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Der MSV ist wieder da und kennt kaum mehr Zweitligasitten

Nur gut, dass wir Theaterleute solche Premierentage, wie sie der MSV Duisburg in der Zweiten Liga am Freitag erlebt hat, seit Jahren kennen. Wir wissen, irgendetwas kann immer richtig schief gehen. Denn jetzt erst ist es wirklich ernst, und läuft das Stück erstmal, geht es nur noch vorwärts, selbst wenn Text vergessen wird und Szenen mit falschen Läufen beginnen. Man muss sich dann durcharbeiten, alles geben, bis zum Ende. Dann werden auch die ganzen Freunde, Bekannte und überhaupt Menschen, die dem Haus wohlgesonnen sind, nicht nur freundlich Beifall klatschen. Dann werden sie begeistert sein. Dann werden sie alle Beteiligten feiern, egal welcher Fehler auch passiert ist.

Wir, Theaterleute wissen aber auch, wir müssen uns die Fehler ziemlich genau ansehen. Waren das Fehler aus Nervosität, oder gibt es ein grundsätzliches Problem bei der Aufführung? Müssen wir im laufenden Betrieb die Inszenierung noch verändern? Haben wir weiter viel Arbeit mit dem Stück? Das sind die Fragen, die wir uns stellen müssen. Gino Lettieri wird es nicht anders gehen.

Der MSV Duisburg hat am Freitag  im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 3:1 verloren. Die Heimspielpremiere fand vor einem begeisterten Publikum statt, das die Mannschaft nicht nur in den letzten 30 Minuten des Spiels weiter feierte. Die Stimmung hielt an auch nach der Niederlage. Wir alle wollten uns von dieser Niederlage die Freude über die Rückkehr in die Zweite Liga nicht verderben lassen. Viele von uns hatten schließlich auch mit einer Niederlage gerechnet. Viele von uns wären mit einem Unentschieden zufrieden gewesen.

Dennoch kühlte der Verlauf der ersten Halbzeit die Stimmung auf MSV-Seite zunächst deutlich herab. Die Art und Weise, wie die Tore fielen, ernüchterte sehr. Kevin Wolze verlor kurz vor der Mittellinie den Ball, als er im eins gegen eins seinen Gegenspieler umdribbeln wollte. Den sofort nach vorne ziehenden Kaiserslauterner konnte er nicht mehr aufhalten. Standardkonterabschluss mit dem Pass in die Mitte, das 1:0, 13. Minute. Das nächste Tor leitete Zlatko Janjic ein mit einem viel zu langsamen Rückpass, der zum perfekten Steilpass in den Lauf eines Kaiserslautenerner Spieler wird. Der verstolperte im Strafraum sogar zunächst, wurde dort nach rechts abgedrängt, den harten Schuss zurück Richtung Tor wollte Kevin Wolze grätschend klären. Doch er grätschte den Ball ins eigene Tor, das 2:0, 18. Minute. Ein weiter Ball aus der Kaiserslautener Hälfte, lange unterwegs in die Spitze, wurde gefährlich, weil er an der Strafraumgrenze genau in der Schnittstelle zwischen Branimir Bajic und Dustin Bomheuer landete und vom Schützen des ersten Tores, Kacper Przybylko aufgenommen werden konnte. Aus der Drehung schoss er den Ball perfekt ins lange Eck, das 3:0, 29. Minute.

Diese Tore waren schnelle, harte Niederschläge. In den jeweiligen Spielsituationen wirkte der MSV wie ein übergewichtiger Boxer des Federgewichts gegen einen athletischen, austrainierten Schwergewichtler. Dabei hatte man den Eindruck gewinnen können, sobald das Spiel über einen kürzeren Zeitraum im Fluss war, hielten Zebras einigermaßen mit. Sie konnten das Aufbauspiel der Kaiserslautern stören. Sie kamen sogar in den Strafraum. Präzise Torchancen ergaben sich daraus nicht, alleine Bröker-Kopfbälle aus nicht klar herausgespielten Situationen und aus Standardsituationen heraus machten leichte Hoffnung.

Sind es also nur die berühmten individuellen Fehler gewesen, wegen denen das Spiel verloren ging? Wer darauf hofft, verkennt den Grund für diese Fehler. Die Fehler geschahen, weil der Handlungsdruck für die Zebras im Spiel so viel größer war als in der 3. Liga.  Die Sitten in dieser 2. Liga sind eben andere. Es geht in Zukunft nicht darum, Fehler durch konzentriertes Spiel zu vermeiden. Die gesamte Mannschaft, also, alle Spieler, müssen sehr viel schneller im Kopf werden. Viel zu oft handelten die Spieler noch so, als ob sie Zeit hätten, darauf zu hoffen, dass der Ball ins Aus springt, wenn er knapp neben der Linie aufkommt; als ob sie Zeit hätten, einen Pass zu überlegen; als ob sie Zeit hätten, langsame Bälle über mehrere Meter zu spielen. Diese Zeit gibt es nicht mehr. Ehe der Ball ins Aus springt, holt ihn sich ein Kaiserslauterner Spieler und hat ihn schon mehrere Meter in die Hälfte des MSV getrieben, ehe der Duisburger an der Seitenlinie sich überhaupt in Richtung eigenes Tor bewegt. In jeden langsam gespielten Ball sprintet ein Gegner dazwischen.

Wie viel höher der Druck auf die Spieler des MSV ist, lässt sich gut an Martin Dauschs Spiel im Mittelfeld ablesen. Wieviel Raum hatte er in der 3. Liga, um sich den Ball so zurecht zu legen, dass er immer wieder plötzlich antreten konnte, um Richtung Tor des Gegners zu ziehen. Diesen Raum hat er nicht mehr. Kann er den Ball nicht sofort verarbeiten, kommt er nicht sauber gepasst oder verspringt er ihm, kann er ihn zwar immer noch behaupten, er hat aber keine Zeit mehr die Bewegung nach vorne zu machen, die wir von ihm kennen. Er kann nur noch zur Seite spielen oder zurück. Es wird in den kommenden Wochen weniger um einzelne Fehler gehen, sondern um die Balance zwischen Handlungsschnelligkeit und Sicherheit. Die hinzubekommen wird schwer, das ist aber natürlich machbar.

Für dieses Ziel war es auch gut, dass dem MSV noch ein Tor durch Branimir Bajic nach einem Eckball in der 81. Minute gelang. Viel geschah Anfang der zweiten Halbzeit zunächst nicht. Der MSV bemühte sich zwar aus einer etwas stärkeren Defensive heraus noch ein Tor zu erzielen, gute Chancen ergaben sich allerdings nur nach Standardsituationen. Die Kaiserslauterner hielten sich nun merklich zurück, und ab der 70. Minute ungefähr begannen die Bemühungen des MSV sogar Wirkung zu zeigen. Es wirkte ein wenig so, als hätten wir alle uns entschlossen ungeachtet des Ergebnisses noch einmal von vorne anzufangen. Das Publikum war wieder mächtig da. Das Spiel befand sich in einem Gleichgewicht der Kräfte und wenn man das alles zusammen nimmt, fiel das Bajic-Tor sogar als ein Restspielzeit-Führungstreffer. Das eine Ziel wurde damit erreicht. Die Hoffnung auf den erfolgreichen Verlauf der Zweitligasaison war im Spiel selbst, in der Niederlage wieder lebendig geworden.

Der 1. FC Kaiserslautern kann die Saison übrigens entspannt angehen. Einer von zwei direkten Aufstiegsplätzen ist schon mal belegt. Vor zwei Jahren hatte der MSV im ersten Spiel der neuen Liga einen ähnlichen Start in die Saison. Das Stadion war voll, zunächst sah es so aus, als könne die Mannschaft nach vorne gut mitspielen. Der Gegner aber konterte gnadenlos und bestrafte Ballverluste in der Vorwärtsbewegung. Dieser Gegner hieß 1. FC Heidenheim. Wer stieg damals nochmal auf?

Saisonvorbereitung: Die Aufsteiger zur 2. Bundesliga und ihre Platzierungen

Jetzt kann ich es ja sagen. Den Link als Grundlage für diesen Text über die Platzierungen der Zweitligaaufsteiger habe ich schon zu Beginn der letzten Saison ins Archiv gelegt. Vorarbeit leisten, wenn alles gut ausgeht für den MSV. Ihr seht, manchmal fordere ich das Schicksal wagemutig heraus. In der letzten Saison stieg RB Leipzig erstmals in die Zweite Liga auf. Der Rotebrauseblogger schreibt über den Verein und machte sich vor dieser ersten Zweitligasaison seines Vereins vor der Saison einige Arbeit. Mal sehen, wo die Zweitliga-Aufsteiger in all den Jahren am Ende gelandet sind, so hieß der selbst gestellte Arbeitsauftrag.  In seinem lesenswerten Text wertet er die Aufsteigerplatzierungen seit der Saison 1994/1995 aus und zieht daraus entsprechende Schlüsse für die Chancen der Aufsteiger, die man sich im einzelnen am besten per Weiterklicken dort anschaut.

Hier will ich nur eins herausgreifen: Bei dem für den MSV ausgegebenen Saisonziel ist eine Zahl sicher am interessantesten: 52 von 76 Aufstiegen endeten mit dem Klassenerhalt. Zählt man die Aufsteiger aus der letzten Saison hinzu, wird daraus 55 Klassenerhalte von 79 Aufstiegen. Hoffnung macht außerdem, dass es meist nicht die großen Vereine waren, die direkt wieder abstiegen. Andererseits gehörte Arminia Bielefeld im letzten Jahr dazu, und die Strukturähnlichkeit dieses Vereins mit dem MSV ist uns ja bekannt. Es ist wie immer mit Statistiken, sie lasssen sich so und so deuten.

Die letzte Saison bot statistisch gesehen ohnehin  ein besonderes Ergebnis, weil der SV Darmstadt 98 der Durchmarsch in die Bundesliga gelang. Das war bis dahin fünf Vereinen gelungen, vier davon stiegen allerdings vor 1999 direkt auf. Nur der TSG Hoffenheim gelang danach noch einmal der Durchmarsch. Der Rotebrauseblogger zieht daraus den berechtigten Schluss, dass viel Geld für den Bundesligaaufstieg nötig ist und selbst dazu noch etwas hinzukommen muss.  Denn die TSG Hoffenheim brauchte trotz großen Budgets in der 3. Liga mehrere Anläufe für den Zweitligaaufstieg. Der Aufstieg des SV Darmstadt 98 ist deshalb auf zweierlei Weise die Ausnahme von der Regel. Zum einen geschah der Aufstieg mit bescheidenen finanziellen Mitteln, zum anderen ohne große Vorbereitungsspielzeiten in der 3. Liga. In der Saison 2011/2012 war der Verein gerade erst in die 3. Liga aufgestiegen und spielte fortan erst einmal in der unteren Tabellenhälfte, zum Teil gegen den Wiederabstieg.

Weshalb ich  – und wahrscheinlich noch einige andere –  sofort an Kosta Runjaic denken muss. Er trat zu seiner Zeit beim MSV in der Öffentlichkeit sehr nüchtern auf, doch vielleicht kann er im Privaten dem Leben seine ironischen Züge abgewinnen. Der Aufstieg seines Ex-Vereins gibt ihm jedenfalls die Möglichkeit dazu. Als der MSV Duisburg ihn aus seinem Vertrag bei Darmstadt heraus verpflichten wollte, verließ er Darmstadt sicher wegen der vermeintlich besseren Aussichten in Duisburg. Der Zwangsabstieg kam dazwischen. Doch mit dem 1. FC Kaiserslautern fragte sofort ein anderer Verein mit noch viel größerem Potential für den Bundesligaaufstieg an. Doch dann steigt eben jener Verein in die Bundesliga auf, den Kosta Runjaic drei Jahre zuvor wegen der besseren Aussichten anderswo, verlassen hat. So viel zum Thema „planbares Leben“.

Zurück zu den Zweitligaaufsteiger-Bilanzen – noch einmal: wer sich in die genaue Statistik vertiefen will, dem sei das Weiterklicken zum Rotebrauseblogger empfohlen. Hier nur noch kurz das Resumée für alle Aufsteiger der letzten Saison. Das waren der 1. FC Heidenheim als Erster der Drittligasaison 2013/2014, RB Leipzig als zweitplatzierter Verein und besagter SV Darmstadt 98, der als als Drittplatzierter sich in der Relegation gegen Arminia Bielefeld durchsetzen konnte.

Auch die zwei anderen Aufsteiger spielten die Zweitligasaison souverän mit. Bei RB Leipzig war das zu erwarten gewesen. Wenn nicht von Anfang an so doch recht schnell muss Ralf Rangnick als sportlicher Leiter sogar den Durchmarsch in die Bundesliga als Ziel vor Augen gehabt haben. Früh war aber auch zu sehen, dass die Chancen darum nicht gut standen. Der Verein wurde Fünfter. Folgerichtig setzt sich Ralf Rangnick für diese Saison wieder auf die Trainerbank. Wenn etwas nicht klappt wie gewünscht, muss man es eben selber machen. Auch der 1. FC Heidenheim machte von Anfang an mit dem Erfolg der Drittligasaison weiter. Schon in der Hinrunde in der oberen Tabellenhälfte platziert, landete der Verein am Ende auf dem achten Platz. Hoffen wir, diese letzte Saison wird für den MSV Duisburg vorbildhaft.

21 Monate nach dem Juni 2013 – Zeitgefühl

Da Kosta Runjaic als Trainer des 1. FC Kaiserslautern heute Abend im Stadion am Spielfeldrand sitzt, fällt mir auf, wie fern mir die Zeit vorkommt, in der er Trainer des MSV Duisburg gewesen ist. Es müssen Jahre her sein. Eigentlich.

In Wahrheit hat er vor gerade einmal 21 Monaten erklärt, dem MSV als Trainer nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Knapp zwei Jahre sind jene Wochen der Ungewissheit her, als zunächst die kaum vorhandene Hoffnung auf einen stattgegebenen Einspruch gegen den Lizenzentzug endgültig enttäuscht werden musste, ehe überhaupt erst die Lizenz für die 3. Liga beantragt werden konnte. Während dieses Lizenzverfahrens für die 3. Liga war der Zeitpunkt gekommen, an dem für Kosta Runjaic die Grundlagen seiner Arbeit beim MSV Duisburg hätten geklärt sein müssen. Diese Grundlagen gab es erst später. Mit einem neuen Trainer, mit neuen Fußballern ging es weiter. Schnell folgte wieder Spiel auf Spiel.

Auch deshalb ist der Fußball in dieser Gesellschaft so populär. Mit jedem neuen Spiel verhilft er zum Gefühl, etwas ganz von vorne anzufangen und die Vergangenheit weit hinter sich zu lassen. Jedes neue Spiel ist wie ein neues Leben. Alles scheint dann möglich zu sein. Ganz wie es uns allen immer wieder erzählt wird in dieser Welt. Manchmal stimmt das tatsächlich.

Übers Leben nachdenken mit dem MSV Duisburg

Das Leben als Anhänger des MSV Duisburg ist auch deshalb so schön, weil wir mit dem Verein unserer Zuneigung seit etwas mehr als einem Jahr immer wieder tiefere Einsichten über diese Welt im Allgemeinen gewinnen können. Seit gestern lässt sich mit dem anstehenden Streit vor Gericht zwischen dem SV Darmstadt 98 und dem MSV Duisburg trefflich über Gerechtigkeit nachdenken.

Kosta Runjaic konnte nur deshalb im Verlauf der Saison 2013/2014 Trainer beim MSV Duisburg werden, weil der Verein seinem damaligen Arbeitgeber SV Darmstadt 98 eine Ablösesumme zahlte. Sie war mit einer Erfolgsprämie gekoppelt. Nun verklagt der SV Darmstadt 98  den MSV Duisburg wegen der ausgebliebenen Zahlung dieser Erfolgsprämie.  Die Tatsache als solche ist ungangenehmer Alltagskram. So oder so kostet diese Klage Geld. Höhere Kosten entstehen, wenn die  35.000 Euro tatsächlich gezahlt werden müssen; wenn nicht, bleiben doch Anwaltskosten. Hinzu kommt dieser Beiklang, den der Vorgang mit sich bringt, wenn es heißt, der MSV werde verklagt. Im ersten Moment schwingt nicht selten bei der sachlichen Information vom Verklagen das fehlerhafte Verhalten des Beklagten mit – selbst wenn man schon mal gehört hat, dass Gerichte auch dazu da sind, einfache Meinungsverschiedenheiten zu klären. Denn eigentlich geht es um Streit.

Es gibt eine Meinungsverschiedenheit zwischen zwei Vertragspartnern, was das Wort „Nichtabstieg“ im konkreten Fall bedeutet. Ist damit alleine die Leistung von Kosta Runjaic bei seiner Arbeit mit der Fußballmanschaft des MSV Duisburg in der Saison 2013/2014 gemeint? Mit ihm erreichte der MSV Duisburg den 11. Platz. Kosta Runjaic stieg mit der Mannschaft des Vereins nicht ab. Bonuszahlung also für den ehemaligen Arbeitgeber. Oder bezieht sich das Wort „Nichtabstieg“ auf das Wirtschaftsunternehmen MSV Duisburg, das bekanntermaßen keine Lizenz für Liga 2 erhielt und daraufhin in Liga 3 abstieg? Ebenso klarer Fall, keine Bonuszahlung.

Ich denke, mit neutralem Blick auf die Ausgangslage wird man beide Seiten verstehen. Beide Seiten haben  je nach Perspektive recht, und wahrscheinlich ist dieser konkrete Fall eines Abstiegs im Vertrag nicht ausdrücklich benannt. Das Gericht wird sich also in das Vertragswerk vertiefen und etwas entscheiden, was niemals in vollständiger Zufriedenheit aller Beteiligten enden kann. Eine Partei wird Abstriche machen müssen, weil etwas geschehen ist, was von den Vertragsparteien nicht bedacht war.

Egal, wie das Urteil also ausfällt, mich kitzelt das Gefühl von Ungerechtigkeit, weil beide Vertragspartner auf gewisse Weise „recht haben“. Denke ich weiter nach, komme ich zu dem Schluss, eigentlich müsste sich der SV Darmstadt 98 einer Klage des MSV Duisburg gegenüber Roland Kentsch anschließen. Bislang deuten die veröffentlichten Informationen darauf hin, dass er der Hauptverantwortliche für die fehlerhaft eingereichten Lizenzunterlagen ist, die zum Zwangsabstieg führten. Ich denke, fragten wir Roland Kentsch, würde er weiter ausholen und auf die Vorgeschichte für den Zeitdruck beim Erstellen der Lizenzunterlagen verweisen und auf die heikle Finanzlage, die er schon bei seinem Arbeitsbeginn als Geschäftsführer vorfand. Die Zeit vor ihm weist Walter Hellmich als Hauptakteur auf. Der wiederum könnte auf das drohende Aus des Vereins verweisen, mit dem er zu tun hatte. Alles hat also eine Vorgeschichte, und schon sind wir beim Nachdenken über Wertungen der Geschichtsschreibung und der Einsicht, dass sich das Gericht im anfänglichen Streitfall aus gutem Grund nur um ein konkretes Vertragswerk kümmern wird.

Im Vorbeigehen werden wir mit dem Streitfall Darmstadt 98 gegen MSV Duisburg aber auch noch auf etwas gestoßen, was zwischenmenschliche Beziehungen verstehen hilft. Denn mit diesem Streitfall lässt sich leicht  erkennen, dass beide Parteien wenig Verantwortung für die mit dem Streit verbundene Unzufriedenheit tragen. Im konkreten Handeln vertreten aber konkrete Menschen die jeweiligen Positionen. Unzufriedenheit, durch Vorwurf und Ablehnung ausgedrückt, gelten diesen Menschen. Unzufriedenheit, die entstanden ist, weil etwas geschah, was niemand der jetzt Beteiligten selbst zu verantworten hat. Schwierig, so ein menschliches Miteinander.

Bayer im Pokalduell mit nur drei Spielern – Ich helfe nicht aus!

Was für eine Aufregung in Leverkusen! Vor wenigen Tagen brachte Bayer 04 Leverkusen die Imagekampagne des Vereins im Leverkusener Umland Kritik von Fans und Ärger in Wuppertal ein. Nun scheint sich zudem ein sportliches Drama anzubahnen. Wie ich gestern durch einen Radiospot erfuhr, wird der Verein im Pokalspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern nur mit drei Spielern antreten. Die Not muss so groß sein, dass kurzfristig das Katastrophenszenario im Radiospot mit einem Laien-Stadionsprecher nachgestellt wurde, damit Zuschauer angesichts der Personalnot aushelfen. Bayer im Pokalspiel unterstützen, nicht als zwölfter Mann, nein, als vierter bis zwölfter Mann. Was für eine Aufgabe!

Sinngemäß rief der Laiensprecher ins Mikro: Mit der  1: Bernd Leno, mit der 8: Lars Bender und mit der 11: „Kies“. Und während für diese drei überlebenden Helden des Bayer-Kaders der eingespielte Zuschauerjubel verklang, war ich schon gefragt. Und „du da!“ schrie mich der Mann an. Er war der Uncle Sam Bayers, der mit dem Zeigefinger auf mich zeigte. „We want you!“ Aber ich habe Mittwoch doch gar keine Zeit, stotterte ich. Egal, schrie er. Du hast die einmalige Chance als Fan Geschichte zu schreiben. Ist für mich vollkommen uninteressant, erwiderte ich erleichtert, habe ich schon 2011 in Berlin gemacht und ab Ende Mai 2013 über mehrere Wochen hinweg gleich nochmal. Die Zebras, fügte ich noch hinzu, weil so Radiospot-Leute sich oft nicht gut im Fußball auskennen. Das hat ihn allerdings nicht interessiert. „Du da!“ schrie er schon wieder. Ich ließ ihn schreien. Da müssen andere ran. Gleichwohl es von einigem Reiz gewesen wäre, wenn ich Bayers gesamte Defensivreihe einigermaßen sicher ersetzt hätte und ich dann Kosta Runjaic nach dem Pokalaus seiner Mannschaft tröstend die Hand hätte geben können. Gibt Schlimmeres, wäre dann möglich gewesen zu sagen, während wir uns melancholisch zunickten.

Anhaltende Bedrückung während der zweiten Hängepartie

Gut, dass wir Menschen so verschiedene Persönlichkeiten haben. Gut, dass schon jetzt viele MSV-Fans wieder voller Tatendrang nach vorne sehen. Sie helfen mit, die Stimmung der letzten drei Wochen als anhaltendes MSV-Gefühl zu stabilisieren. Sie helfen mir mit ihren Worten. Mir gelingt es im Moment nämlich nur beim Lesen von Fan-Kommentaren im Netz, den Blick nach vorne zu werfen. Ich halte mich an die Tatkraft der Menschen, die schon jetzt nach hoffnungsvollen Zeichen für das Morgen Ausschau halten oder bereits wieder Fan-Aktionen planen. Ich staune über die eigene Niedergeschlagenheit. Das hatte ich so nicht erwartet.

Drei Wochen hatte ich mit euch allen Zeit, mir das sehr wahrscheinliche Ergebnis des Schiedsgerichtsverfahrens vorzustellen. Die dritte Liga tauchte als annehmbare Vorstellung in Gesprächen immer wieder auf. Dennoch bringt die Wirklichkeit dann natürlich Trauer und Niedergeschlagenheit mit sich. Das ging allen so, mit denen ich sprach. Wir hatten eben diese winzige Hoffnung nie aufgegeben, die Lizenz wider aller Erwartung doch noch zu erhalten. So eine Hoffnung ist in uns Menschen das Leben an sich, das nie etwas anderes kennt als das Weiterleben. Es ist das geistige Abbild des Grundprinzips der Natur. Als diese winzige Hoffnung enttäuscht wurde, fühlten wir den Tod. Für diesen einen Tag der Urteilsverkündung rätselte ich nicht über diese Gefühle. Dass diese Niedergeschlagenheit aber anhielt, überraschte mich gestern.

Mit einem Mal begriff ich dann, was sich als Wehmut und Traurigkeit bemerkbar machte. Verursacht wurden die Gefühle nicht durch die bestätigte Lizenzverweigerung. Das war ein Abschiedsschmerz, weil die Mannschaft des MSV Duisburg auseinander fällt. In diesen drei ereignisreichen letzten Wochen war mir aus dem Blick geraten, wie sehr ich mich auf die Spiele dieser Mannschaft in der kommenden Saison gefreut hatte. Diese Mannschaft hatte unter Kosta Runjaic in der letzten Saison eine solch eindrucksvolle Entwicklung genommen, dass ihre letzten Spiele ein Versprechen für die Zukunft waren. Kosta Runjaic war etwas gelungen, was lange Zeit kein Trainer beim MSV Duisburg für sich in Anspruch hatte nehmen können. Er verhalf den Spielern zur Möglichkeit, als Teil der Mannschaft besser zu werden, als es von ihrer spielerischen Veranlagung her zu erwarten war. Dieser Mannschaft war anzumerken, sie besaß eine von einzelnen Spielern unabhängig funktionierende Grundstruktur. Sie wirkte gefestigt. Die Stimmung in der Mannschaft und auf den Rängen verstärkte sich immer wieder gegenseitig. Innerhalb von Monaten war etwas gewachsen, dem nun die Grundlage entzogen war.

Ich hatte eine Saison lang den Spielern dieser Mannschaft dabei zugesehen, wie sie zusammenfanden. Ich mag die Spieler dieser Mannschaft. Und ich werde  ganz in alter Trainertradition keinen Namen nennen, weil mir jeder Spieler auf seine eigene Weise wichtig war. Von einem großen Teil dieser Spieler müssen wir Abschied nehmen. Daran hatte ich in den letzten drei Wochen nie gedacht. Meine gedankliche Beschäftigung vor dem Schiedsgerichtsverfahren galt dem Verein MSV Duisburg. Die Fan-Aktionen waren ein Zeichen für das große Ganze und nicht für Personen. Außerdem ergriff mich immer wieder der Ärger über das Versagen von Roland Kentsch als Nebenwirkung des weiterhin bestehenden Einflusses von Walter Hellmich. Gott sei Dank  wurde ich abgelenkt durch Ärger über manchen Artikel aus lokaler Journalistentastatur. Zwischen Ärger und eindrucksvollem Bekenntnis zum MSV blieb wenig Platz für konkrete sportliche Belange.

Nun ist wirklich geworden, was zu erwarten war und Spieler verlassen den Verein.  Was für unfassbar unnötiger Abschied. Was für ein unfassbar unnötiger Abschiedsschmerz. Was für ein Versagen von Roland Kentsch! Dieses Versagen war eine Nebenwirkung des weiter vorhandenen Einflusses von Walter Hellmich! Ich hoffe, diese Worte waren ein letzter Blick zurück. Ich hoffe, von nun an werde auch ich während dieser nächsten Hängepartie nach vorne blicken können.

Der Trainingsauftakt, 13.6.2013, im Bewegtbild – Eine Sammlung

Es regnete in Strömen zum Trainingsauftakt des MSV Duisburg. Die Zahl der anwesenden Fans schwankte je nach Medium zwischen 1500 und 2000. Sie waren trotz des Regens einmal mehr gekommen, um Streifen zu zeigen. Die Mannschaft und ihr Training an der Westender Straße im Blick hat bei Duisburg365.de Frank-M. Fischer.

Die Reportage von Reviersport TV

Dank neonwahn gibt es weitere Impressionen vom Auflaufen und ersten Trainingsrunden.

Den Tag beginnen mit einer guten Nachricht, in der es vordergründig nicht um Geld geht

Bei all den Sorgen der letzten zwei Tage zur Finanzlage des MSV Duisburg ist der Spielbetrieb und eine andere offene Frage völlig aus dem Blick geraten. Nach dem letzten Spiel des MSV gegen den SC Paderborn suchte die lokale Presse ja nach einer schönen Geschichte, um ihre am MSV interessierten Leser bei Laune und Zeitung zu halten. Diese Geschichte fand sie mit den Vereinen der Bundesliga und Zweiten Liga, die ihre Trainer für die kommende Saison suchten. In so einer Situation passte es gut, dass Kosta Runjaic als der entscheidende Mann für den Erfolg des MSV Duisburg in dieser Saison gilt. So einem Trainer darf man doch wohl auch andere Aufgaben zutrauen. Es war auch nicht weiter wichtig, ob das stimmte oder nicht. Wichtig war, ein bedrohliches Szenario ist allemal eine Geschichte für mehrere Tage. Mir fiel das vor allem beim letzten Satz des oben verlinkten WAZ/NRZ-Artikels auf. Die Geschicke des 1. FC Köln verfolge ich ja vor Ort, und in der hiesigen lokalen Presse habe ich nichts von Kosta Runjaic als möglichem Trainer-Kandidaten des FC gelesen. Ich glaube, ich habe überhaupt keinen Namen gelesen. Die Kontakte der Pott-Presse in die Domstadt müssen verdammt gut gewesen sein, um in diesem namenlosen Kandidatenkreis den Trainer des MSV Duisburg zu finden.

Auf einer Äußerung von Kosta Runjaic konnte sich die Lokalpresse allerdings berufen.Er hatte betont, dass er mit seinen Co-Trainern Ilja Gruev und Sven Beuckert unbedingt weiter arbeiten wollte. Was zunächst auch einfach Ausdruck seiner Wertschätzung hat sein können. Schließlich liefen die Verträge beider Co-Trainer aus. Aber so ein Ausdruck von Wertschätzung lässt sich natürlich in ein Bedrohungsszenario problemlos einbauen.  Doch dann kam die Finanzkrise des MSV Duisburg als die noch viel bessere Geschichte dazwischen. So geht das Happy End für das Bedrohungsszenario „Trainer geht“ unter am Morgen nach der wieder einmal hoffentlich gesicherten Zweitliga-Lizenz. „Ilja Gruev bleibt beim MSV Duisburg“, titelt die Rheinische Post. Was im Bedrohungsszenario eine entscheidende dramaturgische Funktion hatte. Entweder wollten andere Vereine den Co-Trainer verpflichten oder der MSV Duisburg wollte nicht auf seine Vertragsvorstellungen eingehen. Nun arbeitet er also beim MSV weiter, und wir können darauf zählen, Kosta Runjaic wird es zufrieden mitbekommen haben. Er wird beim MSV Duisburg bleiben. Bis sich die nächste Geschichte mit seiner Person anbietet.

Kosta auf den Zaun

So hat sich Branimir Bajic seinen Anteil am 3:2-Sieg des MSV Duisburg gegen den SC Paderborn mit Sicherheit nicht vorgestellt. Er hätte wahrscheinlich gerne den wie üblich souverän geschossenen Elfmeter erwähnt wissen wollen. Eine rote Karte aber als selbstloses Opfer für eine bessere Mannschaftsleistung? Das stand bestimmt nicht auf dem Plan. Als er vom Spielfeld ging, überwog noch der Ärger über die Schiedsrichterentscheidung. Da war noch nicht abzusehen, wie sehr sich die Mannschaft vom MSV Duisburg die weitere Spielzeit von knapp 20 Minuten steigerte. Es wurde noch einmal intensiv um jeden offenen Ball gekämpft. Meter um Meter wurden gelaufen. Kombinationen gelangen. Es war all das zu sehen, was zu Beginn der zweiten Halbzeit sich mehr und mehr andeutete und in der ersten Halbzeit kaum vorhanden war.

Es war ein unterhaltsames letztes Spiel der Saison, in dem der SC Paderborn sich zunächst als die kombinationssicherere Mannschaft erwies und sehr früh den Spielaufbau des MSV Duisburg zu stören begann. Wenn fast die gesamte Mannschaft des SC Paderborn in die gegnerische Spielhälfte rückt,  gibt es schon auf Höhe des Strafraums nur wenig  Raum und Ruhe, den Ball sicher dem Mitspieler zuzupassen. Halblange und lange Bälle boten Lösungen für das Problem, obgleich auch die Versuche geordnet nach vorne zu kommen nie eingestellt wurden. So kamen die Chancen des MSV Duisburg nach nur wenigen Ballkontakten zustande, während der SC Paderborn sich kontinuierlich, Mann für Mann durch die Duisburger Defensive spielte. Mit dem Führungstreffer konnte Timo Perthel noch einmal seine Qualität als Distanzschütze beweisen. Das hatte im Hinspiel schon geklappt. Sicherheit gab diese Führung aber nicht, und der Ausgleich schien nur eine Frage der Zeit zu sein.

Auf der linken Abwehrseite scheint es Abstimmungsschwierigkeiten gegeben zu haben. Immer mal wieder hatte Andreas Ibertsberger zwei Paderborner Spieler gegen sich. Dementsprechend konnte er nicht alles richtig machen. Das war aber meiner Meinung nach weniger seinem Stellungsspiel geschuldet als mangelnder Zuordnung auf der gesamten linken Seite beim schnellen Paderborner Kombinationsspiel. Seine Auswechlung war deshalb wohl mehr durch die Platzwunde am Kopf verursacht als durch seine Leistung.

Die zweite Halbzeit begann der MSV Duisburg energischer. Der Druck auf das Paderborner Tor wurde größer, und das Kombinationsspiel der Paderborner konnte sich nicht mehr so eindrucksvoll entfalten. Dennoch erhielt der MSV Duisburg seine Chancen eher durch die steilen Bälle in die Spitze. Einen dieser Bälle erlief sich Daniel Brosinski, der beim Abschluss im Strafraum gefoult wurde. Branimir Bajic als Standardschütze trat zum Elfmeter an und traf. Der erneute Ausgleich fiel durch einen sehr gut geschossenen Freistoß von Mario Vrancic. Beide Mannschaften wollten dieses Spiel weiterhin gewinnen. So wurden die Räume beim Hin und Her offener. Während die Paderborner ihre Kombinationssicherheit etwas einbüßten, gewannen die Zebras sie hinzu.

Sören Brandy war für mich der Spieler dieses Spiels, nicht nur weil ihm das Siegtor dann aus spitzem Winkel beeindruckend cool gelang. In diesem Spiel zeigte er noch einmal alle seine Qualitäten, die ihn für den MSV Duisburg so wichtig machen. Er läuft ungemein viel, schafft Lücken und stößt selbst in freie Räume. Er hat ein Auge für die Entwicklung von Spielsituationen. Das macht seinen Kampf um den Ball so effektiv. Dabei verfügt er über eine gute Technik, und in der Rückrunde ist seine Spielweise zudem offener geworden. Er sucht öfter das Abspiel, was natürlich auch dank das besseren Eingespieltsein der Mannschaft gelingt.

In der Pressekonferenz nach dem Spiel bedankt sich Kosta Runjaic bei allen, die mitgezittert haben in dieser Saison. Wieviel Zeit er sich für die Dankesworte nimmt, weist für mich auf die Zukunft dieses Vereins. Kosta Runjaic denkt in größeren Zusammenhängen. Er sieht nicht nur die sportliche Leistung seiner Mannschaft, sondern er weiß, wie diese sportliche Leistung auch von äußeren Einflüssen wie dem Umfeld des Vereins abhängig ist. In seinen Worten lässt sich erkennen, dass er ebenso weiß, jemand muss sich für die gute Stimmung rund um den Verein einsetzen. Dieser Trainer ist ein Glücksgriff für den MSV Duisburg gewesen. Ich hoffe sehr, dass er noch einige Zeit in Duisburg bleibt und beim MSV weitere Beweise für die Qualität seiner Arbeit abliefert.

Neben der Pressekonferenz sind zudem die Stimmen von Sören Brandy, Goran Sukalo, Timo Perthel, Daniel Brosinski, Julian Koch und Srdjan Baljak zu hören. Über Srdjan Baljak hätte ich natürlich gerne die wunderbare Geschichte von seinem letzten Tor der Saison geschrieben. Einmal blitzte diese Möglichkeit auf, als Daniel Brosinski auf das Tor zog und vielleicht hätte abspielen können. Aber es war ja Daniel Brosinski. Und Ruhmestaten herbeischreiben, das braucht Srdjan Baljak nicht. Auch wenn er souverän kurz vor Ende des Spiels noch einen Eckball für den MSV Duisburg herausgeholt hat. So etwas als besondere Leistung zu erwähnen, wirkt doch übertrieben. Dafür hat der MSV Duisburg diesem Spieler viel zu viel zu verdanken. Der Abschied von ihm schmerzt. Alles Gute, Srdjan Baljak!

Der Spielbericht bei Sky mit einem Klick weiter.

Ich hab noch ein paar Fotos aus Berlin

Ganz einfach ist es heute nicht mehr, eine Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiv in ein Stadion mitzunehmen. Selbst, wenn die Güte des Objektivs mittelmäßig ist und die Kamera für digitale Zeiten uralt. Wahrscheinlich gibt es inzwischen Kompaktkameras, die Fotos von erheblich besserer Qualität liefern. Aber DFL-Vorschrift ist Vorschrift, und nicht alle Vereinsvertreter der Liga machen sich die Mühe der Unterscheidung. Sogar wenn im Fall des Zebrastreifenblogs gleichzeitig der journalistische Identitätsnachweis die Mitnahme befördern könnte. Um so auffälliger war auch in diesem Fall der 1. FC Union Berlin, wo mir durch die Presseabteilung schnell und unkompliziert das Mitnehmen der Kamera ermöglicht wurde. So gibt es noch ein paar Fotos aus Berlin, auch wenn so ein Blick durch den Sucher für mich höchstens vor und nach dem Spiel machbar ist.


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