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Kalou und Verstraete bereiten Soziologen Freudenfeste

Der alte Soziologe in mir blickt in diesen Tagen aufgeregt von einer Ecke dieser Gesellschaft in die andere. Was gibt es nicht alles zu beobachten. Was bringt das Virus nicht alles an sozialen Mechanismen ans Licht, was sonst mühsam durch Umfragen und Statistiken nachgewiesen werden muss. Jetzt ist das in Echtzeit erlebbar. Es ist eine Hochzeit für qualitative Forschung. Beobachtung und Beschreibung sind in diesen Tagen mindestens ebenso gefragt wie die Erhebung statistischer Daten.

Habt ihr schon die Reaktion des 1. FC Köln auf das Verstraete-Interview neben die von Hertha BSC auf den Kalou-Clip gestellt, rufe ich den Kollegen laut zu? Auf jeden Fall was für eine Masterarbeit, die sich den Fußball als soziales Subsystem vornimmt. Bei beiden Profis ergibt sich dasselbe Problem für die Fußballwelt. Es gibt einen Konflikt  zwischen dem durch Corona notwendigen Bild des Fußballbetriebs für sein Weiterbestehen und dem wirklichen Verhalten der Teilnehmer in diesem Betrieb. Was bislang meist kulturkritisch betrachtet wurde und nur von einer Minderheit als Beschädigung des Fußballs als solchem wahrgenommen wurde, ist nun sofort ein Problem, das den Fußball in seiner Existenz angreift.

Fußballclubs sind Unternehmen, deren Angestellte natürlich keinesfalls sagen dürfen, was sie wirklich denken. Es lässt kein Unternehmen zu, dass Angestellte den Ruf des Unternehmens öffentlich diskreditieren. Zweifel am wirksamen Schutz der Angestellten durch den Fußballer Birger Verstraete schädigen also den Ruf des Unternehmens 1. FC Köln. Wenn ein Fußballer wie Birger Verstraete allerdings über Ängste spricht, die er momentan mit dem größten Teil der Menschheit teilt, wird es für das Unternehmen schwer, das Übertreten des Loyalitätsgebots so zu sanktionieren, wie es üblicherweise geschieht. Womöglich war sich Birger Verstraete nicht bewusst, dass er gegen das Loyalitätsgebot verstieß. Schließlich sprach er nur davon, was momentan alle bewegt. Der 1. FC Köln musste sich also lächerlich machen, indem er Übersetzungsfehler vorgab, um ein Missverständnis in den Raum zu stellen, das es nicht gegeben hat. Der gewohnte Umgang war nur an der Oberfläche in Kraft. In der Öffentlichkeit wurde diese Erklärung meiner Beobachtung nach nirgendwo hingenommen. Vor Corona wurden solche Maßregelungen auch schon wahrgenommen, aber heute stellen sie den Betrieb als Ganzes in Frage. Denn die Inhalte des Verstraete-Interviews werden von der Öffentlichkeit aufgenommen. Sie sind nicht als einzelne Fehlleistung isolierbar.

Auch beim Umgang mit dem Videoclip von Salomo Kalou sind die üblichen Maßstäbe nicht gültig. Sein Clip entstammt aus einer Zeit, in der die Fußballer als Ich-Unternehmen mit pseudoauthentischem Social-Media-Gedöns ihren Wert steigern. Vor Corona hätte er vielleicht mit dem Gehaltsgerede provoziert, aber eben auch eine Aufmerksamkeit bekommen, die seiner Ich-Marke zugute gekommen wäre. Nun gelten andere Regeln, weil der Überbau, der Fußballbetrieb, andere Regeln befolgen muss, um überhaupt noch eine Daseinsberechtigung zu haben. Das machte es für Hertha BSC notwendig, Kalou zu suspendieren. Salomon Kalou wird wahrscheinlich gar nicht vestehen, was er falsch gemacht hat. Schließlich hat er das gemacht, was Stars immer machen, nämlich sich selbst zu inszenieren. Alles distanzierende Gerede über Inhalte des Clips durch die Funktionäre des Betriebs ist unerheblich. Aus soziologischer Pespektive ist wichtig, was vor Corona dem Fußball als Unterhaltungsbetrieb diente, der pseudoauthentische Blick auf die Angestellten, das gefährdet den Betrieb als Ganzes heute. Was vor Corona allenfalls als isoliertes Fehlverhalten durch den Medienzirkus aufgenommen worden wäre und damit in den Unterhaltungsbetrieb integriert, steht heute außerhalb des Fußballbetriebs. Die Teilnehmer des Unterhaltungsbetriebs Fußball müssen einem gemeinschaftlichem Bild entsprechen, das es außerhalb des Unterhaltungsbetriebs in dieser Absolutheit nicht gibt.

Das Virus macht diese Gesellschaft zu einem Experiment, bei dem man nur die zu beobachtenden Parameter genau bestimmen muss und schon hat der nächste soziologische Vortrag oder Aufsatz seine Grundlage. Die Daten werden in den sozialen Medien frei Haus geliefert, und dann geht es nicht nur um den Fußball. Da geht es um wesentlich mehr, da geht es um die Demokratie in dieser Gesellschaft. Wo zeigen sich nun soziale Phänomene im Zentrum dieser Gesellschaft, die sonst in Randbereichen öffentlichkeitshungrig vor sich hindümpeln? Was hat dazu geführt? Welche Menschen verwerten Aufmerksamkeit ökonomisch? Welche Konzepte werden genutzt, um Wahrheit zu verbürgen? Welche Konzepte werden genutzt, um Authentizität herzustellen? Welcher Zusammenhang besteht zwischen beiden Kategorien?

Wer macht sich Skandalisierung für welche Zwecke zunutze? Wessen Werbeumsätze steigen mit welchen Methoden? Wo offenbart sich bei Grenzüberschreitungen das Regelwerk von Segmenten dieser Gesellschaft? Das sind alles interessante Fragen mit Blick auf die Verschwörungsfranktion mit Ken Jebsen & Co, mit Blick auf Politiker der kleinen Parteien, die bei der Krisenbewältigung zunächst von der Bildfläche verschwunden waren, mit Blick auf Unternehmen und Lobbyisten, die Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen wollen.

Gut, Politologen könnten sich da auch mal umschauen. Journalisten sowieso. Und nun an die Arbeit.

Beispielhafte Fallgeschichte Misserfolg von MSV und 1. FC Köln

Der Kölner Stadt-Anzeiger veröffentlicht heute ein Interview mit dem Personalentwickler und Coach Werner Zöchling. Er gehörte zum Team von Peter Stöger während dessen Zeit beim 1. FC Köln. Zöchlings Aufgabe war Persönlichkeitsentwicklung und psychologische Unterstützung der Spieler. Das ganze Interview gibt es nur hinter der Paywall vom Kölner Stadt-Anzeiger.

Im Interview ist mir eine Antwort besonders ins Auge gefallen. Wenn Werner Zöchling den FC unter Peter Stöger mit Euroleague-Qualifikation und Abstieg in der anschließenden Saison beschreibt, spricht er doch auch über den MSV mit Platz 7 unter Gruev und Abstieg diese Saison, oder?

Staunend in Berlin

Als ich gestern das erste Mal überhaupt auf den Ticker schauen konnte, führten die Zebras 2:1. Kurzer innerer Jubel, dann Blick auf die Uhr, dann rechnen und feststellen, oh je, noch eine halbe Stunde. Sofort runterkommen, hieß die Devise. Ich verbot mir jede Freude.

Mein Freund in Berlin lud den Ticker neu, und ich stutzte. Was war mit dem Ticker los? Nichts war über die zweite Halbzeit zu lesen und ich bekam einen Vorgeschmack von jener Enttäuschung, die ich mir mit dem Freudeverbot hatte ersparen wollen. Mir war sofort klar, es gab keinen Ticker-Ausfall. Das Spiel war wegen des Zuschauerandrangs später angepfiffen worden. Keine halbe Stunde Spielzeit für den FC, das Spiel zu drehen, noch eine Viertelstunde mehr. Verzweifelt versuchte ich meiner Hoffnung Herr zu werden, was schwierig ist, wenn man nichts über das Spiel weiß außer dem Ergebnis.

Nachdem das 2:2 kurz nach dem Wiederanpfiff gefallen war, habe ich es nicht mehr ausgehalten, mich dem Spiel zu stellen. Ich konnte weder ZebraFM hören noch zumindest den Ticker hin und wieder aktualiseren. Ich konnte mir nur das Endergebnis ansehen. Bei diesem 4:4 mit der besonderen Torfolge weiß ich nicht, ob es nicht sogar gut für mich war, nicht im Stadion dabei gewesen zu sein. Mein Blutdruck macht mir in letzter Zeit wieder zu schaffen. Für die Gesundheit ist so ein Spiel sicher eine Belastung. Andererseits welche Emotionen setzt diese Torfolge frei. Wie bewegend muss das Stadionerlebnis gewesen sein. Ohne Frage, diese Begegnung vom MSV gegen den 1. FC Köln gehört zu den Spielen, über die immer wieder gesprochen wird.

Wir Anhänger werden uns noch öfter an dieses Spiel erinnern, wenn am Ende der Saison doch noch der Klassenerhalt möglich wäre. In meinem Tabellenrechner sieht es wieder gut aus für den MSV. Damit es so bleibt, muss nur Sandhausen endlich begreifen, dass die letzten Erfolge nur ein Zwischenhoch gewesen sind. Samstag geht’s weiter. Ein Lieblingsauswärtsgegner wartet. Ich hoffe, die Parderborner wissen, welche Rolle die Fußballgeschichte für sie bereit hält.

Wer geht heute baden?

Als ich die Fahrkarte für den ICE nach Berlin gekauft habe, hatte ich es mir so ausgemalt. Niederlage gegen den FC längst abgehakt. Das eine entscheidende Spiel gegen Ingolstadt gewonnen. Ich fahre zwischendurch mal nach Berlin, höre mir was an, damit ich Jugendlichen irgendwelche Zertifikate ausstellen kann, die ihnen irgendwelche Chancen eröffnen sollen im Wettlauf mit der Konkurrenz, die ebenfalls mit irgendwelchen Zertifikaten bei Arbeitgebern auf der Matte stehen. Das Zertifikatspatt. Samstag dann Unentschieden beim Lieblingsauswärtsgegner Paderborn. Die Welt sah gut aus.

Jetzt werde ich gleich im ICE sitzen. Ich werde auch das Nachholspiel gegen den FC nicht sehen können und ich kann nicht glauben, dass sich an den Möglichkeiten der Zebras in einem Spiel ein Tor zu erzielen, etwas ändern wird. Allenfalls glaube ich daran, es ändert sich an den Möglichkeiten ein Tor zu verhindern mit der Rückkehr von Gerrit Nauber wieder etwas. Doch selbst dazu braucht es gegen einen Gegner wie den 1. FC Köln zusätzliches Glück. So viel Glück benötigt der MSV für den Erfolg. Ich seufze.

Eine weitere Hürde sei aufgetaucht. so nennt Thorsten Lieberknecht zudem den Sieg der Magdeburger gegen Hamburg. Wenn man dieses Bild genau weiterdenkt, gibt es ja nicht mal die Möglichkeit, sich an dieser Hürde zu versuchen. Genau das ist das Problem des MSV. Es tauchen immer mehr Hürden auf, die nicht mal mehr eingerissen werden können. Die stehen einfach da, als seien sie vorsichtshalber aufgestellt.

Dennoch kann ich einen Abstieg noch nicht akzeptieren. Ich suche nach Hoffnung, nach Ablenkung und habe die Bläck Fööss mit einem ihrer nicht so bekannten Lieder gefunden. Ein Stück aus dem Jahr 1993, ein schönes tröstendes Stück für einen FC in der Niederlage. Beim Gedanken daran komme ich mir vor wie auf einer Wallfahrt nach Lourdes. Ich glaube nicht an Wunderheilung. Aber da ich gerade dran vorbeikomme, es schadet ja auch nichts, wenn man nicht dran glaubt, sich alles ansieht und versucht, die verbleibende Zeit auf angenehme Weise zu verbringen. Und wenn das Wunder doch passiert, um so besser. Es wäre schön, wenn die Kölner heute so im Tag wären wie Tommy Engel, der in so einem Fall dann in die Badewanne geht. Für den Tross aus Köln würde ich alle Badewannen sogar höchstselbst einlaufen lassen.

Alles Gute für 2019 mit Big Data von 2018!

Zwar war Der Stig in diesem Jahr im Zebrastreifenblog als Autor nicht präsent, doch lässt er es sich nicht nehmen, in Duisburg wieder Silvester zu feiern. So können wir euch wieder zu dritt ein frohes neues Jahr zurufen. Ralf, Der Stig und ich als Belegschaft im Zebrastreifenblog wünschen euch alles Gute. Fußballer und Verantwortliche im Verein unserer Zuneigung bekommen von diesen Wünschen wieder einen großen Sack abgepackt. Auf dass die Familie der Neururer-Unken möglichst bald wieder das Gegenteil von dem unken kann, was gerade in der Pott-Welt von ihnen über den MSV zu lesen ist. Wir ersparen uns die Details.

Wie in den Jahren zuvor verbindet sich mit den Wünschen für das neue Jahr der Blick zurück auf die meistgelesenen Texte des letzten Jahres. Im Zebrastreifenblog gibt es seit dem letzten Jahr Beiträge außer Konkurrenz. Denn über mehrere Jahre belegten die Fußballtorten aus Dortmund Platz 1 und 2 der meist gelesenen Texte des Jahres. Wahrscheinlich gab es 2018 für BVB-Anhänger weniger Frustessen mit Süßkram. Denn nur noch Folge eins der zwei Beiträge ist dieses Mal vorne mit dabei. Statt Zucker brachte der sportliche Erfolg des BVB im letzten Jahr den Anhänger-Flow. Nur noch Die schönsten Fußballtorten der Welt Folge VI – Borussia Dortmund bekommen eine namentliche Erwähnung.

Die Texte auf Platz 5 und Platz 4 zeigen, wie groß in der letzten Saison unsere Abstiegsangst war, wie wir versuchten sie in Schach zu halten und welch Feier der Klassenerhalt zwei Spieltage vor Saisonschluss gewesen ist. Platz 5 belegt der Spielbericht vom 4:1-Heimsieg gegen Jahn Regensburg am 32. Spieltag: Das Abschiedsspiel für den Tabellenrechner brachte den Klassenerhalt.

Auf Platz 4 landete Soll und Haben beim Tabellenrechner – 31. Spieltag. Der Tabellenrechner ist mein bewährtes Hausmittel gegen Abstiegsangst. Frühzeitig versuche ich mit ihm meine Nerven und die des MSV-Umfelds zu beruhigen, indem ich den Klassenerhalt bei möglichst schlechten Ergebnissen für den MSV errechne. Ich befürchte, auch in der laufenden Saison werden wir auf den Tabellenrechner nicht verzichten können.

Auf Platz 3 findet sich der Spielbericht zum sensationellen Auswärtssieg gegen den 1. FC Köln: Wie? Ihr steigt auf und wir steigen ab.. Der MSV gewann als Tabellenletzter beim Tabellenführer mit 2:1.

Seit dem letzten Jahr schickt Google viele Leser zu mir, die wissen wollen, warum die Bielefelder Alm so heißt, wie sie heißt. Wenn das so weiter geht, wird auch dieser Text bald außer Konkurrenz im Zebrastreifenblog vertreten sein, auf Platz 2: Das ist mal eine Anekdote über die Bielefelder Alm. Den Text habe ich schon 2010 geschrieben, als mir die Anekdote zur Namensgebung auf der Arminia-Seite beliebig und langweilig vorkam. Mit Dokumenten belegt ist die Geschichte dort ebenso wenig wie meine Geschichte.

Auf Platz 1 befindet sich ein Text, in dem es um politische Haltung im Stadion ging. Beim Auswärtsspiel in Darmstadt wurde die Zaunfahne der Faninitiative „Zebras stehen auf“ vom Zaun herunter gerissen. Die Faninitiative Zebras stehen auf engagiert sich für ein Stadion ohne Rassismus und Diskriminierung. Wie so oft gibt es eine öffentliche Erzählung von dem, was geschehen ist, und eine, bei der in der Fanszene um Deutungshoheit gerungen wird, wer vor Ort welche Verantwortung für Handgreiflichkeit zu tragen hatte. Bezogen auf die öffentliche Erzählung entstand: Zebras stehen auf und bleiben standhaft.

Und nun der Blick nach vorn: Der Stig, Ralf und ich, wir werden auch 2019 einen Teil unserer Arbeitszeit mit dem Zebrastreifenblog verbringen. Wahrscheinlich wird es aber nicht mehr zu jedem Spiel einen Spielbericht geben. Wer hier regelmäßig liest, weiß, ich habe das Gefühl, auf meine Weise habe ich das meiste über ein Spiel des MSV schon einmal geschrieben. Ich will mich aber nicht wiederholen und auch keine normale Sportberichterstattung betreiben. Der Mäzen für meine Spieltagslyrik hat sich zudem noch nicht gefunden. Also, ich muss mal sehen, mit welchen Themen ich mich bei weniger vorhandener Zeit hier beschäftige.

Nun auf ins neue Jahr! Wir sehen uns im Stadion, wir lesen uns und wissen hoffentlich schon bald den MSV auf einem sichereren Weg zum Klassenerhalt als in der Hinrunde der Saison.

Wie? Ihr steigt auf und wir steigen ab?

Vorgenommen hatte ich mir, ohne Erwartungen auf einen Erfolg das Spiel des MSV gegen den 1. FC Köln anzusehen. Doch es war wie immer, je näher der Anpfiff rückte, desto mehr schielte ich auf einen möglichen Punktgewinn, desto lauter machte sich die Stimme bemerkbar, die den unberechenbaren Fußball mir vor Augen hielt. Eine Stimme, die mir sagte, meine Bilanz der letzten Jahre im Müngersdorfer Stadion, vulgo Rheinenergie Stadion, sei hervorragend. Ich solle mal ruhig sogar an mögliche drei Punkte denken. Beim Anpfiff hätten wir schließlich schon einen Punkt im Sack.

Ein Kölner Basketballkollege hatte mich eingeladen in eine Loge mitzugehen. So begann der Abend früh. Denn der frühe Vogel gibt die Siegeswünsche am effektivsten auf das Spielfeld. Nichts stört seine zwingenden Gedanken. Nicht einmal die strengen Blicke namenloser FC-Spieler an der Logenwand. Man muss die Namen nicht kennen. Es sind Verlierernamen. Gewinner schreiben die Geschichte.

Mit dem Anpfiff übernahmen die Zebras die Spielkontrolle. In den ersten Minuten wusste die Spieler des FC nicht, wie ihnen geschah. Ballverlust um Ballverlust führte zu Angriff um Angriff. Cauly Souza hatte schon in der zweiten Minute das Führungstor auf dem Fuß. Leider hatte er den Ball etwas zu weit nach rechts im schnellen Lauf getrieben, so dass der Schusswinkel ungünstig wurde. Das 1:0 erzielte er dennoch mit einer Direktabnahme nach einer zu kurz geklärten Ecke. Es war ein Lehrbuchschuss. Großartig, und wir wussten, diese Führung kam zu früh. Wir schreibe ich deshalb, weil ich dort in den Logen nicht der einzige Mensch in blau-weiß war. Vereinzelt waren sie überall zu sehen. Zebragäste von überall her im rot-weißen, das Bild bestimmende Einheitston.

Noch blieb der MSV spielbestimmend. Der FC kam nur zum Ausgleich, weil für zwei, drei Minuten der Versuch in der Defensive den Ball kontrolliert zu spielen, zu ambitioniert war. Der FC presste zu stark. Anstatt sich einmal kurz Luft zu verschaffen durch einen Befreiungsschlag, dribbelten die Spieler selbst im eigenen Strafraum. Dustin Bomheuer gelang das nicht gut genug. Das führte zu einem Eckball und meiner Furcht vor den Torchancen des Gegners bei ruhenden Bällen. Die Furcht war berechtigt. Der Ausgleich folgte und meine zur Angst gewordene Furcht, dass nun alle Schleusen geöffnet waren. Was nicht stimmte. Meine Angst linderte das nicht. Ich hatte die drei Punkte gesehen und hatte noch einen weiteren Punkt zu verlieren.

Das führte in der zweiten Halbzeit zu einem, sagen wir, dreizehnten Mann vor der Loge auf der West, der zwölfte Mann stand ja lautstark in der Gästekurve. Ich habe dort oben schon lange vor der tatsächlichen Führung mindestens zwei Tore erzielt, dreimal zur Ecke geklärt, diverse Konter unterbunden und bei nicht zu zählendem Stochern in unklaren Situationen den Ball für uns gewonnen.

Ganz anders ging es auf der Nordkurve zu. Gedanklich war der Kölner dort unterwegs. Irgendwann hatte diese Nordkurve im Kölner Stadion nach dem Ausgleich ein Lied auf den Lippen, das man so früh in der Saison nicht oft singt. Ich meine, es war in der zweiten Halbzeit, als wir kurz hörten: „Wir steigen auf und ihr steigt ab!“ Sehr laut und begeistert wurde gesungen. Dazu muss man wissen, dass auf der Nordkurve die old school des FC-Supports sitzt. Sie meldet sich nicht mehr oft führend zu Gehör. Vielleicht liegt es also am Alter, dass man an diesem Abend dort beim Spiel des MSV gegen den 1. FC Köln jenes Selbstbewusstsein spürte, dass dem Kölner qua Geburt verordnet wird. Üblicherweise fühlt sich ein Kölner als Kölner ganz toll und vergisst dabei im Laufe seines Lebens gerne den Abgleich mit der Realität. Im Alter ist man dann darin geübt.

Dann wird die erste Halbzeit eines Fußballsspiels komplett ausgeblendet und in der zweiten Halbzeit werden missglückte Dribblings, Abspielfehler, nicht ausgespielte Konter und verunglückte Flanken wahrscheinlich nur als vorübergehende Erscheinungen einer grundsätzlich druckvollen Kölner Leistung gesehen. Dann kann man wohl vorauseilend glauben, das Spiel sicher zu gewinnen. Dann kann man einmal mehr mit seinem Hochmut kräftig vor die Wand laufen. Mich daran zu erinnern, macht Spaß. Ich stelle mir all diese Gesichter vor, wie sie den MSV kontern sehen. Ich stelle mir vor, wie Ahmet Engin über den rechten Flügel zieht und tatsächlich endlich wieder einmal scharf und flach hereingibt auf den mitgelaufenen Cauly Souza. Sein Gegenspieler und er grätschten gemeinsam, und dann war der Ball im Tor. Im Nachhinein stellte es sich als Eigentor heraus, doch Souza gehört der Treffer mit.

Was für ein Jubel bei uns Zebras, was für eine Enttäuschung unter den FC-Fans. Dieses Tor kam spät genug, um den Sieg für möglich zu halten. In der zweiten Halbzeit waren beide Mannschaften fehleranfällig bei ihrem Offensivspiel, so dass es hin und her ging. Zuweilen glich das Spiel einem unterhaltsamen Spektaktel bis zur Strafraumgrenze. Wirklich gefährlich wurde es für den MSV nur zweimal, einmal klärte Daniel Mesenhöler einen Terodde-Schuss innerhalb des Strafraums mit einem großartigen Reflex auf der Linie, das andere Mal schwamm die Defensive nach einer Ecke und Mesenhöler traf statt Ball das Gesicht eines Kölners. Über strafwürdige Folgen denke ich keine Minute nach.

Die Kölner wirkten zunehmend hilflos. So sehr sehnte ich dennoch ein drittes Tor durch einen Konter herbei. Das gelang nicht, die Konter brachten nur Entlastung. Der Schlusspfiff war Erlösung und unbändiger Jubel für uns. Die Kölner Fans schwelgten in Unmut. So ganz befolgt der Kölner, als Spezie FC-Fan, eben doch nicht das kölsche Grundgesetz. Nichts da mit „et kütt, wie et kütt“. Wenn der FC verliert, dann kütt die Wut und dann wird herrlich, herrlich gepfiffen. Schöne Pfiffe in meinen Ohren. Wir sind in Duisburg gerne behilflich, wenn der FC-Fan abhebt. Bodenständigkeit ist unser zweiter Name. Und wer nicht hören will, muss Niederlagen fühlen. Ein jeder weiß genau, das war der MSV.

Die FC-Fanpressekonferenz Zwei Kölsch fragt, Kees Jaratz grüßt

Letzte Woche erreichte mich eine Bitte aus Köln. Der FC sorgte sich vor einer Niederlage am Montag und fragte vorsichtig über informelle Kanäle an, ob ich nicht vielleicht ein paar Informationen über Veränderungen durch den neuen Trainer hätte. Es sollte meine Schaden nicht sein, wenn ich… Doch ich…nein, Quatsch, stimmt gar nicht.

Die Macher der FC-Fanpressekonferenz Zwei Kölsch waren es, die fragten und zwar nach Grüßen für ihre Fanpressekonferenz. Das habe ich gerne gemacht und mich gegen Wind und Sonne beim Außendreh bemüht. An der Westenender Straße war ich zunächst nicht erfolgreich, weil ein Auto nach dem anderen auf den Parkplatz fuhr. Dann bin ich nach Ruhrort zur Mühlenweide und hoffe nun auf Wirkungstreffer meiner Wünsche Richtung Spielfeld.

Was ich als Kompaktversion Richtung Köln geschickt habe, wurde von den Machern der Fanpressekonferenz mit mehreren anderen Stimmen zu einem Zebraherden-Fanchor montiert. Begeisterungsfähig wie die Kölner so sind, haben sie für das Auswärsspiel des MSV ein wunderbares Fanpanorama geschaffen, mit dem die besondere Bindung von uns an den MSV erfahrbar wird und unsere Unterschiedlichkeit bei dem, was uns vereint, deutlich. Sogar ein paar grundsätzliche Fakten über den MSV und Duisburg werden weitergegeben. Großer Dank für solches fanfreundschaftliche Engagement.

Nur mit dem Deal, den Zwei Kölsch anbieten, sind wir nicht einverstanden. Ich spreche für alle MSV-Fans. Statt Streifen für uns und Punkte für euch, bieten wir Beifall für Zwei Kölsch und Punkte für uns. Streifen sind keine Verhandlungsmasse. Die gehören artgemäß zu Zebras.

 

Als Kommentar zur Spieltagsterminierung reicht auch mal ein Lied

Montag, zweimal, nacheinander, nein, das muss nicht sein. Selbst wenn ich das als Vertrauensbeweis seitens der DFL in die weitere Entwicklung des Vereins unserer Herzen ansehe.

Die Jubiläumswochen – 22. 9. 2008 – 16. 12. 2008 Im Sturm des Knöchels mit Manesseh Ishiaku

Zehn Jahre Zebrastreifenblog – ein Anlass, um in den Jubiläumswochen bis zum Saisonstart zurückzublicken. Eins der besten Transfergeschäfte in den letzten zehn Jahren war der Verkauf von Manesseh Ishiaku an den 1. FC Köln. Für einen Spieler, der eigentlich nicht mehr spielen konnte, gab es viel Geld. Schon beim MSV war er immer mehr zum Darsteller einer vorabendseriengleichen Geschichte mit dem immerselben Knöchelverletzungs-Inhalt geworden. Nach seinem Wechsel zum 1. FC Köln war er endgültig als Fußballdarsteller auf die Endlosserie „Im Sturm des Knöchels“ festgelegt. Seinerzeit habe ich diese Kölner Soap in sechs Folgen verfolgt und für uns Duisburger zusammengefasst. Allerdings habe ich sie mit einigen Verbesserungsvorschlägen für mein damals noch kleineres Publikum versehen.

Im Sturm des Knöchels – Folge 1

Fortsetzungsgeschichten haben ja immer eine ähnliche Dramaturgie. Ein Serienheld erlebt immer neue Abenteuer bei immer gleicher Persönlichkeit. Allerdings braucht es in jeder weiteren Folge auch immer einen neuen Ausschnitt der Welt, in der sich unser Held umschaut. Insofern folgt die Geschichte um den verletzten Knöchel von Manesseh Ishiaku alten erzählerischen Regeln. Letzte Woche hatte er nach längerer Verletzung während der Saisonvorbereitung das Training wieder begonnen. Schon schmerzte der Knöchel erneut, und nun bricht der Held  auf in seine alte Heimat, um dort zu finden, was er in der Fremde so lange vergeblich gesucht hat. In diesem Fall ist es ein für den Profi-Fußball geeignetes Sprunggelenk. Ishiaku befindet sich in Belgien bei einem Arzt seines Vertrauens, so lässt der FC verlauten. Am letzten Donnerstag war es, als ich lesen konnte, noch vier Wochen wird es dauern, bis alles gut wird. Als Freunde von Fortsetzungsgeschichten wissen wir aber, wenn erstmal alles gut ist, bedeutet das das Ende jeder Geschichte.

Im Sturm des Knöchels – Folge 2

Allmählich wurde ich schon nervös und habe daran gedacht, die nächste Folge unserer kleinen Abenteuerserie um den ehrgeizigen und talentierten Fußballer Ishiaku selbst zu schreiben. Nun hat mir das richtige Leben die  Arbeit abgenommen und ich erzähle nur, wie es tatsächlich geschehen ist, genauer, wie es tatsächlich geschehen sein soll. Schließlich habe ich meine Informationen aus der Kölner Lokalpresse. Im übrigen zeigt dieser kleine Artikel im Stadtanzeiger einmal mehr, nicht immer schreibt das Leben die besten Geschichten. Manchmal ist so ein Leben auch verdammt langweilig.

So lese ich zwar zunächst leicht gerührt, wie der Trainer, gespielt von Christoph Daum, den lange vermissten hoffnungsvollen Stürmer mit einer zeremoniellen Begrüßung bei seinen Mannschaftskameraden einführt. Der Trainer hat die Kameraden nämlich aufgefordert, einen Kreis um Ishiaku zu bilden, so wie er es immer mit völlig neuen Spielern bei ihrem ersten Training macht. Ganz stark, wie symbolhaft hier alles Alte abgestreift werden sollte, wie die üble Vergangenheit voller Verletzungssorgen sich in der liebevollen Freundschaft der in den letzten Spielen so überaus erfolgreichen Sturmkollegen auflösen sollte. All das ist wunderbares Serienformat. Respekt, mein Leben!

Aber dann, was für ein einfaltsloses Ende dieser Folge. Eine Stunde lang trainiert Ishiaku und plötzlich, er stoppt im vollen Lauf  – so muss es gewesen sein. Ein erfahrerener Geschichtenschreiber hätte nun aber eine andere Auflösung gewählt. Er hätte die in Antwerpen wieder getroffene alte Liebe hervorgeholt, eine wunderschöne Frau, die leider gerade eine schwere Zeit zu durchleben hat, weil sie ihren Mann bei einem Verkehrsunfall verlor und nun mitsamt ihrer drei kleinen Kinder erfahren muss, dass dieser Mann das gesamte Familienvermögen beim Pokern verloren hat. So eine Frau hätte der Fortsetzungsgeschichte gut getan. Vielleicht hätte sie sogar kurz zuvor eine mittelschwere Krankheit diagnostiziert bekommmen, eine Krankheit, die ganz selten sogar tödlich verlaufen kann. So eine Frau hätte ihre große Liebe der Jugend, Ishiaku, schweren Herzens wieder nach Köln ziehen lassen. Sie hätte es aber gemacht, denn sie weiß, der Fußballer muss tun, was ein Fußballer tun muss. Tore schießen für den FC. Und in Köln hätte Ishiaku im Trainingspiel nach drei grandios erzielten Toren angesichts der eigenen Gefühlslosigkeit trotz seines so überragenden Trainingsauftakts dann gemerkt, was seine wahre Bestimmung ist. Er hätte für seine wahre Liebe da sein wollen, zumal ihm die Kinder nicht aus dem Kopf gingen, womöglich Waisen … Ach, was steckte nicht alles in solcher einer Wendung. All das hat das Leben aber in dieser Fortsetzungsserie verschenkt. Ishiaku musste, ganz wie wir es schon kennen, nach einer Stunde Training aufhören – Schmerzen! –  und ging mit dem Reha-Trainer, gespielt von Cem Bagci, auf eine Laufrunde in den Grüngürtel. “Ishiakus Rückkehr gescheitert” titelt der Kölner Stadtanzeiger, und ich überlege nun, ob ich mir nicht abwechslungsreichere Fortsetzungsgeschichten angucken soll.

Als 2013 die belgische vierte Liga die Soap rund um Ishiaku übernahm, habe ich die sechs Folgen noch einmal zusammengefasst. Mit einem Klick könnt ihr also dort die restlichen vier Folgen von „Im Sturm des Knöchsels“ lesen.

 

Die 11FREUNDE-Redaktion fragt – Kees Jaratz antwortet

Das zweite Jahr nach dem Aufstieg in der 2. Liga – das bedeutet auch, eine Tradition während der Saisonvorbereitung fortzuführen. Wie gewohnt landete nämlich eine E-Mail mit ein paar launigen Fragen aus der 11FREUNDE-Redaktion im Posteingang. Im Bundesliga-Sonderheft erscheinen dann die Antworten, die von den Erst- und Zweitligabloggern zurückgesendet werden. Ein paar Seiten kostenloser Content für 11FREUNDE. Damit kennen wir uns aus. Für euch nun exklusiv die Sonderedition Jaratz zum MSV des 2018er 11FREUNDE-Jahrgangs.

11Freunde: Die nächste Saison wird toll, weil…

Kees Jaratz: …es ja heißt, die zweite Saison nach einem Aufstieg sei die schwerere Saison, wahlweise die schwerste. Der Fußballer aber ist Mensch und so einer wächst mit seinen Aufgaben. Das weiß MSV-Trainer Ilia Gruev auch und verspricht Verbesserung auf allen Ebenen. Versprochen ist versprochen.

Wenn ich an die vergangene Saison denke, dann…

….brauchten Fans sorgsam gefütterte Tabellenrechner für die Nerven. Abstiegsgefahr bis Platz fünf noch kurz vor Ende der Saison ließ in den Spielen Pokalkampfatmosphäre entstehen. Doch die Ruhe vom 38jährigen Branimir Bajic wirkte noch vom Tribünenplatz aufs Spielfeld hinunter. Nach dem Klassenerhalt nahm eine MSV-Legende dann Abschied.

Auf diesen Videobeweis-Fauxpas freue ich mich besonders.

Auf den einen Elfmeterpfiff, der für den MSV nach übersehenem Foul an Iljutcenko erfolgt, weil die Offline-Testphase des Videobeweises in Liga 2 ohne Einfluss auf das Spiel mal kurz vergessen wird.

Wenn 50+1 fällt, kauft uns…

…ein chinesischer Investor, der eigentlich in Safariparks investiert und die Zebraherde zur Abrundung seines Portfolios nutzen will.

Diesen WM-Star sähe ich gerne bei meinem Klub…

Wofür steht noch mal WM? Muss ich das kennen?
(Kleine Anmerkung dazu: Lange vor dem WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft geschrieben und beim „leichten Auftaktschreiben“ zur Saison länger begründet.)

Die beste Bratwurst gibt es in:

Immer dort, wo ein Auswärtssieg den Geschmacksinn mit begeistert.

Das müsste passieren, damit ich nicht mehr ins Stadion gehe…

…kann ich mir gerade nicht vorstellen, weil beim MSV momentan alles so gut zusammen passt, dass der Unterhaltungsbetrieb Fußball mit seinen Glitzer- und Glamourgeschichten weit entfernt ist. Und der interessiert mich inzwischen nicht mehr sonderlich.

Dieser Song beschreibt meinen Klub perfekt…

Wenn es ein Swing-Punk-Ska-Crossover von Duke Ellingtons „It don’t mean a thing if it ain’t got that swing“ gäbe, könnte ich darin meinen MSV der Gegenwart gut erkennen.

Die folgende Fassung von Joe Jackson, für die er Iggy Pop als Sänger hinzuzuog, nähert sich meiner Vision schon an. Punk müsste nur stärker sein, und fehlende Ska dazu kommen. Der Text des Songs gilt aber uneingeschränkt.

Dieser Twitter-Account ist für Fans unverzichtbar:

Zu viele, um einen zu nennen. Schaut selbst.

Zweite Liga ist eh viel schöner als Bundesliga, weil…

…der Unterhaltungsbetrieb Fußball in der Ferne nur winkt. Zudem liegen Bochum und Köln um die Ecke und die Chance zum Bundesligaaufstieg ist greifbar nahe. Denn wenn der MSV erstmal wieder ganz oben mitspielt, wird das mit dem Unterhaltungsbetrieb Fußball und mir natürlich ganz anders.

Hinter dem HSV und Köln schafft es in die Relegation:

Ihr habt euch verdruckt. Das heißt VOR dem HSV und Köln schafft es in die Relegation. Darauf lautet die Antwort natürlich nicht der MSV, weil der damit in seiner schweren zweiten Saison nichts zu tun hat. Denn siehe oben, Antwort 1, und deshalb heißt es auch für die Tabelle: siehe oben. Aus Aberglauben sage ich aber nichts.

Völlig überraschend absteigen wird:

Siehe zuvor: der HSV, weil der Verein nach diesem langen Abschiednehmen von der Bundesliga gar nicht genug bekommen kann vom Gefühl des Neuanfangs und der 1. FC Köln, damit Deutschland einen Drittligaspieler als Nationalspieler vorweisen kann und alle weiter an das Gute im Fußball glauben können.

Und wenn ihr nun ganz andere Antworten gewusst hättet, ich bin gespannt. Nachspielzeit in den Kommentaren.


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