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Being Psychothrillerhauptfigur – Eine Frage an die Schwarmintelligenz – Sparte IT und Social Media

Jemand bemerkt in seinem Haus etwas, was ihm komisch vorkommt. Er sucht nach einer Erklärung, findet keine, glaubt an Irrtum, Zufall und vergisst den Vorfall schnell wieder. Beim nächsten Mal beschäftigt ihn das Unerwartete schon länger. Ein diffuses Gefühl, etwas sei nicht in Ordnung, verspürt er plötzlich. Dann ruft er sich zur Ordnung und schnell ist der Alltag wieder da. Doch als ein drittes Mal das Unerklärliche geschieht, beschleicht ihn dauerhaft ein unheimliches Gefühl. Von nun an wird er dem Ganzen auf den Grund gehen.

Dieser Jemand bin ich. Seit heute Morgen fühle ich mich mit ein wenig Fantasie und entsprechendem Spaß am großen Drama wie die Hauptfigur in einem Psychothriller. Mitte August habe ich einen kurzen Text über Walter Hellmich und die Vereinspräsidenten-Tradition im Fußball geschrieben. Zwei Monate später wird er  kommentiert frei nach dem Motto à propos Präsident, ich kenne einen, der ist auch berühmt, Frank Christoph Schnitzler heiße er und stände der Achalmritterschaft Reutlingen vor. Es gab keinen Link irgendwohin, der den Kommentar eindeutig zum Spam hätte gemacht. Die Worte passten einfach nur nicht wirklich zum Beitrag. Wieder einen Monat später wird in einem neuen Kommentar betont, dass der Vorredner keineswegs falsche Behauptungen aufgestellt habe. Besagter Präsident sei tatsächlich prominent, das könne bestätigt werden. Ich dachte zum ersten Mal etwas länger über das entflammte Interesse an diesem Mann nach. Heute Morgen nun finde ich einen dritten Kommentar, der dieses Mal über Bande wieder diese Promi-Karte spielt. Der Vollständigkeit halber, in keinem der Kommentare gibt es einen Link.

Und nun seid ihr dran. Wird mit den Kommentaren irgendwas erreicht, was ich nicht erkenne? Benutzt jemand meinen Text für eigenene Zwecke? Was ist der Sinn der Erwähnung dieses Mannes, von dem ich noch niemals zuvor gehört habe. Ihr seht, der Psychothriller hat gerade erst begonnen.

Günter Storck heißt Günter Stork

Einen Fehler des Netzes habe ich beim Nachruf aufgegriffen. Der Nachname des verstorbenen Stadionsprechers schreibt sich mit einfachem „k“. Im Netz fand ich beide Varianten, mit „k“ und „ck“, und ich weiß gar nicht mehr, warum ich die mit „ck“ für die glaubwürdigere hielt. Wäre ich jetzt auf Pointen aus, würde ich schreiben, weil auf der MSV-Homepage der Name mit „k“ geschrieben stand, und einer offiziellen Verlautbarung des MSV traue ich nicht mehr so richtig über den Weg. Aber auf Pointen bin ich gar nicht aus und gleichzeitig habe ich zudem die dunkle Erinnerung, dass ich die Meldung als erstes dort gelesen habe und erst später über die Schreibweise irritiert war. Sprich: stand dort am Anfang etwa der Name auch mit „ck“. Erinnerungen… Außerdem frage ich mich noch, ob meine zwei Beiträge über Günter Stork jetzt wenigstens ein Nullsummenspiel für die Intelligenz des Schwarms darstellen. Oder bin ich nun schuld daran, dass der Netz-IQ demnächst ein wenig heruntergerechnet wird. Denn die Korrektur meines Fehlers gelang mir mit Hilfe eines Printmediums.


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