Gastbeitrag: Vivi Beaujean über die Reise zum TanZebra FC und zur Planet of Hope Org – Tag 11

Vor dem  Heimspiel gegen Freiburg hatte ich mit dem Zebraherdenmitglied Nicki Beaujean über ihre kommende Reise nach Tansania gesprochen. Dort besucht sie in diesen Tagen zusammen mit ihrer Tochter Vivi ein Projekt, das die Zebraherde seit April letzten Jahres unterstützt. In aller Kürze: Eine Straßenfußball-Mannschaft in Dar es Saalam wurde mit Trikot-Sätzen und  „One-World-Fußbällen“  ausgestattet. Seit Juli 2015 gibt es nun einen eingetragenen Verein, der unter dem Namen „TanZebras FC“ am Spielbetrieb teilnimmt. Der Verein wächst mit weiterer Unterstützung auch des MSV Duisburg und seiner Anhänger. Zudem wurde bald das Waisenhaus der Planet of Hope Organization unterstützt. Ohne die Hilfe der Zebraherde wäre zum Beispiel ein Zaun um das Gelände nicht fertig gestellt worden. Nun bleibt das selbst angebaute Gemüse und Obst vor Wildfraß und Diebstahl geschützt. Wer die Geschichte im Detail kennenlernen möchte, lese auf der Seite der Zebraherde den kurzen Abriss über die letzten anderhalb Jahre Engagement von Anhängern des MSV weiter oder verfolge im MSVPortal die Entwicklung des Ganzen gleichsam in Echtzeit noch einmal nach.

Diese erklärenden Vorworte sind nötig, weil ich mich freue, Nicky Beaujean als Gastautorin im Zebrastreifenblog begrüßen zu können. Ihre Tagebuch-Einträge über den Aufenthalt in Dar es Salaam stehen auch hier nun online. Ihre Erfahrungen in Tansania zeigen erneut, dass Fußball mehr sein kann als nur der Sport.

Vivi Beaujean und Nicky – Tag 11, 20. November 2015

„Working-Day“ [Zurück nach zwei Tagen, die mit einem Safari-Ausflug vergangen sind, K.J.]

Unser Morgen begann nach dem Frühstück mit einer Busfahrt in Richtung Office. An der Haltestelle holte uns Don ab, damit wir uns nicht verlaufen. Erst ging es mit einem Kleintransporter weiter und den restlichen Weg legten wir zu Fuß zurück. Wir gingen vorbei an kleinen Läden und machten  bei einer Näherin halt, die uns auf die Schnelle ein Loch in der Tasche reparierte.

tans_10_1Am Office angekommen zeigte uns Don seine Arbeit der letzten Tage. Er hat Konzepte für die Sponsorensuche ausgearbeitet, diese ausgedruckt und zu Mappen geheftet. Hier wurde wirklich sehr gute Arbeit geleistet. Die Mappen veranschaulichen den Sinn und Leitfaden der Planet of Hope Organisation. Nachdem Dennis und Patrik eintrafen trennten sich unsere Wege.

Ich ließ Mama mit Patrik im Office zurück und fuhr mit Dennis und Don zum Waisenhaus. Hier hatte sich auch schon wieder einiges am mbuzi-House [dem Ziegenstall, K.J.]  getan. Jetzt hat es auch ein Dach. Desweiteren hatten wir für die Kinder neue Flop-Flops gekauft die ich einer sehr glücklichen Veronika übergeben konnte.

Vom Waisenhaus aus ging es weiter in die Stadt, um mit den von Don angefertigten Mappen zu „Vodacom“ und „Tigo“ zu fahren. Dort wurde Don dann vorstellig und bekommt in den nächsten Tagen Rückmeldung, ob sich diese beiden großen Telefonanbieter interessiert zeigen, Sponsoren für Planet of Hope zu werden. Leider haben wir heute die meiste Zeit im Auto verbracht, da sehr viel Stau auf den Straßen war.

Als wir fast beim Office waren, bekamen wir die Info, dass Mama und Patrik bereits am nahegelegenen Fusballplatz die Tanzebras Junior trainierten. Dort angekommen berichtete mir Mama von ihrem Tag im Office. Sie haben die Afrika-Kupfergeldaktion nochmal in einem Konzept zusammengefasst und für die Aktion aus einem Karton zwei Sammelboxen gebastelt. Mama hat sich noch weitere Konzepte und Projekte der Planet of Hope Org erläutern und zeigen lassen. Nach dem erstellten Konzept, stellte Patrik viele neue Taktiken fürs Training auf, um diese auszuprobieren.tans_10_4 Von Trainingsspiel der Tanzebras Junior waren wir sehr angetan. Das Spiel gegen die Fortuna verfolgten wir in einem stockenden Live Stream, aber besser so, als gar nicht gucken.

Fazit von heute:
– Im Stau stehen ist blöd
– Die Jungs machen eine gute Arbeit
– Scheiß Fortuna!

 

 

 

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