Posts Tagged 'Ralf Koss'

Halbzeitpausengespräch: Christoph Dieckmann im KS36 – Ein Abend zu ostdeutschen Befindlichkeiten und deutscher Identität

Christoph Dieckmann, Foto: Privat

Am Mittwoch, den 20. Oktober, findet um 19.30 Uhr im Duisburger KS36 die Auftaktveranstaltung der Lesereihe „Viele Stimmen! Ein Chor?“ statt. Ich freue mich, den Berliner Autor Christoph Dieckmann als Gast begrüßen zu dürfen. Er liest aus seinem letzten Buch „Woher sind wir geboren“, und wir sprechen über ostdeutsche Erfahrungen und die deutsche Identität.

Der in der DDR aufgewachsene Christoph Dieckmann hat als Journalist für die ZEIT lange Jahre über den Osten Deutschlands geschrieben. Die empfundene Benachteiligung, die Beschreibungen von außen, Identitätsfragen waren dabei oft ein Thema. Noch immer beschäftigt er sich mit den Besonderheiten ostdeutscher Biografien und den Wurzeln deutscher Identität.

So erzählt er vom langen Untergang seiner DDR und von der Münchner Räterepublik. Er reiste zum »Schrein der Christenheit« nach Aachen, zur »Judensau« in Luthers Wittenberg, zur Walhalla und in Deutschlands einstige Kolonialmetropole Hamburg. Er beschreibt, was die Deutschen unterscheidet, doch nicht trennen muss: Vergangenheit und Erinnerung. Christoph Dieckmann wurde 1992 mit dem Internationalen Publizistik-Preis von Klagenfurt ausgezeichnet, 1993 erhielt er den Theodor-Wolff-Preis, 1994 den Egon-Erwin-Kisch-Preis, 1996 den Friedrich-Märker-Preis für Essayistik.

Die Veranstaltung verstehe ich als Beitrag zu den gegenwärtigen Debatten rund um Identitäten. Auch wenn die Beschäftigung mit der ostdeutschen Identität gerade etwas in den Hintergrund gerückt ist, stehen wir auch hier weiter vor der Frage, wie die unterschiedlichen Stimmen in Deutschland zu einer gemeinsamen Sprache finden. Die Veranstaltungsreihe „Viele Stimmen! Ein Chor?“ konnte auf den Weg gebracht werden, weil mit dem KS36, der Neudorfer Buchhandlung Tausendundein Buch und mir gleich drei Akteure der Duisburger Kultur zusammenarbeiten.

Karten zu 15 Euro, ermäßigt 12 Euro, gibt es in der Buchhandlung Tausendundein Buch an der Oststraße, per Nachricht über das Kontaktformular an mich oder über den Eventbrite-Link mit Aufschlag von € 2,50 Vorverkaufsgebühr.

„Viele Stimmen“ Ein Chor?“ wird gefördert durch das Programm Neustart Kultur und unterstützt vom InterCity Hotel Duisburg.

Mein Leben mit dem MSV im Jungs*talk-Podcast

Vom Duisburger Jungenbüro aus werden außerschulische (sozial)pädagogische Projekte für Jungen angeboten. Träger dieses Büros ist der Jungs e.V., ein Verein, über den ich anlässlich seines zwanzigjährigen Bestehens vor fast drei Jahren schon einmal hier geschrieben habe. Außerdem kümmert sich der Verein um das mit mehreren Preisen ausgezeichnete Projekt Heroesvon dem ebenfalls in diesen Räumen schon mehrmals die Rede war. Bei den Heroes machen sich per Schneeballprinzip Jugendliche und junge Männer aus sogenannten „Ehrkulturen“ mit aufklärerischem Denken vertraut. Die Religion ist dabei nur Teil all dessen, was im Alltag der Teilnehmer wirksam wird.

Viele dieser Projekte finden im Jugendzentrum Zitrone in Obermarxloh statt. In dem Fall spreche ich auch fürs eigene Haus. Dort habe auch ich schon viele Kulturprojekte mit Kindern und Jugendlichen durchgeführt. Daraus ergab sich mein Engagement für den Förderverein des Jugendzentrums Lemonhaus e.V.  Solche Jugendzentren sind für viele, oft sozial benachteiligte Kinder oft der einzige Ort, wo ihnen ungeteilte Aufmerksamkeit geschenkt wird. Nicht jedem wird bewusst sein, dass die Stadt Duisburg mehr als andere Großstädte Deutschlands solche außerschulische pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen für besonders notwendig erachtet. Trotz der finanziellen Schwierigkeiten der Stadt wird versucht, möglichst viele Jugendzentren offen zu halten. Eine Haltung, auf die man in Duisburg stolz sein kann.

Genug der Vorrede. In der Zitrone habe ich auch den Leiter vom Duisburger Jungenbüro Sven Leimkühler kennengelernt. Er rief mich neulich an, erzählte von einem Podcast des Jungenbüros und fragte, ob ich für ein Gespräch über Fußball Zeit und Lust hätte. Da brauchte ich nicht lange zu überlegen. In dem Podcast-Gespräch ging es vor allem darum, was mir der MSV und der Stadionbesuch bedeutet. Es ging weniger um den Fußball des MSV als solchen, sondern um die Rolle des Fußballs in meinem Leben. Natürlich sind wir dabei auch manchmal vom Hölzken aufs Stöcksken gekommen, wie ein Gespräch eben so ist.

Warum der bei mir im Entwurf sichtbare, eingebundene Podcast-Player nach der Veröffentlichung unsichtbar bleibt, ist mir ein Rätsel. Hier also der Link zum Podcast, falls der Player auch bei euch unsichtbar ist. Ansonsten auch bei Spotify abrufbar.

Catenaccio und Riegel-Rudi – Der Link zum Online-Vortrag

Manchmal haben meine Vorträge oder Texte besondere Anlässe. Für diesen Vortrag am 8. März war es das Motto der 42. Duisburger Akzente. Dem Programm gaben in diesem Jahr „Mauern“ die inhaltliche Orientierung. Da ließ sich in Verbindung mit dem Fußball etwas draus machen.

Nun wurden die Duisburger Akzente zwar abgesagt, mein Online-Vortrag anlässlich der Akzente an der VHS Duisburg aber nicht. Am Montag, ab 20 Uhr  gibt es was über Mauerfußball und dessen sozialen sowie kulturellen Hintergründe zu hören. Ich spreche ’ne Stunde etwa, Schwerpunkte sind Catenaccio, Rudi Gutendorf mit dem Meidericher SV in der ersten Bundesligasaison und der Ruhrgebietsfußball, danach Fragen, Gespräch, mal schauen.

Kost‘ nix, ist bekömmlich und hält länger vor.

Wenn ihr weiterklickt, kommt ihr zum unaufwändigen Anmeldungsraum. Das ist online dann anders als bei Präsenz. Wenn ihr da vier Tage vorher aufkreuzt, wäre niemand da. Jetzt aber kriegt er einen Zugangslink geschickt, den ihr am Montag dann nur noch anklicken müsst. Schon seid ihr im virtuellen Vortragsraum.

 
Der Ankündigungstext sieht übrigens so aus:

Und vorne hilft der liebe Gott

Wenn beim Fußball von einer mauernden Mannschaft gesprochen wird, geht es weniger um die Einordnung von taktischen Mitteln als um das Urteil über eine Spielweise. Oft missfällt es Zuschauern, wenn eine Mannschaft sich zu sehr zurückzieht. Doch kein Team mauert von Anpfiff an. Beginnen damit denn nur die Schwachen gegen Starke? Was hat die Spielweise mit Selbstbewusstsein sowie mit lokalen und nationalen Identitäten zu tun? Der Autor Ralf Koss begibt sich für seinen Vortrag auf die Spurensuche in Literatur, Fußball- und Kulturgeschichte. Er berichtet von ermauerten Siegen und dem Anrennen gegen Bollwerke. Er findet Deutungen und Werturteile. Welche Geschichten über das Mauern aber wirken auf uns alle, selbst wenn wir uns nicht für Fußball interessieren

Und vorne hilft der liebe Gott – Online-Vortrag
Montag, den 8. März 2021
VHS Duisburg
Gebühr: Kostenlos

In eigener Sache: Mauerfußball und Kultur – Ein Online-Votrag

Manchmal haben meine Vorträge oder Texte besondere Anlässe. Für diesen Vortrag am 8. März war es das Motto der 42. Duisburger Akzente. Dem Programm gaben in diesem Jahr „Mauern“ die inhaltliche Orientierung. Da ließ sich in Verbindung mit dem Fußball etwas draus machen.

Nun wurden die Akzente zwar abgesagt, der Vortrag aber nicht. Im Rahmen der Montagsvorträge der VHS Duisburg werde ich also am 8. März über das Mauern im Fußball erzählen. Uhrzeit entweder 19 oder 20 Uhr, das steht noch nicht fest.

Die Freistoßmauer habe ich beim Vortrag außen vorgelassen. Sie bietet wenig Erzählenswertes über den Fußball hinaus. Das ist beim „mauern“ anders. Darin stecken Urteile, Hoffnungen und Ziele, die viel darüber verraten in welcher Welt das Fußballspiel gerade stattfindet, in dem gemauert wird.

 

Und vorne hilft der liebe Gott

Wenn beim Fußball von einer mauernden Mannschaft gesprochen wird, geht es weniger um die Einordnung von taktischen Mitteln als um das Urteil über eine Spielweise. Oft missfällt es Zuschauern, wenn eine Mannschaft sich zu sehr zurückzieht. Doch kein Team mauert von Anpfiff an. Beginnen damit denn nur die Schwachen gegen Starke? Was hat die Spielweise mit Selbstbewusstsein sowie mit lokalen und nationalen Identitäten zu tun? Der Autor Ralf Koss begibt sich für seinen Vortrag auf die Spurensuche in Literatur, Fußball- und Kulturgeschichte. Er berichtet von ermauerten Siegen und dem Anrennen gegen Bollwerke. Er findet Deutungen und Werturteile. Welche Geschichten über das Mauern aber wirken auf uns alle, selbst wenn wir uns nicht für Fußball interessieren?

Unter dem folgend Link könnt ihr euch schon anmelden. Dann wird euch der Zugangslink zum Vortrag demnächst zugesendet. Für Kurzentschlossene werde ich vor dem 8. März den Link aber auch hier noch teilen.

Und vorne hilft der liebe Gott – Online-Vortrag
Montag, den 8. März 2021
VHS Duisburg
Gebühr: Kostenlos

Das Weihnachtsangebot – Ein Buchduo: MSV und Ruhrgebietsfußball

Wenn ihr zu Weihnachten an bessere Zeiten mit dem MSV denken wollt, habe ich einen Vorschlag: der Blick auf die MSV-Geschichte zwischen 2013 und 2015. Ich packe ich euch deshalb mein Sonderangebot zusammen: Für 19 Euro inkl. Versand bekommt ihr Mehr als Fußball – Die Geschichte des MSV vom Zwangsabstieg 2013 bis zum Wiederaufstieg 2015 – und 111 Fußballorte im Ruhrgebiet. Statt 30 Euro. Einzeln könnt ihr die Bücher auch kaufen. Mehr als Fußball kostet dann 12 Euro, das „111er“ Euro 7,00 incl. Versand. Wenn ihr sie zusammen kauft und in Duisburg oder Umgebung wohnt, bringe ich sie euch wahrscheinlich vorbei. Meine Tagesstrecken ließen sich sicher anpassen – natürlich nur mit Maske und Abstand.

Infos zum Inhalt von Mehr als Fußball findet ihr hier.

Leserstimmen zu den Fußballorten bei Amazon hier.

Falls ihr außerdem Interesse an Ruhrgebietsgeschichte habt: 111 Orte im Ruhrgebiet, die uns Geschichte erzählen könnt ihr auch hier bestellen.  Was euch das Buch bietet, erfahrt ihr hier.

Bestelllen könnt ihr über das folgende Kontaktformalur oder per E-mail an zebrastreifenblog[at]web.de:

Rechtliche Hinweise und Datenschutz.

In eigener Sache – Zu Gast im 111-Orte-Podcast

Vor einem Jahr war ich bei Hasan Sahin im Dortmunder Taranta Babu zu Gast mit der Premierenlesung meines Buchs 111 Orte in Dortmund, die man gesehen haben muss. Viele der im Buch erzählten Geschichten verweisen auf historische Ereignisse. Im Podcast zu der 111-Orte-Reihe hatte ich die Gelegenheit von einem dieser Ereignisse zu erzählen. Die Pfarrgemeinde von St. Suitbertus erhielt nämlich 1980 fünf ineinander gestellte Stahlreifen unterschiedlicher Größe geschenkt, die als Skulptur auf dem Parkplatz der Kirche platziert wurden. Diese Stahlreifen haben eine Vorgeschichte auf der Hannover-Messe, was uns viel über die Mentalität im Ruhrgebiet verrät. Vom Taranta Babu habe ich dann natürlich auch erzählt und vom Binarium, dem Museum für Digitales und Computerspiele, das sich in einem ehemaligen Gebäude der Zeche Hansa befindet. Bei all dem blieb das Verhältnis der Städte im Ruhrgebiet zueinander nicht außen vor. Dass ich diese drei Dortmunder Orte für das Gespräch mit Steffi Knebel und Matz Kastnig aussuchte, kam nicht von Ungefähr. Ich trat gegen die zwei an zum spaßigen Städtevergleich mit Köln in der Rubrik Fußballorte und Prag.

Der Podcastplayer lässt sich leider hier nicht einbinden. Mit einem Klick auf das Bild kommen Sie sofort zum Startbutton des Podcasts und einer langen Linkliste für die im Gespräch erwähnten Themen.

 

Mit einem Klick zu der im Podcast genannten Extra-Tour, die ich für Dortmund erstellt habe.

Mit einem Klick zu den 111 Orten bei Facebook oder Instagramm, wo der Emons Verlag zudem ein Gewinnspiel zu den Podcast-Folgen ausrichtet.

Möchten Sie das Buch mit meiner Signatur erwerben, können Sie es auch bei mir versandkostenfrei bestellen.

Auftritt im Innenhafen – Nach dem Anpfiff alles möglich

Neulich hatte ich meinen nächsten Auftritt im Ludwigforum des Innenhafens schon angekündigt. Meine gewagte Hoffnung damit am nächsten Freitag ab 19 Uhr auch nachträglich den Aufstieg zu feiern erwies sich als Illusion. Nun heißt es, mit literarischer Komik und Fanggesang zu guter Stimmung zurück zu finden.

Normalerweise sollten MSV-Fans mit dem Programm „Nach dem Abpfiff alles möglich“ die letzte Saison vergessen können, wenn schon in Oberhausen auch die Fußballabstinenzler ihren Spaß hatten. Bei Funkes gab es eine schöne Besprechung meines Oberhausener Auftritts – (Mit dem Klick hier hinter der Paywall), nebenan das Zitat mit dem abschließenden Fazit; unten Fotos vom Auftritt.

Also hoffen wir auf gutes Wetter, denn die Open-Air-Veranstaltung findet nur statt, wenn es nicht regnet. Der Eintritt ist frei, ein Hut geht irgendwann rum

Nach dem Anpfiff alles möglich

Zeit: Freitag, den 17. Juli 2020, 19 Uhr – Einlass ab 18.30 Uhr
Ort: Ludwigforum im Garten der Erinnerung – Innenhafen,  Philosophenweg 9, 47051 Duisburg

Hier könnt Ihr nochmal einen Blick aufs Programmblatt werfen:

Nach dem Anpfiff alles möglich

Andrea Berg sang zunächst ihren Fußballprofis Schlagertrost

Wenn Ralf Koss als Kees Jaratz über Fußball schreibt, kommt dem Glück manchmal große Bedeutung zu. Dann erkennt er es als einen Zufall im Spiel, der zum Siegtor führte. Mal begegnet er ihm in den überschwänglichen Gefühlen der Zuschauer auf den Rängen. Dann wiederum entsteht es beim Singen von Stadionhymnen und Vereinsliedern. Für das Bühnenprogramm „Nach dem Anpfiff alles möglich“ hat er Literarisches und Essayistisches zusammengestellt, mit dem er im Fußball dem Glück auf die Spur kommt. Die Bedeutung dieses Sports im Ruhrgebiet wird dabei ebenso deutlich wie die Sehnsucht von Vierten Offiziellen nach persönlichem Glück durch wahre Bestimmung. Oft ist die Komik bei dieser Glückssuche aber nur einen Spielzug entfernt. Wie im Stadion werden Fußballschlager und Fangesänge zum Mitsingen nicht fehlen. An der Gitarre sorgt Mick Haering für die unterstützende Begleitung. Ein Programm wie ein Fußballspiel. Denn jedes Spiel beginnt mit 0:0, und nach dem Anpfiff ist dann alles möglich.

Heimspiel im Innenhafen – Nach dem Anpfiff alles möglich

Nach dem Auftritt ist vor dem Auftritt. Am Freitag in Oberhausen war das Open  Air vor dem Literaturhaus ein großer Spaß. Am 17. Juli komme ich nun zum Heimspiel in den Innenhafen.

Noch habe ich die fantastische Hoffnung, diesen Abend zu einer nachträglichen Aufstiegsfeier zu machen. Was wäre das für eine großartige Sache!

„Nach dem Anpfiff alles möglich“ gehört zur Reihe „Sommerträume“ und ist deren Premiere. Kulturveranstaltungen im öffentlichen Raum werden auch damit wieder normaler.

Wie gehabt bietet „Nach dem Anpfiff alles möglich“ mit Komik angereichertes Literarisches über den Fußball, und wie im Stadion gibt es nach so einem Anpfiff auch Gelegenheit zu gemeinsamem Fangesang und Fußballschlager-Singen.  Unterstützt werden wir dabei vom Gitarristen Mick Haering.

Die Veranstaltung findet nur bei trockenem Wetter statt. Der Eintritt ist frei, ein Hut geht irgendwann rum

Nach dem Anpfiff alles möglich

Zeit: Freitag, den 17. Juli 2020, 19 Uhr – Einlass ab 18.30 Uhr
Ort: Ludwigforum im Garten der Erinnerung – Innenhafen,  Philosophenweg 9, 47051 Duisburg

Hier könnt Ihr nochmal einen Blick aufs Programmblatt werfen:

Nach dem Anpfiff alles möglich

Andrea Berg sang zunächst ihren Fußballprofis Schlagertrost

Foto: Guido Kvas

Wenn Ralf Koss als Kees Jaratz über Fußball schreibt, kommt dem Glück manchmal große Bedeutung zu. Dann erkennt er es als einen Zufall im Spiel, der zum Siegtor führte. Mal begegnet er ihm in den überschwänglichen Gefühlen der Zuschauer auf den Rängen. Dann wiederum entsteht es beim Singen von Stadionhymnen und Vereinsliedern. Für das Bühnenprogramm „Nach dem Anpfiff alles möglich“ hat er Literarisches und Essayistisches zusammengestellt, mit dem er im Fußball dem Glück auf die Spur kommt. Die Bedeutung dieses Sports im Ruhrgebiet wird dabei ebenso deutlich wie die Sehnsucht von Vierten Offiziellen nach persönlichem Glück durch wahre Bestimmung. Oft ist die Komik bei dieser Glückssuche aber nur einen Spielzug entfernt. Wie im Stadion werden Fußballschlager und Fangesänge zum Mitsingen nicht fehlen. An der Gitarre sorgt Mick Haering für die unterstützende Begleitung. Ein Programm wie ein Fußballspiel. Denn jedes Spiel beginnt mit 0:0, und nach dem Anpfiff ist dann alles möglich.

Auswärtsspiel in Oberhausen – Nach dem Anpfiff alles möglich

Drei Monate habe ich vor allem Selbstgespräche geführt. Ich bin tatsächlich kaum Menschen begegnet, habe wenig telefoniert und mein Vokabular gegenüber mir flüchtig bekannten Menschen beschränkte sich auf Zahlen, Kiloangaben und Wörtern wie Mohnbrötchen und Tomaten. Schön, dass das Sprechtraining im Selbstgespräch auf das wirkliche Leben gut vorbereitet hat. Entscheidend ist schließlich auf dem Platz, genauer gesagt auf der Bühne, in dem Fall vom Literaturhaus Oberhausen.

Am Freitag könnt Ihr mein Programm „Nach dem Anpfiff alles möglich“ auf der Freifläche vor dem Literaturhaus erleben. Wie gehabt wird es mit Komik angereichertes Literarisches zum Fußball geben, und wie im Stadion gibt es nach so einem Anpfiff auch Gelegenheit zu gemeinsamem Fangesang und Fußballschlager-Singen.  Unterstützt werden wir dabei vom Gitarristen Mick Haering.

Sollte es regnen, wird eine Indoor-Veranstaltung improvisiert. Unter Beachtung der Abstandsregeln natürlich.

Bestellung der Karten zu 8 Euro unter literaturhaus-oberhausen@gmx.de oder über die Seite vom Literaturhaus Oberhausen.

Nach dem Anpfiff alles möglich

Zeit: Freitag, den 26. Juni 2020, 19 Uhr – Öffnung ab 18 Uhr
Ort: Literaturhaus Oberhausen, Marktstraße 146, 46045 Oberhausen

Hier könnt Ihr nochmal einen Blick aufs Programmblatt werfen:

Nach dem Anpfiff alles möglich

Andrea Berg sang zunächst ihren Fußballprofis Schlagertrost

Foto: Guido Kvas

Wenn Ralf Koss als Kees Jaratz über Fußball schreibt, kommt dem Glück manchmal große Bedeutung zu. Dann erkennt er es als einen Zufall im Spiel, der zum Siegtor führte. Mal begegnet er ihm in den überschwänglichen Gefühlen der Zuschauer auf den Rängen. Dann wiederum entsteht es beim Singen von Stadionhymnen und Vereinsliedern. Für das Bühnenprogramm „Nach dem Anpfiff alles möglich“ hat er Literarisches und Essayistisches zusammengestellt, mit dem er im Fußball dem Glück auf die Spur kommt. Die Bedeutung dieses Sports im Ruhrgebiet wird dabei ebenso deutlich wie die Sehnsucht von Vierten Offiziellen nach persönlichem Glück durch wahre Bestimmung. Oft ist die Komik bei dieser Glückssuche aber nur einen Spielzug entfernt. Wie im Stadion werden Fußballschlager und Fangesänge zum Mitsingen nicht fehlen. An der Gitarre sorgt Mick Haering für die unterstützende Begleitung. Ein Programm wie ein Fußballspiel. Denn jedes Spiel beginnt mit 0:0, und nach dem Anpfiff ist dann alles möglich.

Welttag des Buches – Sparte MSV und Fußball

 

Statt zur Lesung gehen, selbst zu Hause lesen? Am Welttag des Buches packe ich für euch ein Sonderangebot zusammen: Für 15 Euro bekommt ihr Mehr als Fußball – Die Geschichte des MSV vom Zwangsabstieg 2013 bis zum Wiederaufstieg 2015 – und 111 Fuballorte im Ruhrgebiet. Statt 30 Euro. Einzeln könnt ihr die Bücher auch haben. Mehr als Fußball 10 Euro, das andere 5 Euro. Wenn ihr sie einzeln kauft, kommt 2,20 Euro Versand noch hinzu. Wenn ihr sie zusammen kauft und in Duisburg oder Umgebung wohnt, bringe ich sie euch wahrscheinlich vorbei. Meine Tagesstrecken mit ließen sich sicher anpassen. Und natürlich nur mit Maske und Abstand.

Infos zum Inhalt von Mehr als Fußball findet ihr hier.

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