine eindeutige Sache: Das Steigerlied gehört dem Ruhrgebiet. Gestern um zehn nach zwölf wurde das in den meisten Orten der Region deutlich. Menschen versammelten sich an einem verabredeten Platz der Stadt und sangen gemeinsam dieses alte Lied des Bergbaus.

!Sing – Day of Song war das Motto dieses Tags. Ein Motto, das nach meinem Empfinden nicht so recht mit dem Anliegen zusammenpasst. Es klingt mehr nach von oben verordneter Kultur, die abgefeiert werden soll, als nach einer Bewegung, die durch die Singenden selbst ihre Kraft gewinnt. Das aber nur nebenbei, hier geht es um ein Zeichen, das nicht nur ich setzen will. Wie die Diskussionen in den sozialen Netzwerken nach dem letzten Heimspiel des MSV Duisburg gezeigt haben, gibt es sehr viele Duisburger, für die das Steigerlied in erster Linie eine heimatliche Bedeutung hat. Diese Bedeutung ist so groß, dass kein Schalke-Stadionliedmissbrauch dem Lied etwas anhaben kann.

Hier geht es um das Üben für den nächsten Stadionchor, den es hoffentlich bald geben wird. Denn ihr wisst:  ich finde, es ist an der Zeit, dass die Verantwortlichen der Fußballvereine des Ruhrgebiets sich das Steigerlied für ihre Stadien zurückholen. Alles ist nur eine Frage der Ausdauer. Das wissen wir von jedem neuen Stadionlied. Wieviel weniger Ausdauer braucht es für das alte, schon immer im ganzen Ruhrgebiet gesungene Lied, damit es zur Regions- und Ruhrstadthymne wird. Denn nur in den Stadien ist über das Jahr hinweg gelebter Alltag dieser Hymne möglich. Erst mit ausdauerndem Singen in allen Stadien braucht Stefan Leiwen als Stadionsprecher nach einem Pfeifkonzert nicht mehr kleinlaut zu erklären, das Steigerlied sei „quasi“ die Hymne des Ruhrgebiets.  Das ist es nicht „quasi“. Es ist die Hymne des Ruhrgebiets, wenn wir sie alle singen.

Dank der Bewegtbilder von Frank-M. Fischer bei Duisburg365.de sehen wir,  das Steigerlied ist lebendig genug im Pottbewusstsein außerhalb der Stadien. Darauf lässt sich auch in den Stadien aufbauen. Es gibt Textvarianten. Gestern wurde die unten stehende Fassung gesungen – so meine ich sie gehört zu haben, mit leichten Unsicherheiten bei der letzten Strophe. Wenn ihr probehalber mal mitsingen wollt, bitte schön:

Glück auf, Glück auf, der Steiger kommt.
Und er hat sein helles Licht bei der Nacht,
und er hat sein helles Licht bei der Nacht,
schon angezündt’
schon angezündt’.

Schon angezündt’! Das wird ein Schein,
und damit so fahren wir bei der Nacht,
und damit so fahren wir bei der Nacht,
ins Bergwerk ein,
ins Bergwerk ein.

Ins Bergwerk ein, wo die Bergleut’ sein,
die da graben das Silber und das Gold bei der Nacht,
die da graben das Silber und das Gold bei der Nacht,
aus Felsgestein,
aus Felsgestein.

Wir Bergleut seins kreuzbrave Leut,
denn wir tragen das Leder vor dem Arsch bei der Nacht,
denn wir tragen das Leder vor dem Arsch bei der Nacht
und saufen Schnaps
und saufen Schnaps.

Drei Punkte bringt ein Sieg nebst werbenden Worten für das Steigerlied

Egal wie solche Spiele wie das des MSV Duisburg gegen die U23 von Borussia Dortmund ausgehen, sie erschöpfen mich auf eine Weise, die mich nach dem Spiel in tiefes Schweigen fallen lässt. Natürlich freue ich mich über das 2:1, aber diese Kombination aus erwartetem Sieg, zäher erster Halbzeit mit allmählich wachsenden Zweifeln, wie ein Tor je fallen soll, über die dann einsetzende Erleichterung gepaart mit Hoffnung auf ein entspannendes Restspiel und dem Zittern und Bangen danach, das alles ist eine emotionale Achterbahnfahrt, die mich sprachlos macht. Wenn ich dann genau überlege, entsteht diese Sprachlosigkeit vor allem durch die Zweifel.

Wenn ich Gino Lettieri in der Pressekonferenz höre, ist er dabei ganz auf meiner Seite. Er sieht noch einen langen Weg für seine Mannschaft. Allerdings bezieht er sich nur auf das Durcheinander in der Defensive nach dem Anschlusstreffer. Ich denke aber auch an die erste Halbzeit, als die Zebras zu risikoscheu waren, um die sichere Dortmunder Defensive in Gefahr zu bringen. Gegen so eine starke Defensive braucht es beim langsamen Aufbau das Zusammenspiel von zwei, drei Spielern. Es genügt nicht, wenn ein Spieler eine offensive Bewegung macht, er braucht Unterstützung und  er muss bereit sein, dieser Unterstützung zu vertrauen. Dieses Vertrauen fehlt noch zu oft. Immer wieder machten einzelne Spieler risikovolle Bewegungen nach vorne, nur um danach wieder den Rückzug anzutreten, anstatt den Pass zu spielen, der natürlich wiederum risikovoll gewesen wäre.

In dieser Spielphase lähmte es mich geradezu, so deutlich zu erkennen, dass die Dortmunder viel zu oft einen Moment schneller im Kopf waren als die Zebras. Gleichzeitig beruhigte es mich zu sehen, dass sie daraus keine Vorteil gewannen und derart harmlos blieben, dass nichts auf eine mögliche Torgefahr durch diese Mannschaft hindeutete. Vielleicht waren die Spieler des MSV deshalb auch in den letzten zehn Minuten des Spiels derart orientierungslos in der Defensive. Auch sie waren über den Dauersturmlauf überrascht. Der Trainer der Dortmunder David Wagner muss von diesen letzten Minuten derart beeindruckt gewesen sein, dass er die Realität auf der Pressekonferenz ein wenig aus den Augen verlor. Wieso seine Mannchaft vielleicht sogar den Sieg verdient hätte, müsste er mir noch einmal genauer erklären. Das Unentschieden als Verdienst dagegen, keine Frage.

Ein Kopfballspieler wird Zlatko Janjic in dieser Saison wohl nicht mehr. Einige Zeit sorgte ich mich um sein Selbstvertrauen, nachdem er die vermeintliche Großchance des MSV in der ersten Halbzeit so harmlos abschloss. Nico Klotz hatte sich beeindruckend am linken Flügel durchgesetzt, flankte von der Grundlinie aus, mit Glück kam der Ball zum freistehenden Janjic im Fünfmeterraum am hinteren Pfosten. Das war kein einfach zu spielender Kopfball. Das sah mehr nach Großchance aus, als dass sie eine war, aber nachdem er den Kopfball so harmlos zum Torwart genickt hatte, wirkte er für einige Zeit niedergeschlagen. Vielleicht sind seine selbstkritischen Stellungnahmen nach dem Spiel ein Hinweis, wie genau er auch die eigene Spielweise in den Blick nimmt. Gott sei Dank, war von Selbstzweifeln in der zweiten Halbzeit nichts mehr zu merken.

Die Einwechslung von Kingsley Onuegbu intensivierte das Pressing. so dass die Dortmunder zweimal kurz hintereinander den Ball in der eigenen Hälfte verloren. Beim ersten Mal zog Zlatko Janjic auf und davon, ohne dass die Torgefahr zwangsläufig hätte folgen müssen. Beeindruckend spielte er sich durch die verbliebene Dortmunder Defensive, um den Ball flach am Torwart vorbei aus halblinker Position einzuschieben. Viel wuchtiger setzte sich Kevin Scheidhauer beim zweiten Tor durch. Sein Sprint mit Ball war das klare Zeichen, ich will das zweite Tor machen. Ihr haltet mich dabei nicht auf. Doch statt danach den Sieg souverän nach Hause zu bringen, begann nicht allzu viel später das große Zittern. Andererseits denke ich auch, eine Mannschaft die solche Spiele gewinnt – ihr wisst schon, was ich meine.

Lasst mich zum Ende auch noch ein paar Worte über einen Moment vor dem Spiel verlieren. Es ist noch gar nicht so lange her, da warb ich in diesen Räumen dafür, das Steigerlied nicht den Schalkern zu überlassen. Damals schrieb ich: „Eigentlich müsste das Steigerlied zum Standardrepertoire von jedem Pott-Verein gehören, gab es in Gelsenkirchen doch keinen anderen Bergbau als in Duisburg, Dortmund, Bochum, Oberhausen oder Herne. Schließlich ist das “Glück auf” des Grußes im Lied nichts anderes als die gesungene Hoffnung eines jeden im Pott wohlbehalten und heil wieder heimzukommen“. Als ein großer Teil der Nordkurve den Chor vor dem Spiel beim Singen des Steigerlieds auspfiff, zeigte sich, dafür ist noch viel Reden und Erzählen notwendig.

Symbole und kulturelle Ausdrucksformen werden durch den Gebrauch in einer Gesellschaft bestimmt, und natürlich ist das Steigerlied als Stadionlied der Schalker sehr wirkmächtig und deshalb nicht problemlos in einem anderen Stadion dieser Region vor einem Fußballspiel zu singen. Kultur ist machmal sehr kompliziert, weil Identität mit ihr ausgedrückt wird. Das Steigerlied lässt sich aber auch vor einem Spiel des MSV Duisburg singen, wenn es auf eine andere Weise eingeführt wird. So etwas braucht Erklärung und leider ist so eine komplizierte Identitätsfrage nicht das Tagesgeschäft des MSV Duisburg. Die Verantwortlichen haben was Gutes gewollt und den Chor ins offene Messer hineinlaufen lassen. Daraus muss gelernt werden.

Eine Vorrede wäre notwenig geworden, in der der Bezug des Steigerlieds zum Ruhrgebiet hätte deutlich ausgesprochen werden müssen. Mehr noch, man hätte Stefan Leiwen genau diesen Satz mit auf den Weg geben müssen: Wir überlassen den Schalker doch nicht das Steigerlied. Es ist genausogut unser Lied wie das der Schalker. Die Zeche Westende hat der Straße den Namen gegeben, an der die Zebras ihre Heimat haben. Auch wenn der MSV Duisburg kein Zechenverein gewesen ist, so arbeiteten doch die Zuschauer der Zebras bis in die Gegenwart hinein auch im Bergbau. Noch einmal: das Steigerlied ist ein Lied des Bergbaus, und die Schalker haben es zum Teil ihrer Vereinsfolklore gemacht. Sie haben das Lied zumindest für den Fußball okkupiert. Das muss nicht so bleiben. Dazu müssen Fußballfans in Duisburg, Dortmund oder Essen aber nicht pfeifen sondern mitsingen. Das Steigerlied gehört dem Ruhrgebiet.

 

 

Das Zitat der Woche – Thomas Meißner über Karrierepech von Ersatzspielern

Im Vorbericht von WAZ/NRZ zum Spiel des MSV Duisburg gegen die U23 von Borussia Dortmund gibt Thomas Meißner einen Einblick in das Gefühlsleben eines Berufsfußballers, der großer Konkurrenz ausgesetzt ist. So eine unverblümte Wahrheit auszusprechen geschieht auch ohne Medienschulung und übergroße Vorsicht der Nachwuchsspieler nur selten. „In meinem ersten Dortmunder Jahr hatte ich das Pech, dass sich oben kein Abwehrspieler verletzt hatte“, soll Thomas Meißner gesagt haben. Auch außerhalb des Fußballs gilt es nicht gerade als fein, auf körperliche Malässen von irgendjemandem zum eigenen Vorteil zu hoffen. Um so mehr schätze ich diese wahrscheinlich ungewollte Ehrlichkeit, weil mit ihr der nie aufhebbare Widerspruch zwischen der für den Erfolg notwendigen mannschaftlichen Geschlossenheit und dem Karrierestreben des einzelnen Spielers auf den Punkt gebracht ist. Etwas wird enthüllt, was unweigerlich zum Alltag des Berufsfußballs gehört, was jeder weiß und worüber man eigentlich  nicht spricht.

Klickhinweis: Ewald Lienen erklärt sich und Wirklichkeit

Blog trifft Ball kümmert sich um Fußball im Norden Deutschlands. So ist das Interview von Hannes Hilbrecht mit Ewald Linien auch eine kurze Reise in die erfolgreiche Vergangenheit von Hansa Rostock. Zudem macht dieses Interview die 1980er Jahre und die seinerzeit politisierte Jugendkultur sehr lebendig. Ewald Lienen kommt auf sein friedenspolitisches Engagement sowie politischen Extremismus zu sprechen. Er redet über Mitmenschlichkeit, ermattetes Sendungsbewusstsein und seine Versuche dem Personenkult um Fußballspieler entgegenzuwirken.  Als er schließlich den Interviewer mit „junger Mann“ anredet, weiß ich nicht nur, wie alt ich selbst inzwischen bin, kurz blitzte auch der verführerische Gedanke auf, wie es in ein paar Jahrzehnten mit ihm als einem Helmut Schmidt der Fußballszene wäre. Das Spiel mit dem Kugelschreiber könnte problemlos den bedeutungsverstärkenden Zug an der Zigarette ersetzen. Ein sehr schönes Interview.

Das Freitagsgleichgewicht der 3. Liga

Wenn in einer Liga jeder jeden schlagen kann, könnten vielleicht einmal an einem Spieltag die Kräfte aller Vereine perfekt ausbalanciert sein. Die Welt der 3. Liga  zeigte sich dann für einen Moment in einem harmonischen Gleichgewicht, dem wegen seiner vollkommenen Schönheit zugleich der Schrecken dauerhaften Stillstands innewohnte. Beim oberflächlichen Blick nur auf die Ergebnisse brachte der Freitagabend einen Vorgeschmack auf solch einen Spieltag. Drei Spiele, dreimal ein 1:1-Unentschieden. Was für ein Sinnbild für die Ausgeglichenheit der 3. Liga, obgleich die Tabelle die Standardwarnformel der Trainer vor den Spielen allmählich Lügen straft.  Schließlich hat diese Tabelle inzwischen ein erkennbares Oben und  Unten mit dem 9. Platz und den von Erfurt erspielten 15 Punkten als Grenzlinie.

Stillstand droht dieser Drittligawelt außerdem keineswegs. Dazu gibt es in der Mannschaft und bei Gino Lettieri zu viel Unzufriedenheit mit dem 1:1-Unentschieden des MSV Duisburg bei der SpVgg Unterhaching.  Es war ein glückliches Ergebnis, so wird es übereinstimmend auf Seiten des MSV gewertet. So ist es auch von den  mitgereisten Anhängern im MSVPortal zu lesen. Etwas verdienter klingt es, wenn man den Spielbericht beim Kicker liest. Bilder gab es für uns alle nur im nachhinein, selbst am Ticker war ich nicht dabei. So machte mir weniger der späte Zeitpunkt des Ausgleichs in der Nachspielzeit deutlich, wie sehr der MSV und wir mit diesem einen Punkt zufrieden sein können. Das waren eben vielmehr die Worte von Gino Lettieri auf der Pressekonferenz nach dem Spiel und die von Zlatko Janjic gegenüber Zebra-TV.

Gerade Zlatko Janjic macht deutlich, wie unangenehm sich das Spiel entwickelt haben muss für die Spieler des MSV Duisburg. Die Mannschaft habe keinen Zugriff auf das Spiel gefunden. Immer dem Ball vergeblich hinterherzulaufen und dennoch weiter an sich zu glauben, das zeugt von einem intakten Selbstbewusstsein der Mannschaft, die dennoch auf dem Boden der Tatsachen bleibt. So stimmt es mich geradezu hoffnungsfroh, dass so spät der Ausgleich gelingt. Ein weiteres Mosaiksteinchen für Stabilität und Selbstvertrauen. Was für ein sehenswertes Freistoßtor von Zlatko Janjic. Welch lang verschüttete Wörter krame ich inzwischen wieder hervor. Neulich das „Spitzenspiel“, nun die „Torgefahr bei Freistößen“: Bislang geht es für den MSV Duisburg in die richtige Richtung weiter.

Für meine vollkommene Zufriedenheit fehlt nur noch die Nachbetrachtung von Gino Lettieri, mit der er mir erklärt, warum Kingsley Onuegbu anstelle von Kevin Scheidhauer in der Startelf stand. Andererseits kann ich mir gut vorstellen, dass er es nicht so deutlich sagen kann, wenn er damit etwa Onuegbu auch bei Laune halten wollte. Das alleine sollte es aber nicht gewesen sein.

Ich habe übrigens nichts gegen Lokalpatriotismus – egal wo in Deutschland. Wenn so ein Lokalpatriotismus die eigene Weltsicht aber derart überhöht und mit kompletter Ignoranz oder Herabwürdigung des anderens paart, wie es der Kommentator des Bayerischen Rundfunks gemacht hat, sind Provinzialismus und selbstgerechte Engstirnigkeit nicht fern. Das Tor von Zlatko Janjic lohnt den Spielbericht aber allemal.

Der abwesende Fußball bestimmt das Leben von Horace Wimp

In meiner Jugend gehörte das Electric Light Orchestra nicht gerade zu meinen bevorzugten Bands, auch wenn man schon Anfang der 1970er Jahre als Hörer der  Diskothek im WDR mit Mal Sondock wegen ihres  Chuck-Berry-Covers Roll over Beethoven nicht an ihnen vorbeikam. Dazu muss man wissen, damals gab es noch eine für alle Pop- und Rockmusikstücke wirksame Vergänglichkeit. Jeder Hit, der ein Jahr zuvor herausgekommen war, begann in eine namenlose Übergangszeit von unbestimmter Dauer einzutreten, um schließlich in der Sphäre der „Oldies“ anzukommen. Dort war das Alte, hier war das immer Neue. Deshalb konnte in einer wöchentlichen Rubrik der Diskothek im WDR an das Alte erinnert werden. In einer Endlosschleife wurden die Künstler alphabetisch abgearbeitet und die Oldies der Woche gewählt.

Kam der Buchsstabe „B“ an die Reihe, war unweigerlich Chuck Berrys Roll over Beethoven zu hören, und der Verweis auf die Aufnahme des Electric Light Orchestra blieb nicht aus. Ich weiß es nicht, aber vielleicht gab es ab 1975 herum irgendwann sogar eine Zeit, in der beide Fassungen in die Oldies-der-Woche-Liste gewählt wurden. Nach dem ersten Hit mit dem Chuck-Berry-Cover entwickelte sich die Musik des Electric Light Orchestera in eine andere Richtung. Die Rockeinflüsse und Experimentelles gingen zurück, die Melodien wurden eingängiger und populärer. Meinen Geschmack trafen sie immer noch nicht. Ein Song aber sprang mir dennoch irgendwann in die Ohren: The diary of Horace Wimp.

Weder wusste ich damals, dass Fußball den Text dieses Songs bestimmt, noch machte ich mir Gedanken über den Grund für meine besondere Aufmerksamkeit. Heute erfahre ich, der musikalische Laie,  es gab gute Gründe, warum ich den Song mochte. ELO-Kopf Jeff Lynne variierte mit diesem Song den Beatles-Klassiker A Day in the life  hier bei youtube – und präsentierte mir damit eines meiner Lieblingsstücke der Beatles in neuem Gewand.

Und nun zum Fußball, der im Song abwesend ist und doch das Leben von Horace Wimp bestimmt. Jeff Lynne nimmt den Verlauf einer Woche, um zu erzählen, wie aus einem einsamen Menschen, der noch nie eine Freundin hatte, ein glücklicher Bräutigam wird. An jedem Wochentag  geschieht etwas neues, mit dem wir Horaces Wimps Leben etwas näher kennnenlernen. Nur was er samstags macht, erfahren wir nicht. Als der Song 1979 erschien, wurde kein TV-Programm täglich mit der Unterhaltungsware Fußball bestückt. Es gab einen einzigen Spieltag, und das war der Samstag. Jeder Fan eines Fußballvereins weiß, dass wenigstens so ein Fußball-Samstag  die Tristesse des Alltags erträglich macht.

Deshalb schreibt der Fan von Birmingham City Jeff Lynne nichts darüber, was Horace Wimp am Samstag erlebt. Das liegt auf der Hand. Auch Horace Wimp sieht samstags ein Fußballspiel und kann dann sonntags um so zufriedener heiraten. Lassen wir es offen, ob Jeff Lynne das beim Schreiben schon im Kopf gehabt hat. Seine spätere Erklärung ist jedenfalls eine schöne Geschichte.

Ein großer Hit wurde The diary of Horace Wimp für ELO nicht. Richtig erfolgreich wurde erst die Varitation der Variation: Mister Blue Sky.

Keine Affäre! Darauf einen Weinbegleiter

Manchmal geht es mir mit dem, was mir im Alltag begegnet, wie einem Naturforscher bei der Feldforschung. Der findet auch unscheinbare Pflanzen am Wegrand, freut sich und weiß dann nicht genau, was er mit der Beobachtung anstellen soll, außer dass er sie einem Kollegen beim Bier erzählt. Einfach damit die Pflanze gedanklich erstmal abgelegt ist. „Schmadke ermittelt“ ist meine Pflanze der Woche. So titelte der Kölner Stadt-Anzeiger am Montag, weil der FC-Spieler Dominic Maroh nach dem Spiel gegen den SC Paderborn zu einer von Anthony Ujah vergebenen Chance gesagt hat: „Den ersten muss Tony schon machen“. Die Zeitung berichtet weiter, ähnliches habe der Abwehrchef auch über eine Chance des Kapitäns Miso Brecko gesagt.

Das Mannschaftsklima-Frühwarnsystem in Köln schlug daraufhin an und setzte ein von Jörg Schmadke geleitetes Sondereinsatzkommando in Bewegung. Es musste geprüft werden, ob diese Stellungnahmen, so die Zeitung, „bereits den Tatbestand der Kollegenschelte erfüllt“. Jörg Schmadke hat also mit Dominic Maroh gesprochen. Am Mittwoch verkündete der Stadt-Anzeiger, die Gespräche hätten ergeben, nichts Strafwürdiges sei vorgefallen. Jörg Schmadke hatte den FC-Trainer Peter Stöger zum Gespräch dazu gebeten. Wie muss man sich so ein Gespräch wohl vorstellen? Das hat jedenfalls großes komisches Potenzial, wenn drei Männer sich einen Interviewsatz vornehmen und ihn interpretieren. Ich sehe in der Ferne zukünftige Arbeitsplätze für Kommunikationswissenschaftler und Linguisten. An dem Punkt hefte ich das Ganze ab unter Wiedervorlage.

Eine weitere Beobachtung ist festzuhalten. Anscheinend gilt Ralf Rothmann mit seiner Fußballkurzgeschichte „Erleuchtung durch Fußball“ in diesem Schuljahr als Literaturbeispiel für das Thema Interpretation im Deutschunterricht. Seit einiger Zeit führt Google jedenfalls die Leute auf der Suche nach Interpretationen dieser Geschichte zu mir, weil ich sie vor geraumer Zeit mal genutzt habe, um über die Denksportaufgabe Interpretation des Deutschunterrichts zu schimpfen. Bedeutung steht in großen Lettern über solchen Kurzgeschichten, was sie mir per se suspekt macht. Der Fußball der Wirklichkeit diente mir als Argument für das Misslingen der Kurzgeschichte. Was für die Schüler im Deutschunterricht wahrscheinlich kein Thema ist. Dafür schreibt Ralf Rothmann aber gute Romane.

Und als letztes: Wie stellt ihr euch einen Weinbegleiter vor? Das ist keine Eskorte in Nobelrestaurants für besonders teuren Wein. Es ist ein wunderbares Wort für schnödes Wasser. Das weiß ich erst seit dem letzten Wochenende, als beim Geburtstagsessen meiner Mutter eine Flasche Selters auf dem Tisch stand, die mehr sein sollte als Trinkwasser. Dieses Aufsteigerdenken kam einer Hochschule zu Gute, die beim Herbeischaffen von Drittmitteln für die Forschung einen Auftrag von Selters ans Land ziehen konnte. Selters ist nun nicht nur einfacher Weinbegleiter, Selters ist zertifizierter Weinbegleiter.  Jesus light.  Da gibt es welche, die Wasser zwar nicht in Wein aber so doch in Weinbegleiter verwandeln können.

Übrigens: Weil in Liga 3 jeder jeden schlagen kann, sind drei Punkte gegen Unterhaching gut möglich. Was wäre das gut.

Defensivstark, in der Abwehr stark und vor allem abschlusssicher

So ein Spiel  wie den 2:0-Sieg am Samstag gegen die Stuttgarter Kickers hat es für den MSV Duisburg schon lange nicht mehr gegeben – ein Spiel, um dessen Deutung gerungen wird, weniger auf Seiten des MSV Duisburg als bei den Stuttgartern. Ein Sieg, bei dem mehr oder weniger offen versucht wird, ihn zu entwerten, selbst wenn die Zuschreibung „unverdient“ meist vermieden wird. Eines aber, liebe Stuttgarter, kann ich euch sagen, als beleidigte Miesepeter sind erst wenige Menschen dauerhaft erfolgreich gewesen. Wenn ihr weiter oben mitspielen wollt, würde ich ganz schnell jegliches Verklären der eigenen Spielweise aufgeben, ich würde nicht dem siegreichen Gegner dessen Spielweise ankreiden und ziemlich betriebsblind im Spielbericht auf der eigenen Seite eine Überlegenheit herbeifantasieren, die flugs in die nächste Niederlage münden wird. Ich würde mich etwa auch an die erste Halbzeit nach dem Führungstor des MSV erinnern, in der ich das als Vorwurf im Raum stehende Hinten-Reinstellen nicht gesehen habe.

Die erste Stellungnahme von Horst Steffen hatte auch noch ganz anders geklungen. Er hatte sehr wohl die Unzulänglichkeiten der eigenen Mannschaft gesehen. In seinen Worten klang an, dass dieses Spiel bestimmt wurde durch die jeweiligen Möglichkeiten der Mannschaften kombiniert mit einer glücklichen Fügung. Im Spiel war schnell offensichtlich geworden, warum Gino Lettieri in der Pressekonferenz vor dem Spiel in dreimaliger Wiederholung auf die Spielstärke der Kickers hinwies. Die Stuttgarter kombinierten schnell und verfügten zunächst vor allem auf dem linken Flügel über zwei technisch versierte Spieler, die für viel Unruhe in der Defensive der Zebras sorgten. Dennoch erspielte sich die Mannschaft keine gefährliche Torchance, und das war schon in der ersten Halbzeit so, als sich der MSV Duisburg keineswegs ganz zurück gezogen hatte.

Kurioserweise habe ich das Spiel im Gegensatz zum letzten Spiel gegen Osnabrück nahezu entspannt erlebt. Ich fürchtete nicht um die Führung, obwohl die Stuttgarters Kickers unbeeindruckt von der 2:0-Führung des MSV weiter ihr Spiel durchzogen. Ich konnte nicht erkennen, wie diese Mannschaft in den Strafraum dringen wollte. Zumindest an diesem Tag fehlte den Stuttgartern der entscheidende Zug Richtung Tor. Und hier beginnt die Deutung des Spiels. Denn der MSV Duisburg benötigte allenfalls für das erste Tor Glück, für den Sieg selbst auf keinen Fall. Beide Mannschaften spielten auf Augenhöhe mit unterschiedlichen Ansätzen für die Spielweise. So etwas liegt im Wesen des Fußballs, was in Stuttgart aus Enttäuschung anscheinend aus dem Blick geraten ist. Mit dem Ungleichgewicht der spielerischen Möglichkeiten in der Bundesliga und der Konzentration des Fußballs der Gegenwart auf die eine erfolgreiche Spielweise ist vielleicht vergessen worden, dass ein Mannschaftswettbewerb eigentlich auch ein Wettstreit um die geeignete Taktik ist. Und so eine Taktik ergibt sich aus dem Abwägen der spielerischen Möglichkeiten beider Seiten. Der MSV Duisburg lag in dem Wettstreit um die bessere Taktik in diesem Spiel im Vorteil, weil Michael Gardawski schon früh sein wunderbares Tor erzielte.

Gehörte Michael Gardawski nicht eigentlich auch zu den Spielern, die die Dokumentation über die „Meidericher Vizemeister“ gesehen haben? Anscheinend hat er vergessen, welche Geschichte „Hennes“ Sabath über ein ähnlich erzieltes Tor erzählte. Vielleicht sollte er sich noch einmal mit ihm unterhalten, wie man aus der Geschichte einer verunglückten Flanke die eines technisch vollendet geschossenen Tores macht. Kevin Wolze kann ich mir in 40 Jahren dann gut als Werner Lotz vorstellen, der die ganze Wahrheit über dieses Tor enthüllt.

Nach diesem ersten Tor zog sich der MSV eben keineswegs sofort zurück. Für etwa 15 Minuten gerieten die Stuttgarter unter Druck. Ihre Angriffsbemühungen wurden im Keim erstickt. Zwei-, dreimal dachte ich, vielleicht kann ich demnächst einmal von Powerplay schreiben. Dann beruhigte sich das Spiel wieder, und gerade dann fiel erneut ein Tor. Rolf Feltscher traf per Kopf nach einer Eckballkombination. Abseits stand er wohl ganz knapp. Manchmal werden solche Tore auch gegeben. Noch einmal geht mir durch den Kopf, liebe Stuttgarter, ich würde eigentlich zufrieden sein, dass die Niederlage nicht noch höher ausgefallen ist.

Zum Wesen dieses Spiels gehört, dass die Tore überraschend fielen und schön anzusehen waren. Zu Beginn der zweiten Halbzeit fiel das 2:0 durch einen Weitschuss von Dennis Grote nach einer abgewehrten Ecke. Völlig frei stehend hatte er Zeit, um technisch perfekt aus etwa 20 Metern den Ball in den Winkel zu setzen. Warum sollte der MSV Duisburg nach dieser Führung mit zwei Toren nicht defensiv agieren? Zumal es den Stuttgarter Kickers eben nicht gelang, dauerhaften Druck auf das Tor des MSV Duisburg zu entwickeln. Sie hätten Glück gebraucht. Das Glück hatten sie nicht. So ist das Leben, liebe Stuttgarter, wer etwas erreichen will, muss auf andere Weise handeln, als der, der seinem Ziel schon nahe ist. Anstrengend sind beide Vorgehensweisen gleichermaßen, das habt ihr bei all eurem Klagen über die Niederlage vergessen. Wie gesagt, ihr klingt irgendwie beleidigt, dort in Stuttgart. Tut mir leid, das kann ich nicht verstehen.

Die PK nach dem Spiel sowie die Stimmen von Michael Ratajczak und Dennis Grote

Spielstark, spielerisch stark und vor allem spielstark

Die Wiederholung kombiniert mit großer Ernsthaftigkeit beim wiederholten Tun ist eine Handwerksgrundlage  in Komik-Werkstätten. Gino Lettieri und Zlatko Janjic zeigen am Anfang der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen die Stuttgarter Kickers, dass dieses Mittel in jeglichen Zusammenhängen wirkt. Alleine an Janjics Dialog wäre in einem Drehbuch noch gefeilt worden. Sein Verweis auf die Vorrede von Lettieri hätte auf jeden Fall gestrichen werden müssen.

Nicht dass ihr mich missversteht: Gerade wegen solcher Sequenzen mag ich die Pressekonferenzen mit Gino Lettieri. Er wirkt nicht leicht bei diesem Teil seiner Arbeit. Wenn ich ihm zuhöre, meine ich manchmal für kurze Zeit, dass es beim Fußball tatsächlich um nichts anderes als Fußball geht. Einen Eindruck, den ich mit diesem Post natürlich ad absurdum führe.

So, und nun: was zeichnet die Stuttgarter Kickers noch einmal aus? Ab 0.16′.


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