Archiv für August 2020

Favoritensieg beim Regionalentscheid Duisburg für den Grand Prix de la Vereinslieder Song Contest

Nun aber zur leichten Unterhaltung, trotz aller Widrigkeiten der Gegenwart beim MSV, denen ich mich im Vorprogramm gewidmet habe.

Ihr habt entschieden. The one and only Teilnehmer für den MSV Duisburg beim Grand Prix de la Vereinlieder Song Contest ist der Zebra-Twist.

Hier seht ihr noch einmal das wenig überraschende Ergebnis. Alleine das schlechte Abschneiden vom Duisburg-Lied habe ich nicht erwartet. Die Zeiten ändern sich, mit einer ewigen Ausnahme. Das älteste Stadionlied Deutschlands hat Bestand.

Bühne frei für den Sieger und Teilnehmer des MSV am Grand Prix de la Vereinslieder Song Contest

 

 

Die Gegenwart des MSV vor der Siegerehrung beim Regionalentscheid Grand Prix de la Vereinslieder

Es ist schwierig momentan, den richtigen Ton zu finden, wenn ich gleich über einen unterhaltsamen, aber sonst sinnfreien Wettbewerb wie den Grand Prix de la Vereinlieder Song Contest schreibe. Sehe ich auf den MSV, bewegen mich ganz andere Gedanken als leicht plaudernd, die ironischen Wege rund um den Fußball zu beschreiten. Das fühlt sich dann ganz kurz so an, als missachte ich singend und feiernd drohendes Unheil und beschwöre es damit regelrecht herbei. Ich übertreibe natürlich, auch um dieses blöde Gefühl der schlechten Zukunftsaussicht gar nicht erst richtig aufkommen zu lassen.

Aber als Anhänger des MSV leben wir gerade in einer bedrückenden Zeit der Unklarheit. Der verpasste Aufstieg in der letzten Saison nach einer sehr guten Hinrunde hat den Verein und uns Fans mehr durchgerüttelt, als wir es zunächst gedacht haben. Vielleicht hatten wir geglaubt – zumindest ich – dieser verpasste Aufstieg sei einer der vielen verpassten Aufstiege der Zweitligazeiten ab 2008. Damals aber war der Zweifel immer vorhanden. Damals richteten sich spätestens ab der Hälfte der Saison die Hoffnungen auf Wunder. Damals hatten wir uns aber mit dem ersten verpassten Wiederaufstieg in der Zweiten Liga eingerichtet. Für ein paar Jahre, und dann kam der Zwangsabstieg.

Ihr wisst, welch bedrohliche Zukunftsbilder sich immer wieder für mich bemerkbar machen.

Die Folgen des verpassten Aufstiegs offenbaren sich erst jetzt wirklich. Wir alle – im MSV selbst, in seinem Umfeld, und wir Anhänger – waren schon längst wieder gedanklich in der Zweiten Liga. Wir Anhänger sowieso, aber ich meine, auch die Verantwortlichen beim MSV und die Spieler waren es. Während der Saison ist es sicher kein Gerede der Vereinsprotagonisten, dass sie nur an das nächste Spiel denken. Dennoch wird der Fokus hin und wieder verrutscht sein, weil dieses nächste Spiel nach der Hinrunde mit einem klaren und absolut erreichbar wirkenden Ziel verbunden war. Würde dieser Fokus nicht verrutschen, spielten diese Spieler nicht beim MSV. Neben den spielerischen Fähigkeiten sind eben die mentalen Prozesse mitverantwortlich für die Leistungsfähigkeit von Spielern.

Nun wurde das Ziel verfehlt, und alle Anstrengung war vergebens. Das sind Gefühle von Spielern, die zu Vereinswechseln führen. Das zuvor Verbindende erweist sich für manch einen als Belastung. Es geht dann nicht nur um Einsatzzeiten, sondern um die Aura des Misserfolgs. Der will man entfliehen.

Die sportlich und finanziell Verantwortlichen können aber genauso wenig die zu Saisonbeginn noch einkalkulierte zweite Drittligasaison in gewohnter Weise angehen. Corona mischt die Karten auf eine Weise neu, die Vereinen mit finanzkräftigen Investoren zusätzliche Chancen gibt. Ohne Corona wäre etwa Viktoria Köln nicht in der Lage, sich derart zu positionieren, wie es gerade geschieht. Die weichen Einflussfaktoren wie der Ruf des Vereins, wie Fanbasis usw. spielen in diesen Zeiten sicher eine viel geringere Rolle als in normalen Zeiten.

So entstanden die Bilder des Verlassen werdens, ohne dass beim MSV eine Geschichte zu diesen Vereinswechseln erzählt werden konnte, die aus den Wechseln etwas machte, was in die Zukunft weist. Die Wechsel von Tim Albutat und Lukas Daschner waren Wechsel des Versagens im Aufstiegskampf, der eine vielleicht mit eher mentalem Hintergrund, der andere mehr aus finanziellem Interesse für Verein und Spieler. Die niederdrückende Energie dieser Wechsel kann durch Neuverpflichtungen nicht ausgeglichen werden. Vor jeder Spielzeit werden neue Spieler verpflichtet. Vor jeder Spielzeit gibt es hoffnungsträchtige Namen oder solche, die nur wenige kennen. Das ist das übliche Geschäft. Erst die Zukunft, erst der Beginn der neuen Saison kann dieser negativen Stimmung wieder etwas entgegensetzen. Ein Blick nach vorne wird nur mit Erfolgen gelingen.

Denn in der Gegenwart gibt es keine hoffnungsfrohen Botschaften. Die finanzielle Situation des MSV ist ohne Zuschauereinnahmen bedrohlicher geworden. Ingo Wald spricht in einem Interview zum ersten Mal auch von einer möglichen Insolvenz, die aber natürlich auf jeden Fall vermieden werden soll. Sein Interview gehört zu der von ihm gelebten Transparenz in Sachen MSV. Die Wahrheit zu erzählen und Aufbruchstimmung zu schaffen, ist momentan nicht möglich. Wer Aufbruchstimmung wecken will, muss die Insolvenzgefahr verstecken. Zugleich war der Anspruch beim MSV nach 2013, nah an den Anhängern zu sein und offen zu ihnen zu sprechen.

Diese Anhänger sind aber keine homogene Gruppe. Die einen wollen das, die anderen das. Die einen suchen die Aufbruchstimmung, die anderen wollen Offenheit in allen Fragen. Sie wollen ihr teuer verdientes Geld bei Fanaktionen nicht für irgendwelche immer befürchteten obskuren Finanzkonstruktionen opfern. Momentan wirkt es so, als könne nur der sportliche Alltag die bleierne Zeit des Misserfolgs vergessen machen. Und vielleicht auch die Ablenkung mit einem sinnfreien, aber unterhaltsamen Wettbewerbssieger beim Regionalentscheid Duisburg für den Grandprix de la Vereinslieder Song Contest.

Die Spielerwechsel zum FSV Minipli, SpVgg Grätsche und SG Exzentrik

Ich komme noch einmal auf das 11 Freunde-Sonderheft zurück, das ich neulich in Sachen Jaratz-Antworten zur kommenden Saison schon einmal erwähnte. Nach guter 11 Freunde-Tradition gibt es in dem Heft auch ein paar nicht so ernst gemeinte Rubriken. Drei sehr spezielle Mannschaften hat die Redaktion per Fotomontage geschaffen: den FSV Minipli 05, die SpVgg Grätscher Fürth und die SG Exzentrik Frankfurt. Um die Kader zusammen zu stellen, wurde auf Spieler bis Mitte der 1970er Jahre zurückgegriffen.

Der MSV ist in allen drei Teams mit Spielern vertreten, wenn auch beim FSV Minipli die Frisur des EX-MSV Spielers  mehr in Richtung Afro ging. Zu den Grätschern wechselten zwei Spieler, von denen nur einer bei den Profis zum Einsatz kam. Beide aber könnten auch demnächst ein Angebot von den Bloody Tacklers in England bekommen.

Als große Überraschung erweist sich die SG Exzentrik, bereichern doch gleich vier ehemalige Zebras dieses Team, sei es als Spieler oder Trainer. Vergesst die Bodenständigkeit des Ruhrgebiets. Der MSV Duisburg ist Ausbildungsverein und Seniorenresidenz für Exzentriker in einem.

Wer noch nicht ins Heft hineingeschaut, darf gerne in den Kommentaren spekulieren, um welche Ex-Zebras es sich bei den Spielern handelt.

Wenn ihr klickt, findet ihr die Auflösung.

Und wieder auch das: Wenn ihr noch nicht an der Abstimmung teilgenommen habt, mit welchem Vereinslied der MSV beim Grand Prix de la Vereinslieder, organisiert und durchgeführt vom millernton.de, teilnehmen soll, bitte einmal weiterklicken und abstimmen.

Verspäteter Interview-Dialog zu zwei MSV-Gegentoren letzter Saison

In der Süddeutschen Zeitung erschien am Samstag ein Interview mit dem französischen ehemaligen Spieler vom FC Bayern, Bixente Lizarazu, der heute in Frankreich den Fußball in verschiedenen Medien kommentierend begleitet. Gestern folgte ein Interview mit dem argentinischen ehemaligen Fußballer und Trainer Jorge Valdano, der klug über Fußball nachdenkt und heute auch als Kommentator arbeitet. In beiden Interviews ging es hauptsächlich um die Champions League.

Auch wenn ich eigentlich immer schnell nach vorne schaue, geben zwei Antworten in den Interviews einen derart passenden späten Dialog-Kommentar zur letzten Saison vom MSV, dass ich sie euch nicht vorenthalten will. Beide Beobachter des Fußballs kamen auch auf die bevorzugte Spielweise im Fußball der Gegenwart zu sprechen. Im Grunde reden dann beide über Leo Weinkauf und seine zwei Fehler in den Spielen gegen gegen Uerdingen und Köln, die dem MSV drei Punkte gekostet haben.

Der ehemalige Defensivspieler Bixente Lizarazu hält die bevorzugte Taktik der Gegenwart oft für zu risikoreich.

Jorge Valdano spielte als Mittelstürmer. Seine Antwort zeigt einerseits Verständnis, andererseit lese ich darin auch die Befürwortung der Entwicklung.

Wir in Duisburg könnten Bixente Lizarazu jedenfalls Anschauungsmaterial für seinen Kommentar, solche Fehler zahle man teuer, zur Verfügung stellen.

Und wieder auch das: Wenn ihr noch nicht an der Abstimmung teilgenommen habt, mit welchem Vereinslied der MSV beim Grand Prix de la Vereinslieder, organisiert und durchgeführt vom millernton.de, teilnehmen soll, bitte einmal weiterklicken und abstimmen.

 

Die 11FREUNDE-Redaktion fragt – Kees Jaratz antwortet

Neue Normalität in Corona-Zeiten heißt auch, die Bundesligasonderhefte zur kommenden Saison erscheinen wie gewohnt aber mit leicht verändertem Inhalt. Ob allerdings nur Corona dazu führte, dass die 11FREUNDE-Redaktion erstmalig auch einen Blick auf die Mannschaften in der Dritten Liga wirft? Oder was ist mit dem Verzicht auf aktuelle Mannschaftsfotos? Stattdessen werden historische Kader gezeigt. Beides könnte auch dem normalen Lauf der Dinge geschuldet sein. Dem Fußball gilt die Aufmerksamkeit in immer umfassenderen Weise und dank Spielerwechseln über den Saisonanfang hinaus sind Kaderfotos immer nur eine Momentaufnahme.

Bliebe nur noch die Rubrik „Schlüsselspieler“ beim Mannschaftsportrait. Die ist zumindest bei den Vereinen am Ende der Nahrungskette ebenfalls obsolet. Noch ist das Zukunftsmusik, deshalb wird mit dem Sonderheft in der frischen Wunde des Daschner-Wechsels gewühlt. Daschner sei erst 21 Jahre alt, steht da und dann dieser Satz: „Da wird noch mehr kommen.“ Das ist leider schief gegangen, liebe 11Freunde. Ihr kennt doch das Geschäft, wie schnell geraten solche prophezeienden Sätze pietätlos.

Mir brachte die neue Sonderheft-Normalität mit dem Blick auf die Dritte Liga eine Mail in den Posteingang. Wie in den Zweitliga-Zeiten bat die Redaktion um launige Antworten auf Fragen. Mit den paar Sätzen kostenlosen Contents für 11FREUNDE kannte ich mich aus.

Den director’s cut in der Sonderedition Jaratz zum MSV des 2020/21er 11FREUNDE-Jahrgangs gibt es deshalb jetzt für euch. Ihr seht, mit dem launigen Ton hatte ich etwas Mühe.

11Freunde: Wenn ich an die vergangene Saison denke, dann…
Kees Jaratz: …kann ich kaum launige Antworten auf eure Fragen geben. Fußball ohne Stadionbesuch ist für mich tot und muss noch wieder belebt werden. Der Unterhaltungsbetrieb in seiner Nacktheit des Bewegtbild-Konsums interessiert mich nicht.

11Freunde: Wenn ich zum ersten Mal wieder ins Stadion gehen darf..
Kees Jaratz: …gehe ich ins Stadion und treffe schon am Vorabend alle Stehplatzkumpel, um in den Tag rein zu feiern.

11Freunde: Fußball ohne Fans im Stadion ist…
Kees Jaratz: ….der Unterhaltungsbetrieb Fußball in völliger Nacktheit, was in dem Fall nicht erotisiert, sondern meine Lust vollkommen erstickt.

11Freunde: Die nächste Saison wird toll, weil…
Kees Jaratz: …wir wieder ins Stadion kommen. Was ja momentan eine ähnlich ambitionierte Hoffnung ist, wie die auf den Aufstieg des MSV.

11Freunde: Das beste Stadionbier ist…
Kees Jaratz: …ist der jeweils kleine lokale Anbieter auf Auswärtsfahrten, der keine Schanklizenz erhalten hat.

11Freunde: Dieser Twitter-Account ist für Fans unverzichtbar…
Kees Jaratz: …meine Standardantwort ändert sich nicht. Zu viele, um sie zu nennen

11Freunde: Die schönste Auswärtsfahrt der kommenden Saison führt nach…
Kees Jaratz: …und nach zu hoffentlich allen anderen Vereinen der Liga.

11Freunde: Die 3. Liga ist die beste Liga der Welt, weil…
Kees Jaratz: …ihr die Frage stellt. Käme sonst keiner auf die Idee. Eigentlich ist sie allenfalls für Viertligisten die beste Liga.

11Freunde: Zweite Mannschaften in der 3. Liga sind…
Kees Jaratz: …fehl am Platz und reduzieren einmal mehr den Fußball auf den Erfolg eines Wirtschaftsunternehmens.

11Freunde: Vier Vereine aus München in einer Liga sind…
Kees Jaratz: …mir keine Erwähnung wert

11Freunde: Relegation finde ich…
Kees Jaratz: …beschissen und gehört abgeschafft als Konzept, einem höherklassigen Wirtschaftsunternehmen eine letzte Chance für wirtschaftliche Stabilität zu geben.

Im Heft sieht das dann wie nebenan aus. Ein bisschen Verwirrung gab es in der Redaktion offensichtlich mit meinem Namen. Kollege Koss sieht das der Redaktion nach, und mich stört es auch nicht weiter.

Wenn ihr andere Antworten gewusst hättet, ich bin gespannt. Nachspielzeit gibt es in den Kommentaren.

Und noch eins: Wenn ihr noch nicht an der Abstimmung teilgenommen habt, mit welchem Vereinslied der MSV beim Grand Prix de la Vereinslieder, organisiert und durchgeführt vom millernton.de, teilnehmen soll, bitte einmal weiterklicken und abstimmen.

Das Finale beim MSV Duisburg für den Grand Prix de la Vereinslieder Song Contest

Ihr habt die acht Teilnehmer der Finalrunde bestimmt. Aus diesen acht Teilnehmern könnt ihr nun das Vereinslied wählen, das beim Grand Prix de la Vereinlieder Song Contest für den MSV Duisburg antreten wird.

Nach Abschluss unserer Regionalentscheidung teile ich den von euch gewählten Teilnehmer am 31. August den Machern vom Millernton.de mit, auf dass  das Vereinslied vom MSV über die Zwischenentscheidungen bis ins Finale im Dezember kommen wird. Die Regularien für die Teilnahme eines Vereinslieds hatte ich hier vorgestellt.

Zwar sind die Vereinslieder nach der Vorentscheidungsrunde nun allen bekannt, doch ein richtiges Finale versammelt die Künstler natürlich erneut. Bühne frei!

 

Startnummer 1: Los Placebos – Nur für dich, Meiderich

Startnummer 2: Die Melodicons – Im Stammlokal

Startnummer 3: Der Zebra-Twist

Startnummer 4: 1. Liga – Duisburg ist dabei

Startnummer 5: Dagmar Albert Horn, Bülent Acsen und Peter Közle – Duisburg-Lied

Startnummer 6: TOBZ – Meidericher Spielverein

Startnummer 7: MSV-Hymne

Startnummer 8: MSVD1902only – Niederrheinpokalsieger

Das Ergebnis – Die Vorentscheidung beim MSV Duisburg für den Grand Prix de la Vereinslieder

Ihr habt abgestimmt. Überraschungen gab es nicht. Hier ist das Ergebnis der Vorentscheidung, welches Vereinslied für die Zebras beim Grand Prix de la Vereinlieder Song Contest antreten wird.

Ich hatte euch von der Idee der Millerton.de-Macher berichtet und die Regularien für die Teilnahme eines Vereinslieds vorgestellt. Die acht best platzierten Vereinslieder gehen ab morgen in unser regionales Finale. Dann habt ihr noch einmal eine Woche Zeit.

Die Normalität in Sachen Lukas Daschner und Michael Klatt

Ich gebe zu, mir fällt es schwer, entspannt auf den MSV zu blicken, wenn ich von Spielerabgängen und strategischen Differenzen in der Unternehmungsführung lese. Dabei ist das die Normalität in der Unterhaltungsbranche Fußball – auch ohne Corona-Begleitmusik. Corona führt nur auch im Fußball zu mehr Ungleichheit. Arm wird ärmer, reich wird reicher.

Ließ sich der Wechsel von Tim Albutat noch als verstehbare Entwicklung verbuchen, weil Interessen von Spieler und Verein nach dieser Saison nicht mehr völlig deckungsleich waren, so berührt der sehr wahrscheinliche Wechsel von Lukas Daschner mein Gefühl von normalen Zuständen beim MSV sehr viel mehr. Was wäre es schön gewesen, Lukas Daschner hätte seine Vorstellung von langer Verbundenheit mit dem Verein seiner Heimatstadt tatsächlich verwirklichen können.

Natürlich wird auch er ersetzt werden, doch in seinem Fall ist es sehr viel unsicherer als bei Tim Albutat, ob der MSV einen gleichwertigen Spieler für den Kader gewinnen wird. Hinzu kommt diese emotionale Bindung Daschners an den MSV, die besondere Gründe für seinen Wechsel anklingen lassen, besondere Gründe sowohl bei ihm als auch beim MSV. Diese besonderen spekulierbaren Gründe verweisen direkt zum Vorhaben, in der nächsten Saison wieder oben mitzuspielen, wie es Ivo Grlic formulierte. Denn diese besonderen Gründe können einerseits ökonomische beim MSV und bei Lukas Daschner sein als auch sportliche Aussichten. Wegen beiden Gründen nun  kann ich auf die Normalität des Geschehens so gar nicht entspannt schauen. Dabei ist es für einen Verein wie den MSV Duisburg so normal, dass beim Kader auch nach Trainingsauftakt zumindest für die Öffentlichkeit noch vieles unvorhersehbar bleibt.

Bei den ökonomischen Gründen kommt unweigerlich die Trennung von Geschäftsführer Michael Klatt und dem MSV aufs Tapet. Klatt wollte anscheinend anderen Unternehmensstrategien folgen als der Verein. Vermutlich stand da Klatts Bereitschaft zum Risiko gegen konservativeres Wirtschaften auf Vereinsseite. Wobei beim Risiko nicht unbedingt nur ans Geld ausgeben zu denken ist. Auch Zusammenarbeit mit Partnern in unterschiedlichen Unternehmenszusammenhängen, sei es Sponsorship, sei es Investement, können Risiken bergen.

So führen mich die Nachrichten vom MSV in mein Fandasein voller Widersprüche. Nachrichten, die mich auf  Seite der Vereinsführung beruhigen, können zu Nachrichten in Sachen Kaderbildung führen, die mich beunruhigen. Da ist es kein Wunder, dass mich die Beschäftigung mit dem MSV nicht entspannt.

Die Abstimmung – Das MSV-Vereinslied beim Grand Prix de la Vereinslieder

Ab heute wird es ernst. Ihr bestimmt das Vereinslied der Zebras, das beim Grand Prix de la Vereinlieder Song Contest für den MSV Duisburg antreten wird. Ich hatte euch von der Idee der Millerton.de-Macher berichtet und die Regularien für die Teilnahme eines Vereinslieds vorgestellt.

Für die Vorauswahl hat es so viele Kandidaten gegeben, dass ich mit einer Vorrunde beginne. Eine Woche lang könnt ihr eure Stimme abgeben. Die best platzierten acht Vereinslieder kommen in die Finalrunde des Regionalentscheids Duisburg.

Unter der Abstimmung habe ich die Beiträge verlinkt, bei denen ihr euch jedes der Lieder noch einmal anhören könnt. Wenn ihr Fragen habt, ab in die Kommentare. Ansosten: Los geht’s!

 

 

Die ersten drei Kandidaten hört ihr nach dem Klick
Startnummer 1: Die treuen Bergvagabunden – Oh, mein MSV
Startnummer 2: Rüpels Royal – Zebrastreifen
Startnummer 3: MSVD1902only – Wir sind die Fans vom MSV

Die Kandidaten 4 – 7 hört ihr nach dem Klick
Startnummer 4: Los Placebos – Nur für dich, Meiderich
Startnummer 5: Der Zebra-Twist
Startnummer 6: Pilz Herb – Heimspiel
Startnummer 7: TOBZ – Meidericher Spielverein

Die Kandidaten 8 – 11 hört ihr nach dem Klick
Startnummer 8: Die Melodicons – Im Stammlokal
Startnummer 9: Duisburg-Lied
Startnummer 10: Eat the Unicorn – Auf’er Köpi
Startnummer 11: Dagmar Albert Horn – Wenn ich samstags ins Stadion gehe

Die Kandidaten 12 – 18 hört ihr nach dem Klick
Startnummer 12: Besser deutsch – MSV
Startnummer 13: MSV-Hymne
Startnummer 14: Chantal – Wir sind die Zebras
Startnummer 15: 1. Liga – Duisburg ist dabei
Startnummer 16: The Gummibärenzebras – Spielverein
Startnummer 17: MSVD1902only – Niederrheinpokalsieger
Startnummer 18: Tears for BeerZ – 1902

 

Kandidatenvorstellung MSV – Folge 4 – Grand Prix de la Vereinslieder Regionalentscheid

Ab zu den letzten Kandidaten im Duisburger Regionalentscheid für den Grand Prix de la Vereinlieder Song Contest. Ich hatte euch von der Idee der Millerton.de-Macher berichtet und die Regularien für die Teilnahme eines Vereinslieds vorgestellt.

Erst einmal sollen alle genügend Zeit bekommen, sich auch mit den vielleicht unbekannteren Vereinsliedern vom MSV vertraut zu machen. Morgen stelle ich eine Umfrage online, mit der unser MSV-Teilnehmer am Wettbewewerb gekürt wird. Am 30. August wird der Kandidat des MSV gekürt. Wenn ihr weitere Fragen habt: ab in die Kommentare.

Wie wir es vom Vorbild her kennen, gibt es nach unserer Nomierung von Millerton.de organisiert die nationale Entscheidung mit einer ersten Ausscheidungsrunde und Halbfinale. Das Finale findet dann während der Saison im November und Dezember statt. Ich werde euch natürlich auf dem Laufenden halten.

Und nun die letzten Kandidaten, unter denen ihr euren Favoriten für den MSV-Teilnehmer beim Grand Prix de la Vereinslieder Song Contest ab Anfang der kommenden Woche wählen könnt.

 

Startnummer 12: Besser deutsch – MSV

 

Startnummer 13: MSV-Hymne

 

Startnummer 14: Chantal – Wir sind die Zebras

Startnummer 15: 1. Liga – Duisburg ist dabei

 

Startnummer 16: The Gummibärenzebras – Spielverein

Startnummer 17: MSVD1902only – Niederrheinpokalsieger

Startnummer 18: Tears for BeerZ – 1902

Die ersten drei Kandidaten hört ihr nach dem Klick
Startnummer 1: Die treuen Bergvagabunden – Oh, mein MSV
Startnummer 2: Rüpels Royal – Zebrastreifen
Startnummer 3: MSVD1902only – Wir sind die Fans vom MSV

Die Kandidaten 4 – 7 hört ihr nach dem Klick
Startnummer 4: Los Placebos – Nur für dich, Meiderich
Startnummer 5: Der Zebra-Twist
Startnummer 6: Pilz Herb – Heimspiel
Startnummer 7: TOBZ – Meidericher Spielverein

Die Kandidaten 8 – 11 hört ihr nach dem Klick
Startnummer 8: Die Melodicons – Im Stammlokal
Startnummer 9: Duisburg-Lied
Startnummer 10: Eat the Unicorn – Auf’er Köpi
Startnummer 11: Dagmar Albert Horn – Wenn ich samstags ins Stadion gehe

Ab morgen könnt ihr abstimmen.


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