Adventskalender meiner kurzen Nebensächlichkeiten – 7. Türchen

Eins scheint gewiss, kein Stürmer schafft es, im Schnitt pro Bundesligaeinsatz für seinen Verein ein Tor zu erzielen. Kein Stürmer? Es gibt eine Ausnahme, und dieser Stürmer spielte beim MSV Duisburg. Er heißt Rüdiger Mielke. Zum Ende der Saison 1964/65 rückte er in den Bundesligakader auf. Saisonübergreifend kam er auf 15 Tore in 15 Spielen. Die Kopfrechenaufgabe ist einfach. Das macht einen Schnitt von einem Tor pro Spiel. Eine schwere Knieverletzung verhinderte seinen 16. Einsatz und ließ ihn nach Genesung nicht mehr an die alte Stärke herankommen. Hätte es damals schon jenen Medienhype um den Fußball gegeben, über den MSV und Mielke würde immer noch eine weltbekannte Popstargeschichte erzählt. Rüdiger Mielke wäre eingereiht in jene Stars des Unterhaltungsbetriebs, die umso heller strahlten, je früher ihre Karriere endeten.  Rüdiger Mielke, in gewisser Weise ein James Dean des Fußballs.

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