Posts Tagged '1960er Jahre'

Gastbeitrag: Klaus Hansen erinnert an Spitzenereignisse vom MSV – V – „Eia“ Krämer und Ennatz

Egal ob Wedaustadion, MSV-Arena oder Schauinsland-Reisen-Arena, der Sozialwissenschaftler Klaus Hansen kommt seit der ersten Bundesliga-Saison zu den Spielen des MSV. Letztens schickte er mir noch ein Interview, das er in den 1990ern mit dem legendären Stadionsprecher des Wedaustadions, Gunter Stork, geführt hatte. Nun landete vor ein paar Tagen eine Mail in meinem Posteingang mit einem weiteren seiner Texte.

“Ein verbales Lokalderby mit einseitigem Ausgang – Das große Problem von Oberhausen heißt Duisburg”, hieß der Text. Für das von Sebastian Scharte herausgegebene Buch „Wer ist die Macht vom Niederrhein und vom Ruhrpott sowieso?“ über Rot Weiß Oberhausen hatte Klaus Hansen ihn geschrieben. Die Gelegenheit nutzte er, um mit einer Sammlung von 25 bemerkenswerten Ereignissen rund um den MSV augenzwinkernd darauf hinzuweisen, welcher Verein in der Ruhrstadt im Grunde die einzig wahren Spitzenleistungen aufweisen kann. Ihr könnt euch denken, welcher Verein als unangefochtener Sieger aus dem Buch herauskommt, wenn ein MSV-Anhänger ihn schreibt.

Das waren nun die letzten Erinnerungssplitter, die ich aus seinem Text herausgegriffen habe. Noch einmal wunderbares Nostalgie-Futter. Noch einmal: Bitte schön! Noch einmal: Danke schön, Klaus Hansen.

 

Werner Krämer, das Ausnahme-Talent, genoss die unglaublichsten Sonderrechte im deutschen Fußball.
Im 61. Jahr seines Bestehens brachte der MSV mit Werner „Eia“ Krämer seinen ersten A-Nationalspieler hervor. Krämer, Vizeweltmeister 1966, wird wegen seiner eleganten Spielweise heute mit Arjen Robben verglichen. Eia Krämer genoss ein Privileg, das keinem anderen Fußballer je zuteil wurde. Auf Krämers Platz in der Umkleidekabine lag immer ein Päckchen Zigaretten („Ernte 23“) und eine Flasche Bier („König Pilsener“). Eia durfte als einziger Spieler vor dem Spiel und in der Halbzeitpause rauchen und Alkohol trinken. Trainer Eppenhoff rechtfertigte das so: „Nimmsu dem Eia die Fluppen un nimmsu dem Eia datt Pilsken, dann nimmsu dem Eia datt Können!“ – Kein anderer Club zwischen Oberhausen und Dortmund hat je so viel Nachsicht bewiesen.

Als Verteidiger in einem Meisterschaftsspiel 4 Tore zu schießen, das gelang in der langen Geschichte der Bundesliga nur einem einzigen Fußballer, natürlich einem MSV-Spieler.
Es war Linksverteidiger Bernard Dietz. Beim 6:3 über Maier, Beckenbauer, Müller und Co. (Bayern München) am 5. November 1977 gelangen ihm 4 Tore. Bald darauf wurde der MSV Duisburg von der Boulevardpresse in MSV Dietzburg umgetauft. – Auch da können die Nachbarstädte nicht mithalten.

MSV-Spieler wird als Kapitän der Nationalmannschaft Europameister.
1980 war’s, in Italien. Bernard Dietz empfängt in Rom den Coupe Henri Delaunay nach dem 2:1-Finalsieg der Deutschen gegen Belgien.

Lothar Matthäus’ Karriere ist ohne den MSV nicht zu denken.
Der Name Lothar Matthäus taucht 1980 zum erstenmal auf der ganz großen internationalen Bühne auf. Bei der Europameisterschaft in Italien gehört der 19jährige zum Kader der DFB-Auswahl und brennt auf seinen ersten Einsatz im Nationaltrikot. Als die deutsche Mannschaft dann im Spiel gegen Holland mit 3:0 führt, täuscht Kapitän Bernard Dietz eine Leistenzerrung vor, um dem Youngster zu seiner Premiere zu verhelfen und lässt sich gegen Matthäus austauschen. Bernard Dietz: „Ich kann stolz behaupten, für Lothars erstes Länderspiel gesorgt zu haben.“

„Niederlagen machen uns stark“ – Eine weitere außergewöhnliche Tabellenführung durch den MSV
Ein MSV-Spieler führt die Tabelle der Bundesliga-Spieler mit den meisten Niederlagen an. Bernard Dietz steht an erster Stelle mit 221 Niederlagen, gefolgt von Karl-Heinz Körbel (Eintracht Frankfurt) mit 220. Auch im Verlieren ist der MSV absolute Spitze! Auch Niederlagen wollen „errungen“ sein, wie Helmut Kohl (FSV Oggersheim) treffend festgestellt hat.

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Gastbeitrag: Klaus Hansen erinnert an Spitzenereignisse vom MSV – IV – Rahn und Rekordmeister

Egal ob Wedaustadion, MSV-Arena oder Schauinsland-Reisen-Arena, der Sozialwissenschaftler Klaus Hansen kommt seit der ersten Bundesliga-Saison zu den Spielen des MSV. Letztens schickte er mir noch ein Interview, das er in den 1990ern mit dem legendären Stadionsprecher des Wedaustadions, Gunter Stork, geführt hatte. Nun landete vor ein paar Tagen eine Mail in meinem Posteingang mit einem weiteren seiner Texte.

“Ein verbales Lokalderby mit einseitigem Ausgang – Das große Problem von Oberhausen heißt Duisburg”, hieß der Text. Für das von Sebastian Scharte herausgegebene Buch „Wer ist die Macht vom Niederrhein und vom Ruhrpott sowieso?“ über Rot Weiß Oberhausen hatte Klaus Hansen ihn geschrieben. Die Gelegenheit nutzte er, um mit einer Sammlung von 25 bemerkenswerten Ereignissen rund um den MSV augenzwinkernd darauf hinzuweisen, welcher Verein in der Ruhrstadt im Grunde die einzig wahren Spitzenleistungen aufweisen kann. Ihr könnt euch denken, welcher Verein als unangefochtener Sieger aus dem Buch herauskommt, wenn ein MSV-Anhänger ihn schreibt.

Ich greife mal ein paar Erinnerungssplitter aus seinem Text heraus und stelle sie mit der Zeit online. Wunderbares Nostalgie-Futter. Deshalb bleibt manch Bekanntes dabei. Bitte schön! Und Danke schön, Klaus Hansen.

 

Fußballgeschichte wurde oft in Duisburg oft geschrieben. Hier ist es der allererste Platzverweis in der Bundesliga-Historie, an den wir erinnern möchten.
Wedau-Stadion, 14. September 1963. In der 77. Minute des Spiels MSV gegen Hertha BSC erlebt man in Deutschland eine Premiere: den ersten Platzverweis in der neuen Liga. Der Hertha-Linksaußen Beyer hatte den MSV-Rechtsaußen Rahn gefoult. Als Beyer scheinheilig Rahn die Hand zur Versöhnung anbot, schlug Rahn die Judas-Pfote aus und traf Beyer mit einer unwirschen Kopfbewegung im Gesicht. Das war’s. Eine Rote Karte gab es damals noch nicht, also musste die unerbittliche Geste des Schiedsrichters reichen.
Es war nicht irgendwer, der da als erster des Feldes verwiesen wurde. Es war einer der Gründungsväter der Bundesrepublik Deutschland, der in Duisburg vorzeitig unter die Dusche musste. FAZ-Herausgeber Joachim Fest rechnete neben Konrad Adenauer, zuständig für die Politik, und Ludwig Erhard, zuständig für die Wirtschaft, Helmut Rahn zum dritten Gründungsvater der jungen Bundesrepublik. Denn Rahn habe mit seinem Siegtor beim 54er WM-Triumph in Bern für ein neues Selbstbewusstsein der Deutschen gesorgt. Er ist der Gründungsvater einer neuen deutschen „Wir-sind-wieder-wer“-Mentalität. Helmut Rahn, der „Boss“, also war es, der damals das Zebra-Trikot trug und 9 Jahre nach Bern erneut Geschichte schrieb. Nicht zu vergessen: Auch Toni Turek, Torhüter beim „Wunder von Bern“, ist gebürtiger Duisburger und erlernte hier das Fußballspielen.

Der MSV ist der „deutsche Rekordmeister“ der 1970er Jahre.
So schrieb man in der Fachpresse zu Beginn der 80er Jahre. Die A-Jugend, heute: U 19, des MSV war 1972, 1977 und 1978 Deutscher Meister geworden, so häufig wie kein anderer Verein bis dahin.

 

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Gastbeitrag: Klaus Hansen erinnert an Spitzenereignisse vom MSV – III – Gutendorf, Krämer und Auswärtssiegrekord

Egal ob Wedaustadion, MSV-Arena oder Schauinsland-Reisen-Arena, der Sozialwissenschaftler Klaus Hansen kommt seit der ersten Bundesliga-Saison zu den Spielen des MSV. Letztens schickte er mir noch ein Interview, das er in den 1990ern mit dem legendären Stadionsprecher des Wedaustadions, Gunter Stork, geführt hatte. Nun landete vor ein paar Tagen eine Mail in meinem Posteingang mit einem weiteren seiner Texte.

“Ein verbales Lokalderby mit einseitigem Ausgang – Das große Problem von Oberhausen heißt Duisburg”, hieß der Text. Für das von Sebastian Scharte herausgegebene Buch „Wer ist die Macht vom Niederrhein und vom Ruhrpott sowieso?“ über Rot Weiß Oberhausen hatte Klaus Hansen ihn geschrieben. Die Gelegenheit nutzte er, um mit einer Sammlung von 25 bemerkenswerten Ereignissen rund um den MSV augenzwinkernd darauf hinzuweisen, welcher Verein in der Ruhrstadt im Grunde die einzig wahren Spitzenleistungen aufweisen kann. Ihr könnt euch denken, welcher Verein als unangefochtener Sieger aus dem Buch herauskommt, wenn ein MSV-Anhänger ihn schreibt.

Ich greife mal ein paar Erinnerungssplitter aus seinem Text heraus und stelle sie mit der Zeit online. Wunderbares Nostalgie-Futter. Deshalb bleibt manch Bekanntes dabei. Bitte schön! Und Danke schön, Klaus Hansen.

 

Der Welttrainer Nummer eins, der Fußballlehrer mit den meisten Trainerstationen weltweit, begann einst beim MSV Duisburg seine Karriere im Profifußball.
Es war, wie man in der Welt des Sports natürlich weiß, Rudi Gutendorf, Trainer im ersten Bundesligajahr und Deutscher Vizemeister mit dem Meidericher Spielverein, wo er zum „Riegel-Rudi“ wurde. Gutendorf brachte es auf 54 Trainerstationen in aller Welt. Das Zebra-Trikot seiner MSV-Mannschaft interpretierte er folgendermaßen: „Das Zebra ist das Symbol für den Abbau rassistisch geprägter Überheblichkeit, denn unter der schwarzen und weißen Haut dieses Tieres schlägt nur ein Herz.“ – Damit gab er dem Verein seine Vereinsphilosophie, die noch heute gilt.

Wo ging Beckenbauers Stern auf? Natürlich in Duisburg!
Anlässlich der Einweihung der neuen Tribüne im Wedau-Stadion, nicht irgendeiner Tribüne, sondern der „größten frei austragenden Tribüne Europas“, spielte am 13. Februar 1965 eine Auswahlmannschaft des DFB gegen Chelsea London. Dabei trug zum erstenmal ein gewisser Franz Beckenbauer vom Regionalligisten Bayern München, 19 Jahre alt, das Trikot der A-Nationalmannschaft. Sein erstes „offizielles“ Länderspiel bestritt er am 26. 9. 1965 in der WM-Qualifikation gegen Schweden. In diesem Spiel erzielte MSV-Star Werner Krämer beim 2:1-Sieg das wichtigste seiner insgesamt drei Länderspieltore. Das heißt auch: Eia Krämer schoss uns zur WM nach England. Also: Ohne Eia Krämer kein Wembley-Tor! Ohne Eia Krämer keine bis heute andauernde Debatte: drin oder nicht drin?

Der höchste Auswärtssieg in der nunmehr bald 50jährigen Geschichte der Bundesliga wurde vom MSV errungen.
Von wem denn sonst, möchte man nach all den bereits berichteten Heldentaten fragen. Am 26. März 1966 war’s, bei Tasmania Berlin: 9:0. – Von Borussia Dortmund weiß man wohl, dass man am 29. April 1978 bei Borussia Mönchengladbach mit 0:12 unter die Räder gekommen ist. Solches ist dem MSV nie unterlaufen!

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Halbzeitpausengespräch: Vom Waschen schmutziger Kinderhälse

Manchmal muss jemand verdammt alt werden, um in einer seiner Grundansichten über das Leben erschüttert zu werden. Dieser Jemand bin ich, nachdem ich mir neulich eine Dokumentation über die frühere Umweltverschmutzung im Ruhrgebiet angesehen habe. In diesem Ruhrgebiet habe ich während der 1960er Jahre  im Freien gespielt, im Hof des Ruhrorter Kindergartens neben der Carpschule, später rund um das Gelände „Am Eisenbahnbassin“, wo meine Mutter arbeitete und ich bis halb fünf auf sie wartete. In dieser Zeit war an solchen Tagen nach dem Spielen im Freien das abendliche Waschen Pflicht. Wegen der Beine und Arme war das vor allem im Sommer sofort einsehbar. Meist war die Haut gräulich nachgedunkelt. Weniger einsehbar war für mich der Hals. Wie konnte dieser Hals schmutzig werden, wo ich ihn doch meines Wissens nach kaum in den Sand des Sandkastens legte. Mit den Händen grub ich herum. Die Beine wurden schmutzig, wenn ich kniete oder mich hinlegte. Aber der Hals?

„Vergiss den Hals nicht!“, rief meine Mutter irgendwoher, wenn ich im Badezimmer war, oder: „Wasch dir bloß auch den Hals!“ Vielleicht hat sie es gar nicht immer gerufen. Vielleicht war das nur anfänglich so. Mir kommt es heute aber so vor, als habe ich mich nie ohne diese Stimme aus dem Hintergrund gewaschen. „Und denk an den Hals!“

Ich seifte mir den Hals ein und nahm dann extra einen helleren Waschlappen, um die Seife wieder abzubekommen. Mir gefiel es nämlich, wenn ich sah, wie grau diese Waschlappen wurden. Es hatte seinen Sinn, sich den Hals zu waschen. Ich bewirkte ein Ergebnis, und gleichzeitig besaß dieses Ergebnis immer den Zauber eines Geheimnisses für mich.

Irgendwann spielte ich nicht mehr draußen. Irgendwann war ich erwachsen. Irgendwann lebte ich in Köln und hatte selbst einen Sohn, der vom Spielen im Kindergarten nach Hause kam. Seine Arme und Beine waren aber nie so schmutzig wie ich es von mir als Kind kannte. Ganz zu schweigen vom Hals. „Wasch dir auch den Hals“, sagte ich ihm dennoch. Nicht ein einziges Mal war dieser Hals in seiner Kindheit so schmutzig wie meiner einst gewesen ist. Ich maß dem wenig Wichtigkeit zu, suchte keine Gründe, warum mir Selbstverständliches bei ihm so anders war.

Menschen sind anders, so dachte ich, auch wenn dieser Mensch dein Sohn ist. Vielleicht habe ich bei seinen Freunden irgendwann mal auf den Hals geschielt, um zu sehen, wie andere kleine Menschen seiner Generation durch die Welt gehen. Orientierung in Sachen Normalität braucht auch der moderne Vater. Schmutzige Hälse habe ich nicht gesehen.

Mein Sohn ist inzwischen erwachsen, und viele Gedanken habe ich mir über schmutzige Hälse nicht weiter gemacht. Gerade deshalb hatte sich ein Bild verfestigt. Diese Generation spielt anders als wir damals. Was sicherlich stimmt, aber keineswegs der Grund ist für weniger schmutzige Hälse. Das aber wurde mir erst neulich klar, als ich diese Frau meines Alters in die Kamera haben sprechen hören, dass bei ihr damals das Halswaschen immer ein Thema gewesen ist. Und überall draußen hätte schließlich der Ruß sich auf dem Boden verteilt. Es gab diesen einen Grund. Wer in den 1960er Jahren viel draußen war, dessen Haut wurde einfach schmutzig, selbst wenn sie nicht mit dem Sand im Sandkasten in Berührung kam.

Diese Einsicht fühlt sich komisch an. Ein wenig kitzelt Scham, den so offensichtlichen Grund für den schmutzigen Hals nicht bedacht zu haben. Andererseits so lange es nur um so ein harmloses Vorurteil geht. Welterklärung, immer mit Vorsicht zu genießen.

 

 

 

Saturday Fever – Ein Aufklärungsfilm

Vielleicht erinnern sich die ganz Alten unter uns noch an diese dunklen Zeiten. Der Fußball war damals – es muss tief in den 1950er Jahren gewesen sein – ein Sport, den zwar viele Menschen sehen wollten, um dessen gesellschaftlichen Ruf es aber nicht zum Besten stand. Schlimmstenfalls wurde auf ihn als geistlose Unterhaltung für einfache Leute herab geschaut. Weniger engstirnige Menschen versuchten auch damals schon, gegen Vorurteile in dieser Welt mit den Mitteln der Aufklärung anzugehen. Was später in ein ganzes Genre mit einem anderen weltbewegenden Thema mündete, hieß damals, der Welt zeigen, welch vielfältige Wirklichkeit sich im samstäglichen Massenvergnügen verbirgt.

Der folgende 9 Minuten lange Aufklärungsfilm stammt aus England, wo die Klassengegensätze bekannterweise gerade in jenen Jahren sehr viel größer waren als in Deutschland. So ist der ethnografische Blick auf den Fußball vielleicht auch nötig gewesen, um aufkommende Sorgen vor der „Krankheit“, dem Fußballfieber, zu beruhigen, vielleicht aber auch um mit der Sachlichkeit des analytischen Blicks sich selbst stolz zu vergewissern, that’s England. Der Aufklärungsfilm gehört zu der Dokumentarfilmreihe Look at life, die von der Rank Organisation produziert und in den Kinos zwischen 1959 und 1968 als Vorprogramm zum Hauptfilm  gezeigt wurde.

Preview – Ronald Reng: Spieltage – Ein erster Blick ins Buch mit Zebra-Brille

Heinz Höher beim MSV Duisburg, das war für mich vor allem der wenig erfolgreiche Trainer der Saison 1979/80. Als Spieler des Vereins in den ersten beiden Bundesligajahren habe ich ihn noch nicht erlebt. Ich wartete damals noch auf meinen ersten Stadionbesuch. So überdeckte der Heinz Höher beim VfL Bochum jegliches Halbwissen von mir  zu seiner frühen Duisburger Vergangenheit als Spieler, versteckte sich sein Teil der Heldengeschichte über den Vizemeister meist doch hinter dem von Eia Krämer, Helmut Rahn oder Günter Preuß.

Wer aber wie Ronald Reng ein Buch über Heinz Höher schreibt, erzählt auch seine Duisburger Zeit als Spieler aus dessen Blickwinkel. Und zu erzählen findet sich genug. Heinz Höher war zusammen mit Manfred Manglitz unter Vertrag genommen worden. Beide kamen von Bayer 04 Leverkusen, und die gemeinsame Verpflichtung war ein früher Trick die finanziellen Forderungen von Bayer zu bedienen, ohne die Statuten des DFB zu verletzen. Denn die Einführung der Bundesliga war nur einem Kompromiss zu verdanken zwischen Streben nach Professionalität und Bewahren des Amateurwesens. Um diese allgemeine Historie geht es Ronald Reng neben Heinz Höhers Geschichte ebenfalls. Er erzählt die Biografie von Heinz Höher und stattet sie – wie der Untertitel des Buches verrät – als „Die andere Geschichte der Bundesliga“ aus.  Wannimmer etwas erzählt wird, entfaltet es seinen Sinn als Teil einer übergeordneten Historie des deutschen Fußballs. So zeigt er etwa Rudi Gutendorf als eine Art visionären Marketingmann des Meidericher SV, der Helmut Rahn vor allem wegen dessen Ruhm verpflichtet haben wollte. Damit der unbekannte Meiderichericher SV mehr Strahlkraft gewinnt. Das war die gelungene Variante dessen, woran Walter Hellmich mit Ailtons Verpflichtung Jahre später aus mangelndem Fußballverstand scheiterte.

Ronald Reng erzählt aber auch die Geschichte abseits des Fußballplatzes, die von Meidericher Fußballern in Duisburger Bars. Pils und Schnaps gehörten zum damaligen Fußballer-Alltag wie die Arbeit im Stahlwerk oder auf der Zeche. Er erweckt die Atmosphäre in Stadien und auf dem Trainingsplatz zum Leben. Als souveräner Stilist macht er den Alltag der 1960er Jahre mit vielen Details erfahrbar und behält die unterschiedlichen Ebenen seines Buches gekonnt im Blick. Muss ich betonen, dass ich „Spieltage“ von Ronald Reng kaum aus der Hand legen konnte? Noch freue ich mich auf gut ein Drittel Buch, auf den Trainer Heinz Höher in Nürnberg, auf all seine Macken und Fehler, die das Arbeiten mit ihm ebenso schwierig gemacht haben wie das gemeinsame Leben mit ihm in einer Ehe. Wie man Ronald Reng für dieses Buch nur applaudieren kann, so muss man Heinz Höher bewundern für seine Offenheit und für seinen Mut, sich seiner Lebensgeschichte auch in den unangenehmen Momenten zu stellen.

Ich schreibe euch auch noch eine Besprechung in klassischer Manier, vielleicht schreibe ich sie aber auch vor allem für Ronald Reng, weil in dieser Buchbranche der klassische Stil einer Besprechung auch über die Wahrnehmung von deren Seriösität bestimmt. Und Ronald Reng gebührt der Beifall auf allen Ebenen des Betriebs. Lest Spieltage! In diesem Buch verweist jede Anekdote über sich hinaus und erzählt euch entweder Historie des Bundesligafußballs oder etwas über die Persönlichkeit eines sehr eigenen Menschen.

Und noch eins: An einer Stelle des Buches musste ich sofort an den nächsten Samstag denken. Der Auslöser war eigentlich nur ein Satz zum ersten Spiel des Meidericher SV in der Bundesliga, das legendäre Auswärtsspiel beim Karlsruher SC. Ich will euch diesen Satz und ein paar folgende nicht vorenthalten.

Niemand konnte die Stärke von Karlsruhe und Meiderich realistisch einschätzen, die, getrennt in Süd und West, sich nie begegnet waren. Der Ahnungsloseste konnte schon nach wenigen Minuten erkennen, dass der vorgebliche Abstiegskandidat Nummer eins eine Nummer zu groß für den KSC war. Meiderich stürmte. Die Halbstürmer, Werner Krämer rechts und Heinz Höher links, schlugen Haken, passten auf die Flügel, boten sich postwendend für den Flachpass in den freien Raum an, nahmen den Ball auf und dribbelten dem Tor entgegen. Ließen sich Krämer und Höher einmal zurückfallen, glaubte das Publikum, nun ruhten sie sich einmal aus. Da spielten sie plötzlich einen Steilpass aus der Tiefe, der Karlsruhes Abwehr zerschnitt. Nach 37 Minuten stand es 0:3.

4:1 gewannen die Zebras, und vielleicht geht es euch auch so, dass trotz aller Unterschiede zur Gegenwart, dieser erste Satz euch bis zum Samstag begleiten wird. Niemand kann die Stärke des MSV Duisburg im Moment realistisch einschätzen. Und gerade in einem Auftaktspiel der Saison trifft diese Prognoseungewissheit vielleicht sogar auf einen Aufstiegsaspiranten wie den 1. FC Heidenheim zu. Mit der Wiederholung eines überraschendenden Leistungsunterschiedes samt entsprechenden Endergebnisses könnte ich gut leben. Ein Unentschieden machte mich aber auch schon mehr als zufrieden.

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Ronald Reng: Spieltage. Die andere Geschichte der Bundesliga. Piper Verlag, München 2013. 480 Seiten. € 15,99. ISBN: 978-3-492-96426-5

Halbzeitpausengespräch: Nowhere Men im Theater Oberhausen

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Foto: Axel Scherer

Auf drei Ebenen verteilen sich die Musiker im linken Drittel der Bühne, die anderen zwei Drittel sind Spielfläche für die Schauspieler, die an diesem Abend auch singen. Ohrstöpsel werden gemäß EU-DIN-Norm verteilt. Denn die entsprechende Lautstärke gehört zur Rockmusik, neben der kreischenden Gitarre, dem treibenden Elektrobass oder den Hammond-Orgelklängen, die Ende der 1960er für den Rock entdeckt wurden.

„Nowhere Men“ nennt Otto Beatus, der musikalische Leiter vom Theater Oberhausen, dieses aus 27 Rocksongs zusammengestellte Programm, das zwischen nostalgischem Erinnerungsabend und musikalischer Geschichtsrevue der 1960er und anfänglichen 70er Jahre changiert. Im Unterschied zum Konzert einer Coverband mit Musik jener Zeit bieten singende Schauspieler die Möglichkeit, die Inhalte der Songs mit kleinen Geschichten zu unterstreichen. Videomontagen und Kostüme können zusätzlichen Sinn geben und Assoziationsräume öffnen.

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Foto: Axel Scherer

„Nowhere Men“ heißt der Abend, weil Otto Beatus sich bei der Songauswahl an die Musik von Männern gehalten hat und deren Erfahrungen, Sehnsüchte und Forderungen die Inhalte der Songs bestimmen. Einen erzählerischen Rahmen, etwas das an die Musical-Form erinnert, besitzt der Abend nicht. Jeder einzelne Song steht für sich. Jedes einzelne Stück erhält eine eigene bildhafte Umsetzung. Allenfalls gehen sie ineinander über, weil es eine inhaltliche Verwandtschaft gibt.

Dennoch lassen sich Themen erkennen, die den Abend strukturieren. Mit dem Who-Klassiker „My Generation“ und ähnlichen Stücken werden die ungeheure Wut und der unbedingte Wille zum Protest jener Zeit lebendig. Nach und nach gehen diese auf die Gesellschaft gerichteten Songs über in jene, die von psychodelischen Innenwelten bestimmt sind und mit entsprechenden Kostümierungen, sowie Rollen illustriert werden. Da wird es zuweilen schwierig, das Illustrative der Bühne mit Sinn zu füllen. Wenn dann der Dylan-Klassiker „Like a Rolling Stone“ den Abend beschließt, stand zum Ende hin immer wieder so etwas wie Lebensgefühl im Raum.

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Foto: Axel Scherer

Auch wenn nicht alle Songs von den Schauspieler Jürgen Sarkiss, Peter Waros, Eike Weinreich, Sergej Lubic sowie Anja Schweitzer gleichermaßen stimmlich gut bewältigt werden, so macht ihr Auftreten doch deutlich, welche Kraft Rockmusik zunächst besaß. Die hervorragende Band um Otto Beatus am Klavier und die Schauspieler machen nicht nur erfahrbar, welche große Energie Rockmusik in Menschen weckte. Sie werfen auch einen Blick auf die dunkle Seite dieser Musik, ihre in Einheit mit Drogenkonsum zerstörende Kraft.

Wie viel Wut und Zorn wurde mit der Rockmusik dieses Abends ausgedrückt. Und natürlich sitzen nun diese einstigen zornigen Jugendlichen im Publikum. Auch Rock-Musik nimmt den Weg jeder Kulturform. Sie wird in Teilen kanonisiert. Ihre Wut wird gebändigt, und es wäre interessant zu hören, was junge Menschen von diesem Abend mit nach Hause nehmen. Begeisterter Beifall des Premierenpublikums.

Weiter Vorstellungen: 24. April, 2. und 28. Mai, jeweils um 19.30 Uhr.

Tickets beim Theater Oberhausen.

Neue Erinnerungen für das Fangedächtnis: Meiderich – ich – und der MSV

Weil ich weiß, dass der Zebrastreifenblog doch mehr Leser hat als drüben das Fangedächtnis“, stelle ich auch hier online, was Sigi für das „Fangedächtnis des MSV Duisburg“ geschrieben hat .

Sigi (*1954)

Mittlerweile 58 Jahre, seit Mitte der 80er Jahre eingefleischter FC St. Pauli-Fan, war meine erste große Fußball-Liebe der Meidericher SV! Geboren in Hamborn und ab 1957 in Untermeiderich aufgewachsen war der Weg zum MSV fast zwangsläufig.

Ich kickte mit meinen Kumpels meist zwischen den damals noch reichlich vorhandenen Trümmergrundstücken oder knallte die Pille ständig gegen irgendwelche Garagentore.
Der Meidericher Stadtpark mit seiner großen Spielwiese war grundsätzlich für Ballspiele gesperrt und wenn sich jemand über das Verbot des Parkwächters hinwegsetzte, waren die Jungs meist viel älter als ich und meine Freunde. In den Schulpausen wurde auf dem schönen Schulhof der Dislichstraße meist mit einem kleinen Tennisball gekickt. Die Tore wurden mit großen Papierkörben markiert.

Irgendwann reichte mir das Kicken auf der Straße nicht und mein Vater kaufte mir richtige Fußballschuhe bei einem Schuster, der sein Geschäft „Unter den Ulmen“ hatte. Dann ging es 1963 im Sommer zum MSV in die Westender Straße. So viel ich weiß, war zu der Zeit die D-Jugend noch die jüngste Mannschaft, in der ich mit meinen 8 Jahren zuerst spielte.

Umgezogen wurde sich in wirklichen Umkleidebaracken, die auf der Höhe der jetzigen Schulturnhalle standen. Dort und auf dem Gelände der jetzigen Schule gab es noch einen Fußballplatz, der meist nur an den Rändern ein wenig Rasen aufwies. Hier trainierte uns ab und zu auch Werner Lotz aus der 1. Mannschaft.

Nach dem 2. oder 3. Training kam dann der große Moment: Der Trainer sagte mir, dass ich bei Sport Thielen in der Meidericher Bahnhofstraße mir ein Zebra-Trikot kaufen sollte und dann damit zu unserem ersten Punktspiel zu erscheinen hätte.

Es muss sehr heiß gewesen sein an dem Tag. Jedenfalls bin ich mit angezogenem Trikot und Fußballschuhen, also mit kompletter Fußballmontur, in den Bus gestiegen und zum Spielertreffpunkt gefahren. Der Trainer und die anderen Mitspieler waren ziemlich verwundert, dass ich schon komplett spielfähig angezogen dort so auftauchte. Ich hatte auch sonst nichts da. Umziehklamotten, Duschzeug, Essen und Trinken: Fehlanzeige.

Das Spiel ging dann 0:0 aus  – ich glaube gegen Duisburg 08 -,  und ich traf in meinem allerersten Punktspiel den Pfosten. So ein Mist.

Im Herbst 1963 sollte aber ein absoluter Höhepunkt auf mich warten: Ballholer im Wedau-Stadion beim Spiel: Meidericher SV gegen den großen Hamburger SV. Ich betrat erstmals den heiligen Rasen an der Wedau! Das Stadion kam mir bombastisch groß vor. Ich glaube bei dem Spiel waren ca. 40.000 Zuschauer, die mächtig Krach machten. Ich stand mit einigen Jungs aus meiner Mannschaft in der 2. Halbzeit direkt hinter dem Hamburger Tor auf der Aschenbahn. Ein super Platz: Wir konnten in kurzer Zeit 4 Tore unseres MSV bejubeln! Außerdem warfen wir kleine Steine und Sand von der Aschenbahn von hinten durch das Tornetz auf den Torhüter Schnorr vom HSV, um ihn abzulenken.

Danach versuchte ich im Training teilweise besonders schlecht zu spielen, um wieder als Balljunge für ein Bundesligaspiel im Wedau-Stadion eingeteilt zu werden. Denn früher ging die Einteilung so: Die Guten spielten am Samstag die D-Jugendspiele und die Schlechten waren die Balljungen an der Wedau.

Halbzeitpausengespräch: Gummitwist in Schalke-Nord von Elke Schleich

Die Spekulationen um die Verpflichtung von Rasmus Jönsson haben uns also nur die Gelegenheit gegeben, uns ein schön geschossenes Tor anzusehen. Beim FSV Frankfurt wird nun versucht, dieses Können im Spieler wieder hervorzulocken. Ich hatte aber auch gar nicht erst viel Zeit in Herrn Jönsson investiert.  So Namen kommen eben und gehen. Ernsthaft beschäftige ich mich mit den Spielern erst, wenn Ivo Grlic und Kosta Runjaic zusammen mit dem neu verpflichteten Spieler für die Seite des MSV Duisburg in die Kamera lächeln.

Bleibt um so mehr Zeit für die Halbzeitpausenthemen. Heute geht es einmal um so etwas wie Ruhrgebietsliteratur. Die 1953 geborene Gelsenkirchenerin Elke Schleich erzählt in „Gummitwist in Schalke-Nord“ von der Welt eines Mädchens, das im Schalke der 1950er und anfänglichen 1960er Jahre aufwächst. Es sind episodenhafte Geschichten, in denen exemplarische Erfahrungen des Mädchens und der späteren jungen Frau geschildert werden. Freundschaft, unschuldige Lieben, erfüllt und unerfüllt, Alltag mit den Eltern, eine Fahrt zu den Verwandten in den Osten, das Herantasten an Sexualität. Als verbindendes Leitmotiv dient in dem „Roman in 18 Geschichten“ der Wunsch des Mädchens, ein Pferd zu besitzen.

Diese Geschichten so alltäglichen Lebens ähneln jener Erinnerungsliteratur, wie sie etwa Frank Goosen für die 1970er und 1980er Jahre geschrieben hat. Wo er aber mit Ironie und Komik Distanz zur Vergangenheit herstellt, bleibt Elke Schleichs Erzählen dem ernsthaften Erleben ihrer Hauptfigur verbunden. Deren Perspektive bestimmen die Möglichkeiten der Wahrnehmung und der Erkenntnis. So bleibt der Blick auf die Welt der Vergangenheit beschränkt.

Elke Schleich lotet weder die dargestellten Beziehungen tief aus, noch nimmt sie die Vergangenheit im Detail in den Blick, um die damalige Welt in romanhafter Breite lebendig zu machen. Wenn, dann leben ihre Geschichten vom naiven Blick des Mädchens und der unmittelbaren Sicht der späteren jungen Frau.

Elke Schleich zeigt aber eine Welt,  in der sich die meisten in dieser Zeit und sozialen Lage aufgewachsenen Bewohner des Ruhrgebiets werden erkennen können, egal ob sie in Duisburg, Gelsenkirchen oder Dortmund wohnten. Was bei all jenen, die solche Erfahrungen teilten, nostalgisches Erinnern anstoßen kann. Für mich, ein paar Jahre später Geborenen, fehlt den „18 Geschichten“ eine dramaturgische Bearbeitung, um tatsächlich zum „Roman“ zu werden. Was als Kurzgeschichte funktionieren kann, lässt in der Reihung die Oral History mit all ihren Längen des normalen Lebens immer wieder hervorschauen.

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Elke Schleich: Gummitwist in Schalke-Nord. Ein Roman in 18 Geschichten. Stories & Friends Verlag, Lehrensteinsfeld bei Heilbronn 2012, 214 Seiten, € 18,90.

Auch als E-Book erhältlich für € 8,99.

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Und vor dem Spiel noch etwas ganz anderes: Ruhrorter Hafenhistorie – Ein Film

Im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt ist man  ins Filmarchiv gegangen und hat Filmaufnahmen vom Hafen der Stadt aneinandergeschnitten. Die Quellen der Ausschnitte wirken auf mich sehr unterschiedlich. Womöglich stammen die Ausschnitte der 1950er und 1960er Jahre aus Industriefilmen. Am Ende des Clips sind Ludwig Erhard und Queen Elisabeth bei ihren Hafenbesuchen zu sehen. Schon Anfang der 1960er Jahre konnte die Queen sehr anmutig von einem Schiff herunterwinken. Anscheinend bereitete sie sich damals schon auf ihre Thronjubiläumsfahrt auf der Themse vor. Die Bilder sind unkommentiert und  musikalisch untermalt. Den typischen Historiendoku-Sound des Anfangs ersetzt später der „Bolero“ von Maurice Ravel. Vom französichen Komponisten Maurice Ravel ist ja ein Besuch Hamborns Anfang des letzten Jahrhunderts verbürgt, bei dem er sich von der Industriekulisse entsprechend beeindruckt gezeigt hat. Eine gerne erzählte Anekdote in Ruhrgebiets-Heimatbüchern und eine Vorgeschichte für ein anderes Spiel. Eine Hafenrundfahrt müsste ich mal wieder machen. Der Besuch des Museums ist natürlich auch zu empfehlen.

Nachtrag: Am Freitag, 23. November, 18.00 Uhr, startet im Restaurant „Schiffchen“, Deichstraße 1, 47119 Duisburg, die „2. Ruhrorter Filmnacht – Alte Filme neu entdecken“, veranstaltet von der Fördergesellschaft Museum der Deutschen Binnenschifffahrt und dem Ruhrorter Bürgerverein.


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