Archive for the 'Halbzeitpausengespräch' Category

Schreib-Workshop am 10. August in der Arena – Mein schönstes Fußballerlebnis

Ein Termin ist nicht nur zu notieren, sondern kann selbst mitgestaltet werden. Am Donnerstag, den 10. August, können Kinder und Jugendliche ab 15 Uhr  in der Arena bei einem Workshop einen Text über ihr schönstes Fußballlerlebnis schreiben Ich werde den Workshop leiten, Anregungen geben und wenn es hakt, helfen.

Die entstandenen Texte nehmen an dem Schreibwettbewerb teil, den DU schreib(s)t in Kooperation mit Platzhirsch Festival und dem  MSV Duisburg durchführt. Zu gewinnen sind Eintrittskarten für ein Zweitligaspiel und der Auftritt beim Platzhirsch Festival am ersten Septemberwochenende, wo die Texte vor Publikum gelesen werden können.

Wir werden uns an dem Donnerstag in einer der Logen zusammensetzen und loslegen. Wer Inspiration braucht, kann sich auch mal kurz ins Stadionrund zurückziehen und das seltene Gefühl genießen, die Arena für sich allein zu haben. Die jungen Teilnehmer der Zebrabande waren letzten Donnerstag jedenfalls sehr produktiv. Für den 10. August hoffe ich nun auf einige Jugendliche, die teilnehmen.

Anmeldungen bei mir über die Kontaktseite oder bei Riccarda Schröder-Lorenz vom MSV Duisburg, Telefon: 93 102 013, E-Mail:  riccarda.schroeder-lorenz[at]msv-duisburg.de.

Lasst mich auch noch etwas zum Wettbewerb selbst schreiben. Am Wettbewerb kann selbstverständlich jeder im Alter bis 18 Jahren teilnehmen, auch ohne zum Workshop zu kommen.

Erzählt also von einem besonderen Stadionbesuch. Schreibt über den Fußball, den ihr spielt. Schreibt Siegeslieder oder Geschichten, wie ihr Niederlagen weggesteckt habt! Erzählt von besonderen Momenten mit eurem Team, ob als Fußballer oder als Zuschauer in der schauinsland-reisen-arena. Oder ihr lasst eure Fantasie spielen und erfindet die tollsten Geschichten rund um den Fußball.

Ihr könnt Aufsätze schreiben und kurze Geschichten. Oder ihr verfasst einen Rap oder Gedichte. Ihr könnt die Texte mit dem Computer schreiben und per E-Mail einschicken. Ihr könnt aber gerne auch handgeschriebene Texte per Post einreichen.

Einsendeschluss ist der 20. August 2017. Schickt eure Text bitte entweder per Post an MSV Duisburg, ZebraBande, Margaretenstraße 5 – 7, 47055 Duisburg oder per E-Mail an Riccarda.Schroeder-Lorenz@msv-duisburg.de.

Bei WAZ und NRZ wurde auch schon über den Schreibwettbewerb und die Lesebühne berichtet.

Unabhängig von dem Wettbewerb können sich aber auch Kinder und Jugendliche mit Texten anderer Inhalte für einen Auftritt beim Platzhirsch Festival am Dellplatz bewerben. In dem Fall gilt ebenfalls, was gelesen wird, bestimmen die jungen Duisburger selbst. Das können sowohl Rap als auch Liedtexte sein oder Gedichte. Es kann eine Kurzgeschichte sein oder der Ausschnitt einer längeren Erzählung. Auch hier wählt eine Jury aus den Einsendungen aus. Ich werde die Veranstaltung moderieren und bei Lampenfieber zur Seite stehen. Bis zum 20. August sollten die Texte an  ralf.koss[at]web.de geschickt sein, dann haben die jungen Autoren die Möglichkeit sie am ersten Septemberwochenende auf der Bühne zu präsentieren.

Halbzeitpausengespräch: Masterarbeit braucht Empirie – Eine Umfrage

Eure Meinung ist gefragt. Der Mainzer Student Michael Neidel untersucht in seiner Masterarbeit, wie Fußballfans jene Angebote bewerten, die derzeit  für den Stadionbesuch entwickelt werden. Damit ihr wisst, welche Entwicklungen er meint, hat er im unten stehenden Text einige beispielhaft erwähnt.

Unter allen Teilnehmern verlost der Student zwei 15 €-Gutscheine von amazon.

Teilnehmen kann jeder, der in der vergangen Bundesliga-Saison 2016/2017 einmal ein Stadion der 1. Bundesliga besucht hat.

Nun also, Michael Neidel, bitte schön:

Umfrage zur Akzeptanz von medialen Innovationen im Fußballstadion

Die neue Bundesliga-Saison bringt nicht nur auf dem Platz mit der Einführung des Videobeweises eine erneute, technische Weiterentwicklung des Sports mit sich. Auch die Zuschauer in den modernen Fußball-Arenen könnten bei einem Stadionbesuch zeitnah von medialen Innovationen profitieren.
Schon jetzt haben Vereine wie Borussia Dortmund und FC Bayern München ihre Arenen mit einem eigenen WLAN-Zugang ausgerüstet, den Zuschauer während ihres Stadionbesuchs kostenfrei mit ihrem Smartphone nutzen können. Doch dies ist erst der Anfang.
Mit einer Stadion-App wird es beispielsweise bald möglich sein, vor dem Spiel gezielt einen freien Parkplatz am Stadion zu finden, sich während dem Spiel Essen und Getränke direkt an seinen Platz liefern zu lassen oder sich Live-Statistiken zum Spiel auf seinem Smartphone anzeigen zu lassen. Aktuell bereits ebenfalls möglich gemacht durch die Wearable-Technologie, ethisch und regeltechnisch aber sehr umstritten: Die Anzeige von Körperwerten der Spieler (z.B. Pulsschlag) während eines Spiels.
Darüber hinaus könnte es die Technik der Holographie sogar ermöglichen, ein Auswärtsspiel als holographische Übertragung, lebensgroß und in 3D, im heimischen Stadion zu verfolgen. Doch wollen wir Zuschauer das alles überhaupt? Schon die Einführung von Hawk-Eye oder Videobeweis wird unter den Traditionalisten des Fußballsports kontrovers diskutiert.

Leserinnen und Leser vom Zebrastreifenblog lade ich herzlich zur Teilnahme an der Umfrage ein – weiter mit einem Klick.

 

Halbzeitpausengespräch: Platzhirsch Festival sucht die Crowd-Unterstützung

Was Crowdfunding bedeutet, wissen einige von euch schon länger. „Mehr als Fußball“, das Buch über den Zusammenhalt in Duisburg rund um den MSV im Sommer 2013 und die Folgen bis zum Aufstieg 2015, konnte ich mit Hilfe von vielen Unterstützern drucken lassen. Geld im Vorhinein geben, dafür je nach Betrag unterschiedliche Gegenleistungen erhalten und somit etwas ermöglichen, was ohne Vorfinanzierung nicht verwirklichkt werden kann. Das bedeutet Crowdfunding.

Startnext war die Crowdfunding-Plattform, mit der ich kooperierte und bei Startnext sucht auch das Platzhirsch Festival nun Unterstützer.  Als ich 2014 das erste Mal über das Festival schrieb, war ich noch ein begeisterter Festivalgast und unabhängig. Inzwischen bin ich Partei. Ich gehöre mit zu denen, die es ermöglichen wollen, die planen und selbst Teil des Programms geworden sind: Der Schreibwettbewerb in Kooperation mit dem MSV für Kinder und Jugendliche läuft noch bis August. 

Das Festival bereichert Duisburg auf eine sehr eigene Weise, weil es an einem zentralen Ort der Stadt Menschen im Zeichen freier Kultur zusammenbringt. Das Platzhirsch Festival macht Duisburg lebenswerter. Es schafft ein besonderes Programmangebot unterschiedlicher Kultursparten. Es schafft Öffentlichkeit und Zusammenhalt von und für Duisburger, die mit ihrem Interesse und Engagement in Sachen Kultur, was oft zugleich auch soziales Engagement ist, meist nur vereinzelt wahrgenommen werden. Deshalb ist dieses Festival wichtig. Deshalb braucht der Platzhirsch Planungssicherheit. Und deshalb lohnt es sich als Unterstützer des Platzhirsch Festivals dabei zu sein.

Deshalb ab zu Startnext und ausgwählt, was euch gefällt: Von T-Shirt über Festival-Pass hin zum Wohnzimmerkonzert.

Habzeitpausengespräch: Weitwinkel – Die Bibliothek im Dortmunder U

Neulich war ich im Dortmunder U und bin den Hinweisen auf eine mir unbekannte Bibliothek gefolgt. Schließlich stand ich in einem warm anmutendem Raum voller Bücher, mit einer Galerie, einem Schreibtisch für den Bibliothekar und einem fantastischen Ausblick. Die Bibliothek Weitwinkel umfasst laut eigenen Angaben „rund 20.000 Bücher und Kataloge aus allen Richtungen der modernen und zeitgenössischen Kunst. Er ist zum einen nach Monographien über Künstlerinnen und Künstler, zum anderen nach Orten und Museen geordnet, aufgestellt.“

Der Bestand fußt auf dem Katalog-Archiv des Museums Ostwall, das durch den Katalogtausch zwischen den Kunstmuseen aufgebaut worden ist. Mit den Planungen für das Dortmunder U war beschlossen, dass dieses Archiv der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollte. So gibt es im Ruhrstadt-Stadtteil Dortmun nun dieses Bibliotheken-Kleinod, das mit seiner besonderen Atmosphäre nicht nur Kunstinteressierte zum Arbeiten einlädt.

 

Kontakt

Telefon: (0231) 502 96 47
E-Mail: weitwinkel[at]stadtdo.de

Öffnungszeiten
Di + Mi:  13:00 — 17:00 Uhr
Do:  13:00 — 18:00 Uhr
Mo, Fr, Sa und So: geschlossen

Filterblasen waren gestern – Such doch mal was anderes als was zum MSV

Neulich bei Pinterest: Meine Filterblase rund um den MSV ist endlich geplatzt. Deshalb demnächst in diesem Internet: Kees Jaratz, der Food-Blogger, mit einem großen Herz für Nudeln.

Fußball unser – Ein Saisonabschluss-Gebet

Fußball unser, der du wirst gespielt
auf heiligen Rasen.
Dein Torschuss komme,
dein Wettkampf geschehe.
Wie in Arenen
so auf Bezirkssportanlagen.
Unser sehenswertes Spiel gib uns heute
und beschenke uns mit großem Sport.
Und zeige dich nicht nur als Arbeit,
sondern erlöse uns vom Alltag.
Denn nach dem Anpfiff
ist allen alles möglich.
Stets neu
und immer wieder.

Mit elf

Geht in die Sommerpause in Frieden, murmeln gerade sämtliche alten Pfarrer meiner Kindheit mir zur Erlösung der Sonntagsmessen-Langeweile. Was diese Langeweile angeht, nicht dass ihr denkt, in der Sommerpause sind hier Betriebsferien. Zu schreiben gibt´s immer was.  In dem Sinne, wahrscheinlich bis morgen.

Heimatlied – Sektion Ruhrstadt – Folge 35: Mottek – Kommsse rauf, kannze kucken

Ein paar Mal habe ich schon darüber nachgedacht, ob ich in der Heimatliedsammlung neben dem Ruhrstadt-Stadtteil Duisburg auch die anderen Stadtteil-Sektionen eröffnen sollte. Wenn ich das mache, muss eine eigene Seite her. Heute erwähne ich das, weil der Gasometer in Oberhausen als besungene Landmarke zum zweiten Mal im Ruhrstadt-Heimatlied auftaucht. „Oberhausen“ von den Misfits ist hier eben nur nicht aufgenommen, weil es sich auf diesen Ruhrstadt-Stadtteil konzentriert. Alleine wegen dieses Lieds müsste ich meine Sammlung ausweiten. So sehr gefällt es mir.

Nun habe ich von Mottek den Gasometer ein weiteres Mal besungen gefunden – mit der Perspektive Ruhrstadt, die man von Dortmund bis zum Rhein sehen kann, wenn man oben steht. Das ist nun etwas übertrieben, aber Heimatlieder nehmen es oft nicht ganz genau. Es geht ja mehr ums Gefühl, wenn man dort oben auf die Städtelandschaft sieht. Eigentlich ist Mottek eine Coverband und spielt Rock quer durch die Musikgeschichte. Anscheinend haben sie aber auch ein paar eigene Stücke gemacht. Es sei denn, auch „Kommsse rauf, kannze kucken“ hat ebenfalls einen anderen Original-Interpreten, den ich auf die Schnelle nicht gefunden habe.

Wenn in Köln ohne den Dom in den Standardkarnevalsschlagern nichts geht, so könnte nach und nach der Gasometer der Kölner Dom des Ruhrstadt-Heimatlieds werden.

Und die Gelegenheit zu „Oberhausen“ von den Missfits lasse ich mir nun auch nicht nehmen.

 

Hinweise auf weitere online zu findende Ruhrstadt-Lieder nehme ich gern entgegen. Helft mit die Sammlung wachsen zu lassen.

Mit einem Klick weiter findet ihr Heimatlied – Sektion Ruhrstadt – Alle Folgen


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