Posts Tagged 'Ralf Koss'

In eigener Sache: Wie jetzt?! Wirklich wirklich? im Lokal Harmonie

Am nächsten Samstag kommt im Rahmen der Duisburger Akzente mein Lese- und Hörstück „Wie jetzt?! Wirklich wirklich?“ im Ruhrorter Lokal Harmonie zur Aufführung. Als ich den Text für das Programmheft schreiben musste, war mir die Form der Veranstaltung noch nicht ganz deutlich. Nun wird etwas zu sehen sein, was bei Opern konzertante Aufführung heißt oder bei Drehbüchern Readings. Es ist mehr Theaterstück geworden als O-Ton-Collage. Zusammen mit zwei Gästen werde ich den Text von „Wie jetzt?! Wirklich wirklich?“ lesen. In der Pressemitteilung sieht das so aus:

Die Welt verändert sich immer schneller. Wir spüren, schon morgen wird unser Alltag ein anderer sein. Angst vor zukünftiger Entwicklung findet viele Anlässe. Eine gute Zeit für Utopien. So lauten Buchtitel auf den Bestsellerlisten gegenwärtig „21 Lektionen für das 21. Jahrhundert“, „Alles könnte anders sein“ oder „Jäger, Hirten, Kritiker: Eine Utopie für eine digitale Gesellschaft“. Doch der Mensch störte in früheren Utopien. Er musste immer erst erzogen werden für die erdachten idealen Welten. Hat sich das geändert? Auf der sitzen drei Menschen. Hier ist eine frühe Utopie verwirklicht. Denn die Figuren machen, was der Erzähler will. Die drei Menschen sprechen miteinander. Sie werden unterschiedliche Rollen annehmen. Sie suchen das Mögliche in den Utopien der Gegenwart. Sie streiten sich. Sie finden zueinander. Sie sind abhängig von ihrem Publikum. Ralf Koss macht sein Lese- und Hörstück „Wie jetzt?! Wirklich wirklich?“ zu einer Begegnung der Bestseller-Utopien mit der Duisburger Wirklichkeit. Denn auch Duisburger wissen, wie für die Zukunft gehandelt werden muss. Ihre Stimmen werden zum kommentierenden Chor. „Wie jetzt?! Wirklich wirklich?“ erzählt von dem, was möglich und nötig ist. Es erzählt vom drohenden Scheitern und vom Mut, weiter zu machen.

Wie jetzt?! Wirklich wirklich? – Ein Lese- und Hörstück von Ralf Koss
Ort: Lokal Harmonie, Harmoniestraße 41, 47119 Duisburg-Ruhrort
Zeit: Samstag, 6. April 2019, 16.00 Uhr
Eintritt frei. Hutveranstaltung

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Der Himmel über der Ruhr ist blau – Das Programm in der Hamborner Buchhandlung Lesezeichen

Am Mittwoch, den 13. Februar, lese ich ab 19.30 Uhr in der Hamborner Buchhandlung Lesezeichen. Weil an dem Abend vor allem der Kollege Koss in mir spricht, wird es zwar auch um Fußball gehen, allerdings nur als ein Kapitel der Ruhrgebietsgeschichte. Nach meiner Arbeit an 111 Orte im Ruhrgebiet, die uns Geschichte erzählen gab es noch viel zu erzählen, was im Buch nicht hatte aufgenommen werden können. „Der Himmel über der Ruhr ist  blau“ heißt  das Programm zum Buch. Eintritt 12 Euro, Imbiss und Getränke inklusive. Wir sehen uns in der Buchhandlung, Emscherstraße 213, Duisburg.

 

Der Himmel über der Ruhr ist blau

Nein, das Ullige bekommt keinen Namen. Wo kommen wir denn dahin? Nachher stellt es noch Ansprüche. Lange Zeit wusste niemand, wie er das Schmuddelkind von Rheinland und Westfalen nennen sollte. Es war eine stürmische Zeit. Erst die ungeplante Schwangerschaft und dann das wilde Aufwachsen. Doch schließlich ließ sich das Schmuddelkind einfach nicht mehr übersehen. Ruhrgebiet wurde es irgendwann genannt. Zu bedeutend waren Zechen und Stahlwerke geworden. Seinen Ruf hat diese Bedeutung aber nur in einer Hinsicht aufpoliert. Trotz aller Erfolge haben es Schmuddelkinder schwer, wenn bei ihnen vieles nicht so ist, wie es die Menschen gewöhnt sind. Zudem dieser ungeheure Schmutz in der Luft!

Noch in den 1960er Jahren hieß es: Wasch dir bloß auch den Hals! Ohne diese Mahnung wuchs im Ruhrgebiet niemand auf. Heute ist der Dreck auf den Straßen verschwunden, aber auch ein Großteil der Industrie. Der Himmel über der Ruhr ist wieder blau, und die Nachkommen des Schmuddelkinds fragen sich immer wieder, wer sie eigentlich sind.

Ralf Koss lädt ein, sich die Biografie des Schmuddelkindes Ruhrgebiet näher anzusehen. Kleinstädte, Dörfer und Hansestädte wuchsen zusammen, doch der Blick auf die Industrie lässt oft Teile des Lebenslaufs außer Acht, die überraschen. Stadtluft machte in Dortmund, Essen und Duisburg frei. Der Ruhrgebiets-Fußball stellte früh den DFB-Präsidenten. Sinfonien wurden uraufgeführt und Orchestermusikern Zuflucht gewährt.  Ralf Koss geht auf eine Zeitreise durch die Ruhrgebietsgeschichte, die er im Alltag der Ruhrstädter auf berührende und manchmal komische Weise immer auch wiederfindet.

In eigener Sache: Das Junge Licht scheint heller als die Brennende Ruhr bei Tausendundein Buch

Am Freitag nächster Woche bin ich ab 19 Uhr in der Buchhandlung Tausendundein Buch in Duisburg-Neudorf, Oststraße 125, zu Gast. Dort werde ich dieses Mal nicht eigene Texte lesen, sondern an die Wirklichkeit von Arbeitern im Ruhrgebiet anhand von Erzählungen und Romanen aus dem Ruhrgebiet erinnern. Das Ganze ist ein unterhaltsamer Überblick. Dramatisch geht es dabei zu, komisch und immer wieder auch informativ, wenn ich zusätzlich Literatur- und Ruhrgebietsgeschichte hervorkrame. Als Programmankündigung sieht das so aus:

Das Junge Licht scheint heller als die brennende Ruhr

Die Arbeit in der Montanindustrie  – Das war nicht nur die Arbeit unter Tage und an den Hochöfen. Der Bergbau und die Industriearbeit prägten Mentalität sowie Alltag in Familien und im täglichen Miteinander auf der Straße. Gewohnheiten und Haltungen aus dem Pütt bestimmten, was richtig und was falsch war. In Arbeitersiedlungen traf Wohlverhalten bei Komplettversorgung durch die Zechen auf Mitbestimmungswillen von Arbeitern. Im Bandoneonorchester lernten Bergleute Instrumente spielen. In Vereinsheimen wurde eigene Kultur geschaffen. Der Autor Ralf Koss hat Texte zusammengestellt, in denen sich die Lebenswelt der Arbeiter wiederfindet. Ob in Karl Grünbergs „Brennende Ruhr“, in Max von der Grüns Romanen oder in den Krimis von Peter Kersken, ob in den 1920er Jahren oder in der Gegenwart, der Bergbau und die Industriearbeit wirkten sich auch auf die Literatur aus. Ralf Koss stellt Ruhrgebietsromane sowie ihre Autoren vor und wirft einen unterhaltsamen Blick auf Literatur- und Zeitgeschichte.

Ort: Tausendundein Buch, Oststraße 125, 47057 Duisburg. Kartenbestellung: Telefon 0203.35 66 75
Zeit: Freitag, den 22. Januar 2019, 19 Uhr
Eintritt: 5 Euro

In eigener Sache: Lesung am Freitag, um 18.45 Uhr bei der Meidericher Literarte 2018

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Von Freitag bis Sonntag feiert in Meiderich die Kulturwerkstatt in Meiderich auf ihrem Gelände an der Bahnhofstraße und auf dem Markt ihr vierzigjähriges Jubiläum. Der Literatur und Büchern gilt an den Tagen besondere Aufmerksamkeit, und so steht das Ganze unter dem Motto „Literarte 2018“ Es gibt viele Lesungen und am Sonntag einen Büchermarkt.

Auf dem Büchermarkt werde ich mit einem Stand vertreten sein. Natürlich werde ich auch Mehr als Fußball im Gepäck haben, die  111 Fußballorte im Ruhrgebiet, die man gesehen haben muss und die 111 Orte im Ruhrgebiet, die uns Geschichte erzählen. Schließlich braucht ein Jubiläum günstige Jubiläumsangebote.

Außerdem werde ich am Freitag von  18.45 bis 19.30 Uhr Auszüge aus meinen Programmen „Nach dem Anpfiff alles möglich“ und „Der Himmel über der Ruhr ist wieder blau“ lesen. Die Lesungen finden statt in der Kulturwerkstatt, Bahnhofstraße 157, 47137 Duisburg.

Das komplette Programm der Literarte 2018 findet sich mit einem Klick.

In eigener Sache: Schmuddelkind Pott – Der Himmel über der Ruhr ist blau

Am Freitag, den 8. Juni, bin ich ab 19.30 Uhr in der Neudorfer Buchhandlung Tausendundein Buch zu Gast. Weil an dem Abend vor allem der Kollege Koss in mir spricht, wird es zwar auch um Fußball gehen, allerdings nur als ein Kapitel der Ruhrgebietsgeschichte. Nach meiner Arbeit an 111 Orte im Ruhrgebiet, die uns Geschichte erzählen gab es noch viel zu erzählen, was im Buch nicht hatte aufgenommen werden können. „Der Himmel über der Ruhr ist  blau“ heißt  das Programm zum Buch. Eintritt 5 Euro, Knabbereien und Getränke inklusive. Wir sehen uns, bei Tausendundein Buch, Oststraße 125, Duisburg.

 

Der Himmel über der Ruhr ist blau

Nein, das Ullige bekommt keinen Namen. Wo kommen wir denn dahin? Nachher stellt es noch Ansprüche. Lange Zeit wusste niemand, wie er das Schmuddelkind von Rheinland und Westfalen nennen sollte. Es war eine stürmische Zeit. Erst die ungeplante Schwangerschaft und dann das wilde Aufwachsen. Doch schließlich ließ sich das Schmuddelkind einfach nicht mehr übersehen. Ruhrgebiet wurde es irgendwann genannt. Zu bedeutend waren Zechen und Stahlwerke geworden. Seinen Ruf hat diese Bedeutung aber nur in einer Hinsicht aufpoliert. Trotz aller Erfolge haben es Schmuddelkinder schwer, wenn bei ihnen vieles nicht so ist, wie es die Menschen gewöhnt sind. Zudem dieser ungeheure Schmutz in der Luft!

Noch in den 1960er Jahren hieß es: Wasch dir bloß auch den Hals! Ohne diese Mahnung wuchs im Ruhrgebiet niemand auf. Heute ist der Dreck auf den Straßen verschwunden, aber auch ein Großteil der Industrie. Der Himmel über der Ruhr ist wieder blau, und die Nachkommen des Schmuddelkinds fragen sich immer wieder, wer sie eigentlich sind.

Ralf Koss lädt ein, sich die Biografie des Schmuddelkindes Ruhrgebiet näher anzusehen. Kleinstädte, Dörfer und Hansestädte wuchsen zusammen, doch der Blick auf die Industrie lässt oft Teile des Lebenslaufs außer Acht, die überraschen. Stadtluft machte in Dortmund, Essen und Duisburg frei. Der Ruhrgebiets-Fußball stellte früh den DFB-Präsidenten. Sinfonien wurden uraufgeführt und Orchestermusikern Zuflucht gewährt.  Ralf Koss geht auf eine Zeitreise durch die Ruhrgebietsgeschichte, die er im Alltag der Ruhrstädter auf berührende und manchmal komische Weise immer auch wiederfindet.

Halbzeitpausengespräch in eigener Sache: Lesung – Der Himmel über der Ruhr ist wieder blau

Am Donnerstag, den 9. November, bin ich ab 19 Uhr in der Neudorfer Buchhandlung Tausendundein Buch zu Gast. Weil an dem Abend vor allem der Kollege Koss in mir spricht, wird es zwar auch um Fußball gehen, allerdings nur als ein Kapitel der Ruhrgebietsgeschichte. Nach meiner Arbeit an 111 Orte im Ruhrgebiet, die uns Geschichte erzählen gab es noch viel zu erzählen, was im Buch nicht hatte aufgenommen werden können. „Der Himmel über der Ruhr ist wieder blau“ heißt nun bei freiem Eintritt das Programm zum Buch. Kein Hutkonzert, sondern Hutlesung. Wir sehen uns, bei Tausendundein Buch, Oststraße 125, Duisburg.

 

Der Himmel über der Ruhr ist wieder blau

Wasch dir bloß auch den Hals! Ohne diese Mahnung wuchs lange Jahre im Ruhrgebiet niemand auf. Nicht nur daran erinnert Ralf Koss, wenn er erzählt, wie aus Dörfern, Kleinstädten und zwei Hansestädten durch Zechen und Stahlwerke das Ruhrgebiet geworden ist. Der Himmel über der Ruhr ist heute wieder blau geworden. Der Dreck auf den Straßen ist verschwunden, aber auch ein Großteil der Industrie. Das Ruhrgebiet sucht nach seiner Identität. Deshalb wirft Ralf Koss den Blick auch auf die vernachlässigte Geschichte der Region. Denn Stadtluft machte in den Hansestädten Dortmund und Duisburg frei. Der Ruhrgebiets-Fußball feierte Meisterschaften und stellte DFB-Präsidenten. Sinfonien wurden uraufgeführt und Orchestermusikern Zuflucht gewährt. Ralf Koss nimmt Sie mit auf eine Zeitreise durch die Ruhrgebietsgeschichte, die er im Alltag der Ruhrstädter auf berührende und manchmal komische Weise immer auch wiederfindet.

Nach dem Anpfiff alles möglich – Kees Jaratz beim Platzhirsch Festival

In 14 Tagen beginnt das Platzhirsch Festival. Dieses Festival bereichert Duisburg auf eine sehr eigene Weise, weil es an einem zentralen Ort der Stadt Menschen im Zeichen freier Kultur zusammenbringt. Das Platzhirsch Festival macht Duisburg lebenswerter. Umso mehr freue ich mich, in diesem Jahr dort mit meinem Programm „Nach dem Anpfiff alles möglich“ dabei zu sein. Um 18.30 Uhr lese ich im SG1 Kunstraum. Die Galerie befindet sich in der Schmalen Gasse 1. Und was euch erwartet? Bitte schön:

Zur Veranstaltung bei Facebook.


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