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Vom schönsten Tor der Saison und, ach ja, dem Ende des Rechnens

Recht schnell war das mit der Rechnerei vorbei beim Spiel des MSV Duisburg gegen den FC Erzgebirge Aue. Um uns herum hatte es sogar Kontakt zu Radiostationen gegeben, und Ergebnisse wurden per Knopf im Ohr mitgehört, aber auf dem Spielfeld ließ die Mannschaft vom MSV Duisburg keinerlei Zweifel daran, dass ein Sieg hersollte. Die Auer ließen keinen Zweifel daran, dass sie ihre Qualitäten eher im Verteidigungsspiel vermuteten als im konzentrierten Abschluss. Da brauchte es keine Ergebnisse aus anderen Stadien. Das Thema Klassenerhalt war für mich durch, nachdem die Auer es nicht geschafft hatten aus der einzigen Chance, die ihnen der MSV Duisburg schenkte, ein Tor zu erzielen.

Nebenbei: Verpflichten sich Spieler in Aue eigentlich mit ihrem Vertrag zu verstärktem Oberkörper-Muskelaufbau? Oder gibt es – umgekehrt – im Auer Scouting besondere Pluspunkte für stämmigen Körper und breite Schultern?  Das war mir schon in der letzten Spielzeit aufgefallen. Da gibt es doch einige Spieler beim FC Erzgebirge Aue, die man in Freizeitkleidung vom Ansehen her eher in Kraftsportarten vermuten würde. Dann ziehen sie sich aber Fußball-Klamotten an und los geht´s. In Duisburg zunächst nur nicht so erfolgreich.

Ich war entspannt und konnte deshalb das schönste Tor dieser Saison um so mehr genießen. Das 1:0 war ein wunderbares Teil-Ensemblestück, zunächst vorgetragen über den rechten Flügel durch Dzemal Berberovic, der  an den Rand des Sechszehnmeter-Raums flankt, wo Maurice Exslager mit dem Kopf hinter seinen Rücken in die Mitte zu Kevin Wolze verlängert. Der lässt den Ball von der Brust in den Rückraum abtropfen, wo Goran Sukalo wartet, um mit einem Volley-Schuss den Ball neben den rechten Pfosten ins Tor zu schießen. In der Gesamtheit von Vorbereitung und Abschluss das schönste Tor der Saison. Großartig!

Von Aue kam nicht mehr viel zu diesem Zeitpunkt. Nach vorne ging gar nichts. Dagegen waren vom MSV konstruktive Angriffe zu sehen, sowie zwei Freistöße, denen anzusehen war, dass da mit Verstand und Plan Varianten eingeübt waren, die den Gegner überraschen konnten. Einen dieser Freistöße brachte Kevin Wolze zum 2:0 im Tor unter.

Nach der Halbzeitpause war die Mannschaft vom MSV Duisburg allerdings dann überrascht, dass es sich die Auer doch anders überlegt hatten. Sie wollten sich gegen die Niederlage wehren. Das war so in der ersten Halbzeit nicht vereinbart gewesen. Deshalb schien es so, als begännen die Zebras zu schwimmen. Sie waren im Kopf auf diese starke Gegenwehr nicht mehr eingerichtet. Der Gegentreffer war nur eine Frage der Zeit. Erst von da an hielten sie einigermaßen dagegen, und das Spiel wurde ein zähes Ringen und sich Stemmen gegen den Ausgleich. Letztlich war diesem Ringen Erfolg beschieden, weil die Auer im Spiel nach vorne zu harmlos waren und Felix Wiedwald einen scharf geschossenen Freistoß, den ich schon im Tor sah, doch noch abwehren konnte. Daniel Brosinski hatte zwei-, dreimal die Gelegenheit dieses Ringen vorzeitig mit einem weiteren Tor zu beeenden. Doch dieses Mal zeigte er mit seinen Abschlüssen, was er neben dem Flanken in der Saisonvorbereitung  besonders üben sollte.

So war nach dieser zweiten Halbzeit die Stimmung auch nicht sonderlich ausgelassen, als der Klassenerhalt gefeiert werden konnte. Viele Zuschauer dachten schon an das Spiel gegen Düsseldorf. Vier von sechs zu verabschiedenden Spielern waren anwesend. Bruno Soares wurde dabei am meisten gefeiert. Anschließend ließ man Oliver Reck noch einmal hochleben, der zwar nicht auf den Zaun ging, aber noch ein paar Worte sprach. Erneut waren das hoffnungsfrohe Worte für die nächste Saison. Da könnte tatsächlich etwas wachsen. Ein wenig scheue ich mich von vorhandener Stabilität zu sprechen, auf die aufgebaut werden kann. Das sind die Zweifel, die uns als dem MSV Duisburg zugeneigte Menschen fast alle immer wieder überkommen, wenn wir von der Zukunft dieses Vereins reden sollen. Dennoch überwiegt bei mir die Vorfreude auf das, was kommt.

Für einen Verein wie dem MSV Duisburg ist es ungemein schwierig, sich im Mittelbau des professionellen Fußballbetriebs dauerhaft und ohne finanzielle Schwierigkeiten zu positionieren. Im Moment, so scheint es, kriegen wir gerade noch einmal die Kurve. Und um mit weiteren Gedankenspielen zur nächsten Saison zu enden. Wie im MSVPortal zu lesen ist, war Julian Koch am Sonntag im Stadion. Selbst wenn der MSV Duisburg sein Verein zur Ausleihe in der nächsten Saison dann doch nicht werden sollte. Es ist ein Zeichen für die gute Arbeit beim MSV Duisburg im Moment, dass bei der anstehenden Entscheidung für Julian Koch der Verein unserer Zuneigung als einer von zwei Vereinen mit im Rennen ist.

Nun bleibt noch, am nächsten Spieltag den zehnten Platz zu sichern, und  St. Pauli oder Paderborn die Chance auf das Relegationsspiel zu geben.  Womöglich gelänge dann sogar zum ersten Mal einem Zweitligist in der Relegation der Aufstieg. Weder der 1. FC Köln noch Hertha BSC machen ja im Moment den Eindruck, als könnten sie jemals wieder ein Spiel gewinnen.

Dann wollen wir mal das Rechnen beenden

Nur noch ein paar Stunden und dann, so hoffen wir alle, werden wir gemeinsam mit den Spielern vom MSV Duisburg den Klassenerhalt endgültig feiern können. Es reicht dazu ein Unentschieden gegen den FC Erzgebirge Aue. Lieber wäre uns allen ein Sieg, nicht nur der ausgelasseneren Stimmung wegen, durch den dann weiterhin möglichen Platz 10 in der Tabelle erhielte der MSV Duisburg mehr Anteile an den zu vergebenden TV-Geldern. Wegen des Nachbessern für die DFL-Lizenz der nächsten Saison zählt bei den Einnahmen im Moment jeder Euro.

Im Bericht über die Pressekonferenz vor dem Spiel lässt sich das gewonnene Selbstbewusstsein Oliver Recks deutlich erkennen. Lob für Kevin Wolze, eine deutliche Ansage zum Spielziel verbunden mit einem hoffnungsfrohen Ausblick auf die kommende Spielzeit, das macht Eindruck. Oliver Reck braucht nicht mit großen Tönen daher zu kommen. Es reicht, wenn er auf Tatsachen verweist. Aus den Tatsachen lassen sich beim besten Willen keine schlechten Schlüsse ziehen. So eine Lage muss sich ein Trainer erst einmal erarbeiten. Am meisten freuen mich die letzten Zeilen dieses Textes, mit denen noch einmal daran erinnert wird, dass der Stamm der Mannschaft zum ersten Mal nach langer Zeit zusammen bleibt.

Der FC Erzgebirge Aue hat seinen Fans die Fahrt nach Duisburg gesponsert. Die Mannschaft soll jede Unterstützung erhalten, die nötig ist, um den Klassenerhalt zu sichern. Für all diese anreisenden Erzgebirgler gibt es auf der Fan-Seite vom FC Erzgebirge Aue eine Spielort- samt Spielstättenbeschreibung wie ich sie bislang noch nirgendwo gelesen habe – umfangreich und mit historischen Fakten unterfüttert. Solcher Art Bildungsbemühen sei der Klassenerhalt gegönnt. Ein Sieg wird dazu nicht nötig sein. Ich denke, nicht einmal ein Unentschieden. Damit das Rechnen in Duisburg wirklich mit der größt möglichen Ausgelassenheit beendet wird.

Es gibt auch so was von verdreckte Unentschieden

Am 2. März war es, im Spiel gegen die SpVgg Greuther Fürth, an jenem Freitag zeigte die Mannschaft vom MSV Duisburg die für ein paar Wochen vermisste Spielstärke und den Willen wieder, auch in der kommenden Saison in der 2. Liga zu spielen. Die Mannschaft war dem Tabellenführer ein ebenbürtiger Gegner. Das Spiel ging dennoch verloren. Fürths Trainer Mike Büskens sprach damals von einem „dreckigen Sieg“ seiner Mannschaft. Seitdem überzeugte die Mannschaft vom MSV Duisburg in weiteren sieben Spielen. Da darf dann auch mal ein schlechtes Spiel an der Reihe sein. Wenn dieses schlechte Spiel nun nicht einmal verloren geht, sollte sich eigentlich niemand ärgern. Mit Mike Büskens im Sinn, ließe sich sagen: Das 0:0 gegen Eintracht Braunschweig war ein dreckiges Unentschieden. Es wurde mit Haken und Ösen erkämpft. Glück kam hinzu. Und schon wieder hatte der MSV Duisburg einen Punkt mehr, als ich in meinem Worst-Case-Tabellenrechner-Szenario angenommen hatte. Es ist alles eine Frage der Perspektive, wie zufrieden einen Ergebnisse stimmen.

Auch Oliver Reck scheint die richtige Perspektive beim Blick auf die Spielweise seiner Mannschaft einzunehmen. Wenn ich mich an seine zur kurzen Freude geballten Fäuste nach dem Abpfiff erinnere, erkenne ich eine von seinen Qualitäten. Da weiß einer Situationen richtig einzuschätzen und die entsprechende Zufriedenheit zu empfinden. Gleichzeitig zeigt seine Stellungnahme nach dem Spiel aber auch, diese Zufriedenheit geht sehr wohl einher mit realistischer Analyse. Auch er weiß, seine Mannschaft hat kein gutes Spiel gemacht. Aber Ärger? Ivica Grlic neben ihm machte mir nach dem Abpfiff auch nicht den Eindruck, als ob sich da einer ärgert. Für DerWesten nimmt Dirk Retzlaff aber diesen Ärger wahr. Irgendwie sieht dort die Welt für den MSV Duisburg immer ein bisscherer düsterer aus, als ich es erkenne. Komisch. „Da klang Ärger durch“ heißt es als wertender Zusatz zu Worten, denen kein Ärger inne wohnt, sondern nur realistischer Blick auf das Spiel. Roland Kentsch wird zitiert: „Ein schlechtes Spiel, wir haben Glück gehabt“. Und Ivica Grlic hat gesagt: „Wenn wir die Leistung der letzten Wochen abgerufen hätten, wären wir auch in Braunschweig als Sieger vom Platz gegangen. Dann wäre die Sache erledigt gewesen“. Da müsste mehr Beleg für Ärger kommen, damit mein Eindruck durch die TV-Bilder nach dem Spiel irritiert würde.

Ich kann mit dem Unentschieden also gut leben, und habe auch nicht einen Moment das Gefühl, die Mannschaft habe gestern irgendetwas verpasst. Laut DerWesten soll das die vorzeitige Sicherung des Klassenerhalts  gewesen sein. Alles zu seiner Zeit. Der Spieltag ist erstens noch nicht zu Ende, zweitens lässt sich so ein Klassenerhalt auch nächste Woche problemlos festzurren. Sprich: Schon morgen Abend könnte die Überschrift zum Spielbericht auch lauten: Dreckiges Unentschieden sichert Klassenerhalt! Dazu reicht schon, dass der KSC morgen nur Unentschieden gegen den SC Paderborn spielt. Nicht so unwahrscheinlich. Und wenn nicht, feiern wir am nächsten Sonntag nach dem Sieg gegen Aue im Stadion alle gemeinsam. Auch eine schöne Aussicht.

Entlassene Trainer und die Spielstärke von Fußballern

Manchmal wünsche ich mir von den Menschen mehr Verstand. Ich weiß, ein vergeblicher Wunsch besonders, wenn es um Fußball und um den Erfolg von Mannschaften geht. Gestern war wieder so ein Tag, und dass ich über den 1. FC Kaiserslautern schreibe, hängt mit der Trainerdiskussion um Oliver Reck zusammen. Der Trainer vom 1. FC Kaiserslautern Marco Kurz ist gestern entlassen worden. Die Begründung: „Um aber wirklich jede denkbare Möglichkeit für den Klassenerhalt ausgeschöpft zu haben, müssen wir diesen Weg gehen.“ Nun kann man auch Kerzen anzünden in Kirchen oder Medizinmänner einen Kaiserslautern-Rettungs-Tanz tanzen lassen. Macht man das nicht, hat man schon einiges unterlassen, was vielleicht auch zum Klassenerhalt beigetragen hätte. Das ist doch aus Kaiserslautern eine etwas erbärmliche Erklärung für die Trainer-Entlassung. Wäre es nicht ehrlicher zu sagen, der Druck der Straße war zu groß? In einer idealen Welt müsste so eine Entscheidung doch von klaren Analysen begleitet werden, die sich auch kommunizieren ließen: Nach unserer Überzeugung haben die taktischen Maßnahmen in den letzten sieben Spielen nicht funktioniert. Die Beziehung zwischen entscheidenden Spielern des Kaders und dem Trainer ist gestört.  Die Mannschaft ist in einem konditionell schlechten Zustand. All das wären Erklärungen, die ich akzeptiere. Ich akzeptiere nicht, wir wissen auch nicht mehr, was wir machen sollen, also entlassen wir wenigstens den Trainer.

Man sehe sich doch bitte einmal diesen Kader vom 1. FC Kaiserslautern an. Vier Spieler dieses Kaders kennen wir aus ihrer Zeit beim MSV Duisburg. Dort haben sie sich in ähnlicher Situation befunden. Nur guckten sie damals von unten nach oben. In Duisburg ging es für sie um den verzweifelten Versuch, den Aufstieg hinzubekommen. Dorge Kouemaha, Christian Tiffert, Sandro Wagner und Olcay Sahan kennen Vorgaben, die nur schwer zu erfüllen sind. Das ist kein Zufall. Es gibt Einsichten, die sind schmerzhaft. Aber es lebt sich am besten mit ihnen, wenn man sie akzeptiert und sein Handeln darauf abstellt. Die Wahrscheinlichkeit für das mittlere Drittel der Vereine von erster und zweiter Liga zwischen den Ligen hin und her zu pendeln ist groß. Leider gibt es kein Kontinuum für die notwendige Finanzstruktur. Das macht den Verbleib in der ersten Liga so schwierig. Neulich habe ich „Why England loose“ angefangenen zu lesen. Der englische Fußballbuchautor Simon Kuper hat es zusammen mit dem Wirtschaftswissenschaftler Stefan Szymanski geschrieben. Sie haben einen einzigen statistisch messbaren Einflussfaktor für sportlichen Erfolg gefunden, und der war die Höhe des Spieleretats einer Mannschaft.

In einer idealen Welt könnte ein Fußballverein sein Publikum damit dauerhaft vertraut machen, was momentane realistische Möglichkeiten des sportlichen Erfolgs der eigenen Mannschaft sind. Für Kaiserslautern gehörte der Abstieg dazu. Und warum kann ein Trainer, der vor vier Monaten noch für gut genug befunden wurde, diese Mannschaft zu trainieren, nicht auch mit dieser Mannschaft in die 2. Liga gehen? Weil das Fußballstadion einer der wenigen Orte in unserer durchrationalisierten Welt ist, in der Emotionen öffentlich ausgelebt werden können? Ich weiß es nicht. Mir ging jedenfalls angesichts von Marco Kurz Entlassung durch den Kopf,  nur gut, dass der Druck zur Trainerentlassung in Duisburg nicht so groß war. Aus welchen Gründen auch immer. Ich hoffe natürlich, der ein oder andere rationale neben dem mangelnden Geld war auch dabei.

Stark gespielt, nicht belohnt und kein zögerlicher Vorstand

Eigentlich schien das Spiel nach der ersten Halbzeit schon verloren gewesen zu sein. Der Tabellenführer aus dem Süden besaß die bessere Spielanlage und ließ der Mannschaft aus dem Westen des Ruhrgebiets nur wenig Chancen. Ein Abstiegsplatz drohte. Doch nach dem zwischenzeitlichen 15-Punkte-Rückstand kurz nach der Halbzeitpause drehten die Frauen von New Basket 92 Oberhausen im Bundesliga-Spiel gegen USC Eisvögel Freiburg durch eine konzentrierte, aggressive Defense die Begegnung. Mit einem 66:61-Sieg der Oberhausenerinnen endete das begeisternde Spiel in der Willy-Jürrissen-Halle. Ein Ende voll Glück für die Heimmannschaft, was dem Verein meiner Zuneigung im Männerfußballspiel am Tag zuvor in ähnlicher Konstellation nicht vergönnt war.

Auch wenn ich als Zuschauer zum ersten Mal beim Damen-Bundesligabasketball in Oberhausen dabei gewesen bin, ich habe mich mitreißen lassen und ein wenig von dem nachgeholt, was am Freitagabend ebenfalls lange Zeit möglich schien. Begeisterung über einen Sieg gegen den Spitzenreiter. Ein kleiner Trost.

War das am Freitag gar das beste Spiel der Saison vom MSV Duisburg? Zumindest war so eine Spielkultur von der Mannschaft schon lange nicht mehr zu sehen gewesen. Sie bot abwechslungsvolle Kombinationen, variantenreiches Spiel aus dem Mittelfeld heraus und große Einsatzbereitschaft. Ihr gelang es, das Spiel selbst zu gestalten und die offensiv beginnenden Fürther so in Verlegenheit zu bringen, dass sie gezwungen waren, sich weiter zurück zu ziehen. Nach der Halbzeitpause wurden die Fürther für zehn, fünfzehn Minuten geradezu in ihrer Hälfte eingeschnürt.

Dennoch war es ein Spiel mit nur wenigen wirklichen Torchancen und Fürth steht in der Tabelle oben, weil die Mannschaft aus diesen wenigen Chancen ihr Tor machen kann. Der MSV steht am unteren Ende der Tabelle, weil die wenigen Chancen für genau dieses Tor nicht ausreichen. Wäre das Tor für den MSV gefallen, die Mannschaft hätte sich in einen Rausch spielen können.

Jürgen Gjasula zeigte auch unter Druck im Mittelfeld, was der Verein sich von ihm erhofft hatte. Er forderte den Ball, behauptete ihn und spielte jene überraschenden Pässe, die eine Abwehr vor Schwierigkeit stellt. Maurice Exslager zeigte für mich zum ersten Mal neben seinem immer vorhandenen Einsatzwillen und seiner Grundschnelligkeit jenen Mut zum risikoreichen Spielwitz, der einen Stürmer erst unberechenbar macht für seine Gegenspieler. Natürlich war nicht alles rosig, es gab bekannte Schwächen. Emil Jula etwa war eine Art taktischer Kompromiss in diesem schnellen Kombinationsspiel. Es war ein offenes Spiel, und je länger es dauerte, desto mehr fürchtete ich den einen Fehler, der dieses Spiel entscheiden würde – diesen einen Moment zu viel Raum, der einem Fürther Spieler gelassen werden könnte. In der 78. Minute passierte es, und statt der Mannschaft brach ich als Zuschauer danach vollkommen ein. Die Enttäuschung war für mich in dem Moment zu groß. Dagegen versuchten die Spieler vom MSV Duisburg mit letztem Willen in irgendeiner Weise noch ein Tor zu erzielen. Hoffnung hatte ich keine mehr. Wie sollte das bei der enger gewordenen Abwehr möglich sein, wenn es doch schon im offenen Spiel misslungen war.

Einerseits machen mir diese vergeblichen Versuche der Mannschaft Mut. Die Mannschaft brach nicht auseinander. Wenn die Spieler diese Niederlage psychisch aushalten, werden sie schwächere Gegner mit eben dieser Spielweise schlagen können. Andererseits ließen sich aber auch während des Spiels immer wieder Spuren jener Einstellung erkennen, die den Leistungswillen einer Mannschaft torpedieren. Da wird der Ball verloren, und es wird resigniert der Kopf gesenkt oder mit weit ausladenden Armen lamentiert. Das sollte strikt verboten sein. Da brauchen ein paar Leute, ich kann mich jetzt nur an die Kollegen Brosinski und Gjasula erinnern, noch einmal ein paar deutliche Hinweise.

Natürlich fehlt auch nach diesem Spiel die Zeitungskritik nicht. Als ich gestern diesen Artikel bei Der Westen überflog, las ich sofort die vorgefasste Meinung, wie der MSV Duisburg in der Abstiegsregion journalistisch zu begleiten ist. Schon die Überschrift wirkt tendenziös durch den Griff zum Klischee: „MSV Duisburg taumelt dem Abstieg entgegen.“ Gedankenlos? Bewusst? Da taumelte am Freitag nichts beim MSV Duisburg. Wenn wurde da eine Mannschaft gefällt oder was auch immer. Das ist keine beckmesserische Sprachkritik. Wirklichkeit wird auch durch Sprache gemacht. Eine taumelnde Mannschaft ist nicht mehr Gestalter des eigenen Schicksals. Davon konnte am Freitag nicht die Rede sein. Im Text selbst wird zudem am Anfang behauptet, der Vorstand handele zörgerlich. Auch das ist eine Wertung, die an der Wirklichkeit vorbeigeht. Die Wertung erfolgt mit der Begründung, die Grlic-Aussage sei als Ultimatum verstanden worden. Ja, bitte, von wem denn? Doch erst einmal nur von BILD und den Journalisten aus dem WAZ-Konzern, die in dem Absatz des Artikels so tun, als sei das jemand anders gewesen. Sie schufen also die Wirklichkeit erst, mit der sie ihre Wertung begründen. Das scheint mir wenig seriös zu sein.

Gestern so, heute so und morgen auch noch andersso

Wahrheit. Da haben die Menschen so ihre Probleme mit. Es gibt genügend Denker, die haben die Suche nach Wahrheit wegen widriger Umstände für eingestellt erklärt. Wahrheit? Jibbet nich. Du hast deine, ich hab meine. Irgendwas da draußen können wir eh nicht unabhängig von uns selbst erkennen. Also wird jede Behauptung über die Wirklichkeit dort erst mal richtig sein. Quatsch, die Behauptung ist die Wirklichkeit. Was wir dann als Gemeinsamkeit aushandeln, ist irgendwas Praktikables, aber Wahrheit, das kriegen wir nicht hin.

Andererseits, wir haben ja so was wie einen gemeinsamen Alltag, und da geht es uns doch immer wieder recht hartnäckig um die Frage, stimmt das oder stimmt das nicht? Wahr oder falsch? Da wollen wir es genau wissen. Und weil wir nicht überall gleichzeitig sein können, um alles selbst zu erleben, müssen wir immer wieder jemandem vertrauen, der behauptet, er wisse da etwas, was stimme und plötzlich geht es um Vertrauen.

Denn vor allem vom Vertrauen hängt es in dieser Woche ab, was wir über das Geschehen beim MSV Duisburg zu wissen glauben. Wenn ich aber an die letzten zwei Tage denke, muss ich sagen, mein Vertrauen ist aufgebraucht. Vergesst alles, was über den MSV gesagt und geschrieben wird. Wichtig ist ganz allein auf´m Platz. Anscheinend ist im Moment jede Aussage über den MSV Duisburg weder das Papier wert, auf dem sie steht, noch den Strom, der für die Datenübermittlung im Netz nötig ist.

Kurz stutzte ich schon bei der journalistischen Verkündung des Ultimatums an Oliver Reck. Berichtet wurde über den verlangten Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth nämlich, ohne dass einer der Verantwortlichen für dieses Ultimatum beim Namen genannt wurde, dafür klang es aber um so reißerischer. Gestern sprach MSV-Präsident Andreas Rüttgers mit einigen Fans an der Westender Straße und von dort hören wir nun, es habe kein Ultimatum gegeben. Sind das nun nur Wortklaubereien? Nachzulesen sind Augenzeugenberichte im MSVPortal oder in der Facebook-Gruppe Zebraktiv. Im selben Gespräch erzählte auch Vasileios Pliatsikas seine Geschichte vom Vortag auf ganz andere Weise, als es WAZ-Konzern und BILD berichteten. Im Auto schlafend sollte er die Mannschaftssitzung verpasst haben. Im Journalisten-Deutsch hieß das verpennt. Der MSV Duisburg dementierte schon am gleichen Tag, allerdings ohne die Angelegenheit näher zu erläutern. Aussage stand gegen Aussage. Wahrheit gegen Lüge? Gegen Halbwahrheit? Im Gespräch an der Westender Straße nun gab es die nähere Erläuterung, und die Wahrheit der Zeitungen zerbröselte weiter. Von Schlaf war nun keine Rede mehr. Und teilgenommen an der Mannschaftssitzung hatte er laut MSV am Vortag ja ohnehin.

Und heute lese ich ein Interview bei Der Westen mit Vasileios Pliatsikas, als hätte es den Artikel einen Tag zuvor in Der Westen nicht gegeben. Heute klingt alles harmloser. Die einzige Konsequenz kann doch nur sein, nichts mehr zu glauben, was in den lokalen Zeitungen über den MSV Duisburg berichtet wird. Die Ausnahme macht in dieser Woche die Rheinische Post. Gleichzeitig fehlte mir vom MSV Duisburg eine Reaktion auf die so entscheidende Behauptung vom Ultimatum. Und schon kratzt auch das an meinem Vertrauen. Wie gesagt, am besten verlass ich mich nur noch auf mich selbst und glaube nicht mehr als das, was ich auf dem Spielfeld sehe. Da weiß ich eins sofort, wenigstens das Endergebnis teilt uns eine Wahrheit mit.

Der gesungene Kalauer für den Tag

Ultimatum? – „Wunder gibt es immer wieder. Wenn sie dir begegnen, musst du sie auch sehen.“ Kalauernd lässt sich auch Eintauchen in den 1970er-Zeitgeist mit Film-Bildern, die  Katja Ebstein dem europäischen TV-Publikum beim damals noch Grand Prix Eurovision de la Chanson genannten Eurovision Song Contest vorstellen sollten.

Und natürlich erkannte die Gegenwart in dem Schlager den Klassiker.  Dieter Thomas Kuhn lieferte  ein Cover.

Und hier zeigt sich Katja Ebstein ganz als Show-Profi im Duett mit Guildo Horn.

Hoffen wir auf spannende Wochen

Nach vielem Herumkramen habe ich in den hintersten Winkeln meiner Morgenlaune doch noch eine vergessene Probepackung Zuversicht gefunden. Deshalb kann ich nun doch wieder von der Hoffnung auf spannende Wochen schreiben. Diese Spannung kann nur entstehen, wenn die Mannschaft vom MSV Duisburg bis zum Mai manchmal sehr viel besser spielt als gestern gegen Dynamo Dresden. Im Moment muss das heißen: wider Erwarten. Denn meine Probepackung Zuversicht habe ich deshalb gefunden, weil der von mir mit dem Tabellenrechner vom Kicker gestern erstellte Tabellenendstand heute Morgen zu meiner Überraschung doch noch wirkt.

Von Spannung kann ich also nur deshalb wieder reden, weil ich mir selbst die Zukunft ausmalte. Kurz nach dem zweiten Gegentor habe ich die Seite vom Kicker aufgerufen. Schon nach dem Führungstreffer der Dresdner hatte ich das Spiel abgeschrieben. Diese Mannschaft kann keinen Rückstand aufholen. Dazu sind die Spieler erstens zu unsicher und zweitens sieht es nicht so aus, als hätten sie einen Plan dazu. Wenn dann wie im Spiel gegen Dresden nicht mal mehr die einfachsten Dinge gelingen, verlieren die Spieler jeglichen Bezug zum Spiel. Es sah so aus, als ständen viele Spieler vom MSV meist zufällig dort, wo sie gerade standen, und wenn der Ball ebenso zufällig in ihre Nähe kam, strengten sie sich für einen Moment an, gegen den Ball zu treten. Dann ging er in der Nähe ins Aus, landete beim Gegner oder wurde ziellos, aber kräftig  nach vorne getreten. Die Energie der Anstrengung verpuffte. Das lähmende Gefühl hoffnungslosen Tuns breitete sich aus.

So etwas ist entsetzlich anzusehen. So etwas wirkt, als ob die Spieler sich nicht anstrengen wollten. Was ich bezweifel. Es ist die pure Hilflosigkeit, die den Spielern den Sinn ihrer Anstrengung nimmt und aus den meisten Spielmomenten halbherzige Einzelleistungen macht. Es sind eben nicht die Niederlagen selbst, die einen Entsetzen, sondern das Zustandekommen dieser Niederlagen. Wie soll die Mannschaft überhaupt jemals wieder ein Tor erzielen? Das fragt sich jeder mit Recht, wenn es weder Spielaufbau noch Stürmer gibt, die sich durchsetzen können.

Diese Frage habe ich also gestern Abend noch mit dem Tabellenrechner vom Kicker beantwortet. Ich habe vielleicht vier Zufallstore im Rest der Saison angenommen, weil ich mich mit der Mannschaft meiner Zuneigung ganz am Boden befand. Gerade hatte auch noch der FC Ingolstadt den Siegtreffer gegen Rostock erzielt. Aber so ein Tabellenrechner ist letztlich eine schöne Sache. Selbst wenn man es mit dem eigenen Verein überhaupt nicht gut meint, für die Vereine der Tabellennachbarschaft lässt sich immer ein noch schlechteres Abschneiden annehmen. Wir steigen nicht ab. Soll doch die Mannschaft vom MSV Duisburg spielen, wie sie will. Ich kann die anderen Mannschaften noch schlechter spielen lassen.

Schon vergessen? Wir brauchten einen Streichel-Olli!

Anscheinend reicht das Gedächtnis, wenn es um Fußball geht, ungefähr bis zur letzten von drei Niederlagen. Ganz schnell möchte ich deshalb vor dem Auswärtsspiel des MSV in Dresden herbem Gedächtnisverlust entgegenwirken und meinen kleinen Teil zur Stimmungsmache beitragen. Nach drei Niederlagen heißt es plötzlich überall Oliver Reck sei zu nachsichtig mit den Spielern. Die Bild-Zeitung spricht vom „Streichel-Olli“. Das ist hanebüchener Unsinn.

Diese Mannschaft vom MSV Duisburg war unter Milan Sasic am Ende ein Trümmerhaufen. Oliver Reck hat die Spieler erst wieder zu einer Mannschaft gemacht. Das scheint völlig aus dem Gedächtnis getilgt. Drei Niederlagen sind dafür verantwortlich. Das Spiel gegen den FSV Frankfurt ging verloren, obwohl der MSV Duisburg Chancen für drei Spiele hatte. Das Spiel gegen Rostock scheint ein Totalausfall gewesen zu sein. Gegen den FC St. Pauli gab es eine durchwachsene Leistung, bei der die Niederlage vor allem durch den kaum vorhandenen Sturm zustande kam. Es mag bessere Trainer als Oliver Reck geben. In dieser Situation Stimmung gegen ihn zu machen ist fahrlässig.

Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. Es gab nichts über den MSV Duisburg zu berichten. Jetzt stehen drei Niederlagen zu Buche. Da lässt sich die Schraube etwas anziehen, zumal die Stimmung unter vielen Zuschauern dafür einen guten Nährboden gibt. Aufzuhalten ist das nur, wenn der MSV Duisburg in Dresden zumindest ein Unentschieden holt. Ich hoffe das sehr. Alles andere fände ich schade und täte Oliver Reck Unrecht.

Zwischen Auswärtssieg und Machtpolitik

Die gute Nachricht ist, der 2:1-Auswärtssieg des MSV Duisburg gegen den FC Erzgebirge Aue hat am Freitag zu keinem Unfall auf der A3 zwischen Limburg und Bad Camberg geführt. Ich befand mich medial nicht auf der Höhe der Zeit. Ohne mobiles Internet im Auto war ich auf das Radio angewiesen. Zwar hörte ich auf keinem empfangbaren Sender eine Reporterstimme aus Aue kommentieren, doch der hessische Privatsender FFH liefert mit der Senderkennung Textmeldungen als Wortlaufband mit. Das Unentschieden begleitete mich bis Limburg. Seitenblicke auf die Mittelkonsole werfen und unfallfrei Autofahren geht dann doch meist gut, und zum großen Glück gibt es nur ganz selten jene Glücksmomente der 90. Minute irgendwo im Osten, während ich das Ende des Spiels hochrechne und auf die Bestätigung des Endergebnisses warte.

Gesehen habe ich also nichts, gehört habe ich nichts und begnüge mich daher an diesem Wochenende mit den zusammenfassenden Augenzeugenberichten. Lese ich den Spielbericht im Kicker, so bestätigt sich mein Eindruck aus dem Spiel gegen Eintracht Braunschweig. Spielerisch bleibt weiterhin Luft nach oben. Die Möglichkeiten der Mannschaft reichen aber ohne Frage auch im Moment, um dauerhaft genügend Punkte Abstand zum Abstiegs-Relegationsplatz zu halten. Das gelingt durch angstfreies Spiel jedes einzelnen. Das kommt durch das gestiegene Selbstbewusstsein. Die Mannschaft braucht nicht mehr zu hadern, weil ihr Einsatz ohne Ergebnis bleibt. In solchen Momenten kehrt Glück zurück, und dann trifft ein Ball in der letzten Spielminute nach einem steilen Pass von Emil Jula auf eine Unebenheit des Rasens und macht eine minimale, unerwartete Bewegung, so dass der herauslaufende gegnerische Torwart ihn beim Abwehrversuch nicht trifft und Maurice Exslager das Angebot zum Siegtreffer annehmen kann.

Während der sportliche Erfolg zurückkehrt, wird unser aller Aufmerksamkeit aber weiterhin auch von den Streitereien auf der Vorstandsebene in Anspruch genommen. Ich habe zu wenig Zeit, um diesen Streit genauer nachzuzeichnen. Das wäre hilfreich, weil dann die Vermutungen über die Gründe dieser Auseinandersetzung mit Argumenten belegt werden könnten. Grob zusammen gefasst scheint es ja sehr wohl um inhaltliche Fragen zu gehen und nicht nur um persönliche Animositäten und Eitelkeiten. Über allem steht die Frage, wie lässt sich der Spielbetrieb in der 2. Liga für den MSV Duisburg finanzieren? Wie können bestehende vertragliche Vereinbarungen aus der Zeit der Präsidentschaft Walter Hellmichs so verändert werden, dass der strukturell sich ergebende, jährliche Verlust des MSV Duisburg in der 2. Liga sich verringert? Vermutet wird im MSVportal, dass Dieter Steffen daran wenig ändern wollte und Hans-Werner Tomalak für diejenigen steht, die das sehr wohl machen wollen. Das wäre die Erklärung, die die Beteiligten in die Guten und die Bösen unterteilt. So entsteht ein Bild in schwarz-weiß, ich selbst glaube in solchen Fällen ja mehr an Grautöne.

Die Berichterstattung in der lokalen Presse vernachlässigt diese inhaltlichen Gründe. Da muss man im MSVportal bei den betreffenden Themen mitlesen, dort die sachlichen Äußerungen identifizieren und sich selbst eine Meinung bilden. Etwa hier: „Neuer Vorstand – neuer MSV“, oder hier: „Wirtschaftliche Situation beim MSV Duisburg“ . So wie über den Streit im Moment in der lokalen Presse berichtet wird, weckt das nur den Unwillen aller am MSV Interessierten. Bei dieser Medieninterpretation des Streits interessiert es irgendwann nur noch die direkt Beteiligten, wer denn welchen Anteil am Streit hat. Alle anderen interessiert nur, wann dieser unangenehme Zustand denn endlich vorbei ist. So stehen in den lokalen Zeitungen an unterschiedlichen Stellen ja inzwischen Nachrichten unkommentiert nebeneinander, die nicht alle stimmen können. Zum Beispiel hat entweder Dieter Steffen, wie im Reviersport berichtet, einen neuen Kandidaten für den Vorstandsposten genannt oder er hat es,  wie bei Der Westen berichtet wird, nicht gemacht. Beides zusammen geht nicht.

Was mir in der Berichterstattung also zu kurz kommt, ist die Frage, wie mit der Auseinandersetzung auch Inhalte verbunden sind. In der regelmäßigen Berichterstattung liegt das Augenmerk auf dem Streit-Bericht selbst. Es wird quasi Oberfläche nachvollzogen, die natürlich nicht mehr ist als das Reviersport-Urteil „Schmierentheater“. Ich allerdings möchte bei dem Ganzen auch an das Interesse der Beteiligten am MSV Duisburg glauben.

PS: Habe gerade im Sky-Spielbericht die Aktion von Emil Jula vor dem Pass auf Maurice Exslager gesehen. Großartig, wie er den Ball annimmt und sich mit dieser Bewegung vom Gegenspieler freimacht! Anderthalb Scorer-Punkte! Mindestens.


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