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Minimalistischer Kieler Bewegungsdrang lässt Zebras hoffen

Ethnologen, Soziologen und Sozialpsychologen hergehört – ein Projekt für euch: Was sagen die unterschiedlichen filmischen Umsetzungen der Stadt-Editionen von Pharell Williams‘ „Happy“ über die jeweiligen Stadtbewohner aus? Mein impressionistischer vorwissenschaftlicher Blick auf die „Kiel Edition“ macht mir als Anhänger des MSV Duisburg jedenfalls Hoffnung für das Spiel meines Vereins gegen Holstein Kiel heute.

Die Kieler scheinen in großer Zahl Bewegung als unangenehme Anstrengung zu empfinden. Minimalistische Regungen einzelner Körperteile begreifen sie als ausreichende Tanzbewegung zur Musik. Die Ausnahmen bestätigen die Regel. Wenn die Kieler Fußballer ähnlich drauf sind, sollten sie sehr viel größere Mühe haben als die Duisburger Fußballer ihren gesamten Körper in eine harmonische Bewegung zu bringen und gleichzeitig noch den Ball zu kontrollieren.

Ich erwarte also ein eckiges und unrund laufendes Spiel vom Gegner mit vielen Ballverlusten, während ich bei den Zebras auf Spielfluss hoffe. Heißt Meiderich nicht auch Zentrum der Dynamik und Geschmeidigkeit? Und war nicht der Ball der liebste Freund unserer Spieler neben den zehn anderen guten Freunden, die gerade mit auf dem Platz sind? Es sieht gut aus für den Sieg. Das bedächtige Schielen nach unten sollte bald ein Ende haben.

Wer übrigens nun daraus Schlüsse ziehen möchte, dass es eine „Duisburg-Edition“ von Happy noch nicht einmal gibt, dem sei gesagt: Es zeugt von innerer städtischer Größe, nicht jede daherkommende Mode sofort mitzumachen.


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