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Beispielhafte Fallgeschichte Misserfolg von MSV und 1. FC Köln

Der Kölner Stadt-Anzeiger veröffentlicht heute ein Interview mit dem Personalentwickler und Coach Werner Zöchling. Er gehörte zum Team von Peter Stöger während dessen Zeit beim 1. FC Köln. Zöchlings Aufgabe war Persönlichkeitsentwicklung und psychologische Unterstützung der Spieler. Das ganze Interview gibt es nur hinter der Paywall vom Kölner Stadt-Anzeiger.

Im Interview ist mir eine Antwort besonders ins Auge gefallen. Wenn Werner Zöchling den FC unter Peter Stöger mit Euroleague-Qualifikation und Abstieg in der anschließenden Saison beschreibt, spricht er doch auch über den MSV mit Platz 7 unter Gruev und Abstieg diese Saison, oder?

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Staunend in Berlin

Als ich gestern das erste Mal überhaupt auf den Ticker schauen konnte, führten die Zebras 2:1. Kurzer innerer Jubel, dann Blick auf die Uhr, dann rechnen und feststellen, oh je, noch eine halbe Stunde. Sofort runterkommen, hieß die Devise. Ich verbot mir jede Freude.

Mein Freund in Berlin lud den Ticker neu, und ich stutzte. Was war mit dem Ticker los? Nichts war über die zweite Halbzeit zu lesen und ich bekam einen Vorgeschmack von jener Enttäuschung, die ich mir mit dem Freudeverbot hatte ersparen wollen. Mir war sofort klar, es gab keinen Ticker-Ausfall. Das Spiel war wegen des Zuschauerandrangs später angepfiffen worden. Keine halbe Stunde Spielzeit für den FC, das Spiel zu drehen, noch eine Viertelstunde mehr. Verzweifelt versuchte ich meiner Hoffnung Herr zu werden, was schwierig ist, wenn man nichts über das Spiel weiß außer dem Ergebnis.

Nachdem das 2:2 kurz nach dem Wiederanpfiff gefallen war, habe ich es nicht mehr ausgehalten, mich dem Spiel zu stellen. Ich konnte weder ZebraFM hören noch zumindest den Ticker hin und wieder aktualiseren. Ich konnte mir nur das Endergebnis ansehen. Bei diesem 4:4 mit der besonderen Torfolge weiß ich nicht, ob es nicht sogar gut für mich war, nicht im Stadion dabei gewesen zu sein. Mein Blutdruck macht mir in letzter Zeit wieder zu schaffen. Für die Gesundheit ist so ein Spiel sicher eine Belastung. Andererseits welche Emotionen setzt diese Torfolge frei. Wie bewegend muss das Stadionerlebnis gewesen sein. Ohne Frage, diese Begegnung vom MSV gegen den 1. FC Köln gehört zu den Spielen, über die immer wieder gesprochen wird.

Wir Anhänger werden uns noch öfter an dieses Spiel erinnern, wenn am Ende der Saison doch noch der Klassenerhalt möglich wäre. In meinem Tabellenrechner sieht es wieder gut aus für den MSV. Damit es so bleibt, muss nur Sandhausen endlich begreifen, dass die letzten Erfolge nur ein Zwischenhoch gewesen sind. Samstag geht’s weiter. Ein Lieblingsauswärtsgegner wartet. Ich hoffe, die Parderborner wissen, welche Rolle die Fußballgeschichte für sie bereit hält.

Wer geht heute baden?

Als ich die Fahrkarte für den ICE nach Berlin gekauft habe, hatte ich es mir so ausgemalt. Niederlage gegen den FC längst abgehakt. Das eine entscheidende Spiel gegen Ingolstadt gewonnen. Ich fahre zwischendurch mal nach Berlin, höre mir was an, damit ich Jugendlichen irgendwelche Zertifikate ausstellen kann, die ihnen irgendwelche Chancen eröffnen sollen im Wettlauf mit der Konkurrenz, die ebenfalls mit irgendwelchen Zertifikaten bei Arbeitgebern auf der Matte stehen. Das Zertifikatspatt. Samstag dann Unentschieden beim Lieblingsauswärtsgegner Paderborn. Die Welt sah gut aus.

Jetzt werde ich gleich im ICE sitzen. Ich werde auch das Nachholspiel gegen den FC nicht sehen können und ich kann nicht glauben, dass sich an den Möglichkeiten der Zebras in einem Spiel ein Tor zu erzielen, etwas ändern wird. Allenfalls glaube ich daran, es ändert sich an den Möglichkeiten ein Tor zu verhindern mit der Rückkehr von Gerrit Nauber wieder etwas. Doch selbst dazu braucht es gegen einen Gegner wie den 1. FC Köln zusätzliches Glück. So viel Glück benötigt der MSV für den Erfolg. Ich seufze.

Eine weitere Hürde sei aufgetaucht. so nennt Thorsten Lieberknecht zudem den Sieg der Magdeburger gegen Hamburg. Wenn man dieses Bild genau weiterdenkt, gibt es ja nicht mal die Möglichkeit, sich an dieser Hürde zu versuchen. Genau das ist das Problem des MSV. Es tauchen immer mehr Hürden auf, die nicht mal mehr eingerissen werden können. Die stehen einfach da, als seien sie vorsichtshalber aufgestellt.

Dennoch kann ich einen Abstieg noch nicht akzeptieren. Ich suche nach Hoffnung, nach Ablenkung und habe die Bläck Fööss mit einem ihrer nicht so bekannten Lieder gefunden. Ein Stück aus dem Jahr 1993, ein schönes tröstendes Stück für einen FC in der Niederlage. Beim Gedanken daran komme ich mir vor wie auf einer Wallfahrt nach Lourdes. Ich glaube nicht an Wunderheilung. Aber da ich gerade dran vorbeikomme, es schadet ja auch nichts, wenn man nicht dran glaubt, sich alles ansieht und versucht, die verbleibende Zeit auf angenehme Weise zu verbringen. Und wenn das Wunder doch passiert, um so besser. Es wäre schön, wenn die Kölner heute so im Tag wären wie Tommy Engel, der in so einem Fall dann in die Badewanne geht. Für den Tross aus Köln würde ich alle Badewannen sogar höchstselbst einlaufen lassen.

Alles Gute für 2019 mit Big Data von 2018!

Zwar war Der Stig in diesem Jahr im Zebrastreifenblog als Autor nicht präsent, doch lässt er es sich nicht nehmen, in Duisburg wieder Silvester zu feiern. So können wir euch wieder zu dritt ein frohes neues Jahr zurufen. Ralf, Der Stig und ich als Belegschaft im Zebrastreifenblog wünschen euch alles Gute. Fußballer und Verantwortliche im Verein unserer Zuneigung bekommen von diesen Wünschen wieder einen großen Sack abgepackt. Auf dass die Familie der Neururer-Unken möglichst bald wieder das Gegenteil von dem unken kann, was gerade in der Pott-Welt von ihnen über den MSV zu lesen ist. Wir ersparen uns die Details.

Wie in den Jahren zuvor verbindet sich mit den Wünschen für das neue Jahr der Blick zurück auf die meistgelesenen Texte des letzten Jahres. Im Zebrastreifenblog gibt es seit dem letzten Jahr Beiträge außer Konkurrenz. Denn über mehrere Jahre belegten die Fußballtorten aus Dortmund Platz 1 und 2 der meist gelesenen Texte des Jahres. Wahrscheinlich gab es 2018 für BVB-Anhänger weniger Frustessen mit Süßkram. Denn nur noch Folge eins der zwei Beiträge ist dieses Mal vorne mit dabei. Statt Zucker brachte der sportliche Erfolg des BVB im letzten Jahr den Anhänger-Flow. Nur noch Die schönsten Fußballtorten der Welt Folge VI – Borussia Dortmund bekommen eine namentliche Erwähnung.

Die Texte auf Platz 5 und Platz 4 zeigen, wie groß in der letzten Saison unsere Abstiegsangst war, wie wir versuchten sie in Schach zu halten und welch Feier der Klassenerhalt zwei Spieltage vor Saisonschluss gewesen ist. Platz 5 belegt der Spielbericht vom 4:1-Heimsieg gegen Jahn Regensburg am 32. Spieltag: Das Abschiedsspiel für den Tabellenrechner brachte den Klassenerhalt.

Auf Platz 4 landete Soll und Haben beim Tabellenrechner – 31. Spieltag. Der Tabellenrechner ist mein bewährtes Hausmittel gegen Abstiegsangst. Frühzeitig versuche ich mit ihm meine Nerven und die des MSV-Umfelds zu beruhigen, indem ich den Klassenerhalt bei möglichst schlechten Ergebnissen für den MSV errechne. Ich befürchte, auch in der laufenden Saison werden wir auf den Tabellenrechner nicht verzichten können.

Auf Platz 3 findet sich der Spielbericht zum sensationellen Auswärtssieg gegen den 1. FC Köln: Wie? Ihr steigt auf und wir steigen ab.. Der MSV gewann als Tabellenletzter beim Tabellenführer mit 2:1.

Seit dem letzten Jahr schickt Google viele Leser zu mir, die wissen wollen, warum die Bielefelder Alm so heißt, wie sie heißt. Wenn das so weiter geht, wird auch dieser Text bald außer Konkurrenz im Zebrastreifenblog vertreten sein, auf Platz 2: Das ist mal eine Anekdote über die Bielefelder Alm. Den Text habe ich schon 2010 geschrieben, als mir die Anekdote zur Namensgebung auf der Arminia-Seite beliebig und langweilig vorkam. Mit Dokumenten belegt ist die Geschichte dort ebenso wenig wie meine Geschichte.

Auf Platz 1 befindet sich ein Text, in dem es um politische Haltung im Stadion ging. Beim Auswärtsspiel in Darmstadt wurde die Zaunfahne der Faninitiative „Zebras stehen auf“ vom Zaun herunter gerissen. Die Faninitiative Zebras stehen auf engagiert sich für ein Stadion ohne Rassismus und Diskriminierung. Wie so oft gibt es eine öffentliche Erzählung von dem, was geschehen ist, und eine, bei der in der Fanszene um Deutungshoheit gerungen wird, wer vor Ort welche Verantwortung für Handgreiflichkeit zu tragen hatte. Bezogen auf die öffentliche Erzählung entstand: Zebras stehen auf und bleiben standhaft.

Und nun der Blick nach vorn: Der Stig, Ralf und ich, wir werden auch 2019 einen Teil unserer Arbeitszeit mit dem Zebrastreifenblog verbringen. Wahrscheinlich wird es aber nicht mehr zu jedem Spiel einen Spielbericht geben. Wer hier regelmäßig liest, weiß, ich habe das Gefühl, auf meine Weise habe ich das meiste über ein Spiel des MSV schon einmal geschrieben. Ich will mich aber nicht wiederholen und auch keine normale Sportberichterstattung betreiben. Der Mäzen für meine Spieltagslyrik hat sich zudem noch nicht gefunden. Also, ich muss mal sehen, mit welchen Themen ich mich bei weniger vorhandener Zeit hier beschäftige.

Nun auf ins neue Jahr! Wir sehen uns im Stadion, wir lesen uns und wissen hoffentlich schon bald den MSV auf einem sichereren Weg zum Klassenerhalt als in der Hinrunde der Saison.

Wie? Ihr steigt auf und wir steigen ab?

Vorgenommen hatte ich mir, ohne Erwartungen auf einen Erfolg das Spiel des MSV gegen den 1. FC Köln anzusehen. Doch es war wie immer, je näher der Anpfiff rückte, desto mehr schielte ich auf einen möglichen Punktgewinn, desto lauter machte sich die Stimme bemerkbar, die den unberechenbaren Fußball mir vor Augen hielt. Eine Stimme, die mir sagte, meine Bilanz der letzten Jahre im Müngersdorfer Stadion, vulgo Rheinenergie Stadion, sei hervorragend. Ich solle mal ruhig sogar an mögliche drei Punkte denken. Beim Anpfiff hätten wir schließlich schon einen Punkt im Sack.

Ein Kölner Basketballkollege hatte mich eingeladen in eine Loge mitzugehen. So begann der Abend früh. Denn der frühe Vogel gibt die Siegeswünsche am effektivsten auf das Spielfeld. Nichts stört seine zwingenden Gedanken. Nicht einmal die strengen Blicke namenloser FC-Spieler an der Logenwand. Man muss die Namen nicht kennen. Es sind Verlierernamen. Gewinner schreiben die Geschichte.

Mit dem Anpfiff übernahmen die Zebras die Spielkontrolle. In den ersten Minuten wusste die Spieler des FC nicht, wie ihnen geschah. Ballverlust um Ballverlust führte zu Angriff um Angriff. Cauly Souza hatte schon in der zweiten Minute das Führungstor auf dem Fuß. Leider hatte er den Ball etwas zu weit nach rechts im schnellen Lauf getrieben, so dass der Schusswinkel ungünstig wurde. Das 1:0 erzielte er dennoch mit einer Direktabnahme nach einer zu kurz geklärten Ecke. Es war ein Lehrbuchschuss. Großartig, und wir wussten, diese Führung kam zu früh. Wir schreibe ich deshalb, weil ich dort in den Logen nicht der einzige Mensch in blau-weiß war. Vereinzelt waren sie überall zu sehen. Zebragäste von überall her im rot-weißen, das Bild bestimmende Einheitston.

Noch blieb der MSV spielbestimmend. Der FC kam nur zum Ausgleich, weil für zwei, drei Minuten der Versuch in der Defensive den Ball kontrolliert zu spielen, zu ambitioniert war. Der FC presste zu stark. Anstatt sich einmal kurz Luft zu verschaffen durch einen Befreiungsschlag, dribbelten die Spieler selbst im eigenen Strafraum. Dustin Bomheuer gelang das nicht gut genug. Das führte zu einem Eckball und meiner Furcht vor den Torchancen des Gegners bei ruhenden Bällen. Die Furcht war berechtigt. Der Ausgleich folgte und meine zur Angst gewordene Furcht, dass nun alle Schleusen geöffnet waren. Was nicht stimmte. Meine Angst linderte das nicht. Ich hatte die drei Punkte gesehen und hatte noch einen weiteren Punkt zu verlieren.

Das führte in der zweiten Halbzeit zu einem, sagen wir, dreizehnten Mann vor der Loge auf der West, der zwölfte Mann stand ja lautstark in der Gästekurve. Ich habe dort oben schon lange vor der tatsächlichen Führung mindestens zwei Tore erzielt, dreimal zur Ecke geklärt, diverse Konter unterbunden und bei nicht zu zählendem Stochern in unklaren Situationen den Ball für uns gewonnen.

Ganz anders ging es auf der Nordkurve zu. Gedanklich war der Kölner dort unterwegs. Irgendwann hatte diese Nordkurve im Kölner Stadion nach dem Ausgleich ein Lied auf den Lippen, das man so früh in der Saison nicht oft singt. Ich meine, es war in der zweiten Halbzeit, als wir kurz hörten: „Wir steigen auf und ihr steigt ab!“ Sehr laut und begeistert wurde gesungen. Dazu muss man wissen, dass auf der Nordkurve die old school des FC-Supports sitzt. Sie meldet sich nicht mehr oft führend zu Gehör. Vielleicht liegt es also am Alter, dass man an diesem Abend dort beim Spiel des MSV gegen den 1. FC Köln jenes Selbstbewusstsein spürte, dass dem Kölner qua Geburt verordnet wird. Üblicherweise fühlt sich ein Kölner als Kölner ganz toll und vergisst dabei im Laufe seines Lebens gerne den Abgleich mit der Realität. Im Alter ist man dann darin geübt.

Dann wird die erste Halbzeit eines Fußballsspiels komplett ausgeblendet und in der zweiten Halbzeit werden missglückte Dribblings, Abspielfehler, nicht ausgespielte Konter und verunglückte Flanken wahrscheinlich nur als vorübergehende Erscheinungen einer grundsätzlich druckvollen Kölner Leistung gesehen. Dann kann man wohl vorauseilend glauben, das Spiel sicher zu gewinnen. Dann kann man einmal mehr mit seinem Hochmut kräftig vor die Wand laufen. Mich daran zu erinnern, macht Spaß. Ich stelle mir all diese Gesichter vor, wie sie den MSV kontern sehen. Ich stelle mir vor, wie Ahmet Engin über den rechten Flügel zieht und tatsächlich endlich wieder einmal scharf und flach hereingibt auf den mitgelaufenen Cauly Souza. Sein Gegenspieler und er grätschten gemeinsam, und dann war der Ball im Tor. Im Nachhinein stellte es sich als Eigentor heraus, doch Souza gehört der Treffer mit.

Was für ein Jubel bei uns Zebras, was für eine Enttäuschung unter den FC-Fans. Dieses Tor kam spät genug, um den Sieg für möglich zu halten. In der zweiten Halbzeit waren beide Mannschaften fehleranfällig bei ihrem Offensivspiel, so dass es hin und her ging. Zuweilen glich das Spiel einem unterhaltsamen Spektaktel bis zur Strafraumgrenze. Wirklich gefährlich wurde es für den MSV nur zweimal, einmal klärte Daniel Mesenhöler einen Terodde-Schuss innerhalb des Strafraums mit einem großartigen Reflex auf der Linie, das andere Mal schwamm die Defensive nach einer Ecke und Mesenhöler traf statt Ball das Gesicht eines Kölners. Über strafwürdige Folgen denke ich keine Minute nach.

Die Kölner wirkten zunehmend hilflos. So sehr sehnte ich dennoch ein drittes Tor durch einen Konter herbei. Das gelang nicht, die Konter brachten nur Entlastung. Der Schlusspfiff war Erlösung und unbändiger Jubel für uns. Die Kölner Fans schwelgten in Unmut. So ganz befolgt der Kölner, als Spezie FC-Fan, eben doch nicht das kölsche Grundgesetz. Nichts da mit „et kütt, wie et kütt“. Wenn der FC verliert, dann kütt die Wut und dann wird herrlich, herrlich gepfiffen. Schöne Pfiffe in meinen Ohren. Wir sind in Duisburg gerne behilflich, wenn der FC-Fan abhebt. Bodenständigkeit ist unser zweiter Name. Und wer nicht hören will, muss Niederlagen fühlen. Ein jeder weiß genau, das war der MSV.

Die FC-Fanpressekonferenz Zwei Kölsch fragt, Kees Jaratz grüßt

Letzte Woche erreichte mich eine Bitte aus Köln. Der FC sorgte sich vor einer Niederlage am Montag und fragte vorsichtig über informelle Kanäle an, ob ich nicht vielleicht ein paar Informationen über Veränderungen durch den neuen Trainer hätte. Es sollte meine Schaden nicht sein, wenn ich… Doch ich…nein, Quatsch, stimmt gar nicht.

Die Macher der FC-Fanpressekonferenz Zwei Kölsch waren es, die fragten und zwar nach Grüßen für ihre Fanpressekonferenz. Das habe ich gerne gemacht und mich gegen Wind und Sonne beim Außendreh bemüht. An der Westenender Straße war ich zunächst nicht erfolgreich, weil ein Auto nach dem anderen auf den Parkplatz fuhr. Dann bin ich nach Ruhrort zur Mühlenweide und hoffe nun auf Wirkungstreffer meiner Wünsche Richtung Spielfeld.

Was ich als Kompaktversion Richtung Köln geschickt habe, wurde von den Machern der Fanpressekonferenz mit mehreren anderen Stimmen zu einem Zebraherden-Fanchor montiert. Begeisterungsfähig wie die Kölner so sind, haben sie für das Auswärsspiel des MSV ein wunderbares Fanpanorama geschaffen, mit dem die besondere Bindung von uns an den MSV erfahrbar wird und unsere Unterschiedlichkeit bei dem, was uns vereint, deutlich. Sogar ein paar grundsätzliche Fakten über den MSV und Duisburg werden weitergegeben. Großer Dank für solches fanfreundschaftliche Engagement.

Nur mit dem Deal, den Zwei Kölsch anbieten, sind wir nicht einverstanden. Ich spreche für alle MSV-Fans. Statt Streifen für uns und Punkte für euch, bieten wir Beifall für Zwei Kölsch und Punkte für uns. Streifen sind keine Verhandlungsmasse. Die gehören artgemäß zu Zebras.

 

Als Kommentar zur Spieltagsterminierung reicht auch mal ein Lied

Montag, zweimal, nacheinander, nein, das muss nicht sein. Selbst wenn ich das als Vertrauensbeweis seitens der DFL in die weitere Entwicklung des Vereins unserer Herzen ansehe.


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