Darum geht es – Samstag! Stadion! Da sein!

Heute morgen baue ich nur noch auf Vincent Vermeij und auf den SV Meppen. Auf die Emsländer allerdings ohne große Überzeugung angesichts der überschaubaren Leistungen in deren letzten Spielen. Da erwarte ich von Vermeijs alter Verbundenheit zum MSV mehr, eine unbewusst wirkende Mitmenschlichkeit, die zu spielentscheidenden Fehlern führen könnte. Am Samstag werde ich dann wieder beim Anpfiff auch von der Mannschaft Präsenz erwarten. Heute morgen erwarte ich nichts nach dem für die Saison klassischen Verlauf im Spiel gegen Waldhof Mannheim gestern: Frühes Gegentor. Spiel entschieden. Einzige Sorge, meist etwa 80 Minuten lang, wie hoch wird dieses Mal die Niederlage?

Einen Tabellenrechner muss sich eine Mannschaft verdienen. Ich habe mich geirrt, als ich ihn in dieser Saison angeschmissen habe. Der Tabellenrechner war eine Farce. Vergesst Tabellenrechner. Was für ein naives Stochern in der Zukunft. Diese Mannschaft entfernt mich mal wieder vom MSV! Heute morgen.

Aber! Bis Samstag ist noch Zeit. Gegen Freiburg bin ich im Stadion und es liegt an mir, wie ich auf meinem Platz in der Kurve stehe. Es liegt an mir, ob ich an Spieler denke oder an einen MSV, dessen Spiele ich seit 50 Jahre sehe. Deshalb: Vergesst die Leistung der Spieler. Vergesst euren Ärger. Vergesst euren Frust. Ihr habt bis Samstag noch vier Tage Zeit.

Es geht nur um den MSV mit seiner Geschichte am Samstag. Es geht um den Verein. Um das Aufhalten eines Niedergangs. Es geht um den Stopp auf diesem tiefem Niveau der Saison. Es geht um die Hoffnung, an der tiefsten Stelle der Entwicklickung angekommen zu sein – im Wissen da unten ginge es immer weiter.

Es geht darum, am Samstag den eigenen Ärger zu vergessen und auf den Rängen da zu sein. Es geht um Support, der die Wahrscheinlichkeit der Niederlage gegen Freiburg immer kleiner machen wird. Es geht in diesem Spiel um den einen nötigen Sieg, der den Abstieg verhindert. Es geht darum, bei Spielern Kräfte zu wecken, die sie uns bislang nicht gezeigt haben.

Es geht um Selbstlosigkeit auf den Rängen, weil wir davon absehen müssen, den Verursachern unseres Ärgers und unserer Sorgen zu zeigen, welcher Frust sich in uns angesammelt hat. Es geht darum, dass wir auch auf den Rängen die Nerven behalten und Kräfte bündeln.

Es geht darum, diese Mannschaft zum Sieg zu schreien. Es geht darum das Versagen der letzten Tage für diesen Samstag zu vergessen. Einen Sieg gegen Freiburg. Darum geht es. Auch wir auf den Rängen können noch etwas versuchen. So schwer dieser Gedanke am Morgen nach der Niederlage gegen Waldhof auch fällt.

Es geht um die Zuversicht, dass am Samstag alles möglich ist. Es geht darum, diese Zuversicht wieder zu finden. Ich fange jetzt an. Macht mit. Wir sehen uns am Samstag in einem hoffentlichen vollen Stadion.

0 Antworten to “Darum geht es – Samstag! Stadion! Da sein!”



  1. Kommentar verfassen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.




JETZT IM BUCHHANDEL
Die berührende, oft komische und tief emotionale Geschichte über ein Leben in Duisburg mit dem MSV

Kees Jaratz im Buchhandel

Die Seite zum Buch

Statt 14,95 € nur noch 8,90 €
Hier bestellen

Hier geht es zum Fangedächtnis

Kees Jaratz bei Twitter

Sponsored

Bloglisten


%d Bloggern gefällt das: