Posts Tagged 'Ralf Koss'

Halbzeitpausengespräch in eigener Sache: Lesung – Der Himmel über der Ruhr ist wieder blau

Am Donnerstag, den 9. November, bin ich ab 19 Uhr in der Neudorfer Buchhandlung Tausendundein Buch zu Gast. Weil an dem Abend vor allem der Kollege Koss in mir spricht, wird es zwar auch um Fußball gehen, allerdings nur als ein Kapitel der Ruhrgebietsgeschichte. Nach meiner Arbeit an 111 Orte im Ruhrgebiet, die uns Geschichte erzählen gab es noch viel zu erzählen, was im Buch nicht hatte aufgenommen werden können. „Der Himmel über der Ruhr ist wieder blau“ heißt nun bei freiem Eintritt das Programm zum Buch. Kein Hutkonzert, sondern Hutlesung. Wir sehen uns, bei Tausendundein Buch, Oststraße 125, Duisburg.

 

Der Himmel über der Ruhr ist wieder blau

Wasch dir bloß auch den Hals! Ohne diese Mahnung wuchs lange Jahre im Ruhrgebiet niemand auf. Nicht nur daran erinnert Ralf Koss, wenn er erzählt, wie aus Dörfern, Kleinstädten und zwei Hansestädten durch Zechen und Stahlwerke das Ruhrgebiet geworden ist. Der Himmel über der Ruhr ist heute wieder blau geworden. Der Dreck auf den Straßen ist verschwunden, aber auch ein Großteil der Industrie. Das Ruhrgebiet sucht nach seiner Identität. Deshalb wirft Ralf Koss den Blick auch auf die vernachlässigte Geschichte der Region. Denn Stadtluft machte in den Hansestädten Dortmund und Duisburg frei. Der Ruhrgebiets-Fußball feierte Meisterschaften und stellte DFB-Präsidenten. Sinfonien wurden uraufgeführt und Orchestermusikern Zuflucht gewährt. Ralf Koss nimmt Sie mit auf eine Zeitreise durch die Ruhrgebietsgeschichte, die er im Alltag der Ruhrstädter auf berührende und manchmal komische Weise immer auch wiederfindet.

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Nach dem Anpfiff alles möglich – Kees Jaratz beim Platzhirsch Festival

In 14 Tagen beginnt das Platzhirsch Festival. Dieses Festival bereichert Duisburg auf eine sehr eigene Weise, weil es an einem zentralen Ort der Stadt Menschen im Zeichen freier Kultur zusammenbringt. Das Platzhirsch Festival macht Duisburg lebenswerter. Umso mehr freue ich mich, in diesem Jahr dort mit meinem Programm „Nach dem Anpfiff alles möglich“ dabei zu sein. Um 18.30 Uhr lese ich im SG1 Kunstraum. Die Galerie befindet sich in der Schmalen Gasse 1. Und was euch erwartet? Bitte schön:

Zur Veranstaltung bei Facebook.

Pressesspiegel: Mehr als Fußball in 11 Freunde

Pressespiegel wollte ich immer schon mal schreiben in eigener Sache. Als nächsten Schritt denke ich an eine Presseabteilung für mein Ein-Mann-Unternehmen. Könnte eigentlich Der Stig übernehmen. Von dem haben wir hier schon lange nichts mehr gehört. Nun kann ich bei einer neuen Auflage von Mehr als Fußball neben einem Satz aus Funkes WAZ/NRZ ein weiteres Rezensions-Zitat auf den Buchrücken schreiben.  „…die zehntausende Retter von damals haben Kirmses SMS, den Wiederaufstieg und das Buch redlich verdient“ 11 Freunde.

Mehr als Fußball ist im MSV-Shop erhältlich, in den Duisburger Buchhandlungen, beim Versandbuchhändler-Oligarchen und natürlich bei mir selbst. Wer bestellen will, einmal das Kontaktformular ausgefüllt und das Buch ist fast schon im Haus.

In eigener Sache: Lesung am 18.3. um 20 Uhr in Ruhrorter Galerie RuhrKUNSTort

Welche Texte genau ich am nächsten Samstag für die Lesung in Ruhrort auswählen werde, weiß ich noch nicht. Sicher werden Texte mit dabei sein, in denen es um Fußball geht. Wenn es sich ergibt, werde ich in meine Schreibwerkstatt blicken lassen. Wahrscheinlich wird es dabei dann auch um „Mehr als Fußball“ gehen , dem Buch über die Energie in Duisburg, als im Sommer 2013 die Existenz vom MSV Duisburg bedroht war. An Prosa über Ruhrort denke ich noch, an den Sound und die Komik von Lyrik und an Worte über die Ruhrstadt, also das Ruhrgebiet als identitätsstiftender Bezug für die Menschen der einzelnen Städte in der Region. Und eins ist ebenfalls sicher: Ich freu mich auf euch.

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Nebenerwerbsmöglichkeiten für den MSV – Consulting bei Hansa Rostock

Durch die Arbeit am Buch über die zwei Jahre des MSV Duisburg nach dem Zwangsabstieg sind mir das Geschehen und die Gefühle des Sommers 2013 wieder sehr lebendig geworden. In so einer Zeit intensiver Beschäftigung mit einem bestimmten Thema geht man dann ja mit einem Filter der Wahrnehmung durch die Welt. Kaum schlägst du die Zeitung auf, liest du schon wieder was, das deine Arbeit berührt. Vor ein paar Tagen war es das Interview mit Erik Wille, von dem ich gestern schrieb. Heute geht es um einen Artikel von Thomas Hahn über Hansa Rostock in der Süddeutschen Zeitung. 

Schon 2013 wurde in den analysierenden Artikeln der überregionalen Presse der MSV Duisburg als Beleg für ein Strukturproblem des deutschen Fußballs genommen. Der MSV war kein Einzelfall, und liest man die Geschichte über Hansa Rostock in der Süddeutschen Zeitung sind die Parallelen zum MSV offensichtlich. Für uns in Duisburg hält deshalb auch die Geschichte von Hansa Rostock eine Botschaft bereit. Denn diese Geschichte ist eine des Scheitern.

Die Geschehnisse in Rostock unterstreichen die besondere Leistung aller  beteiligten Personen, die sich über Wochen bei den Verhandlungen rund um Schuldenschnitt und Lösung der Stadionfrage immer wieder begegnet sind. Wer vom bisherigen Scheitern eines Ausgleichs in Rostock liest, wird sich vorstellen können, welch diplomatisches Verhandlungsgeschick auf Seiten des MSV seinerzeit über all die Monate notwendig gewesen ist. Und er wird daran erinnert, dass selbst Walter Hellmich schließlich Teil der Lösung gewesen ist. Das heißt nicht, die Vorgeschichte zu vergessen. In Rostock aber finden zwei Lager im Verein keinen Ausgleich.

Dass ich im  „Duisburger Jahrbuch 2016“ ebenfalls etwas zu meinem Thema vorfand, habe ich allerdings erwartet. Schließlich habe ich für das Jahrbuch den Koss im Jaratz gefunden und selbst auf sechs Seiten die zwei Drittligajahre des MSV zusammengefasst. Was keine Kurzfassung des Buchs ist, an dem ich sitze. Dieser Text war etwas ganz anderes – ein eigenes Genre.

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Dänen lügen nicht – Kritikerlob für 111 Orte im Ruhrgebiet, die uns Geschichte erzählen

Wenn Kees es nicht selbst hier online stellt, mache ich es eben. Wie neulich schon gesagt, ich kann auch anders. Ich will doch gar nicht immer nur meckern. Ich rede zum Beispiel gerne darüber, wenn jemand darüber redet, dass Kees was Gutes getan hat, eigentlich ja nicht Kees, aber Kees, wenn er als Ralf Koss unterwegs ist, ihr wisst schon, irgendwie ist der eben schon auch Kees.

111_Ruhr_Historisch_Cover_kleinUnd wenn ich das nicht weiter erzähle, kriegt ihr das doch niemals mit. Oder lest ihr Zeitschriften über die Geschichte des Potts? Eine heißt Geschichtskultur Ruhr,  und in der hat Christoph Wilmer 111 Orte im Ruhrgebiet, die uns Geschichte erzählen besprochen. Er meint, das Buch lade „zum Spazieren durch die Region und ihre Geschichte“ ein. Das Wichtigste vom Rest habe ich euch einfach kopiert. Geschichtskultur Ruhr, 01/2015 –  da steht das drin.

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Online ist der Artikel nicht zu lesen. Ein Eindruck von der Zeitschrift vermittelt das Inhaltsverzeichnis, zu dem es weiter mit einem Klick geht. 

Zunächst wollte Kees auf der Seite Orte im Ruhrgebiet, die Geschichte erzählen die Arbeit am Buch kommentieren. Inzwischen nutzt er sie für alles, was ihm über Geschichte des Potts begegnet.

In eigener Sache: Koss und Kuhne bei WDR 5 in der Redezeit

Möglicherweise muss ich mich morgen ohne Aufwärmen auf meinen Stehplatz stellen. Ich hoffe nur, dass dann ein früher Jubel über den Führungstreffer keine Zerrung nach sich zieht. Um 11.05 bin ich nämlich in Köln noch als Ralf Koss gefragt. Meine Kollegin Stefanie Kuhne und ich sind ab 11.o5 Uhr zu Gast im Studio bei WDR 5 in der Redezeit von Neugier genügt. Mit Achim Schmitz-Forte sprechen wir über geschichtsträchtige Orte im Ruhrgebiet und unsere Arbeit an 111 Orte im Ruhrgebiet, die uns Geschichte erzählen.

Die Einladung zur Sendung haben wir erst einmal zum Anlass genommen, neue Fotos von uns machen zu lassen. Programmhinweise des WDR wollen bebildert werden. Fotograf ist Michael Kolle, dessen Arbeiten mit einem Klick weiter zu finden sind.


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