Prolog MSV – Eintracht Braunschweig: Das Halbzeitpauseninterview

Vor den Worten zum Spiel noch das: Auf dem Rasen der Arena zu stehen und sich mit jemanden zu unterhalten, der direkt neben einem steht ist gar nicht so einfach. Das habe ich gestern beim Spiel vom MSV gegen Eintracht Braunschweig gelernt. Weil man den Nebenmann und sich nur über die Lautsprecheranlage hört, hört man sogar die eigenen Worte manchmal als Geräuschebrei, während man sie gerade ausspricht. Ein surreales Erleben.

Der MSV gab mir also die Gelegenheit, mit Stadionsprecher Stefan Leiwen über Buch und Crowdfunding zu sprechen. Ich freue mich natürlich sehr über diese Unterstützung durch den Verein. Die Nachricht am Vorabend war aufregend gewesen, das Interview selbst gar nicht mal so sehr. Vor den vielleicht 10.000 Zuschauern hatte ich das Gefühl mit Stefan Leiwen ein angenehmes Zwiegespräch zu führen.

Hätte nur nicht der MSV 0:1 zurückgelegen, und hätten wir nach dem Schlusspfiff nicht sogar noch die 0:5-Niederlage zu verdauen gehabt, wäre ich vielleicht so freudig zufrieden gewesen, wie ich mich in der Zeitblase des Interviews gefühlt habe. So aber, ein unmöglicher Spagat.

Schon mit dem Ein-Tor-Rückstand kam es mir ja komisch vor, über eine Zeit zu reden, die ganz andere, sehr viel freudigere Gefühle für uns bereit gehalten hatten. Nach dem Endergebnis fällt mir das noch schwerer. Andererseits geht es mir bei dieser Geschichte vom Zwangsabstieg bis zur Rückkehr in die 2. Liga um mehr als nur die Erfolgsstory eines Sportvereins. Diese Geschichte ist für mich zugleich ein exemplarisches Beispiel für die Möglichkeiten Duisburgs. Sie erzählt vom gemeinsamen Anpacken, vom Zusammenhalt, von Kompromissen und  vom Wegstecken eigener Empfindsamkeiten. Deshalb ist mir diese Geschichte so wichtig. Sie ist nicht nur Teil einer MSV-Chronik. Was diese zwei Jahre vermitteln ist bedeutsam für Duisburg, für das Selbstbewusstsein dieser Stadt. Das muss aber immer wieder neu erzählt werden, sonst kriegen es zu wenige Duisburger mit.

Für heute einmal mehr genug. Teilt weiter fleißig den Link zum Crowdfunding. Helft mit, weitere Unterstützer für das Buch zu finden. Alle weiteren Informationen zu meinem Buch und was ihr noch als Dankeschön für eure Unterstützung erhaltet, seht ihr mit einem Klick zur Crowdfunding-Plattform Startnext.

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