Posts Tagged 'Frank Schmidt'

Wenige Worte zur stabilen Ergebnisunsicherheit mit besserem Ende

Ein typisches Spiel des MSV Duisburg in dieser Saison macht in der ersten Halbzeit Hoffnung auf den Sieg, hingegen in der zweiten Halbzeit nicht mehr sicher bleibt, ob überhaupt ein Punkt aus dem Spiel gewonnen werden kann. In dieser Hinsicht war das Auswärtsspiel gegen den 1. FC Heidenheim typisch. Aus den letzten Spielen ist uns auch eine frühe Führung bekannt, wie sie dieses Mal Patrick Zoundi mit einem Kopfball gelang, nach einer schönen Flanke von Phil Ofusu-Ayeh, der am Flügel einen seiner unnachahmlichen Sprints ausgepackt hatte. Einen Kevin Wolze, dessen Grätschen übermotiviert wirken, haben wir auch schon oft gesehen. Typisch also auch, dass eben dieser Kevin Wolze im eigenen Strafraum den Heidenheimer Spieler grätschend von den Beinen holt. Der fällige Elfmeter brachte erwartungsgemäß die 2:1-Führung von Heidenheim.

Nicht mehr typisch scheint mir aber, dass Kevin Wolze die selten zu sehende Grätsche aus dem Stand ausprobierte. Und auch der Ausgleichstreffer zum 1:1 fiel ja schon vor dem Halbzeitpfiff. Wenn ich also nachdenke, ist in diesem Spiel zwar ein typischen Spielverlauf der Saison für den MSV Duisburg zu erkennen. Dennoch entwickelte sich die Überlegenheit der Heidenheimer in der zweiten Halbzeit nicht wegen des nachlassenden Spiels vom MSV sondern vor allem aus dem Vertrauen in das eigene Können heraus. Die Zebras spielten so gut, wie es die Heidenheimer noch zuließen. Und weil sie weiterspielten, was sie konnten, fiel der Ausgleich für den MSV Duisburg kurz vor dem Abpfiff. Auch dieses Tor gehört wegen des Torschützen Kingsley Onuegbu einerseits zu den typischen Spielmomenten des MSV Duisburg in dieser Saison, andererseits war der Zeitpunkt ungewöhnlich.

Wir fragen uns inzwischen nach den enttäuschenden Spielen ja immer wieder mal, wo bleibt die Entwicklung dieser Mannschaft des MSV Duisburg. In Heidenheim war beim genauen Hinsehen trotz Wiedererkennungwert des Spielverlaufs Entwicklung erkennbar.

Die Pressekonferenz nach dem Spiel sowie O-Töne von Kevin Wolze und Kingsley Onuegbu

Der Spielbericht vom SWR

Aus Heidenheim erfahren Zebras, wer sie sind

Der Heiligabend ist nicht mehr fern, und ich muss gestehehen, mir kommt der späte letzte Spieltag in diesem Jahr bei meinen üblichen Vorbereitungen aufs Fest dazwischen. Das wird am Nachmittag dann wahrscheinlich anders beim Blick auf den Livestream, aber heute morgen kommt mir der Gedanke an Fußball sehr fremd vor. Dennoch will ich euch noch schnell auf die Pressekonferenz in Heidenheim hinweisen.

Wann immer der Erfolg des 1. FC Heidenheim zur Sprache kommt, wird Frank Schmidt, der Trainer der Mannschaft, besonders gewürdigt. Höre ich die Pressekonferenz des 1. FC Heidenheim vor dem Spiel des MSV Duisburg, ist mir das sofort verständlich. Er wirkt präzise in der Analyse, informativ und überlegt. Für uns in Duisburg ist diese Pressekonferenz deshalb interessant, weil er in zwei Minuten ein Bild der Mannschaft des MSV Duisburg entwirft. Zwei Minuten, die Identität bestimmen; eine Identität, die frei von einer durch Sieg oder Niederlage geprägten Stimmung ist. Sein Bild von der Mannschaft hilft die Enttäuschungen der letzten Wochen weiter zu verarbeiten.

Wenn anschließend Heidenheims Mittelfeldspieler Julius Reinhard und der Geschäftsführer des Vereins Holger Sanwald sprechen,  ist die Aufnahme übrigens etwas zu leise. Eine Steilvorlage, wenn auch für ein etwas klischiertes Symbol für die Bedeutung von Frank Schmidt in Heidenheim. Was er sagt, ist ohne Probleme verständlich

Wer Ausschnitte von der Pressekonferenz in Duisburg noch nicht gesehen hat, bitte schön. Karsten Baumann und Ivo Grlic – weniger Fakten als in Heidenheim und mit größerem Interesse für die Stimmung.


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