Posts Tagged 'Stig Töfting'

Gute Laune mit dem Google-Übersetzer und Stig Töfting

So haben wir Stig Töfting kennen und lieben gelernt. Selbst wenn ich nur die Google-Übersetzung nehme, habe ich die Szene zwischen Stig Töfting und dem dänischen Boulevard, vertreten durch Ekstra Bladet, sofort vor Augen.

Ekstra Bladet:  Guten Tag, Herr Töfting, wie geht es ihnen.
Stig Töfting: Schweigen.
Ekstra Bladet:  Wir möchten morgen einen Artikel über sie bringen. Wir haben …
Stig Töfting: Es stimmt.
Ekstra Bladet: …
eh? … Das Gerücht? Das stimmt? Dass Sie und ihre Frau, eh, geschiedene Frau, also, dass sie auch jetzt beim zweiten Mal nicht mehr …
Stig Töfting:
Taub, oder was? Es ist wahr. Wir sind wieder getrennt und das ist lange her. Und jetzt schreib, was du willst. Ich bin im Garten beschäftigt.

Ekstra Bladet hat mit diesem kurzen Gespräch wahrscheinlich eine Viertel-Seite gefüllt. Im Netz wird die Ekstra-Bladet-Version des Gesprächs um die Geschichte des Paares erweitert, mit ein paar Fotos der jüngeren Vergangenheit geschmückt und per Google-Übersetzung mit den üblichen erheiternden Kuriosa versehen.

Stig Töfting will im Polargebiet Fußball spielen

Morgen gibt es hier eine Besprechung der Fußballerbiografie  „Unhaltbar“ des „Welttorhüters“ Lutz Pfannenstiel. Eine Randnotiz des Buches soll euch aber schon heute nicht vorenthalten werden. Pfannenstiel hatte die Idee zu einem ungewöhnlichen Fußballspiel, um damit medienwirksam für den Klimaschutz zu werben. Das Projekt nennt er „Global Goal“. Zunächst war von ihm geplant, in der Antarktis ehemalige und aktuelle Fußballstars  in einem Benefizspiel aufeinander treffen zu lassen. Inzwischen wird das Projekt von vielen Fußballern unterstützt und andere mögliche Spielorte sind hinzugekommen.

Einen dieser Fußballstars, die Lutz Pfannenstiel eine Zusage für das Benefizspiel gegeben haben, konnten wir von 1997 bis 2000 auch in Duisburg spielen sehen: Stig Töfting. Töfting gehört für mich zu den erinnerungswürdigsten Spielern der MSV-Geschichte, und alleine der Abstieg des MSV in der Saison 1999/2000 und Töftings damit verbundener Vereinswechsel verhinderte,  dass sein Name in Duisburg heute in einem Atemzug mit den Helden der 70er Jahre genannt wird. Mit seiner körperbetonten Spielweise im Mittelfeld und mit dem wegen seines bulligen Körpers sehr typischen, dynamischen Laufstils, mit seiner Einsatzbereitschaft und seiner emotionalen Verbundenheit mit dem Publikum gab es jedenfalls alle Zutaten zur Legendenbildung. Die drei Spielzeiten in Duisburg waren dazu einfach nur eine zu kurze Zeit.


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