Posts Tagged 'RW Ahlen'

Versprechen sind so schöne Worte

Fans werden zufrieden nach Hause gehen, das versprach Milan Sasic, aber das wird schwerer zu verwirklichen sein, als er sich das vermutlich vorgestellt hat. Vielleicht hat er bei seinem Versprechen jene Fans im Kopf gehabt, die ihren Ärger über die Spielweise des Vereins aller Vereine mit dem Klassiker, „Wir wollen euch kämpfen sehen“, herausschreien. Das gellt den Spielern in den Ohren, und ist im Falle des MSV Duisburg dieser Saison leider ein Trugschluss. Wenn es so einfach wäre. Gerade dieser mangelnde Kampf ist den Spielern überhaupt nicht vorzuwerfen, auch wenn die saftlose Spielweise oberflächlich den Eindruck vermittelt. Diese Spieler auf dem Platz wollen kämpfen. Seht sie euch einmal einzeln an und versucht das Spiel außer acht zu lassen. Was seht ihr? Ich bemerke ihren Einsatz sehr wohl. Ich bin auch überhaupt nicht der Meinung, dort Söldner auf dem Platz zu sehen. Diese Spieler wollen etwas geben. Sie geben es nur zur falschen Zeit an der falschen Stelle, weil sie über den Willen zum Einsatz hinaus außerdem glauben, sie besäßen spielerische Mittel, um den Gegner zu schlagen.

Gestern im Spiel gegen Rot Weiß Ahlen lag es nicht an dem mangelnden Willen der Spieler, das Letzte zu geben. Der Misserfolg ergibt sich meiner Meinung nach aus dem Selbstverständnis dieser Mannschaft im Verhältnis zur ihren derzeitigen spielerischen Fähigkeit. Für die spielerische Fähigkeit dieser Mannschaft kam die 2:0-Führung ganz deutlich zu früh. Ab dem Moment der scheinbar sicheren Führung ließ nämlich jener Druck des MSV Duisburg nach, der die Ahlener in ihrer Hälfte hielt. Die Spielanlage der Ahlener veränderte sich ja das ganze Spiel lang überhaupt nicht. Sie suchten mit den immer selben beschränkten Möglichkeiten ihre Chance. Die Ahlener waren schwach, im Sturm ungefährlich und im Mittelfeld ideenlos. Dennoch schwappte das Spiel nach der Führung immer mehr in die Hälfte des Vereins aller Vereine. Der MSV Duisburg wollte das Spiel kontrollieren, doch die spielerische Qualität der Mannschaft ist zurzeit nicht groß genug, als dass sie ohne permanente Anstrengungsbereitschaft ein Spiel sicher beherrschen können. Das Selbstbild dieser Mannschaft ist verzerrt. Deshalb bringt sie dieses Gegentor der Ahlener in der zweiten Halbzeit aus dem Konzept. Diese Mannschaft weiß nicht mehr, was sie überhaupt kann. Diese Mannschaft hat kein gefestigtes Selbstbewusstsein und deshalb bringen Bemühungen einer harmlosen Mannschaft sie in Bedrängnis, wenn diese Bemühungen einfach nicht enden.

Kein Trainer kann auf dieses Selbstverständnis der Mannschaft in wenigen Minuten Einfluss nehmen. Es gab ja die Halbzeitpause. Das war ein Einschnitt, der ein Impuls hätte sein können, um die schon in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit absehbare Spielweise zu verändern. Das geschah nicht, denn die Gruppe war schon in einer Spielweise verfangen. Da wirken gruppendynamische Prozesse, für deren Änderung es auf der weiten Fläche des Spielfelds mindestens vier Spieler von der Art Christian Tifferts oder Sören Larsens braucht.  Auch Bruno Soares sieht man im übrigen diesen unbedingten Willen an. Allerdings ist er noch zu neu in dieser Mannschaft, um die anderen mitzureißen.

Der MSV Duisburg begann also in der zweiten Halbzeit, wie er in der ersten endete. Die Mannschaft ließ sich zu weit zurückfallen und überließ den Ahlener die Initiative. Der Anschlusstreffer war absehbar und je länger das Spiel dauerte, desto wahrscheinlicher wurde der Ausgleich. Noch einmal, diese Mannschaft funktioniert als Einheit nicht. Deshalb verpuffen die Anstrengungen der einzelnen Spieler. Für mein Gefühl der Enttäuschung macht das keinen so großen Unterschied, warum die Mannschaft das Spiel dem Gegner überließ. Das als Niederlage gefühlte Unentschieden war nun mal  nicht als  heroisches Scheitern einer Mannschaft erlebbar sondern als klägliches Versagen gegen einen eigentlich so harmlosen Gegner. Und das ist tatsächlich schon sehr deprimierend.

Wir älteren Fans konnten gestern übrigens ein wenig in Erinnerung schwelgen. Angefeuert wurde ohne koordinierende Kraft der „Kohorte“. So war das früher im Wedau-Stadion, ein Anfeuern und Rufen, das von unterschiedlichen Fans in einer Gruppe seinen Ausgang nimmt. Dann gerät das nicht ausdauernd und weniger laut, wird aber mehr vom Spielgeschehen getragen. Interessant wie anders das dann ist. Und ebenso interessant, wie sich Fankultur verändert hat, wenn man die Worte der Kohorte liest.  Das aber soll an anderer Stelle Thema sein, weil dazu auch ein paar  grundsätzliche Gedanken über gegenwärtigen Fußball und den MSV Duisburg notwendig sind.

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Großstadtfans im Kleinstadtstadion

Es ist Zufall, dass ich an zwei Wochenenden nacheinander empörte Erzählungen über Polizeigewalt gegen Fußballfans höre und lese. Letztes Wochenende, am Kommunionssonntag in Paderborn, war nämlich auch das zu dem Tag vorletzte Heimspiel des SC Paderborn gegen den 1. FC Union Berlin immer noch ein Thema, weil nach diesem Spiel die Polizei die Berliner Fans eingekesselt hatte, anscheinend wahllos Pfefferspray einsetzte und die Gewalt eskalierte. Schnell gegoogelte Berichte gibt es journalistisch hier und blogwärts hier.

Heute lese ich nun vom Gewaltnachspiel für viele MSV-Fans, die in Ahlen waren. Nicht nur die zahlreichen Kommentare ergeben ein etwas anderes Bild gegenüber dem Polizeibericht, auch hier findet sich eine Art Gegendarstellung zur offiziellen Sicht der Dinge. Gleichwohl gibt es auch Kommentare, in denen zu allererst mehr Selbstkritik bei den Fans gefordert wird.

Das große Thema der Diskussion scheint aber die Verhältnismäßigkeit der Polizeigewalt zu sein. Gewalt ist nämlich eine viel kompliziertere Sache als es ihr sichtbarer Ausdruck nahe legt. Wenn man Gewalt aus einer Gruppe heraus unterbinden will, geht das nicht mit Kollektivmaßnahmen, wenn die Gewalttäter in der Gruppe eine Minderheit sind.  Solch eine Maßnahme provoziert vielmehr die Solidarisierung der unbeteiligten Mehrheit mit der Minderheit.

Ich war nicht vor Ort, aber wie es an jedem Spieltag zwei Tore auf dem Spielfeld gibt, kommen ohne Frage immer auch Fans zum Spiel, für die Randale jederzeit im Bereich des Möglichen liegt. An manchen Tagen vielleicht sogar so sehr, dass ohne diese Gewalt dieser Tag ein verlorener Tag für sie wäre. Dass sie für diese Gewalt dann immer einen Grund nennen können, legitimiert im Gegensatz zur Meinung von Kommentatoren des oben verlinkten Artikels gar nichts. Mit solcher Gewalt setzt sich die Polizei seit Jahren auseinander.

Angesichts des zufälligen Zusammentreffens beider Polizeiaktionen in der Provinz kommt mir aber der Gedanke, dass es dort in der Provinz weniger um Gewaltverhinderung ging als um die Behauptung von Macht und symbolischer Territorialherrschaft. Bei solchem Aufeinandertreffen von Großstadtverein und Kleinstadtverein unterhalb der Bundesliga scheint es oft auf beiden Seiten Haltungen und Selbstbilder zu geben, die der Gewalt förderlich sind. Selbst wenn die Polizisten selbst nicht aus der Kleinstadt kommen, sie kommen vielleicht aus der Region und handeln stellvertretend für den Stolz der Region. Da geht es nicht einfach darum, zu verhindern, dass irgendwelche Idioten Steine schmeißen oder Busse demolieren. Da geht es darum, Fremde dafür zu bestrafen, dass sie die Ruhe vor Ort stören. Umgekehrt gibt es bei den Fans nicht selten Hochmut und Arroganz gegenüber der Kleinstadt. Die dort lebenden Menschen werden belächelt und über die Gegebenheiten dort macht man sich lustig. Als ich in der Aufstiegssaison 2006/2007 zu dem vorentscheidenden Spiel mit in Paderborn war, begegnete ich dieser unerträglichen und eigentlich nicht minder provinziellen Arroganz in fortwährenden Spötteleien über die dortigen Verhältnisse. Auf so etwas muss eine Einsatzleitung der Polizei achten, um bei solchen Spielen von Großtstadt gegen Kleinstadt deeskalierend wirken zu können. Und da die Polizisten der Einsatzleitung ja wohl meist in der Kleinstadt zu Hause sind, beißt sich spätestens hier die Katze womöglich in den Schwanz.

Das neue Verhältnis zum Spiel

So fühlt sie sich also mal wieder an, diese interesselose Neugier auf das Spiel. Beißender Ärger oder großer Jubel sind der stillen Zufriedenheit gewichen, als ich zum Ende der ersten Halbzeit mir kurz den Live-Ticker durchlese und mich danach endlich einmal wieder an Marco Röhling bei Radio DU erfreuen konnte. Ich lese also von der sicheren Führung des MSV Duisburg. Zudem wecken gelbe Karten und die Verletzten bei mir die Vorstellung von ruppiger Zweitligawelt, aber auch von Ungeschicklichkeiten der Spieler und der damit verbundenen Verletzungsgefahr. Letzteres ist nicht ein unfreundliches Vorurteil gegenüber den technischen Fähigkeiten und der Körperbeherrschung der Spieler auf dem Platz, sondern eine Reiz-Reaktions-Kette Pawlowscher Art, die sich in mir über die letzten Jahre hin verfestigt hat und nur durch eine lang andauernde Gegenkonditionierung durch mehrmonatige Beobachtung von sehr gutem Kombinationsfußball durch den Verein aller Vereine wieder aufhebbar ist.

Der MSV gewinnt also, Peter Neururer ist mit der zweiten Halbzeit überhaupt nicht zufrieden und Nicky Adler zeigt anscheinend endlich einmal auch im Spiel, weshalb er neulich einen Vertrag unterzeichnen durfte. Dumm, dass ich das nicht habe sehen können. Ich hoffe, seine Leistung wiederholt sich im nächsten Heimspiel.

So geht es also ruhig ins Wochenende, gleich werde ich noch einmal in die Gerüchteküche hineinschauen. Mal sehen, welche herumschwirrenden Namen da gerade wieder zu schmackhaften Gerichten vorbereitet werden.  Da frage ich mich, ob ich nicht auch einmal das Gefühl genießen möchte, der Urheber eines einzigartigen Gerüchtes zu werden. Sich unsterblich machen mit dem sicheren Wissen aus einer vertraulichen Quelle zur bevor stehenden Neuverpflichtung eines gestandenen, herausragenden Mittelfeldspielers; einer, der angesichts der Wirtschaftskrise und des fast tödlichen Autounfalls eines nahen Freundes erkannte, dass Geld nicht alles im Leben ist. Glücksgefühle wie beim Aufstieg nach einer langen Zweitliga-Saison machen so ein Leben nämlich auf eine ganz andere Weise reicher als es mit Geld jemals möglich wäre.

Holt uns die Hinrunde allmählich ein?

Ein Spiel wie gegen den FC Ingolstadt wäre bei dem derzeitigen Spielvermögen des MSV Duisburg in besseren Zeiten keinerlei Rede wert. Solche Spiele gibt es neben den siegreichen Spielen immer. Es kommt nur selten vor, dass eine Mannschaft über die gesamte Saison hin, ihr Leistungsvermögen jeden Spieltag erreicht. Ich will auch gar nicht schwarz malen, noch ist es möglich, zumindest den Relegationsplatz zu erreichen. Auch die anderen Mannschaften dort oben gewinnen nicht alle ihre Spiel und geben sich zur Sorge ihrer Fans immer wieder beunruhigende Blößen.

Diese Blößen hat es für den MSV Duisburg nicht mehr gegeben, seitdem Peter Neururer das Training übernommen hat. Doch angesichts solcher Spiele wie gegen den FC Ingolstadt, von dem ich nichts mitbekommen habe außer fünf abgeklärten Reportageminuten durch Marco Röhling zum Ende hin, angesichts solcher mäßigen Spiele des Vereins aller Vereine meldet sich aber unweigerlich die Erinnerung. Es sind nämlich die zwei unnötigen Heimniederlagen der Hinrunde gegen St. Pauli und gegen Ahlen, die den Wiederaufstieg des Verein aller Vereine allmählich bedrohen. Da schmerzt mich das Fehlen eines jeglichen Punktes aus diesen beiden Spielen gegen zwei Mannschaften, die damals so lange harmlos und ungefährlich waren.

In dem Zusammenhang möchte ich zudem auch auf Peter Neururer als guten Psychologen und subtilen Realisten hinweisen. Von Anfang an stärkte er das Selbstbewusstsein seiner Mannschaft und verlagerte die Gefahr des Scheiterns auf die äußeren Bedingungen. Er sagt nicht, ich weiß, diese Mannschaft wird auch das ein oder andere schlechte Spiel spielen. Er sagt – ich zitiere das ungenau aus dem Gedächtnis -, seine einzige Sorge sei, dass ihm am Ende die Zeit weglaufe, die Saison zu kurz sei. Seine Spieler hören, nicht euer Spielvermögen ist ein Problem sondern zu wenig Spiele zum Aufholen bereiten die Schwierigkeiten. Wir hoffen weiter, „zu kurz“ wird nicht der Fall sein.

Saison 2008/2009 – 12. Spieltag RW Ahlen

Schon vor der Bommer-Entlassung wurde das Spiel gegen Rot-Weiß Ahlen abgehakt unter der Rubrik, es geht immer noch schlimmer. Auch wenn das jetzt vielleicht nicht mehr so interessiert, mir ging das nicht ganz so und die Fan-Gesänge gegen die Mannschaft habe ich in der ersten Halbzeit überhaupt nicht nachvollziehen können. Natürlich schien diese Mannschaft oft hilflos zu sein, doch mangelnder Einsatz, nach dem Motto, wir sind Duisburger und ihr nicht, konnte man ihr nicht vorwerfen. Mag in Koblenz so gewesen sein, gestern war das nicht so.

Gestern wurde nur einmal mehr deutlich, die Mannschaft kennt kein schnelles Spiel. Und sie hat keine Laufroutinen, auf die zurückgegriffen werden kann. Einen Konter wie Ahlen ihn zum Tor vollendet, sieht man vom Verein aller Vereine nur dann, wenn die Mannschaft mit drei Toren Unterschied führt. Vorher gibt es das nicht. Da fehlt Vertrauen darauf, dass der Mitspieler in den freien Raum läuft. So gelingt Raumgewinn meist nur über Dribblings. Da läuft der Spieler fünf bis zehn Meter in die sich zusammen ziehende Verteidigung hinein, und dann wird gepasst. Kann auch ein Plan sein, erfordert aber angesichts der immer perfekteren Verteidigungsreihen ein sicheres Zusammenspiel und das Laufen der Mitspieler lange vor dem notwendigen Abspiel. Wird erst als Reaktion auf das Verteidigungsverhalten gelaufen, ist es längst zu spät. Zumal gestern nur Gregory Christ mit seinen Dribblings zunächst etwas Erfolg hatte. In der ersten Halbzeit ist es ihm und Olivier Veigneau ein paar Mal gelungen ein schnelles Spiel auf der linken Seite hinzubekommen. Das waren gute Ansätze, die angesichts der desaströsen zweiten Halbzeit völlig aus dem Blick geraten.  In dieser ersten Halbzeit war auch Adam Bodzek noch hin und wieder Anspielstation im Mittelfeld, ehe er in der zweiten Halbzeit sichtbar Angst vor jedem Ball hatte, der in seine Nähe hätte kommen können. Das sollte all jenen zu denken geben, die sich immer mal wieder über Ivica Grlic aufregen. Ich halte ihn für das derzeitige Spiel des Vereins aller Vereine für völlig unverzichtbar. Wenn er nicht da ist, gibt es niemanden, der im Mittelfeld den Ball überhaupt annehmen will.

In der zweiten Halbzeit kam dann nichts mehr. Ibrahim Salou für den schwachen Dorge Kouemaha war ein Totalausfall, und da rege ich mich in der ersten Halbzeit über die Stockfehler von Kouemaha auf, dem bei Pässen auf zwei Meter der Ball fünf Meter verspringt. Aber zumindest ist das nicht jedes Mal so, und wenn er dann am Ball ist, hält er ihn meist. Salou aber hebt abseits des Spielgeschehens schon mal gerne den Arm, um sich als Anspielstation anzubieten. Das scheinen mir Übersprungshandlungen zu sein in grenzenloser Verzweifelung angesichts völligen Versagens. Einsatz signalisieren: Ich könnte, wenn ihr mich liesset. Am besten dann, wenn die Gefahr den Ball tatsächlich zu erhalten, möglichst gering ist.

Ein zukünftiger Trainer wird die meiste Arbeit mit diesem Angriffsspiel haben. MIt der Abwehr plus Marcel Herzog in weiterhin großer Form kann man zufrieden sein. Also, ich bin gespannt, wer´s wird. In diesen besonderen Momenten zeigen sich natürlich auch die Machtverhältnisse, und das Ego von Walter Hellmich geht wieder mit ihm durch. Während Bruno Hübner noch vom Gespräch in der nächsten Woche redet, entlässt Hellmich Bommer. Das verweist auf keine gute Grundlage für kommenden Erfolg. Ganz egal, wie man zur Entlassung steht, so was muss doch geschlossen vermittelt werden. Was für Signale sind das? Wie soll da in einer noch vielfältigeren Mannschaft eine Einheit entstehen, wenn das Patriarchalische in diesem Verein immer wieder mit einer Idee oder einem Geist des Vereins konkurriert?


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