Fundstück: Der Gesellschaftskritiker Hans Meyer

Wenn Hans Meyer, dem früheren Fußballtrainer und jetzigen Vorstandsmitglied von Borussia Mönchengladbach, Fragen gestellt werden, genügen ihm oft keine einfachen Antworten. Einmal mehr ist das zu sehen in der ZEIT dieser Woche bei einem lesenwerten Interview, das Christof Siemes mit Hans Meyer geführt hat. Online steht es noch nicht. In dem Interview beschreibt sich Hans Meyer als Realisten. Gleichzeitig „beneidet“ er Menschen, die aus großen Träumen von der Zukunft ihre Kraft gewinnen.  Was seinen Blick für die sozialen Verhältnisse, in dem solches Träumen geschieht, aber nicht behindert.

ZEIT: Aber tragen Träume einen nicht weiter, als man es ohne je schaffen würde?

Meyer: Genau das bezweifel ich. Das wollen die Journalisten den Spielern und Verantwortlichen einreden. Man muss es nur wollen., dann klappt es. Das ist ein großer Trugschluss der ganzen Gesellschaft. Damit tut man Millionen Menschen unrecht. Weil es suggeriert, dass jeder selbst schuld ist, wenn es ihm beschissen geht. Weil er nicht genug wollte. Aber neben den zehn Prozent Faulpelzen gibt es Millionen, die objektiv keine Chance haben.

 

 

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