Posts Tagged 'Ralf Koss'

Catenaccio und Riegel-Rudi – Der Link zum Online-Vortrag

Manchmal haben meine Vorträge oder Texte besondere Anlässe. Für diesen Vortrag am 8. März war es das Motto der 42. Duisburger Akzente. Dem Programm gaben in diesem Jahr „Mauern“ die inhaltliche Orientierung. Da ließ sich in Verbindung mit dem Fußball etwas draus machen.

Nun wurden die Duisburger Akzente zwar abgesagt, mein Online-Vortrag anlässlich der Akzente an der VHS Duisburg aber nicht. Am Montag, ab 20 Uhr  gibt es was über Mauerfußball und dessen sozialen sowie kulturellen Hintergründe zu hören. Ich spreche ’ne Stunde etwa, Schwerpunkte sind Catenaccio, Rudi Gutendorf mit dem Meidericher SV in der ersten Bundesligasaison und der Ruhrgebietsfußball, danach Fragen, Gespräch, mal schauen.

Kost‘ nix, ist bekömmlich und hält länger vor.

Wenn ihr weiterklickt, kommt ihr zum unaufwändigen Anmeldungsraum. Das ist online dann anders als bei Präsenz. Wenn ihr da vier Tage vorher aufkreuzt, wäre niemand da. Jetzt aber kriegt er einen Zugangslink geschickt, den ihr am Montag dann nur noch anklicken müsst. Schon seid ihr im virtuellen Vortragsraum.

 
Der Ankündigungstext sieht übrigens so aus:

Und vorne hilft der liebe Gott

Wenn beim Fußball von einer mauernden Mannschaft gesprochen wird, geht es weniger um die Einordnung von taktischen Mitteln als um das Urteil über eine Spielweise. Oft missfällt es Zuschauern, wenn eine Mannschaft sich zu sehr zurückzieht. Doch kein Team mauert von Anpfiff an. Beginnen damit denn nur die Schwachen gegen Starke? Was hat die Spielweise mit Selbstbewusstsein sowie mit lokalen und nationalen Identitäten zu tun? Der Autor Ralf Koss begibt sich für seinen Vortrag auf die Spurensuche in Literatur, Fußball- und Kulturgeschichte. Er berichtet von ermauerten Siegen und dem Anrennen gegen Bollwerke. Er findet Deutungen und Werturteile. Welche Geschichten über das Mauern aber wirken auf uns alle, selbst wenn wir uns nicht für Fußball interessieren

Und vorne hilft der liebe Gott – Online-Vortrag
Montag, den 8. März 2021
VHS Duisburg
Gebühr: Kostenlos

In eigener Sache: Mauerfußball und Kultur – Ein Online-Votrag

Manchmal haben meine Vorträge oder Texte besondere Anlässe. Für diesen Vortrag am 8. März war es das Motto der 42. Duisburger Akzente. Dem Programm gaben in diesem Jahr „Mauern“ die inhaltliche Orientierung. Da ließ sich in Verbindung mit dem Fußball etwas draus machen.

Nun wurden die Akzente zwar abgesagt, der Vortrag aber nicht. Im Rahmen der Montagsvorträge der VHS Duisburg werde ich also am 8. März über das Mauern im Fußball erzählen. Uhrzeit entweder 19 oder 20 Uhr, das steht noch nicht fest.

Die Freistoßmauer habe ich beim Vortrag außen vorgelassen. Sie bietet wenig Erzählenswertes über den Fußball hinaus. Das ist beim „mauern“ anders. Darin stecken Urteile, Hoffnungen und Ziele, die viel darüber verraten in welcher Welt das Fußballspiel gerade stattfindet, in dem gemauert wird.

 

Und vorne hilft der liebe Gott

Wenn beim Fußball von einer mauernden Mannschaft gesprochen wird, geht es weniger um die Einordnung von taktischen Mitteln als um das Urteil über eine Spielweise. Oft missfällt es Zuschauern, wenn eine Mannschaft sich zu sehr zurückzieht. Doch kein Team mauert von Anpfiff an. Beginnen damit denn nur die Schwachen gegen Starke? Was hat die Spielweise mit Selbstbewusstsein sowie mit lokalen und nationalen Identitäten zu tun? Der Autor Ralf Koss begibt sich für seinen Vortrag auf die Spurensuche in Literatur, Fußball- und Kulturgeschichte. Er berichtet von ermauerten Siegen und dem Anrennen gegen Bollwerke. Er findet Deutungen und Werturteile. Welche Geschichten über das Mauern aber wirken auf uns alle, selbst wenn wir uns nicht für Fußball interessieren?

Unter dem folgend Link könnt ihr euch schon anmelden. Dann wird euch der Zugangslink zum Vortrag demnächst zugesendet. Für Kurzentschlossene werde ich vor dem 8. März den Link aber auch hier noch teilen.

Und vorne hilft der liebe Gott – Online-Vortrag
Montag, den 8. März 2021
VHS Duisburg
Gebühr: Kostenlos

Das Weihnachtsangebot – Ein Buchduo: MSV und Ruhrgebietsfußball

Wenn ihr zu Weihnachten an bessere Zeiten mit dem MSV denken wollt, habe ich einen Vorschlag: der Blick auf die MSV-Geschichte zwischen 2013 und 2015. Ich packe ich euch deshalb mein Sonderangebot zusammen: Für 19 Euro inkl. Versand bekommt ihr Mehr als Fußball – Die Geschichte des MSV vom Zwangsabstieg 2013 bis zum Wiederaufstieg 2015 – und 111 Fußballorte im Ruhrgebiet. Statt 30 Euro. Einzeln könnt ihr die Bücher auch kaufen. Mehr als Fußball kostet dann 12 Euro, das „111er“ Euro 7,00 incl. Versand. Wenn ihr sie zusammen kauft und in Duisburg oder Umgebung wohnt, bringe ich sie euch wahrscheinlich vorbei. Meine Tagesstrecken ließen sich sicher anpassen – natürlich nur mit Maske und Abstand.

Infos zum Inhalt von Mehr als Fußball findet ihr hier.

Leserstimmen zu den Fußballorten bei Amazon hier.

Falls ihr außerdem Interesse an Ruhrgebietsgeschichte habt: 111 Orte im Ruhrgebiet, die uns Geschichte erzählen könnt ihr auch hier bestellen.  Was euch das Buch bietet, erfahrt ihr hier.

Bestelllen könnt ihr über das folgende Kontaktformalur oder per E-mail an zebrastreifenblog[at]web.de:

Rechtliche Hinweise und Datenschutz.

In eigener Sache – Zu Gast im 111-Orte-Podcast

Vor einem Jahr war ich bei Hasan Sahin im Dortmunder Taranta Babu zu Gast mit der Premierenlesung meines Buchs 111 Orte in Dortmund, die man gesehen haben muss. Viele der im Buch erzählten Geschichten verweisen auf historische Ereignisse. Im Podcast zu der 111-Orte-Reihe hatte ich die Gelegenheit von einem dieser Ereignisse zu erzählen. Die Pfarrgemeinde von St. Suitbertus erhielt nämlich 1980 fünf ineinander gestellte Stahlreifen unterschiedlicher Größe geschenkt, die als Skulptur auf dem Parkplatz der Kirche platziert wurden. Diese Stahlreifen haben eine Vorgeschichte auf der Hannover-Messe, was uns viel über die Mentalität im Ruhrgebiet verrät. Vom Taranta Babu habe ich dann natürlich auch erzählt und vom Binarium, dem Museum für Digitales und Computerspiele, das sich in einem ehemaligen Gebäude der Zeche Hansa befindet. Bei all dem blieb das Verhältnis der Städte im Ruhrgebiet zueinander nicht außen vor. Dass ich diese drei Dortmunder Orte für das Gespräch mit Steffi Knebel und Matz Kastnig aussuchte, kam nicht von Ungefähr. Ich trat gegen die zwei an zum spaßigen Städtevergleich mit Köln in der Rubrik Fußballorte und Prag.

Der Podcastplayer lässt sich leider hier nicht einbinden. Mit einem Klick auf das Bild kommen Sie sofort zum Startbutton des Podcasts und einer langen Linkliste für die im Gespräch erwähnten Themen.

 

Mit einem Klick zu der im Podcast genannten Extra-Tour, die ich für Dortmund erstellt habe.

Mit einem Klick zu den 111 Orten bei Facebook oder Instagramm, wo der Emons Verlag zudem ein Gewinnspiel zu den Podcast-Folgen ausrichtet.

Möchten Sie das Buch mit meiner Signatur erwerben, können Sie es auch bei mir versandkostenfrei bestellen.

Auftritt im Innenhafen – Nach dem Anpfiff alles möglich

Neulich hatte ich meinen nächsten Auftritt im Ludwigforum des Innenhafens schon angekündigt. Meine gewagte Hoffnung damit am nächsten Freitag ab 19 Uhr auch nachträglich den Aufstieg zu feiern erwies sich als Illusion. Nun heißt es, mit literarischer Komik und Fanggesang zu guter Stimmung zurück zu finden.

Normalerweise sollten MSV-Fans mit dem Programm „Nach dem Abpfiff alles möglich“ die letzte Saison vergessen können, wenn schon in Oberhausen auch die Fußballabstinenzler ihren Spaß hatten. Bei Funkes gab es eine schöne Besprechung meines Oberhausener Auftritts – (Mit dem Klick hier hinter der Paywall), nebenan das Zitat mit dem abschließenden Fazit; unten Fotos vom Auftritt.

Also hoffen wir auf gutes Wetter, denn die Open-Air-Veranstaltung findet nur statt, wenn es nicht regnet. Der Eintritt ist frei, ein Hut geht irgendwann rum

Nach dem Anpfiff alles möglich

Zeit: Freitag, den 17. Juli 2020, 19 Uhr – Einlass ab 18.30 Uhr
Ort: Ludwigforum im Garten der Erinnerung – Innenhafen,  Philosophenweg 9, 47051 Duisburg

Hier könnt Ihr nochmal einen Blick aufs Programmblatt werfen:

Nach dem Anpfiff alles möglich

Andrea Berg sang zunächst ihren Fußballprofis Schlagertrost

Wenn Ralf Koss als Kees Jaratz über Fußball schreibt, kommt dem Glück manchmal große Bedeutung zu. Dann erkennt er es als einen Zufall im Spiel, der zum Siegtor führte. Mal begegnet er ihm in den überschwänglichen Gefühlen der Zuschauer auf den Rängen. Dann wiederum entsteht es beim Singen von Stadionhymnen und Vereinsliedern. Für das Bühnenprogramm „Nach dem Anpfiff alles möglich“ hat er Literarisches und Essayistisches zusammengestellt, mit dem er im Fußball dem Glück auf die Spur kommt. Die Bedeutung dieses Sports im Ruhrgebiet wird dabei ebenso deutlich wie die Sehnsucht von Vierten Offiziellen nach persönlichem Glück durch wahre Bestimmung. Oft ist die Komik bei dieser Glückssuche aber nur einen Spielzug entfernt. Wie im Stadion werden Fußballschlager und Fangesänge zum Mitsingen nicht fehlen. An der Gitarre sorgt Mick Haering für die unterstützende Begleitung. Ein Programm wie ein Fußballspiel. Denn jedes Spiel beginnt mit 0:0, und nach dem Anpfiff ist dann alles möglich.

Heimspiel im Innenhafen – Nach dem Anpfiff alles möglich

Nach dem Auftritt ist vor dem Auftritt. Am Freitag in Oberhausen war das Open  Air vor dem Literaturhaus ein großer Spaß. Am 17. Juli komme ich nun zum Heimspiel in den Innenhafen.

Noch habe ich die fantastische Hoffnung, diesen Abend zu einer nachträglichen Aufstiegsfeier zu machen. Was wäre das für eine großartige Sache!

„Nach dem Anpfiff alles möglich“ gehört zur Reihe „Sommerträume“ und ist deren Premiere. Kulturveranstaltungen im öffentlichen Raum werden auch damit wieder normaler.

Wie gehabt bietet „Nach dem Anpfiff alles möglich“ mit Komik angereichertes Literarisches über den Fußball, und wie im Stadion gibt es nach so einem Anpfiff auch Gelegenheit zu gemeinsamem Fangesang und Fußballschlager-Singen.  Unterstützt werden wir dabei vom Gitarristen Mick Haering.

Die Veranstaltung findet nur bei trockenem Wetter statt. Der Eintritt ist frei, ein Hut geht irgendwann rum

Nach dem Anpfiff alles möglich

Zeit: Freitag, den 17. Juli 2020, 19 Uhr – Einlass ab 18.30 Uhr
Ort: Ludwigforum im Garten der Erinnerung – Innenhafen,  Philosophenweg 9, 47051 Duisburg

Hier könnt Ihr nochmal einen Blick aufs Programmblatt werfen:

Nach dem Anpfiff alles möglich

Andrea Berg sang zunächst ihren Fußballprofis Schlagertrost

Foto: Guido Kvas

Wenn Ralf Koss als Kees Jaratz über Fußball schreibt, kommt dem Glück manchmal große Bedeutung zu. Dann erkennt er es als einen Zufall im Spiel, der zum Siegtor führte. Mal begegnet er ihm in den überschwänglichen Gefühlen der Zuschauer auf den Rängen. Dann wiederum entsteht es beim Singen von Stadionhymnen und Vereinsliedern. Für das Bühnenprogramm „Nach dem Anpfiff alles möglich“ hat er Literarisches und Essayistisches zusammengestellt, mit dem er im Fußball dem Glück auf die Spur kommt. Die Bedeutung dieses Sports im Ruhrgebiet wird dabei ebenso deutlich wie die Sehnsucht von Vierten Offiziellen nach persönlichem Glück durch wahre Bestimmung. Oft ist die Komik bei dieser Glückssuche aber nur einen Spielzug entfernt. Wie im Stadion werden Fußballschlager und Fangesänge zum Mitsingen nicht fehlen. An der Gitarre sorgt Mick Haering für die unterstützende Begleitung. Ein Programm wie ein Fußballspiel. Denn jedes Spiel beginnt mit 0:0, und nach dem Anpfiff ist dann alles möglich.

Auswärtsspiel in Oberhausen – Nach dem Anpfiff alles möglich

Drei Monate habe ich vor allem Selbstgespräche geführt. Ich bin tatsächlich kaum Menschen begegnet, habe wenig telefoniert und mein Vokabular gegenüber mir flüchtig bekannten Menschen beschränkte sich auf Zahlen, Kiloangaben und Wörtern wie Mohnbrötchen und Tomaten. Schön, dass das Sprechtraining im Selbstgespräch auf das wirkliche Leben gut vorbereitet hat. Entscheidend ist schließlich auf dem Platz, genauer gesagt auf der Bühne, in dem Fall vom Literaturhaus Oberhausen.

Am Freitag könnt Ihr mein Programm „Nach dem Anpfiff alles möglich“ auf der Freifläche vor dem Literaturhaus erleben. Wie gehabt wird es mit Komik angereichertes Literarisches zum Fußball geben, und wie im Stadion gibt es nach so einem Anpfiff auch Gelegenheit zu gemeinsamem Fangesang und Fußballschlager-Singen.  Unterstützt werden wir dabei vom Gitarristen Mick Haering.

Sollte es regnen, wird eine Indoor-Veranstaltung improvisiert. Unter Beachtung der Abstandsregeln natürlich.

Bestellung der Karten zu 8 Euro unter literaturhaus-oberhausen@gmx.de oder über die Seite vom Literaturhaus Oberhausen.

Nach dem Anpfiff alles möglich

Zeit: Freitag, den 26. Juni 2020, 19 Uhr – Öffnung ab 18 Uhr
Ort: Literaturhaus Oberhausen, Marktstraße 146, 46045 Oberhausen

Hier könnt Ihr nochmal einen Blick aufs Programmblatt werfen:

Nach dem Anpfiff alles möglich

Andrea Berg sang zunächst ihren Fußballprofis Schlagertrost

Foto: Guido Kvas

Wenn Ralf Koss als Kees Jaratz über Fußball schreibt, kommt dem Glück manchmal große Bedeutung zu. Dann erkennt er es als einen Zufall im Spiel, der zum Siegtor führte. Mal begegnet er ihm in den überschwänglichen Gefühlen der Zuschauer auf den Rängen. Dann wiederum entsteht es beim Singen von Stadionhymnen und Vereinsliedern. Für das Bühnenprogramm „Nach dem Anpfiff alles möglich“ hat er Literarisches und Essayistisches zusammengestellt, mit dem er im Fußball dem Glück auf die Spur kommt. Die Bedeutung dieses Sports im Ruhrgebiet wird dabei ebenso deutlich wie die Sehnsucht von Vierten Offiziellen nach persönlichem Glück durch wahre Bestimmung. Oft ist die Komik bei dieser Glückssuche aber nur einen Spielzug entfernt. Wie im Stadion werden Fußballschlager und Fangesänge zum Mitsingen nicht fehlen. An der Gitarre sorgt Mick Haering für die unterstützende Begleitung. Ein Programm wie ein Fußballspiel. Denn jedes Spiel beginnt mit 0:0, und nach dem Anpfiff ist dann alles möglich.

Welttag des Buches – Sparte MSV und Fußball

 

Statt zur Lesung gehen, selbst zu Hause lesen? Am Welttag des Buches packe ich für euch ein Sonderangebot zusammen: Für 15 Euro bekommt ihr Mehr als Fußball – Die Geschichte des MSV vom Zwangsabstieg 2013 bis zum Wiederaufstieg 2015 – und 111 Fuballorte im Ruhrgebiet. Statt 30 Euro. Einzeln könnt ihr die Bücher auch haben. Mehr als Fußball 10 Euro, das andere 5 Euro. Wenn ihr sie einzeln kauft, kommt 2,20 Euro Versand noch hinzu. Wenn ihr sie zusammen kauft und in Duisburg oder Umgebung wohnt, bringe ich sie euch wahrscheinlich vorbei. Meine Tagesstrecken mit ließen sich sicher anpassen. Und natürlich nur mit Maske und Abstand.

Infos zum Inhalt von Mehr als Fußball findet ihr hier.

Leserstimmen zu den Fußballorten bei Amazon hier.

Bestelllen könnt ihr über das Kontaktformalur hier:

Rechtliche Hinweise und Datenschutz.

Nein, der MSV ist nicht scheiße

Diese Aussage stimmt

Das muss ich mal eben klar stellen. Was mir als Zitat in den Zeitungen der „Funkes“ am Dienstag in den Mund gelegt wurde, habe ich nicht gesagt. Dort gab es nämlich am Donnerstag eine Besprechung meines neuen Fußballprogramms. Am Sonntag hatte dieses Programm in Ruhrort Premiere. Für die Duisburger Akzente hatte ich es zusammengestellt und in Teilen neu geschrieben. Neben meinen nicht immer ernst gemeinten Betrachtungen zum Fußball sowie dem MSV und neben der Fußballlyrik gab es für die Gäste Gelegenheit Fangesänge und Fußballschlager mitzusingen. Mick Haering an der Gitarre hat mich dafür unterstützt. Wäre das Programm ein Spiel des MSV gewesen, wäre in Foren sicher zu lesen gewesen, die Stimmung auf den Rängen war sehr gut. Die Zuschauer waren auch bei der TV-Übertragung in den entscheidenden Momenten immer laut zu hören.

Das stimmt nicht

In der am Dienstag erschienenen eigentlich schönen Besprechung meines Fußballprogramms  ist mir nun ein Zitat in den Mund gelegt worden, das nicht stimmt. Manchem kommt das vielleicht wie eine Marginalie vor, mir aber nicht, weil dieses Zitat den Eindruck erweckt, ich sei der Ansicht, Duisburger finden den MSV scheiße und fühlen sich dennoch mit dem Verein verbunden. Das glaube ich natürlicht nicht.

Der Journalist hat zwei verschiedene Stellen des Programms als einen Satz erinnert. Ich hatte ein paar Worte über die Lebenseinstellung von Duisburgern gesagt. Eine Lebenseinstellung, die ich immer wieder im gesamten Pott erkenne. Das hörte sich so an:

Sagt der Kölner, et hätt noch immer jot jejange, sagt der Duisburg, is watt gut, hasse nur zu wenig gesucht, worüba dich drüba ärgern kannz. Damit ist er im Pott nicht alleine. Das ist so die Stimmung hier. Hier kann etwas noch so gut gelingen, irgendwas gibt es immer zu meckern und irgendwann, so zeigt die Erfahrung, stimmt das Meckern auch. Der Duisburger hat recht. Der Duisburger ist einfach nur realistisch.

Einem Duisburger macht man nichts vor im Leben. Zufriedenheit ist ein vorübergehender Zustand. Glück ist ein vorübergehendes Erlebnis. Deshalb ist es gut auf dem Boden zu bleiben. Und was hilft da mehr als so ein grundsolides, klar war dat gut, aber hasse auch gesehen, wat en Scheiß, dat wieda am Ende wa.

Deshalb sind wir in Duisburg immer auf alles vorbereitet. Das Schöne daran ist nun, der wahre Duisburger mag es noch so schlecht finden, er findet aber immer wieder einen Grund dann doch wieder dort hinzugehen, wo es schlecht gewesen ist. Es gibt eine grundsätzliche Verbundenheit, so eine Art Zusammenhalt. Andererseits ist das ja auch klar: Der Duisburger braucht schließlich Anlässe, damit das Duisburger Grundgesetz auf ewig gilt. Und der MSV ist da keine schlechte Adresse.

Also, im Gegensatz zur Aussage im Zitat weiß ich sicher, ein Duisburger geht niemals dorthin, wo es scheiße ist. So entschieden sind Duisburger nämlich. Was sie grundsätzlich scheiße finden, geht ihnen am Arsch vorbei.

Weiteres auf der außerordentlichen Pressekonferenz um 14 Uhr.

Nach dem Heimsieg ist vor Nach dem Anpfiff

Seit der Niederlage des MSV in Meppen weiß ich, die Zeit für den Tabellenrechner ist gekommen. Allerdings werde ich den erst nach dem Spiel gegen Magdeburg anwerfen. Egal, wie das Spiel ausgeht. In Klammern gesprochen: Anderes als einen Sieg will ich mir gar nicht vorstellen.

Denn natürlich braucht der MSV den Erfolg, damit die Mannschaft sich ihrer Fähigkeiten wieder sicherer wird; damit die einzelnen Spieler wieder herausfinden aus diesem Teufelskreis von Versuch und Scheitern; damit ein Versuch wieder sehr viel öfter gelingt, sei es Dribbling in der Offensive, sei es Torschuss, sei es genauer Pass im Spielaufbau in der Defensive. Wenn wir über Spielglück als Erklärung für Erfolg der Hinrunde reden, stärkt das nicht gerade meine Zuversicht. Weil im Umkehrschluss wir dann auf etwas hoffen müssen, was nicht in eigener Macht steht.

Und damit kommen wir zum Sonntag. Denn es beginnen die Duisburger Akzente, die besagtes Glück zum Thema haben. Da lag es nahe für mich, mir das Glück in Verbindung mit dem Fußball anzusehen. Schließlich lautet eine der gern erzählten Fußballweisheiten: „Nach dem Anpfiff alles möglich“. Sonntag um 18 Uhr könnt ihr dieses Programm im Ruhrorter Lokal „Zum Anker“ erleben. Ich werde zusammen mit dem Gitarristen Mick Haering Fußballschlager und Fangesange zum Besten geben. Ihr habt Gelegenheit mitzusingen. Dazu werde ich einige Texte lesen. Das Ganze ist eine Hutveranstaltung. Wer was essen will, kommt besser schon vor 18 Uhr.

Nach dem Anpfiff alles möglich

Zeit: Sonntag, den 8. März 2020, 18 Uhr
Ort: Zum Anker, König-Friedrich-Wilhelmstr. 18, 47119 Duisburg-Ruhrort

Hier auch nochmal der Ankündigungstext aus dem Programmheft der Akzente Duisburg.

Als Andrea Berg ihren Fußballprofis Schlagertrost sang, wusste Franz Beckenbauer schon lange, dass gute Freunde  niemand trennen kann.

Foto: Guido Kvas

Wenn Ralf Koss als Kees Jaratz über Fußball schreibt, kommt dem Glück manchmal große Bedeutung zu. Dann erkennt er es als einen Zufall im Spiel, der zum Siegtor führte. Mal begegnet er ihm in den überschwänglichen Gefühlen der Zuschauer auf den Rängen. Dann wiederum entsteht es beim Singen von Stadionhymnen und Vereinsliedern. Für das Bühnenprogramm „Nach dem Anpfiff alles möglich“ hat er Literarisches und Essayistisches zusammengestellt, mit dem er im Fußball dem Glück auf die Spur kommt. Die Bedeutung dieses Sports im Ruhrgebiet wird dabei ebenso deutlich wie die Sehnsucht von Vierten Offiziellen nach persönlichem Glück durch wahre Bestimmung. Oft ist die Komik bei dieser Glückssuche aber nur einen Spielzug entfernt. Wie im Stadion werden Fußballschlager und Fangesänge zum Mitsingen nicht fehlen. An der Gitarre sorgt Mick Haering für die unterstützende Begleitung. Ein Programm wie ein Fußballspiel. Denn jedes Spiel beginnt mit 0:0, und nach dem Anpfiff ist dann alles möglich.


JETZT BESTELLEN
Das Buch über den Sommer 2013 in Duisburg rund um den MSV bis zum Wiederaufstieg zwei Jahre später

Kees Jaratz im Buchhandel

Die Seite zum Buch

Statt 14,95 € nur noch 8,90 €
Hier bestellen

Hier geht es zum Fangedächtnis

Kees Jaratz bei Twitter

Sponsored

Bloglisten


%d Bloggern gefällt das: