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Feinbier-Rätsel gelöst

Manchmal ist es im Fußball wie im richtigen Leben. Aus unvollendeten  Beziehungen entstehen lange Freundschaften. Das ist die Lösung des Rätsels, welche „gemeinsame Zeit“ es für Marcus Feinbier und Lothar Niemeyer beim MSV Duisburg gegeben hat. Lothar Niemeyer erklärte auf meine Nachfrage, in seiner Funktion als Schatzmeister des MSV Duisburg habe er mit Marcus Feinbier Gespräche über ein mögliches Engagement beim MSV Duisburg geführt. Aus diesen Gesprächen habe sich ein dauerhafter Kontakt ergeben, der zur Freundschaft wurde, auch wenn es letztlich nicht zu einer Verpflichtung von Marcus Feinbier durch den MSV Duisburg gekommen sei. Nach vielen zusammen verbrachten Stunden kann in der Erinnerung so eine Zeit des Umwerbens und Kennenlernens dann auch mal als „gemeinsame Zeit“  überhöht werden, schließlich ist „ein Freund, ein guter Freund, das Schönste, was es gibt auf der Welt“.

Eine Frage zur Vervollständigung meines Wissens

Eigene Erinnerungen an Marcus Feinbier als Teil des MSV Duisburg habe ich eigentlich nicht. Im Netz und in Nachschlagewerken finde ich keine Aufklärung, wann und auf welche Weise der Spieler für den MSV Duisburg einmal engagiert gewesen ist. Je intensiver ich aber zurückblicke, desto deutlicher treten Konturen eines Spielers hervor, der sich während der Saisonvorbereitung noch anders entschloss, so ein Verpflichtungsverwandter von Emmanuel Ammunike vielleicht? – den ich bei Wikipedia in etwas anderer Schreibweise vorfinde. Andererseits hasst der Mensch nichts so sehr wie unzureichende Erklärungen für seine Erfahrungen und schafft sich deshalb schlüssige Bilder der Wirklichkeit durch fantastische Geschichten mit großer selbstüberzeugender Kraft. Deshalb mache ich diese Frage nun zum Fressen für den Schwarm mit seiner Intelligenz. Ich denke, gerade bei solchen Fragen muss sich so ein Schwarm nicht verstecken, selbst wenn ich dessen Intelligenz nicht bei allen Problemen für nutzbar halte.

Angestoßen wurde mein Erinnerungsversuch durch die Bemerkung von Marcus Feinbier, er helfe gerne beim Bezirksligisten FC Rheinbach aus. Denn mit dessen Vorsitzenden Lothar Niemeyer verbinde ihn seit gemeinsamen Zeiten beim MSV Duisburg eine Freundschaft. Lothar Niemeyer kannte ich als MSV-Funktionär, und so begann ich meine Recherche. Im Nachhinein hätte ich der Einfachheit halber einen von beiden mal angerufen, allerdings wäre ich dann auch nicht auf eine 2002 in der „11 Freunde“-Kolumne bei Spiegel Online erzählte Anekdote über Lothar Niemeyer und den Kickers-Ehrenpräsidenten Waldemar Klein gestoßen (Die letzten drei Absätze des Textes). Es geht in ihr um das Hinspiel des damals noch mit Wiederholungsspiel bei einem Unentschieden ausgetragenen DFB-Pokals vom MSV Duisburg in der Saison 1989/90, bei dem Lothar Niemeyer und Waldemar Klein auf der Offenbacher Ehrentribüne aneinander geraten sind, und Niemeyer die erste Niederlage dieser Pokalrunde für den MSV Duisburg hinnehmen musste.


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