Archiv für April 2015

Heimatlied – Sektion Ruhrstadt – Folge 20: Kray mit Ruhrstadt

Das Heimatlied – Sektion Ruhrstadt gewinnt mit der Combo Kray eine weitere Facette hinzu. Ihr Stil ist bislang in der Sammlung noch nicht zu hören gewesen. Musik, Text und Gesang erinnern an die in Köln ansässig gewordene Band Erdmöbel. Solche Musik tritt im Ruhrgebiet nicht oft an die Öffentlichkeit. Ob das ein Zeichen für geringere Popularität bei den Ruhrstädtern ist, vermag ich nicht zu sagen. Man könnte es vermuten. Ruhrstadt heißt der Song, dem die harten Töne, das Erdige fehlen. Das Lied klingt feiner. Auch die Worte über die Ruhrstadt-Wirklichkeit wirken weniger direkt, als es den Sprechenden im Ruhrgebiet sonst nachgesagt wird.

Doch ohne Frage braucht diese Ruhrstadt mehr solcher Blicke auf ihr eigenes Sein, braucht die Ruhrstadt mehr von solchen Haltungen, die hinter diesen Worten steht, wenn sie tatsächlich die Kulturregion werden will, die nicht nur die Öffentlichkeitsarbeiter des Ruhrgebiets schon jetzt als gegeben beschreiben. Auch im Text des Lieds taucht das Wort „Metropole“ auf, was für mich sofort das ebenso große Wort „Utopie“ aufleuchten lässt. Denn in Metropolen überraschen solche Songs wie „Ruhrstadt“ nicht sonderlich, in der Ruhrstadt aber schon noch. Solche Songs werden sowohl von Poesie, als auch von Intellektualität begleitet und beides führt zu Haltungen der Welt gegenüber, die es im öffentlichen Sprechen des Ruhrgebiets weiterhin nicht einfach haben.

Hinweise auf weitere online zu findende Ruhrstadt-Lieder nehme ich gern entgegen. Helft mit die Sammlung wachsen zu lassen.

Mit einem Klick weiter findet ihr Heimatlied – Sektion Ruhrstadt – Alle Folgen

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Auswärtssieg Teil 3 – Fotos, Fotos, Fotos – fast ohne Worte

Dieser Auswärtssieg hat solch eine Bedeutung im Saisonverlauf, dass ein Mehrteiler im gerade gerecht wird. Nach Teil 1, dem Special Elfmetertor Zlatko Janjic, und Teil 2, den Worten zum Spiel, nun noch eine Auswahl Fotos, die immer nur dann entstanden sind, wenn mich das Spiel nicht zu sehr in Anspruch nahm. Denn eigentlich ist das Fotografieren während eines Spiels nichts für mich. Es lenkt mich mit seiner Konzentration auf den einzelnen Moment zu sehr vom Spiel insgesamt ab.

Auswärtssieg Teil 2 – Wir haben es in der eigenen Hand

20150426_stadionSeit sieben Jahren schreibe ich hier in diesen Räumen über den MSV Duisburg. In dieser Vergangenheit wollte ich mich nie nur auf das sportliche Ereignis Fußballspiel beschränken. Vielleicht fiel mir nach einem Spiel der Zebras nichts Originelles ein. Vielleicht sah ich nach einem Spieltag nicht sofort eine Verbindung meines Erlebens dieses einen Spiels zum richtigen Leben. Immer aber ging es mir beim Schreiben um mehr als den Sport. Mir ging es um schöne Worte, um überraschende Deutungen, um interessante Perspektiven auf diesen Fußball des MSV Duisburg. Dieser Fußball war mir immer auch Medium für ein literarisch inspiriertes Schreiben. Der 2:0-Auswärtssieg der Zebras bei der SG Dynamo Dresden macht damit für diese Saison zunächst ein Ende.

Denn all dieses Schreiben in den letzten sieben Jahren wurde durch einen MSV Duisburg bestimmt, der seine Saisonziele nicht oder nur mit Mühe erreichte. Es ging also darum, der Enttäuschung im Sport wenigstens etwas in einem anderen Zusammenhang abzugewinnen. Worte schafften mir Freude, die ich mit dem MSV alleine nicht hatte. Wie oft wollte ich Hoffnungen so lange wie möglich erhalten. Nach dem Auswärtssieg des MSV Duisburg gehört für mich zum ersten Mal in dieser ganzen Zeit ein Spiel des MSV Duisburg alleine dem Sport. Dieses Spiel trägt nichts anderes in sich als das immer klarer erkennbare Ziel des Aufstiegs.

20150426_heim_vor_SP1Der Fußball des MSV Duisburg steht für sich selbst. Der Sieg lässt jubeln und schafft eine Freude, die ausgekostet werden will. Worte lenken mich davon nur ab. Es gibt nichts zu deuten. Wenn überhaupt, ist nur zu erzählen von einem unfassbar lauten Stadion, in dem der MSV Duisburg sich im Spiel gegen die SG Dynamo Dresden behaupten musste. In dieser Dredner Stadionatmosphäre ist alles möglich. Was peitscht dieses Publikum die eigene Mannschaft fast das gesamte Spiel über in die Offensive. Dieses Publikum macht ein Höllenspektakel und lässt keine Gelegenheit aus, in jeder erdenklichen Weise auf das Spiel Einfluss zu nehmen. Jeder Sturz eigener Spieler in Gegnernähe entfacht eine Empörung, die in anderen Stadien nach Tätlichkeiten und Schienbeinbruchgrätschen zu erleben ist. Jeder Schiedsrichterpfiff gegen die eigene Mannschaft angesichts einer drohenden Niederlage lässt dieses Publikum in Tobsucht verfallen. In diesem Stadion schützt von Anpfiff an ein Ordner mit Regenschirm den Gästespieler bei Eckstößen. Wie später, in der zweiten Halbzeit, erkennbar wird, ist das ein doch putziger Versuch, das Sperrfeuer von Getränkebechern, Feuerzeugen und diversen Flüssigkeiten abzuhalten. Als die Wut auf den Rängen nach einer Eckballentscheidung zur Raserei wurde, zog Zlatko Janjic es jedenfalls vor, erst einmal diesen Spielfeldbereich an der Ecke wieder zu verlassen. Der Linienrichter blieb und wird das ein oder andere abbekommen haben.

Von dieser Wut war in der ersten Halbzeit noch nichts zu sehen. Zu gut spielte Dynamo, zu groß war die Hoffnung auf Erfolg. Aus dem sicheren Ballbesitz heraus wollte der MSV die Lücken in der Dynamo-Defensive finden. Kontrolliert beginnen, das war anscheinend der Plan, um dieses Spiel zu gewinnen. Doch aus dem Versuch der Spielkontrolle wurde allmählich große Vorsicht, als Dynamo immer mehr Laufarbeit in das Spiel investierte. Die Spieler Dynamos hetzten den zweiten Bällen hinterher. Es erwies sich in der ersten Halbzeit als Schwäche des MSV, den eroberten Ball nicht sicher in den eigenen Reihen halten zu können. Augenblicklich wurde er wieder verloren. Statt Ballkontrolle waren hilflose weite Bälle ins Nichts oder zum Gegner zu sehen. Hauptsache, der Ball war weg aus der eigenen Hälfte. Vielleicht hatten zwei Fehlpässe von Enis Hajri bei Vorwärtsbewegung den Dresdnern Rückenwind gegeben? Vielleicht ließ eine sehr frühe gelbe Karte Martin Dausch etwas zurückhaltender spielen? Immer weniger gelang. Immer mehr kurze Pässe wurden ebenfalls unpräziser. Immer schneller eroberten die Dresdner den Ball zurück.

Nur in den ersten zwanzig Minuten war ein ausgeglichenes Spiel zu sehen gewesen. Eine vage Kopfballchance durch Zlatko Janjic hatte es gegeben. Doch etwa ab der 20. Minute erspielte sich Dynamo eine leichte Überlegenheit. Die Spieler des MSV begannen, den Dresdner Pässen nur noch hinterher zu rennen. Fast immer kamen sie nun einen Schritt zu spät. Spätestens als fünf, sechs Spieler des MSV um die Ball führenden Dresdner herum für einen kurzen Moment das Spielen komplett einstellten, nachdem sie schon vier-, fünfmal diesen einen Schritt zu spät gekommen waren, spätestens von da an war mir sehr mulmig. Die Dresdner hatten dieses kurze Einfrieren der Zebras aber nicht bemerkt und schlossen überhastet ab. Auch wenn das Spiel kurz vor der Halbzeitpause etwas mehr zurück ins Gleichgewicht geriet, gab ich mich erst einmal wieder mit der Hoffnung auf ein Unentschieden zufrieden.

20150426_HZ2_anstossDer klare Sieg des MSV lässt vergessen, dass auch die ersten Minuten der zweiten Halbzeit noch nicht zufriedenstellend verliefen. Erneut drangen die Dresdner nach schnellem Umschaltspielt gefährlich in die Hälfte des MSV, ohne dass der letzter Pass in Tornähe gelang. So musste Gino Lettieri seine Pausenansprache verlängern. Für einige Zeit war er damit beschäftigt, seinen Spielern Anweisungen zuzuschreien und mit einigem Nachdruck zu verdeutlichen, was deren Aufgabe auf dem Feld war. Noch war er sichtlich unzufrieden.

Doch allmählich kam die Ballsicherheit der letzten Spiele beim MSV zurück. Mit schnellem Kurzpassspiel wurde die Dresdner Defensive zum ersten Mal auseinander genommen. Martin Dausch scheiterte am Torhüter mit einem Schuss von rechts im Strafraum. Dynamo fand nicht zum schnellen Spiel der ersten Halbzeit zurück. Das Führungstor des MSV kam allerdings überraschend. Kein schneller Spielzug war dafür nötig, sondern Durchsetzungsvermögen. Kevin Wolze flankte von halblinks. Der Ball war lange unterwegs bis an den langen Pfosten, wo Branimir Bajic stand. Für den davor ausgeführten Freistoß war er in den Strafraum gekommen. Bajic köpfte in den Fünfmeterraum. Kingsley Onuegbu, ein Dresdner Spieler und der Ball rutschen über die Torlinie. Ich wagte erst gar nicht zu jubeln, weil die Spieler Dynamos so heftig protestierten. Doch auch der rasende Zorn der Dresdner Fans änderte nichts an der Entscheidung des Schiedsrichters. Von dem Moment an blieb die Stimmung explosiv.

20150426_elfer6Meine Nerven dagegen beruhigte diese Führung sehr – und vielleicht auch die mancher Spieler. Von nun an wirkte die Defensive noch sicherer, auch wenn Dynamo sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen versuchte. Der Raum für Konter war da. Bald folgte ein weiter Ball aus dem Strafraum auf Kingsley Onuegbu an der Mittellinie, der per Kopf in den Lauf von Zlatko Janjic weitergab und sofort steil lief. Er erhielt den Ball zurück und wurde vom Dresdner Torhüter im Strafraum von den Beinen geholt. Elfmeter, gelb-rote Karte und erneut rasender Zorn auf den Rängen hinter dem Tor waren die Folge. Zlatko Janjoc schoss flach in die Mitte, und der MSV führte 2:0. Dynamo gab nicht auf, und es hätte mir gut gefallen, wenn Zlatko Janjic einen weiteren Konter für ein drittes Tor genutzt hätte. Er war frei gespielt worden, der Torhüter war schon geschlagen, doch den technisch etwas anspruchsvoller zu spielenden Ball schoss er am Tor vorbei.

In dieser überhitzten Stadionatmosphäre gab Dynamo Dresden erst mit dem Schlusspfiff auf. Die Spieler rannten und rannten weiter. Sie kämpften, auch wenn der Mannschaft nun gegen den souverän agierenden MSV keine klaren Spielzüge mehr gelangen. Es blieb ein vergebliches Mühen, ein Zeichen für dieses Publikum. Der Auswärtssieg war allmählich gesichert. Zwei Punkte über dem Soll meines Tabellenrechners. Ich muss lange nachdenken, wann ich das letzte Mal jenem Klassiker des Fußballerstatements tatsächlich auch vertraute, das von Ivo Grlic nach dem Spiel der Presse gegenüber erneut zu hören war: „Wir haben es selbst in der Hand.“ Sonst habe ich bei solcher Botschaft von Seiten der sportlich Verantwortlichen vorsichtshalber dennoch auf für den MSV günstige Spielergebnisse der Konkurrenten gehofft. Jetzt kommt mir solch eine Hoffnung als ein lustiger Zeitvertreib vor. Das nehme ich nicht ernst. Tatsächlich denke ich nur, dann sollen sie mal kommen, die Kieler, diese Störche und wer sonst noch so auf dem Spielplan steht.

Auswärtssieg Teil 1 – Das Elfmetertor in Bildern

Dieses Tor durch Elfmeter im Spiel des MSV Duisburg gegen die SG Dynamo Dresden sollte etwas mehr als zehn Minuten vor dem Schlusspfiff mit allen Mitteln verhindert werden. 1:0 führte der MSV schon, die Niederlage Dresdens bahnte sich endgültig an. Niemand auf Dresdner Seite wollte sich mit diesem Elfmeter abfinden. Die Spieler Dynamos versuchten ihr Möglichstes, um seine Ausführung zu verzögern. Zwei Spieler bewegten sich nicht vom Elfmeterpunkt weg, auch noch nachdem sie das erste Mal vom Schiedsrichter aufgefordert worden waren. Andere Spieler liefen dem Elfmeterschützen des MSV Duisburg Zlatko Janjic in den Weg, als er von der Nähe der Torauslinie zum Elfmeterpunkt gehen wollte. Die Einwechselspieler bildeten eine Art Voodoo-Kreis über dem gefoulten Kingsley Onuegbu, der links neben dem Tor im Toraus nach dem Foul liegen geblieben war.

Und dann gab es noch die schwarz-gelbe Wand hinter dem Dresdner Torwart Benjamin Kirsten. Diese Wand schien sich auf Zlatko Janjic zuzuschieben. Sie war ein Körper mit tausenden fuchtelnden Armen, drohenden Fäusten und peitschenden Schals. Sie schrie mit einer Stimme von unfassbar Lautstärke. Das Schreien und Pfeifen hätte mit seinem Schalldruck jeden langsamen, auf die Linie zurollenden Ball problemlos aufgehalten.

Dann endlich konnte Zlatko Janjic sich den Ball auf dem Elfmeterpunkt zurecht legen. Er lief an und traf. Der schwarzgelbe Zorn auf den Rängen verwandelte sich eine einzige tobende, dem Irrsinn nahe Enttäuschung. Dennoch war der Lärm dieser schwarzgelben Wand zu leise, um den explodierenden Jubelschrei in der Gästekurve gegenüber zu übertönen. Der Auswärtssieg begann wirklich zu werden.

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Soll und Haben im Tabellenrechner – 34. Spieltag

Großartig! Der MSV hat die zweite Möglichkeit genutzt, um meine Erwartungen zu übertreffen. Was ohnehin schwierig für die Mannschaft ist, weil ich fast nur Siege habe getippt. Beim Einsatz des Tabellenrechners vor dem 31. Spieltag war ich dem MSV insofern nicht übermäßig gewogen, als ich die Konkurrenten um den Aufstieg so erfolgreich wie möglich sein ließ. Das Ergebnis ganz unten: Der 2. Platz für den MSV Duisburg.

Im Abgleich seht ihr die aktuelle Tabellenplatzierung samt Punkten, in der ersten Klammer die Platzierungs-Prognose, in der zweiten Klammer meine Prognose der Punktezahl am Saisonende, daneben die momentane Punkteabweichung von dieser Punkteprognose.

1. (1.) Arminia Bielefeld  68 Punkte (77) +1
2. (3.) Holstein Kiel 63 (69) -2
3. (2.) MSV Duisburg 62 (70) +2
4. (4.) Stuttgarter Kickers 58 (67) -2
5. (5.) Preußen Münster 54 (65) -3
6. (6.) Energie Cottbus 52 (60) 0
7. (11.) Hallescher FC 50 (53) +2
8. (9.) SV Wehen Wiesbaden 49 (55) -4
9. (12.) Chemnitzer FC 49 (50) +7
10. (7.) Rot-Weiß Erfurt 46 (59) -9
11. (10) Dynamo Dresden 44 (54) -1

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SGD-Trainer Peter Németh scheint Herrn Zimmermann nicht zu mögen

Wenn es wirklich um was geht, machen mich Sonntagsspiele des MSV Duisburg zum Ende der Saison hin sehr unruhig, geradezu missmutig. Der Samstag ist mir dann sehr im Weg. Du wachst auf, und vor dir liegt ein Tag voller lästiger Stunden, die verbracht werden müssen. Geht mir bloß weg, mit den schlauen Ratgebersprüchen vom Leben im Hier und Jetzt. Völliger Unsinn ist das. Hier? Hier passiert diesen Tag nichts von Interesse. Hier ist Berlin. Was für eine langweilige Stadt. Die Neustadt Dresdens ist das bessere Friedrichshain, haben mir irgendwelche Neustadt-Hipster-Tester auf den Journaillien-Seiten für junge Leute einmal geflüstert. Hier und Jetzt kann ich nur sagen, die hatten recht. In Dresden spielt die Musik. Naja, zwar auch nicht jetzt, aber morgen.

Wer sich das Leben im Hier und Jetzt als leicht abschüssige Allee zu dem idyllischsten Ort der Menschheitsgeschichte vorstellt, hat keine Ahnung. Auch das Leben im Hier und Jetzt kennt die mühselige Steilstrecke mit Schlaglöchern und Kopfsteinpflaster. Dann kann ich noch so sehr jeden einzelnen Schritt mit vollem Bewusstsein erleben. Anstrengend ist das doch, und unangenehmes Umknicken ist auf solch holprigen, steilen Straßen gerne auch mal dabei. Dann soll Hier und Jetzt ganz schnell Dahinten und Gerade Eben gewesen sein. Erst wenn aus Dort und Bald Hier und Jetzt geworden sind, kommt meine gute Laune zurück. Bis morgen ist es für mich gerade so eine Steilstrecke.

Einen kleinen Teil dieser Strecke konnte ich vorhin mit der Pressekonferenz von Dynamo Dresden bewältigen. Beim Warten auf das Spiel des MSV hatte ich meine Freude mit dem besonderen Verhältnis des Dynamo-Trainers zu einem Journalisten, das ich sofort in Klatsch verwandel. Schon gehört? Momentan sind Dynamo-Trainer Peter Németh und MDR-Journalist „Herr Zimmermann“ anscheinend keine besonders guten Freunde. Der Einstieg in die Pressekonferenz mit der Frage nach der Trainingswoche scheint Peter Németh – ab Minute 0.41 – jedenfalls an irgendwas zu erinnern, was ihm nicht gefallen hat. Gut, dass noch was Zeit bleibt, damit die Atrmosphäre in dem Raum, wieder auftauen konnte.

Wir erfahren außerdem, 21.000 Zuschauer werden erwartet. Das ist eine ansehnliche, erwartungsvolle Kulisse. Zwischen vier- und fünfhundert dieser Zuschauer werden aber etwas anderes erwarten als der Rest. Immer noch sind es mehr als vierzwanzig Stunden bis zum Anpfiff. Gibt es noch mehr Pressekonferenzen, die mich zum Schmunzeln bringen? Mal sehen.

Lokführer-Streik verhilft zu guter Stimmung im Umfeld des MSV Duisburg

Wenn ich gestern wegen des Streiks von Lokführern Berlin mit der DB schneller und komfortabler erreiche, als es der im Februar eigentlich geplante Reiseablauf vorgesehen hatte; diese Zugfahrt nach Berlin zudem eine erste frühe Etappe auf der Fahrt zum Auswärtsspiel nach Dresden ist, kann ich mit einiger Gewissheit sagen, der GDL-Streik trägt zur guten Stimmung im Umfeld des MSV Duisburg bei. Viele Bahnreisende werden der GDL für den Streikaufruf wohl nicht so dankbar sein wie ich. Immer auf der Suche nach den Vorzeichen für den Erfolg bin ich gestern für das Auswärtsspiel Dresden auf eine Goldgrube gestoßen. Mein Tabellenrechner sagt, mit einem Unentschieden bleibt der MSV im Soll. Dank der GDL kann ich mir und uns berechtigte Hoffnungen machen, alles, was mit dem MSV Duisburg zusammenhängt, geht gerade besser aus als erwartet.


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