Kurze Nachlese zur Fußball-EM samt Klickhinweis

Die Fußballeuropameisterschaft 2016 ist Geschichte. Nun sucht seit gestern eine neue Selbsthilfegruppe europaweit Räume für ihre Treffen. Die Anonymen Ballbesitzer können sich Niederlagen ihres Lebens nicht erklären. Fast alles machen sie richtig. Sie wirken überlegener als die Konkurrenz bei dem, was sie tun. Sie scheitern dennoch. Ihnen fehlt der Erfolg, den sie so sehr begehren.

Die Initiative dazu ergab sich aus einem SMS-Austausch zwischen mehreren deutschen und französischen Spielern nach dem EM-Finale. Den Text-Nachrichten folgten viele fast einstündige Telefonate bis in den Morgengrauen hinein. Danach stand fest, solche Gespräche müssten wiederholt werden. Manuel Neuer erklärte sich zusammen mit Thomas Müller bereit, Ort und Zeit des ersten Termins zu organisieren. „Die Franzosen können das noch nicht“, erklärte Manuel Neuer, „die weinen immer noch.“

Während die Fußballer Europas sich also um ihr Seelenheil kümmern, habe ich noch einen Klickhinweis. Im Deutschen Historischen Museum hatte jemand eine wunderbare Idee. Wie hätte eine Fußball-EM seit 804 in vier verschiedenen Jahrhunderten ausgesehen. Ein knapper Text, der schön vor Augen führt, wie veränderbar dieses Europa ist. Er lässt sich auch als Hinweis begreifen, für die Idee dieses Europas der Gegenwart einzutreten.

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