Spieltagslyrik – So schnell geworden ist der Fußball heute

 

So schnell geworden ist der Fußball heute.
Ein Schnee kriegt niemals mehr noch Zeit zum liegen.
Da schneit es. Schon umringen ihn knapp fünfzig Leute,
um ihn ins Aus zu schieben für das Siegen.

Im Aus ist Einfluss auf das Spiel erstickt.
Die Spieler kämpfen standfest um den Ball.
Und wenn dann Engin freien Raum erblickt,
zieht er hinein und rutscht auf keinen Fall.

Vom Strafraumrand schießt er ins Tor.
Der Schnee sieht hilflos zu und möchte fluchen,
weil er den Zugriff auf das Spiel verlor.
Die Lilien aber finden ihn mit Suchen.

Der Ausgleich fällt bald. Alles wieder offen.
Man sieht in zweiter Halbzeit zunächst nicht,
dass eine Mannschaft stärker ist. Sie hoffen
beide auf die Spielaktionen mit Gewicht.

Ein kleiner Vorteil durch das Chancenplus
für Zebras, auch wenn’s Tor auf beiden Seiten
fast schon fällt. Doch erst nach Freistoß kurz vor Schluss
kommt es zu Stürmertorgefährlichkeiten.

Dem Lilien-Spieler-Schubs zur Schiri-Brust
folgt Wolzes Freistoß in den Strafraum.
Gewühl, dann schneelos rutschend, ganz bewusst
drückt Iljutcenko ein. Zum Sieg. Kein Traum.

 

 

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