Alles Gute für 2020 mit Big Data von 2019!

Die Welt verändert sich, so auch das Schreiben im Zebrastreifenblog. Nicht mehr zu jedem Spiel des MSV in dieser Saison gibt es meine Worte. Das hat unterschiedliche Gründe. Einen gewichtigen habe ich immer mal wieder erwähnt. Ich wollte mich in meinen Texten nie nur auf das Sportliche konzentrieren. In elf Jahren Zebrastreifenblog sind schon viele Gedanken aufgeschrieben worden, die über den eigentlichen Fußball hinausführen. Das Neue wird weniger. Ich möchte mich aber auch nicht wiederholen. Schauen wir, wo das noch hinführt. Heute auf jeden Fall zu Wünschen.

Auch dieses Jahr möchte ich mit allen Teilen meiner multiplen Persönlichkeit, euch alles Gute für das Jahr 2020 wünschen. Gerade die Herren Koss und Jaratz in mir rufen besonders laut, gib bloß auch Fußballern und Verantwortlichen vom MSV was mit auf den Weg. Damit Torsten Lieberknecht immer mehr vom Understatement abrücken kann und den Favoriten uneingeschränkt für diese Saison im Selbst- und Manschaftsbild verankern wird.

Wie in den Jahren zuvor verbindet sich mit den Wünschen für das neue Jahr der Blick zurück auf die meistgelesenen Texte des vergehenden Jahres. Im Zebrastreifenblog gibt es inzwischen Beiträge außer Konkurrenz. Denn über mehrere Jahre belegten die Fußballtorten aus Dortmund Platz 1 und 2 der meist gelesenen Texte des Jahres. Auch dieses Jahr ist Folge eins der zwei Beiträge vorne mit dabei.  Die schönsten Fußballtorten der Welt Folge VI – Borussia Dortmund bekommt eine namentliche Erwähnung. Und nun zu den Platzierungen.

Der Text auf Platz 5 liegt noch nicht lange zurück. Die Ironie einer Geschichte über junge deutsche Fußballer ist mein Kommentar zu einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung über die Erfolgsaussichten von deutschen Jugendspielern in Profiverein. Der MSV diente als Drittligist einer journalistischen Pointe, die die gegenwärtige Wirklichkeit für junge deutsche Fußballer beim MSV außer Acht ließ. Dazu musste ich etwas schreiben.

Platz 4 bis Platz 2 zeigen, wie sehr wir auf den Klassenerhalt in der letzten Saison hofften und wie wir uns um die mannschaftliche Einheit Gedanken machten. Platz 4 belegt Kräfte bündeln mit dem Tabellenrechner. Ich hatte Ende Februar nach dem torlosen Unentschieden in Aue trotz großer Zweifel zu meinem bewährten Hausmittel gegen Abstiegsangst gegriffen. Im Gegensatz zu den früheren Jahren vertraute ich aber meiner Rechnung nicht sehr. Ich fühlte mich im Gegensatz zu den Vorjahren alleine gelassen von der Mannschaft und befürchtete daher, dass meine Vorhersagekraft den Klassenerhalt alleine sichern müsste. Ein wenig Aberglauben ist ja in Ordnung, aber so viel? Wie wir wissen, zweifelte ich zurecht.

Auf Platz 3 findet sich Soll und Haben beim Tabellenrechner – 24. Spieltag. Ich denke, die hohen Klickzahlen für den Tabellenrechner zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison zeigen, wie sehr wir Anhänger des MSV überall nach einem Funken Hoffnung suchten und wie wenig wir der Mannschaft vertrauten.

Auf Platz 2 befindet sich Nach der Niederlage ein 0:0 erschreiben. Das ist der Spielbericht vom Auswärtsspiel im Februar gegen Greuther Fürth, in dem der MSV in den letzten Spielminuten das Tor zur 1:0-Niederlage hatte hinnehmen müssen. Es war mein verzweifelter Versuch, trotz der Niederlage die Mannschaft nicht abzuschreiben. Ich suchte nach den Zeichen eines verbesserten Zusammenhalts. Ich deutete und deutete. Wie die Klickzahlen wieder zeigen, suchte nicht nur ich nach diesen kleinen Zeichen der Hoffnung.

Im zweiten Jahr befindet sich auf Platz 1: Das ist mal eine Anekdote über die Bielefelder Alm. Den Text habe ich schon 2010 geschrieben, als mir die Anekdote zur Namensgebung auf der Arminia-Seite beliebig und langweilig vorkam. Mit Dokumenten belegt ist die Geschichte bei der Arminia ebenso wenig wie meine Geschichte. Google schickte erneut viele Leser zu mir, die wissen wollten, warum die Bielefelder Alm so heißt, wie sie heißt. Ich denke, im nächsten Jahr wird auch dieser Text außer Konkurrenz im Jahresranking vom Zebrastreifenblog vertreten sein,

Und nun der Blick nach vorn: Ich werde mit meiner multiplen Persönlichkeit auch 2020 einen Teil meiner Arbeitszeit mit dem Zebrastreifenblog verbringen. Vielleicht findet sich ja irgendwann der Mäzen oder Sponsor, dessen Zuwendung es mir erlaubt, jedes Spiel einer Saison mit einem Gedicht zu kommentieren. Daran hätte ich wieder großen Spaß. Bis dahin schreibe ich, wie es gerade passt. Kommt morgen gut ins neue Jahr!

Wir sehen uns im Stadion, wir lesen uns und hoffen gemeinsam, dass der MSV ab Ende Januar Woche für Woche den Punktevorsprung auf Platz 3 vergrößert.

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