Posts Tagged 'Neudorf'

In eigener Sache: Lesung am 19. Mai bei 1001 Buch in Neudorf

Am übernächsten Freitag gebe ich abends das Vorprogramm zur Aufstiegskür des MSV gegen Zwickau bei der Neudorfer Buchhandlung 1001 Buch in der Oststraße. Ich freue mich sehr auf den Abend in der wunderbaren Atmosphäre bei Petra Lohrberg und Kolleginnen. 5 Euro Eintritt kostet das Ganze. Bier wird´s geben, Snacks, und ich bringe mein Fußball-Programm „Nach dem Anpfiff alles möglich“ zur Premiere. Ich habe ein persönliches Best-of meiner Fußballtexte zusammengestellt. Das sind Kurzgeschichten, Glossen, Lyrik, und Ausschnitte aus dem letzten Buch „Mehr als Fußball“ werden nicht fehlen. Petra Lohrberg hat den Anpfiff auf 19.00 Uhr festgelegt. Ich werde mir die Freiheit nehmen, erst um 19.02 Uhr zu beginnen. Eins sei euch gesagt: Von dann an wird es wie bei einem Fußballspiel: Denn nach dem Anpfiff ist alles möglich.

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Heimatlied – Sektion Duisburg – Folge 3

Fürs erste wird meine kleine Serie zum „Heimatlied – Sektion Duisburg“ mit dieser 3. Folge heute schon ein vorläufiges Ende nehmen. Soll es weiter gehen, ist Duisburg gefragt. Das heißt, Hinweise geben oder Duisburg-Lieder produzieren. Wie ihr schon bemerkt habt, ganz kann ich mir Kommentare nicht verkneifen. Deshalb werde ich entgegen meines ersten Vorhabens auch nicht alles, was vorbeikommt, in die Sammlung aufnehmen.

Nun aber zum Punk, der Anfang der 1990er Jahre ja auch schon seine Tradition hatte, in die man sein Duisburg-Lied hineinstellen konnte.  Außer „Duisburg Kidz“ verstehe ich nichts von dem Text, der da ins Mikro gegrölt wird. „Affront“ hieß die Band, die ich nicht kenne und vielleicht hat ja jemand aus der damaligen Szene noch die ein oder andere Info zusätzlich.

Hingegen hat Eisenpimmel, die Band mit dem gewöhnungsbedürftigen Namen, einen Wikipedia-Eintrag, in dem das Wort Satire fällt und der die Musik in den Zusammenhang eines größeren Kunstprojekts stellt. Ich habe den Eindruck, dazu braucht man eigentlich das gesamte Setting eines Konzerts. Im Lied als Einzelstück lässt sich der satirische Moment auch leicht überhören, zumal wenn man den Punk nacheinander hört und dem Gesprächsintermezzo des Stücks nicht viel Aufmerksamkeit entgegen bringt. Rausgeschrieenes „Duisburch“ übertüncht erstmal alles andere, ob mit „Kids“ danach oder ohne.

Auch wenn ich die Duisburger Musikszene nicht bis ins einzelne kenne, aber die Annahme scheint mir berechtigt, „independent“ sind fast alle Musiker der Stadt.  Andererseits gibt es welche, die gewissermaßen Independent-„independent“ sind, die wie Tom Liwa und die Flowerpornoes in dieser Schublade der Musikindustrie sogar schon erfolgreich waren, als Einkaufsplattformen für Musik noch Plattenläden hießen.

Ein Duisburg-Lied im engeren Sinn haben die Flowerpornoes oder Tom Liwa – so weit ich weiß – nicht aufgenommen. Dennoch gehören sie und er hierher, weil Tom Liwa der Stadt atmospärischen Raum in seinen Songs gab und das Ich seiner Songs in der lokalen Topographie verortet hat. Auch wenn es nahe liegt, „Den Sternbuschweg entlang“ mit dem Straßennamen im Song-Titel als ein Beispiel zu nehmen, für mich ist das Duisburg-Lied der Flowerpornoes „Kiosk“. Und das nicht, weil ich „Den Sternbuschweg entlang“ im Netz nicht gefunden habe.

Mit einem Klick weiter findet ihr Heimatlied – Sektion Duisburg – Alle Folgen

 


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