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In eigener Sache: Lesung am Freitag, um 18.45 Uhr bei der Meidericher Literarte 2018

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Von Freitag bis Sonntag feiert in Meiderich die Kulturwerkstatt in Meiderich auf ihrem Gelände an der Bahnhofstraße und auf dem Markt ihr vierzigjähriges Jubiläum. Der Literatur und Büchern gilt an den Tagen besondere Aufmerksamkeit, und so steht das Ganze unter dem Motto „Literarte 2018“ Es gibt viele Lesungen und am Sonntag einen Büchermarkt.

Auf dem Büchermarkt werde ich mit einem Stand vertreten sein. Natürlich werde ich auch Mehr als Fußball im Gepäck haben, die  111 Fußballorte im Ruhrgebiet, die man gesehen haben muss und die 111 Orte im Ruhrgebiet, die uns Geschichte erzählen. Schließlich braucht ein Jubiläum günstige Jubiläumsangebote.

Außerdem werde ich am Freitag von  18.45 bis 19.30 Uhr Auszüge aus meinen Programmen „Nach dem Anpfiff alles möglich“ und „Der Himmel über der Ruhr ist wieder blau“ lesen. Die Lesungen finden statt in der Kulturwerkstatt, Bahnhofstraße 157, 47137 Duisburg.

Das komplette Programm der Literarte 2018 findet sich mit einem Klick.

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In eigener Sache: Schmuddelkind Pott – Der Himmel über der Ruhr ist blau

Am Freitag, den 8. Juni, bin ich ab 19.30 Uhr in der Neudorfer Buchhandlung Tausendundein Buch zu Gast. Weil an dem Abend vor allem der Kollege Koss in mir spricht, wird es zwar auch um Fußball gehen, allerdings nur als ein Kapitel der Ruhrgebietsgeschichte. Nach meiner Arbeit an 111 Orte im Ruhrgebiet, die uns Geschichte erzählen gab es noch viel zu erzählen, was im Buch nicht hatte aufgenommen werden können. „Der Himmel über der Ruhr ist  blau“ heißt  das Programm zum Buch. Eintritt 5 Euro, Knabbereien und Getränke inklusive. Wir sehen uns, bei Tausendundein Buch, Oststraße 125, Duisburg.

 

Der Himmel über der Ruhr ist blau

Nein, das Ullige bekommt keinen Namen. Wo kommen wir denn dahin? Nachher stellt es noch Ansprüche. Lange Zeit wusste niemand, wie er das Schmuddelkind von Rheinland und Westfalen nennen sollte. Es war eine stürmische Zeit. Erst die ungeplante Schwangerschaft und dann das wilde Aufwachsen. Doch schließlich ließ sich das Schmuddelkind einfach nicht mehr übersehen. Ruhrgebiet wurde es irgendwann genannt. Zu bedeutend waren Zechen und Stahlwerke geworden. Seinen Ruf hat diese Bedeutung aber nur in einer Hinsicht aufpoliert. Trotz aller Erfolge haben es Schmuddelkinder schwer, wenn bei ihnen vieles nicht so ist, wie es die Menschen gewöhnt sind. Zudem dieser ungeheure Schmutz in der Luft!

Noch in den 1960er Jahren hieß es: Wasch dir bloß auch den Hals! Ohne diese Mahnung wuchs im Ruhrgebiet niemand auf. Heute ist der Dreck auf den Straßen verschwunden, aber auch ein Großteil der Industrie. Der Himmel über der Ruhr ist wieder blau, und die Nachkommen des Schmuddelkinds fragen sich immer wieder, wer sie eigentlich sind.

Ralf Koss lädt ein, sich die Biografie des Schmuddelkindes Ruhrgebiet näher anzusehen. Kleinstädte, Dörfer und Hansestädte wuchsen zusammen, doch der Blick auf die Industrie lässt oft Teile des Lebenslaufs außer Acht, die überraschen. Stadtluft machte in Dortmund, Essen und Duisburg frei. Der Ruhrgebiets-Fußball stellte früh den DFB-Präsidenten. Sinfonien wurden uraufgeführt und Orchestermusikern Zuflucht gewährt.  Ralf Koss geht auf eine Zeitreise durch die Ruhrgebietsgeschichte, die er im Alltag der Ruhrstädter auf berührende und manchmal komische Weise immer auch wiederfindet.

Halbzeitpausengespräch in eigener Sache: Lesung – Der Himmel über der Ruhr ist wieder blau

Am Donnerstag, den 9. November, bin ich ab 19 Uhr in der Neudorfer Buchhandlung Tausendundein Buch zu Gast. Weil an dem Abend vor allem der Kollege Koss in mir spricht, wird es zwar auch um Fußball gehen, allerdings nur als ein Kapitel der Ruhrgebietsgeschichte. Nach meiner Arbeit an 111 Orte im Ruhrgebiet, die uns Geschichte erzählen gab es noch viel zu erzählen, was im Buch nicht hatte aufgenommen werden können. „Der Himmel über der Ruhr ist wieder blau“ heißt nun bei freiem Eintritt das Programm zum Buch. Kein Hutkonzert, sondern Hutlesung. Wir sehen uns, bei Tausendundein Buch, Oststraße 125, Duisburg.

 

Der Himmel über der Ruhr ist wieder blau

Wasch dir bloß auch den Hals! Ohne diese Mahnung wuchs lange Jahre im Ruhrgebiet niemand auf. Nicht nur daran erinnert Ralf Koss, wenn er erzählt, wie aus Dörfern, Kleinstädten und zwei Hansestädten durch Zechen und Stahlwerke das Ruhrgebiet geworden ist. Der Himmel über der Ruhr ist heute wieder blau geworden. Der Dreck auf den Straßen ist verschwunden, aber auch ein Großteil der Industrie. Das Ruhrgebiet sucht nach seiner Identität. Deshalb wirft Ralf Koss den Blick auch auf die vernachlässigte Geschichte der Region. Denn Stadtluft machte in den Hansestädten Dortmund und Duisburg frei. Der Ruhrgebiets-Fußball feierte Meisterschaften und stellte DFB-Präsidenten. Sinfonien wurden uraufgeführt und Orchestermusikern Zuflucht gewährt. Ralf Koss nimmt Sie mit auf eine Zeitreise durch die Ruhrgebietsgeschichte, die er im Alltag der Ruhrstädter auf berührende und manchmal komische Weise immer auch wiederfindet.

Nach dem Anpfiff alles möglich – Kees Jaratz beim Platzhirsch Festival

In 14 Tagen beginnt das Platzhirsch Festival. Dieses Festival bereichert Duisburg auf eine sehr eigene Weise, weil es an einem zentralen Ort der Stadt Menschen im Zeichen freier Kultur zusammenbringt. Das Platzhirsch Festival macht Duisburg lebenswerter. Umso mehr freue ich mich, in diesem Jahr dort mit meinem Programm „Nach dem Anpfiff alles möglich“ dabei zu sein. Um 18.30 Uhr lese ich im SG1 Kunstraum. Die Galerie befindet sich in der Schmalen Gasse 1. Und was euch erwartet? Bitte schön:

Zur Veranstaltung bei Facebook.

Pressesspiegel: Mehr als Fußball in 11 Freunde

Pressespiegel wollte ich immer schon mal schreiben in eigener Sache. Als nächsten Schritt denke ich an eine Presseabteilung für mein Ein-Mann-Unternehmen. Könnte eigentlich Der Stig übernehmen. Von dem haben wir hier schon lange nichts mehr gehört. Nun kann ich bei einer neuen Auflage von Mehr als Fußball neben einem Satz aus Funkes WAZ/NRZ ein weiteres Rezensions-Zitat auf den Buchrücken schreiben.  „…die zehntausende Retter von damals haben Kirmses SMS, den Wiederaufstieg und das Buch redlich verdient“ 11 Freunde.

Mehr als Fußball ist im MSV-Shop erhältlich, in den Duisburger Buchhandlungen, beim Versandbuchhändler-Oligarchen und natürlich bei mir selbst. Wer bestellen will, einmal das Kontaktformular ausgefüllt und das Buch ist fast schon im Haus.

In eigener Sache: Lesung am 18.3. um 20 Uhr in Ruhrorter Galerie RuhrKUNSTort

Welche Texte genau ich am nächsten Samstag für die Lesung in Ruhrort auswählen werde, weiß ich noch nicht. Sicher werden Texte mit dabei sein, in denen es um Fußball geht. Wenn es sich ergibt, werde ich in meine Schreibwerkstatt blicken lassen. Wahrscheinlich wird es dabei dann auch um „Mehr als Fußball“ gehen , dem Buch über die Energie in Duisburg, als im Sommer 2013 die Existenz vom MSV Duisburg bedroht war. An Prosa über Ruhrort denke ich noch, an den Sound und die Komik von Lyrik und an Worte über die Ruhrstadt, also das Ruhrgebiet als identitätsstiftender Bezug für die Menschen der einzelnen Städte in der Region. Und eins ist ebenfalls sicher: Ich freu mich auf euch.

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Nebenerwerbsmöglichkeiten für den MSV – Consulting bei Hansa Rostock

Durch die Arbeit am Buch über die zwei Jahre des MSV Duisburg nach dem Zwangsabstieg sind mir das Geschehen und die Gefühle des Sommers 2013 wieder sehr lebendig geworden. In so einer Zeit intensiver Beschäftigung mit einem bestimmten Thema geht man dann ja mit einem Filter der Wahrnehmung durch die Welt. Kaum schlägst du die Zeitung auf, liest du schon wieder was, das deine Arbeit berührt. Vor ein paar Tagen war es das Interview mit Erik Wille, von dem ich gestern schrieb. Heute geht es um einen Artikel von Thomas Hahn über Hansa Rostock in der Süddeutschen Zeitung. 

Schon 2013 wurde in den analysierenden Artikeln der überregionalen Presse der MSV Duisburg als Beleg für ein Strukturproblem des deutschen Fußballs genommen. Der MSV war kein Einzelfall, und liest man die Geschichte über Hansa Rostock in der Süddeutschen Zeitung sind die Parallelen zum MSV offensichtlich. Für uns in Duisburg hält deshalb auch die Geschichte von Hansa Rostock eine Botschaft bereit. Denn diese Geschichte ist eine des Scheitern.

Die Geschehnisse in Rostock unterstreichen die besondere Leistung aller  beteiligten Personen, die sich über Wochen bei den Verhandlungen rund um Schuldenschnitt und Lösung der Stadionfrage immer wieder begegnet sind. Wer vom bisherigen Scheitern eines Ausgleichs in Rostock liest, wird sich vorstellen können, welch diplomatisches Verhandlungsgeschick auf Seiten des MSV seinerzeit über all die Monate notwendig gewesen ist. Und er wird daran erinnert, dass selbst Walter Hellmich schließlich Teil der Lösung gewesen ist. Das heißt nicht, die Vorgeschichte zu vergessen. In Rostock aber finden zwei Lager im Verein keinen Ausgleich.

Dass ich im  „Duisburger Jahrbuch 2016“ ebenfalls etwas zu meinem Thema vorfand, habe ich allerdings erwartet. Schließlich habe ich für das Jahrbuch den Koss im Jaratz gefunden und selbst auf sechs Seiten die zwei Drittligajahre des MSV zusammengefasst. Was keine Kurzfassung des Buchs ist, an dem ich sitze. Dieser Text war etwas ganz anderes – ein eigenes Genre.

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