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Statt grauer Maus ein hässliches Entlein?

Diese Saison weckt merkwürdige Gefühle. Der MSV Duisburg spielt morgen gegen die Sportfreunde Lotte. Es ist das drittletzte Spiel der Saison. Der MSV Duisburg kann in diesem Spiel aufsteigen, wenn Magdeburg im Heimspiel gegen Frankfurt nicht gewinnt. Dennoch müssen wir alle uns in den Foren dieser Netzwelt gegenseitig davon überzeugen, dass dieses Spiel eine Art erstes Finale um den Aufstieg ist. Eigentlich müsste sich die Finalspieltagstimmung von selbst einstellen.

Doch überall im Netz drängt es die Entschlosseneren unter den MSV-Anhängern in ihren Kommentaren andere davon zu überzeugen, wie wichtig eine gute Stimmung auf den Rängen in diesem Spiel ist. Es wirkt weiter so, als hinge etwas Bedrohliches in der Luft. Es wirkt so, als könne die Bedeutung dieses Spiels untergehen. Von möglicher Euphorie brauchen wir gar nicht erst reden. Diese Saison ist Arbeit für die Mannschaft und für uns Zuschauer. Wir auf den Rängen hofften auf Leichtigkeit des Spiels hin und wieder. Diese Hoffnung wurde oft enttäuscht. Es ist ein bemerkenswerter Widerspruch dieses Fußballgeschäfts in Duisburg, dass in einer Stadt der Arbeit kein Gespür für den Arbeitscharakter dieser Saison des MSV Duisburg vorhanden ist. Ich nehme mich selbst nicht aus.

Vor langen Zeiten war das Lieblingssportjournalistenklischee für die Pottvereine MSV und VfL Bochum die graue Maus. Für das Saisonende denke ich nun weniger an Nagetier als an Schwimmvogel. Ist die Mannschaft oder ist nur das Spiel morgen ein hässliches Entlein? Der Schwan Aufstieg war vom ersten Spieltag an als Wunschbild in unseren Köpfen. Je länger die Spielzeit dauerte, desto intensiver mussten wir ihn uns vorstellen. Denn immer wieder meinten wir auf ein hässliches Entlein zu schauen, doch längst lassen sich die weißen Federn bei genauem Hinsehen entdecken. Eines ist dabei gewiss: Nicht nur die Saison ist besonders, auch dieser zum Vorschein kommende Schwan ist anders als andere. Er ist einer der seltenen Vögel, die bei ihrer Reifung die Unterstützung von außen sehr gut gebrauchen können. Also, helfen wir dem Schwan Schwan zu werden und schreien Lotte aus dem Stadion.

Plädoyer für die Mannschaft – Ein Gastbeitrag von Trainer Baade

Nach dem letzten Spiel des MSV gegen FSV Frankfurt, wurde allerorten über den Ärger der Zuschauer diskutiert. Damit rückte  auch die Leistung der Mannschaft in den Blick. Viele Stimmen habe ich nicht gelesen oder gehört, die Verständnis für die Mannschaft äußerten, sei es punkto Leistung, sei es für die Reaktion nach dem Spiel. Auch mein Kopf sagt mir die ganze Zeit, besser kann es nicht laufen. Doch mein Bauch meckert dazwischen. Auch ich ärgere mich immer wieder über das zuweilen kraftlos wirkende Spiel der Mannschaft. Ein Text mit befeuernder Energie für die restlichen Spiele gelang mir so nicht.

Zum Glück tauschte ich mich mit Trainer Baade in den letzten Tagen über den MSV aus. In seinem Blog kennt man ihn als nicht selten scharfzüngigen Beobachter des Fußballgeschehens in Deutschland. Dass er MSV-Fan ist, wissen sehr viele seiner Leser, und er gehört zu den Zuschauern des MSV, die nicht nur als rationale Entscheidung mit der Situation zufrieden sind. Der Zuschauerärger im Spiel gegen Frankfurt führte in unserem Austausch zu einem leidenschhaftlichen Plädoyer von ihm für die Mannschaft. Auch diesen Zuspruch hat der MSV im Moment. Er soll im Ärger nicht untergehen. Deshalb freue ich mich heute über Trainer Baade mit seinem Gastbeitrag in diesen Räumen hier.

Und nun, Trainer Baade, bitte schön:

Die schlechte Stimmung zurzeit hat der MSV nicht verdient. Ich sehe es überhaupt nicht so, dass die erste Halbzeit des Spiels gegen Frankfurt so schlecht war. Natürlich sind zwei  Gegentore eine Katastrophe. Aber danach haben wir doch nur noch auf ein Tor gespielt. Acht bis zehn Strafraumszenen hat es gegeben – nur leider ohne Abschluss. Aber selbst in dieser ersten Halbzeit  hätte man das 0:2 schon umdrehen können.

Ich kann auch die Mannschaft nach dem Schlusspfiff verstehen. Um mich herum sagt fast jeder, das sind Profis, die müssen doch mal ein paar Pfiffe abkönnen. Aber es waren doch nicht nur ein paar Pfiffe. Inzwischen wird doch bei jedem ersten Fehlpass in einem Heimspiel gepfiffen, dazu der hämische Gesang, und das, obwohl der MSV gerade Tabellenführer ist. Natürlich darf sich keiner beschweren, dass nur 12.800 Zuschauer zu diesem wichtigen Spiel kommen und dann zugleich sagen, dass die Nörgelköppe zu Hause bleiben sollen. Sie haben Eintritt bezahlt. Sie haben das Recht, da zu stehen und zu pfeifen und „Gruev raus“ zu rufen. Nur habe ich genauso das Recht, denen zu sagen, dass ich anderer Meinung bin. Die müssen dann natürlich nicht ihren Mund halten.

Es geht mir nur darum, dass die Ansprüche an die Mannschaft völlig falsch sind. Kann man nicht mal gegen Wiesbaden verlieren? Mal in Rostock, mal in Kiel? Wenn man ansonsten fast nie verliert, nicht in Osnabrück, nicht in Münster, nicht in Halle, nicht in Erfurt etc. pp. Dann müssen die Zuschauer auch die Konsequenzen tragen, wenn sie pfeifen. Sie können nicht den MSV auspfeifen und dann erwarten, dass die Mannschaft zum Feiern kommt.

Ich kann mit diesem Team mitgehen. Seit ich MSV-Fan bin, habe ich noch nie so wenige Niederlagen in einer Saison gesehen. Dass wir im Stadion spielerisch selten das Gelbe vom Ei sehen, ist mir auch klar. Wenn man was anderes erwartet, darf man aber nicht zum MSV gehen. Soll man lieber in Schönheit sterben, aber keine Punkte holen? Ich erwarte nicht, dass man sich in einen Rausch spielt wie Dänemark 1986 und jeden zweiten Gegner mit 5:0 überrollt. Ich will einfach nur die Spiele gewinnen und dazu gehört es nun einmal auch, nach einem Tor zum 1:0 zurückzuschalten. Denn die Mannschaft des MSV hat nicht das Potenzial, den Gegner dann zu überrollen.

Was wir in dieser Saison mit unseren finanziellen Mitteln, mit unserem bescheidenen Kader geboten bekommen, finde ich schon ziemlich großartig. Fast keine Mannschaft gewinnt gegen uns. Was will man denn noch? Vielleicht gucken die Leute zu viel Fensehen und sehen in der Champions League etwas, von dem sie hoffen, es auch in Duisburg zu sehen. Das ist aber nicht möglich. Wer beim MSV wirklich gut ist, der ist in Nullkommanix weg. Ob Julian Koch, Andreas Hoffmann oder sogar Rolf Feltscher, der jetzt 2. spanische Liga spielt.

Ich verstehe, dass der Ärger der Zuschauer auch Ausdruck einer Enttäuschung ist. Man will mehr sehen. Man will gewinnen. Man will gerade natürlich gegen einen Vorletzten der Tabelle das Spiel dominieren, mal wieder einen 4:0-Sieg sehen wie gegen Mainz. Aber das ist mit dieser Mannschaft nicht drin. Und dass man mit diesen bescheidenen, auch spielerischen, Mitteln trotzdem Erster ist, das habe ich so nicht erwartet und bin darüber glücklich.

Es wird verdammt schwer, und wir sind da

Bevor ich hier irgendetwas zum Hinspiel der Relegation schreibe, ist anderes sehr viel wichtiger: Unsere Spielvorbereitung für Dienstagabend. Seit gestern, 21 Uhr, hat diese Spielvorbereitung für mich begonnnen. Ich hoffe, das gilt für jeden, der ins Stadion kommt. Für mich hieß es als erstes, Enttäuschung aushalten, den Ärger rausschimpfen, dann noch ein Bier trinken, sich beruhigen. Die spät in der Nacht nochmals aufwallende Enttäuschung habe ich schon nur noch verächtlich angesehen und stehen gelassen. Soll sie irgendwoanders ihr Glück versuchen. Heute morgen der Samstagsalltag zur weiteren Ablenkung, und seit dem Mittag weiß ich, der Dienstag kann kommen.

Es wird verdammt schwer, mit dem 2:0-Rückstand den Klassenerhalt noch zu schaffen. Das wissen wir alle. Aber wie oft haben wir in dieser Saison so einen Satz mit „es wird verdammt schwer“ schon gesprochen? Wie oft schien die Situation der Mannschaft nahezu aussichtslos? Aussichtsloser als jetzt.  Es wird verdammt schwer, aber mit der Unterstützung von uns Zuschauern kann es gelingen.

Nach der Halbzeitpause im Spiel gegen Leipzig sah es für 15 bis 20 Minuten nicht mehr gut für den MSV Duisburg aus. Dass die Mannschaft die Spielkontrolle zurückgewann, haben wir Zuschauer auf den Rängen durch unsere Unterstützung mitgeschafft. Stellt euch vor, ich könnte nach dem Spiel gegen die Würzburger Kickers  die Worte zu dem Spiel gegen Leipzig wiederholen:

Das gesamte Publikum spürte, diese Mannschaft braucht Unterstützung und zwar nicht nur die Unterstützung des Stimmungsblocks. Diese Manschaft braucht das ganze Stadion, und das Stadion war da. Das Anfeuern aus der Nord wurde auf den Geraden aufgegriffen, und es wurde laut. Pausen bei diesem Anfeuern gab es nicht mehr. Ununterbrochen wurde nun die Mannschaft zu jener Stärke getrieben, die sie…

Stellt euch vor, ich könnte diese Sätze mit einer kleinen Änderung im letzten Teil noch einmal schreiben. Damit ich denn dann stimmigen Rest des Satzes schreiben kann, muss das ganze Stadion am Dienstagabend bereit sein, die Mannschaft des MSV bedingungslos zu unterstützen, nicht nur die Nord, auch die Geraden und die Süd. Das ganze Stadion muss da sein. So lange es irgend geht.

Es wird verdammt schwer für die Mannschaft, bei diesem 2:0-Rückstand den Klassenerhalt zu schaffen. Mit dem Stadion im Rücken kann es gelingen.

Die nächste Legendenweg-Etappe für Fans und Mannschaft

Je größer das Glück, desto weniger brauchen wir die Worte. Es genügt ein kurzer Moment, der Anlass zur Erinnerung gibt und schon ist alles wieder da. Das Foto vom Torjubel Giorgi Chanturias mit seinem nackten Oberkörper taucht im Info-Strom des Netzes auf und sofort sehe ich seinen Antritt parallel zur Strafraumgrenze, umringt von roten Trikots, ich sehe seine enge Ballführung, den Durchbruch in den Strafraum hinein, diese plötzliche Lücke, die sich auftut, den freien Weg auf den Torwart. Hart wird Chanturia von der Seite angegangen, kommt einmal kurz ins Straucheln und läuft weiter.

Er ist wieder da, der bange Moment, in dem die Zeit still stand, der Bruchteil einer Sekunde, in der die Wirklichkeit für mich ein psychodelisches Bildergemisch wurde. In diesem Bildergemisch strauchelt sich ein Chanturia schon zu Boden, während ein anderer Chanturia weiterläuft, allerdings mit Kingsley Onuegbus Gesicht und dessen Hautfarbe. Den Schuss vom Onuegbu-Chanturia pariert der Leipziger Torwart wie die Großchance von Onuegbu selbst in der ersten Halbzeit. Den Elfmeterpfiff sehe ich als Folge und spüre Tränen der Enttäuschung schon brennen, während der Jubelschrei in tiefer Kehle aus mir herausdrängen will. Aller angehaltene Atem will raus. Unsere Oberkörper beugen sich nach vorne. Nun schieß! Und tatsächlich bringt Giorgi Chanturia den Ball rechts am Leipziger Torwart vorbei. Das so ersehnte Tor zur Führung ist wirklich geworden.

Den nackten Oberkörper von Giorgi Chanturia habe ich erst heute morgen gesehen. In unserem kaum enden wollenden Jubel verloren wir das Spielfeld völlig aus dem Blick. Alles tobte durcheinander. Drei, vier Stufen rauf und runter wogten wir, mit jedem feiernd, der in der Nähe war. Jubel. Freude. Reines Glück. Das ersehnte Zwischenziel, der Relegationsplatz, so nah. Nun war es egal, welche Ergebnisse die anderen Mannschaften erzielten. Doch noch waren 15 Minuten zu spielen.

Die Führung war verdient, und sie war zudem gegen eine Leipziger Mannschaft herausgespielt worden, die in diesem Spiel noch ein Ziel hatte. Wie angekündigt wollte diese Mannschaft in Duisburg gewinnen. Doch der MSV hielt von Anpfiff an dagegen. Sorgen bereitete uns das schnelle Leipziger Kurzpassspiel und die technischen Qualitäten fast aller Leipziger Spieler. Doch in der ersten Halbzeit ließ der MSV diese mannschaftlichen und individuellen Qualitäten nicht zur Entfaltung kommen. Die Leipziger Spieler waren sichtlich genervt von den früh angreifenden Duisburger Spielern. Sie wurden nicht in Ruhe gelassen. Eine wirkliche Torchance erspielten sie sich nur in der 3. Minute. Es war die einzige brenzlige Situation für Marcel Lenz, die er souverän löste.

Überhaupt strahlte Marcel Lenz eine beeindruckende Ruhe aus. Das ist nicht selbstverständlich, wie wir alle wissen. In so einem bedeutsamen Spiel überhaupt zum ersten Mal in der Saison eingesetzt zu werden, kann eine Belastung sein. Marcel Lenz hat sofort zu seinem Rhythmus gefunden und bot der Mannschaft Rückhalt durch seine Ausstrahlung.

Die großen Chancen zur Führung hatte der MSV in dieser ersten Halbzeit. Nach wunderbarem schnellen Passpiel über drei Stationen, das Kingsley Onuegbu selbst eingeleitet hatte, lief er frei auf den Leipziger Torwart zu. Der parierte seinen Schuss in die rechte untere Ecke mit einem großartigen Reflex. Diesen Reflex packte er nach einem freien Schuss von Stanislav Iljutcenko im Strafraum noch einmal aus. Aufschrei der Enttäuschung, zum zweitern. Zetern, Hadern. Beschwören des Fußballgotts.

Wer solche Chancen vergibt. Den Satz vollendeten wir in der Halbzeitpause lieber nicht. Dennoch schwebte die leise Sorge über uns, das Vergeben könne sich rächen. Die Sorge wurde größer, als in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit der MSV noch nicht wieder so ins Spiel fand, wie es für die Kontrolle der Leipziger fußballerischen Qualität nötig war. Die Spieler wurden nicht mehr früh genug angegangen und schon fand das Spiel vor allem in der Duisburger Hälfte statt. Die Mannschaft kam nicht mehr für längere Zeit an den Ball. Eigene Angriffe fanden nicht mehr statt.

Nun geschah etwas, was in Duisburg nicht oft passiert. Das gesamte Publikum spürte, diese Mannschaft braucht Unterstützung und zwar nicht nur die Unterstützung des Stimmungsblocks. Diese Manschaft braucht das ganze Stadion, und das Stadion war da. Das Anfeuern aus der Nord wurde auf den Geraden aufgegriffen, und es wurde laut. Pausen bei diesem Anfeuern gab es nicht mehr. Ununterbrochen wurde nun die Mannschaft zu jener Stärke getrieben, die sie in der ersten Halbzeit gezeigt hatte. Die Spieler rannten wieder jenen Meter mehr, der nötig war, um den Leipzigern unangenehm zu werden. Das Spiel verlagerte sich wieder raus aus der Hälfte der Duisburger und um die 60 Minute herum, war die zuvor gesehene Stärke wieder da.

Selten ist es so klar erkennbar gewesen, dass ein Sieg des MSV Duisburg auch ein Sieg des Publikums gewesen ist. Wenn die Geschichte dieser Saison tatsächlich mit einem guten Ausgang zu erzählen ist, dann wird dieser Sieg auch als ein Sieg des Zusammenhalts von Zuschauern und Mannschaft zu erzählen sein. Noch ist dieser Sieg erst eine Zwischenetappe auf dem Weg zum Klassenerhalt. Noch sind zwei Spiele zu spielen. Es ist schon viel erreicht worden mit diesem Sieg gegen Leipzig, etwas was vor wenigen Wochen kaum einer für möglich gehalten hat. Doch dieser Sieg ist Zwischenetappe; ein Sieg der zudem notwendig war, weil der TSV 1860 München wie befürchtet gegen den FSV Frankfurt verloren hat.

Um die 87. Minute herum machte die Nachricht von der Frankfurter Führung bei uns die Runde. Noch einmal zitterten wir, noch einmal erinnerten wir uns kurz an all die späten Ausgleichs- und Niederlagentore, die wir je in diesem Stadion gesehen hatten. Doch hielt sich das Zittern in Grenzen. Der MSV behielt die Spielkontrolle bis zum Schlusspfiff. Die nächste Etappe wartet nun. Auf gehts Zebras, lasst uns das Wunder Klassenerhalt vollenden.

 

Arbeitserleichterung samt verlorenen Illusionen

Meine Großmutter hat ihrem Sohn, also meinem Vater, neben manch anderem eine Lebensweisheit mit auf den Weg gegeben. Diese Lebensweisheit sollte Trost sein, wenn etwas nicht geklappt hat, und sie war Auftrag zugleich. Es sei kein Schaden so groß, dass nicht ein Vorteil dabei ist, muss sie wohl oft gesagt haben, und selbstverständlich hat mein Vater das bei passender notwendiger Gelegenheit  auch mir gegenüber wieder erwähnt.

Daran musste ich denken, nachdem der MSV Duisburg am Freitag gegen den 1. FC Heidenheim im Heimspiel mit 0:2 verloren hatte. Dieser Niederlage bedeutet weniger Arbeit für mich. Das wusste ich schnell und begann deshalb schon bald nach dem Schlusspfiff wieder nach vorne zu schauen. Diese Niederlage enthebt mich von der Aufgabe, nach jedem Spieltag meine Tabellenrechner-Fieberfantasie mit der Wirklichkeit abzugleichen. Unbescheiden darf ich dennoch darauf hinweisen,  die anderen Konkurrenten im Abstiegskampf hielten sich alle an meine Vorgaben. Nur dem MSV Duisburg missriet die unverzichtbare Arbeitsgrundlage für das Erreichen meines vorhergesagten Saisonziels. Ich sehe nicht, dass diese fehlenden drei Punkte stattdessen im Auswärtsspiel gegen den 1. FC Nürnberg eingefahren werden könnten. Das wäre in meiner Rechnung die einzige Chance den Schaden zu beheben.

Der Heimsieg war nicht möglich. Einmal mehr stieß die Mannschaft an ihre Grenzen. Sie glich damit meinen kleinen weißen Freunden des Immunsystems, denen es über 14 Tage auch nicht gelang, mehr als ein Unentschieden gegen Viren und Bakterien herauszuarbeiten. Deshalb war ich nicht im Stadion und musste am Bildschirm mit ansehen, wie ein in dieser Form nicht oft wiederholbarer Distanzschuss in der ersten Halbzeit die Führung für Heidenheim brachte. Das geschah in jener Spielphase, als der MSV Duisburg etwas die Oberhand zu gewinnen schien. Es war aber zugleich erkennbar, wie gefährdet die Mannschaft war bei ihren Versuchen, die Offensive druckvoll zu gestalten. Voraussetzung dafür war der kontrollierte Ballbesitz, und damit komme ich zurück zu diesem 1:0, bei dem der Schuss vielleicht von Glück begleitet war. Die Entstehung aber zeigt, warum es dem MSV Duisburg nicht gelingt, stabil erfolgreich zu sein.

Dem Tor ging ein Angriff der Heidenheimer über den linken Flügel voran. Wenn die Heidenheimer nach vorne spielten, wirkten sie gefährlich, auch wenn die Defensive des MSV bis dahin sich recht sicher bewegte. Auch dieses Mal konnte der Angriff selbst zunächst unterbunden werden. Thomas Meißner ließ sich dann sogar vom Gegenpressing nicht aus der Ruhe bringen und wollte die Situation spielerisch lösen. Die Ballbehauptung gegen den pressenden Stürmer war noch kein Problem. Der Pass danach ins Mittelfeld aber konnte dort nicht mehr gesichert werden. Der Pass kam zwar zu seinem Mitspieler – ich weiß gar nicht mehr, wer es war –  aber der Pass war nicht genau genug für die technischen Möglichkeiten des Passnehmers. Zu Pässen gehören zwei Spieler, und es geht mir nicht um Schuldzuweisung. Es geht mir um das Aufzeigen der spielerischen Grenzen, die momentan vorhanden sind. Aus dem Zusammenspiel zweier Spieler ergibt sich ein Fehler. Der Ball wurde von den Heidenheimern abgefangen, sofort ins Zentrum gepasst. Der Heidenheimer Spieler hielt drauf. Das Ergebnis kennen wir.

Die Einsicht ist natürlich banal. Der MSV macht Tore des Gegners wahrscheinlicher als es umgekehrt der Fall ist. Die Mannschaft muss im Verhältnis sehr viel mehr für ein Tor arbeiten als es die Gegner tun, weil der Mannschaft zu viele kleine Fehler passieren. Diese Mannschaft will. Sie kämpfte. Sie hat versucht den Rückstand auszugleichen. Es gab vereinzelte Spielzüge fast über das gesamte Feld, bei denen die Heidenheimer schlecht aussahen. Kevin Wolze wurde kurz vor der Pause wunderbar frei gespielt, sein Abschluss im Strafraum ging knapp am Tor vorbei. Der Ausgleich wäre verdient gewesen. Das schnelle 2:0 nach der Halbzeitpause habe ich nicht gesehen. Mein Fieber war zurückgekehrt. Ich fühlte mich schlecht. Der Rückstand tat dazu sein Übriges, als ich ihn sah. Mir war klar, das Spiel war verloren.

Meine kleinen weißen Freunde des Immunsystems haben seit Samstag endlich die Verstärkung erhalten, die dieses leidige Unentschieden allmählich in einen Sieg verwandelt. Der abgebende pharmazeutische Verein spricht von bewährter Durchschlagskraft, die sogar vor Sehnen nicht halt mache. Deshalb müsse ich meine Achillessehnen schonen. Kein Problem, dachte ich bei mir. Basketball pausiert, und in die Verlegenheit von Jubelsprüngen bringt mich der MSV momentan ja auch nicht. Auch der MSV hat diese Verstärkung gesucht und nur in Ansätzen gefunden. Was uns den Beweis erbringt, so eine Fußballmannschaft ist ein sehr viel komplexeres System als  ein menschlicher Körper.

Der Stig hat übrigens ziemlich gemeckert, weil sich die Fans in der Kurve von der Mannschaft so abgewendet haben wie am Freitag. Respekt, fügte er noch hinzu, Respekt vor der Mannschft, die sich den wütenden Stimmen dort in der Kurve gestellt hat. Vielleicht schreibt er demnächst mal was dazu. Diese Distanzierung der Fans von der Mannschaft bahnte sich bei den Auswärtsspielen in Braunschweig und Paderborn schon an. Ich kann das auch nicht verstehen. Es ist für mich so offensichtlich, dass diese Spieler an ihre Grenzen gehen. Meine kleinen weißen Freunde des Immunsystems habe ich auch nicht beschimpft, obwohl ich genervt von ihnen war. Sie gehören zu mir. Wie die Spieler des MSV. Ich mache ihnen keinen Vorwurf und kann dennoch sagen, dass sie nicht gut genug spielen.

Erinnert euch ans „Streifen zeigen“ – Bengalos, Maas und Prügeleien

Einige von euch wissen, dass ich mich gerade für ein Buch sehr intensiv mit den Monaten nach dem Zwangsabstieg beschäftige. Was war das für eine Zeit in diesem Sommer 2013. Was haben alle Menschen rund um den MSV Duisburg damals geleistet. Welchen Einsatz für diesen Verein MSV Duisburg haben die Verantwortlichen, die Mitarbeiter auf allen Ebenen, die Anhänger in diesen Tagen gezeigt. Es gab nur ein Ziel, dieser Verein muss irgendwie weiterleben. Was für einen Zusammenhalt gab es damals.

Anscheinend geht es uns allen mittlerweile wieder zu gut. Wir können unsere eigenen Scharmützel pflegen, uns gegenseitig beschimpfen, die übelsten Motive für ein Handeln dem jeweils anderen unterstellen. Wir müssen nicht mehr respektvoll miteinander umgehen. Der Verein ist ja da. Was stören uns dessen weiterhin vorhandene finanziellen Schwierigkeiten. Wird schon nicht so schlimm werden. Es geht schließlich manchmal auch um mehr als den Verein, es geht um die Wahrheit. Und dagegen ist der MSV Duisburg ein kleines Licht. Denn der MSV Duisburg ist wieder nicht immer der MSV Duisburg. Der MSV Duisburg ist manchmal wieder irgendeiner der Verantwortlichen des Vereins, die ohnehin ihre Arbeit nie so gut machen, wie wir es jederzeit könnten. Und da gibt es keine Kompromissse. Wer meine Wahrheit nicht einsieht, ist mein Feind und schadet der guten Sache. Irgendwie ist diese gute Sache auch  der MSV, aber bitte ohne all diejenigen, die meine Wahrheit nicht einsehen. Die können wir nicht gebrauchen. Deshalb ist es nur richtig mal ordentlich auf die Kacke zu hauen, wenn einem jemand mit seinen anderen bescheuerten Ansichten über das, was richtig und wahr ist, in die Quere kommt.

Zugegeben, das ist nur der Eindruck, der sich im Netz ergibt, wenn die Anhänger des MSV über die Prügelei zwischen den Fans in der eigenen Kurve reden und über Bernd Maas, der mit seinem Gang in die Kurve nach dem Spiel als Auslöser dieser Prügelei gilt. Doch dort im Netz bewegt sich der aktivere Kreis der Anhänger des MSV. Dort entsteht eine Grundstimmung rund um den MSV. Deshalb ist es so enttäuschend für mich während meiner Beschäftigung mit dem Sommer 2013 so viele dieser laut schreienden Stimmen zu lesen.

Die Öffentlichkeit weiß aus der lokalen Presse nur von der Prügelei und nimmt sie schlechtenfalls als Makel für den MSV wahr. Was dahinter steckt, weiß diese Öffentlichkeit nicht. Das interessiert auch die meisten Anhänger dieses Vereins nicht. Den Verein aber muss das interessieren, weil es bei dieser Auseinandersetzung um den Kern der Fanszene geht, weil die öffentliche Wahrnehmung des Vereins durch so etwas in Mitleidenschaft gezogen wird und weil der Vorwurf im Raum steht, der MSV-Geschäftsführer Bernd Maas trage daran Schuld.

Die Fakten zur Prügelei: MSV-Geschäftsführer Bernd Maas geht nach dem Spiel mit einigen Spielern in die Kurve. Wütende Mitglieder der „Kohorte“ werfen Bierbecher in seine Richtung, ein Fahnenhalter fliegt auch. Das Fangnetz hält alles ab. Laut Augenzeugenberichten verstehen das andere noch anwesende Teile der Fanszene als Angriff gegen die Spieler. Die Prügelei beginnt.

Der Hintergrund: Im Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern werden im Gästeblock des MSV Duisburg Bengalos abgefackelt. Bei der DFL wird der MSV als Wiederholungstäter geführt. Noch während des Spiels postet Bernd Maas auf seinem privaten Facebook-Account mit klaren Worten seinen Unmut über die Bengalo-Aktion. Das Posting macht im Netz die Runde. In den Tagen nach dem Spiel bittet der Verein um Mithilfe bei der Identifizierung der Bengalo-Halter. Von Fanseite gibt es den Vorwurf, der Verein rufe zur Denunziation auf. Im Spiel gegen den VfL Bochum wird im Fanblock der Kohorte ein Spruchband hochgehalten mit der Aufschrift: „Gestern noch ‚Gänsehaut‘, heute Täter. MSV ihr Verräter!“ [„MSV“ und „ihr“ ist meine Vermutung, auf dem Foto nicht klar erkennbar] An der Bande hing ein Banner mit der Drohung „Noch so´n Spruch Spielabbruch“.

Es wäre schon viel gewonnen, wenn in dieser Diskussion gerade keine Mutmaßungen über Motive angestellt werden, sondern nur reines Handeln bewertet wird. Das reicht schon, um aus dem Ganzen zu lernen, wenn man es denn will. Vielleicht muss man sich dafür tatsächlich an den Sommer 2013 erinnnern, weil damals außer Frage stand, welches Motiv die Handelnden alle hatten. Das war damals das Wohl des MSV Duisburg. Bei allen unterschiedlichen Meinungen muss das immer mal wieder in Erinnerung gerufen werden, dass das auch heute die Grundlage für das Handeln der Verantwortlichen ist.

Wie ist nun das Handeln von Bernd Maas ohne Mutmaßungen genau zu bewerten? Ich meine, Bernd Maas hat sich unnötigerweise Weise angreifbar gemacht, indem er sich als Privatperson zu dem Bengalo-Vorfall schon in Kaiserslautern geäußert hat. Sein Unmut ist verstehbar. In einem sozialen Netzwerk mit seinem unkontrollierbaren Massenbewegungen sich zu positionieren halte ich aber für falsch. Schließlich ist diese Bengalo-Aktion ja nur symbolische Handlung in einem viel größeren, grundsätzlichen Konflikt, den der offizielle Fußball mit einem Teil der Fanszene bestreitet. Von Anfang an hätte nur der MSV Duisburg sich positionieren dürfen.

Nun zum Vorwurf des Denunziations-Aufrufs: Indem der MSV Duisburg am Spielbetrieb der DFL teilnimmt, unterliegt er den Regularien der DFL. Der MSV stand nach dem Spiel gegen Kaiserslautern unter Druck beweisen zu müssen, dass er zur Aufklärung des Geschehens seinen Teil leistet, und das öffentlich. Nichts anderes ist geschehen. Der 1. FC Köln hat das in der letzten Saison nach dem Platzsturm seiner Fans in Mönchengladbach auf genau dieselbe Weise gemacht. Damals hat dem 1. FC Köln niemand etwas vorgeworfen. Sollte jemand meinen, es seien auch unterschiedlich schwere Vergehen, so sage ich, das eine ist so verboten wie das andere. Und wer sich etwa an die Pyro-Aktion im Bochumer Block erinnert, wird vielleicht die Leuchtspurmunition noch vor Augen haben, die unter das Tribünendach geschossen wurde und als Querschläger zurückkam. Der Ordner, neben dem diese Munition vielleicht um Schultersbreite niederschlug, wird sicher immer wieder gerne stimmungsvolle Pyro-Technik sehen wollen.

Es war also im Hinblick auf die DFL nicht möglich, in dieser Woche das Geschehen lautlos aufzuklären. Die DFL möchte Signalwirkung, und daran kann ein MSV Duisburg nichts ändern, und schon gar nicht ein Bernd Maas. Der MSV Duisburg hat bei der DFL nicht das Standing, um solche Dinge lautlos zu regeln. Das müssen wir in Duisburg leider festhalten. Es gibt andere Vereine mit anderen Fankulturen, da geht das vielleicht. Ich weiß das nicht. Ich weiß nur, in Duisburg geht es keinesfalls.

Der Gang in die Kurve: Es gab während des Spiels die Banner. Im Grunde gleicht die Kurve den sozialen Netzwerken in der realen Welt. Dort geht es nicht um konstruktiven Austausch, sondern darum Flagge zeigen. Es stellt sich also die Frage, ob der Zeitpunkt richtig war. Gäbe es nicht eine stets  latent vorhandene Konfliktstimmung in der Kurve, wäre es womöglich ein Versuch wert gewesen. Hätte Bernd Maas die zusätzliche Brisanz in dem Moment erkennen müssen?  Im Nachhinein war es ein Fehler in die Kurve zu gehen. Er hat die Situation unterschätzt. Er sah sich zudem wahrscheinlich nicht als Teil eines größeren Konflikts im Fußball. Er sah sich als Teil des MSV, der mit Leuten, die auch Teil des MSV sind, sprechen kann. Das ist nicht mehr immer der Fall. Der Zusammenhalt des Sommers 2013 hört an dieser Stelle auf. Da dürfen wir uns nichts vormachen.

Es nutzt aber auch nichts mit den Fingern auf die Kohorte zu zeigen oder meinetwegen auf die PGDU, um auf diese Weise Schuld auf die andere Seite zu verteilen. Die Ultrabewegung ist ein Teil der Jugendkultur, und in solchen Jugendkulturen geht es immer um absolute Wahrheiten, um Gruppenzugehörigkeit, um soziale Heimat. Repression alleine stärkt dann den Gruppenzusammenhalt.  Diesen Spagat muss der MSV Duisburg leisten: Der Verein muss der DFL genüge tun und durch intensive Fanarbeit den Kontakt zu den Fangruppen nicht verlieren. Diese Fanarbeit wird nicht jeden der Fansszene erreichen. Auch da dürfen wir uns nichts vormachen. Geleistet werden muss sie dennoch. Die Anforderungen der DFL sind erfüllt worden. Nun gilt es, lautloser weiter zu machen, die entstandenen Konflikte wieder zu beruhigen. Die Fansszene des MSV ist zu klein, als dass solche Konflikte unbefriedet bleiben können.

Mehr Zebrastreifenblog für Gino Lettieris Stimmung

Gestern war die Pressekonferenz des MSV Duisburg vor dem Auswärtsspiel beim Karlsruher SC. Wenn ich zu dieser Pressekonferenz den Artikel in WAZ/NRZ lese, weiß ich zwei Dinge. Gino Lettieri liest zu wenig den Zebrastreifenblog, und Gino Lettieri fühlt sich schnell angegriffen. „Ich habe nicht ein gutes Wort gehört“, so wird Gino Lettieri in dem Artikel zitiert, als er über die zweite Halbzeit des Spiels gegen Arminia Bielefeld sprach. Anscheinend war er nicht einverstanden mit der öffentlichen Meinung über das Spiel. Schon zu Beginn der zweiten Halbzeit habe der MSV besser gespielt, nicht erst nachdem die Bielefelder nur noch zehnt haben spielen müssen.

Einige gute Worte, auch über den Anfang der zweiten Halbzeit, hätte er am Montag im Zebrastreifenblog lesen können. Wenn ich an die Zukunft des MSV denke, sollte er öfter mal einen Blick hier reinwerfen. Sich hier in diesen Räumen ein wenig positive Stimmung abholen wäre wahrscheinlich einfacher, als grundlegend die Persönlichkeit zu verändern. Die negative Bewertung des Spiels war ja nicht völlig aus der Luft gegriffen. Gino Lettieri hat es nicht leicht bei manchem Fan des MSV. Er macht es ihnen aber auch nicht leicht.

Natürlich lässt sich sagen, Gino Lettieri stellt sich vor die Mannschaft. Nun sehe ich zu Beginn der Saison die Gefahr, dass sich die schlechte Laune bei einem Teil des Publikums vom MSV und bei Gino Lettieri gegenseitig aufschaukelt. Deshalb sollte er mehr hier lesen. Das Gute im Spiel des MSV entdecke ich, sobald es das gibt. Das könnte ihm helfen die eigene Stimmung zu stabilisieren, damit er dann entspannter mit den negativen Stimmen nach einem Spiel umginge.

Darum geht es mir eigentlich: Weil wir nicht wissen, wie knapp der Klassenerhalt werden kann; weil wir nicht wissen, mit wieviel Niederlagen wir Zuschauer in dieser Saison umgehen müssen, kann die Mannschaft kein widerständiges Publikum im Stadion gebrauchen. Es geht darum, dass Gino Lettieri einem ohnehin leicht erregbaren Publikum nicht zusätzlich Futter für dessen Lust am Frustgeschrei gibt, indem er seine Sicht der Dinge mit einem vorwurfsvollen Unterton versieht. Gino Lettieri wird sich nicht verbiegen. Deshalb Lesezeichen setzen: Zebrastreifenblog.

Einen Klickhinweis habe ich auch noch: Wer sich für die Spielkultur in der 2. Liga interessiert und mehr über Rahmenbedingungen für die Spielanlage des MSV wissen möchte, ist beim Rotebrauseblogger heute sehr gut aufgehoben. Eine erste umfassende Wertung der Klasse nach 3 Spieltagen.


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