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Saisonabschluss Teil 1 – Soll und Haben im Tabellenrechner: 38. Spieltag

Nach all dem Feiern des Aufstiegs will ich mich mal an den Saisonabschluss in diesen Räumen hier machen. Es gibt mit dem Tabellenrechner einen losen Faden, den ich mir als erstes vornehme – aus einem einfachen Grund: Zum zweiten Mal habe ich recht gute Erfahrungen damit gemacht. Zum zweiten Mal konnte ich schon früh meine Nerven beruhigen, weil der Tabellenrechner mir große Zuversicht gab, das Saisonziel des MSV wird erreicht.

Wenn also mal wieder Not am Mann ist, kurzer Hinweis und ich schaue wieder, wie unter möglichst schlechten Vorzeichen für den MSV eine Abschlusstabelle zustande kommt, die uns allen Freude macht. Ich gebe zu, ich habe großen Spaß daran, die alles entscheidenden Tabellenplätze recht genau kalkuliert zu haben.

Eines erweist sich bei diesem Abgleichen auch noch: Bis ungefähr zum letzten Viertel der Saison haben die Trainer der in einem Spiel favorisierten Drittligisten immer wieder darauf hingewiesen, in dieser Liga könne jeder jeden schlagen. Die Zahlen bestätigen das. Bei  meiner Prognose bin ich fast immer von Favoritensiegen ausgegangen. Der erste Blick auf die Tabelle zeigt, wieviel Punkte mehr die Vereine im unteren Tabellensegment geholt haben, als es die Prognose nach der einfachsten Bewertungsgrundlage erwarten ließ.

Um so klarer wird auch erkennbar, wie sehr die ersten drei Mannschaften sich vom Rest der Liga unterschieden. Sie zeigten in jeweils unterschiedlichen Phasen der Saison stabil positive Ergebnisse. Der MSV war im letzten Viertel des Saison erfolgreich, als es entscheidend wurde. Im Rückblick lassen sich die Unentschieden zu Beginn der Saison auch anders bewerten. Was in der Anfangsphase der Saison für das Ziel Aufstieg nicht erfolgreich genug war, erweist sich in dieser Perspektive als das Fundament des Aufstiegs. Diese Unentschieden machen die Siegesserie zum Saisonende zu einem Erfolgsendspurt.

Im Abgleich seht ihr die Abschlusstabelle samt Punkten; in der ersten Klammer steht meine Prognose der Platzierung, in der zweiten Klammer meine Prognose der Punktezahl am Saisonende, daneben die endgültig Punkteabweichung von dieser Punkteprognose.

1. (1.) Arminia Bielefeld  74  (77) -3
2. (2.) MSV Duisburg 71 (70) +1
3. (3.) Holstein Kiel 69 (69) 0
4. (4.) Stuttgarter Kickers 65 (67) -2
5. (12.) Chemnitzer FC 59 (50) +9
6. (10) Dynamo Dresden 56 (54) +2
7. (6.) Energie Cottbus 56 (60) -4
8. (5.) Preußen Münster 54 (65) -11
9. (9.) SV Wehen Wiesbaden 53 (55) -2
10. (11.) Hallescher FC 53 (53) 0
11. (8.) VfL Osnabrück 52 (57) -5
12. (7.) Rot-Weiß Erfurt 51 (59) -8
13. (14.) VfB Stuttgart II 47 (42) +5
14. (13.) Fortuna Köln 46 (43) +2
15. (17.) SG Sonnenhof Großaspach 46 (36) +10
16. (18) Mainz 05 II 42 (34) +8
17. (15) Hansa Rostock 41 (41) 0
18. (17) Borussia Dortmund II 39 (30) +9
19. (16.) SpVgg Unterhaching 39 (36) +3
20. (20) Jahn Regensburg 31 (27) +4

Soll und Haben im überflüssig gewordenen Tabellenrechner – 36. Spieltag

Schnell und kurz schon mal die reine Freude an diesem Tag. Der Blick auf den Tabellenrechner ist ein lustiger Zeitvertreib geworden, eine Spielerei. Dank der Erfolge des MSV brauchen wir ihn nicht mehr. Vier Punkte über Soll steht der MSV nun da. Er sollte uns Stütze sein in der Sorge, der MSV könne vom Weg abweichen und das geplante Ziel nicht erreichen. Er war eine Art Landkarte und gab Sicherheit. Nun brauchen wir nicht mehr allzu viele Möglichkeiten im Kopf hin und her bewegen. Ein einziges Spiel kann nächsten Samstag alles entscheiden. Dabei muss der MSV nicht alles wagen. Es gibt noch einen Spieltag. Für meine Nerven wäre die Entscheidung nächste Woche sicher das beste. Dabei geht gerade ganz unter, dass mit dem Sieg in Erfurt dem MSV der Relegationsplatz sicher ist. Was hätten wir uns vor Wochen schon darüber gefreut. Aber was brauchen wir eine Relegation, wenn wir einen Lauf haben.

Ganz verwegen habe ich gestern sogar an Jahn Regensburg gedacht, die nach dem sicheren Abstieg plötzlich befreit aufspielen und Bielefeld überraschen, und dann… Ihr wisst schon. Aber das war nur die Siegesfreude. Ich schwöre. Ich will hier keine Götter des Fußballs reizen. Ich bin auch kein Fischer und habe keine vrouw, die immer mehr will von dem butje in der See. Also, nächste Woche gilt es. Und jetzt freut euch einfach an dem Blick auf diese Spielerei, die ganz überflüssig geworden ist.

 Beim Einsatz des Tabellenrechners vor dem 31. Spieltag war ich dem MSV insofern nicht übermäßig gewogen, als ich die Konkurrenten um den Aufstieg so erfolgreich wie möglich sein ließ. Das Ergebnis ganz unten: Der 2. Platz für den MSV Duisburg.

Im Abgleich seht ihr die aktuelle Tabellenplatzierung samt Punkten, in der ersten Klammer die Platzierungs-Prognose, in der zweiten Klammer meine Prognose der Punktezahl am Saisonende, daneben die momentane Punkteabweichung von dieser Punkteprognose.

1. (1.) Arminia Bielefeld  70 Punkte (77) -1
2. (2.) MSV Duisburg 68 (70) +4
3. (3.) Holstein Kiel 67 (69) -1
4. (4.) Stuttgarter Kickers 61 (67) -2
5. (12.) Chemnitzer FC 55 (50) +9
6. (5.) Preußen Münster 54 (65) -6
7. (11.) Hallescher FC 53 (53) +1
8. (6.) Energie Cottbus 53 (60) -3
9. (9.) SV Wehen Wiesbaden 50 (55) -4
10. (10) Dynamo Dresden 50 (54) +2
11. (8.) VfL Osnabrück 48 (57) -5
12. (7.) Rot-Weiß Erfurt 47 (59) -11

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Soll und Haben im Tabellenrechner – 35. Spieltag

Zur Tabellenrechnerprognose gibt es immer weniger zu sagen: Die Prognosen gehen auf. Kiel konnte mit dem einen Punkt in Bielefeld die zwei unter Soll wider Erwarten auf einen reduzieren. Aber Hauptsache, die Kieler haben nicht gewonnen. Ansonsten: Läuft!  Beim Einsatz des Tabellenrechners vor dem 31. Spieltag war ich dem MSV insofern nicht übermäßig gewogen, als ich die Konkurrenten um den Aufstieg so erfolgreich wie möglich sein ließ. Das Ergebnis ganz unten: Der 2. Platz für den MSV Duisburg.

Im Abgleich seht ihr die aktuelle Tabellenplatzierung samt Punkten, in der ersten Klammer die Platzierungs-Prognose, in der zweiten Klammer meine Prognose der Punktezahl am Saisonende, daneben die momentane Punkteabweichung von dieser Punkteprognose.

1. (1.) Arminia Bielefeld  69 Punkte (77) -1
2. (2.) MSV Duisburg 65 (70) +2
3. (3.) Holstein Kiel 64 (69) -1
4. (4.) Stuttgarter Kickers 58 (67) -5
5. (5.) Preußen Münster 54 (65) -3
6. (6.) Energie Cottbus 53 (60) 0
7. (11.) Hallescher FC 53 (53) +2
8. (12.) Chemnitzer FC 52 (50) +7
9. (9.) SV Wehen Wiesbaden 49 (55) -4
10. (10) Dynamo Dresden 47 (54) +2
11. (7.) Rot-Weiß Erfurt 47 (59) -9

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Soll und Haben im Tabellenrechner – 34. Spieltag

Großartig! Der MSV hat die zweite Möglichkeit genutzt, um meine Erwartungen zu übertreffen. Was ohnehin schwierig für die Mannschaft ist, weil ich fast nur Siege habe getippt. Beim Einsatz des Tabellenrechners vor dem 31. Spieltag war ich dem MSV insofern nicht übermäßig gewogen, als ich die Konkurrenten um den Aufstieg so erfolgreich wie möglich sein ließ. Das Ergebnis ganz unten: Der 2. Platz für den MSV Duisburg.

Im Abgleich seht ihr die aktuelle Tabellenplatzierung samt Punkten, in der ersten Klammer die Platzierungs-Prognose, in der zweiten Klammer meine Prognose der Punktezahl am Saisonende, daneben die momentane Punkteabweichung von dieser Punkteprognose.

1. (1.) Arminia Bielefeld  68 Punkte (77) +1
2. (3.) Holstein Kiel 63 (69) -2
3. (2.) MSV Duisburg 62 (70) +2
4. (4.) Stuttgarter Kickers 58 (67) -2
5. (5.) Preußen Münster 54 (65) -3
6. (6.) Energie Cottbus 52 (60) 0
7. (11.) Hallescher FC 50 (53) +2
8. (9.) SV Wehen Wiesbaden 49 (55) -4
9. (12.) Chemnitzer FC 49 (50) +7
10. (7.) Rot-Weiß Erfurt 46 (59) -9
11. (10) Dynamo Dresden 44 (54) -1

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Soll und Haben im Tabellenrechner – 33. Spieltag

Sehr zufrieden macht mich dieses Abgleichen des Tabellenrechners mit der Wirklichkeit, wenn sich alle Vereine an meine Vorgaben  halten. Noch besser wäre es natürlich gewesen, wenn die Kieler auch noch beim Schlusspfiff unter meinen Erwartungen geblieben wären. So sah es ja zunächst lange aus. Langsam stellt sich zudem heraus, dass ich bei meiner Tabellenrechner-Prognose den Chemnitzer FC und Rot-Weiß Erfurt verwechselt haben muss. Der eine fährt die vorausgesagten Ergebnisse des anderen ein.

Beim Einsatz des Tabellenrechners vor dem 31. Spieltag war ich dem MSV insofern nicht übermäßig gewogen, als ich die Konkurrenten um den Aufstieg so erfolgreich wie möglich sein ließ. Das Ergebnis ganz unten: Der 2. Platz für den MSV Duisburg.

Im Abgleich seht ihr die aktuelle Tabellenplatzierung samt Punkten, in der ersten Klammer die Platzierungs-Prognose, in der zweiten Klammer meine Prognose der Punktezahl am Saisonende, daneben die momentane Punkteabweichung von dieser Punkteprognose.

1. (1.) Arminia Bielefeld  65 Punkte (77) -1
2. (3.) Holstein Kiel 60 (69) -2
3. (2.) MSV Duisburg 59 (70) 0
4. (4.) Stuttgarter Kickers 58 (67) -1
5. (5.) Preußen Münster 51 (65) -3
6. (11.) Hallescher FC 49 (53) +3
7. (12.) Chemnitzer FC 49 (50) +7
8. (6.) Energie Cottbus 49 (60) -2
9. (9.) SV Wehen Wiesbaden 45 (55) -6
10. (7.) Rot-Weiß Erfurt 46 (59) -8
11. (10) Dynamo Dresden 44 (54) 0

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Soll und Haben im Tabellenrechner – 32. Spieltag

Das Abgleichen von Wirklichkeit und Tabellenrechner-Prognose geht schnell! Meine Worte zum Spiel mit diesen Wahnsinns-Schlussminuten schreibe ich aber erst morgen früh. Ich bin immer noch wie gerädert nach diesem Bangen um den Sieg.

Nach den Ergebnissen gestern habe ich nur kurz gewagt, mir die Auswirkungen eines MSV-Sieges vorzustellen. Nun ist es eingetreten: Alle Mitkonkurrenten um den Aufstieg liegen bislang mindestens einen Punkt unter meiner Endprognose. Alleine der MSV Duisburg nimmt mich genau beim Wort. Denn wie gesagt, ich war dem MSV Duisburg beim Einsatz des Tabellenrechners vor dem 31. Spieltag insofern nicht übermäßig gewogen, als ich die Konkurrenten um den Aufstieg so erfolgreich wie möglich sein ließ. Das Ergebnis seht ihr ganz unten: Der 2. Platz für den MSV Duisburg.

Ihr seht die aktuelle Tabellenplatzierung samt Punkten, in der ersten Klammer die Platzierungs-Prognose, in der zweiten Klammer meine Prognose der Punktezahl am Saisonende, daneben die momentane Punkteabweichung von dieser Punkteprognose.

 

1. (1.) Arminia Bielefeld  62 Punkte (77) -1
2. (3.) Holstein Kiel 59 (69) -2
3. (2.) MSV Duisburg 56 (70) 0
4. (4.) Stuttgarter Kickers 55 (67) -1
5. (5.) Preußen Münster 51 (65) -3
6. (11.) Hallescher FC 49 (53) +3
7. (6.) Energie Cottbus 49 (60) -2
8. (12.) Chemnitzer FC 46 (50) +5
9. (7.) Rot-Weiß Erfurt 46 (59) -6
10. (9.) SV Wehen Wiesbaden 45 (55) -6
11. (10) Dynamo Dresden 44 (54) +2

 

 

 

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Soll und Haben im Tabellenrechner – 31. Spieltag

Der ein oder andere wird es mitbekommen haben,  vor dem 31. Spieltag habe ich den Tabellenrechner vom “Kicker“ in Gang gesetzt. Ich hatte schon einmal in der Saison 2011/12 gute Erfahrungen mit seiner für die Zebras zieladäquaten Vorhersagekraft gemacht, und so möchte auch in dieser Saison meinen schmetterlingsflügelschlagstarken Beitrag für das Erreichen des Ziels Aufstieg leisten. Ich war meinem Verein bei den Prognosen insofern nicht übermäßig gewogen, als ich die Konkurrenten um den Aufstieg so erfolgreich wie möglich sein ließ. Das Ergebnis seht ihr ganz unten: der 2. Platz für den MSV Duisburg.

Schön ist es, die eigenen Prognosen mit der eingetretenen Wirklichkeit zu vergleichen, wenn sie denn eintreffen. Doch verringert sich der Spaß sofort, wenn der eigene Verein schon am ersten Spieltag unter dem Prognoseziel bleibt. Das deutet auf eine, vorsichtig gesagt, wohlwollende Ergebnisorientierung von mir hin. Aber noch sind wir im Plan, selbst mit zwei Punkten unter Soll, ist das Ziel 2. Tabellenplatz nicht gefährdet, weil Kiel ebenfalls meine Erwartungen nicht erfüllt hat. Andererseits würde es mich entspannen, wenn auf diesen Prognosefehler ein weiterer folgen würde und in der nächsten Woche der Verein meines Herzens über meinen Erwartungen bliebe.

Von nun an wird es nach jedem Spieltag zur besseren Orientierung den Abgleich mit den Ergebnissen geben. So lange, bis irgendetwas entschieden ist. Ihr seht die aktuelle Tabellenplatzierung samt Punkten, in der ersten Klammer die Platzierungs-Prognose, in der zweiten Klammer meine Prognose der Punktezahl am Saisonende, daneben die momentane Punkteabweichung von dieser Punkteprognose.

 

1. (1.) Arminia Bielefeld  62 Punkte (77) 0
2. (3.) Holstein Kiel 56 (69) -2
3. (4.) Stuttgarter Kickers 55 (67) 0
4. (2.) MSV Duisburg 53 (70) -2
5. (5.) Preußen Münster 51 (65) 0
6. (6.) Energie Cottbus 48 (60) 0
7. (11) Hallescher FC 46 (53) 0
8. (7.) Rot-Weiß Erfurt 46 (59) -3
9. (9.) SV Wehen Wiesbaden 45 (55) -3
10. (12) Chemnitzer FC (43) (50) +2
11. (10) Dynamo Dresden (41) (54) -2

 

 

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Das gleiche Spiel wie neulich – nur dieses Mal mit Niederlage

Zwei Tage nach der 2:0-Niederlage des MSV Duisburg gegen die Stuttgarter Kickers mache ich es kurz. Dieses Spiel war nicht schlechter als die letzten Spiele, und wir sehen, solche Spiele kann die Mannschaft auch verlieren. Letzte Woche etwa hatte eine Chance zum Führungstor selbst VfB Stuttgart II, und wenn der MSV Duisburg in der 3. Liga in Rückstand gerät, wird es schwer für die Zebras gegen einen sich noch weiter zurückziehenden Gegner.

Bis zum Führungstor der Stuttgarter Kickers war nicht absehbar, wie das Spiel enden könnte. Auch dieses Spiel hätte der MSV Duisburg vielleicht gewinnen können. Alles ist immer möglich in dieser 3. Liga mit ihrem breiten Mittelfeld von 5. bis 14. Tabellenplatz. Das hängt von Glück und Fehlern ab, die nur manchmal genutzt werden. Deshalb lässt in dieser Liga ein Verteidiger, der im Strafraum überspielt wurde, den Stürmer besser laufen und zupft ihm nicht am Trikot. Die Wahrscheinlichkeit des Elfmeterpfiffs ist ungleich größer als die des erzielten Tores durch die Spielaktion. Markus Bollmann hat einmal gehalten und anschließend noch gezupft. Der Elfmeterpfiff kam und der ruhende Ball war einfacher zu verwandeln als jeder Pass in die Mitte.

Die Mannschaft brachte den Rückstand von einem Tor in die Pause. Die große Chance zum Ausgleich hatte in der 44. Minute Patrick Zoundi vergeben, der mit einem steilen Pass in die Schnittstelle der Verteidigung schön frei gespielt worden war. Die Bemühungen um den Ausgleich setzte die Mannschaft in der zweiten Halbzeit fort. Man kann den Spielern den Willen nicht absprechen. Ab durch die Mitte hieß aber meist die Devise. Dort standen die Verteidiger eng und ließen weder Torgefahr durch Schüsse zu noch durch das versuchte Kurzpassspiel. Die frei stehenden Flügelspieler des MSV wurden meist nicht ins Spiel eingebunden.

Zur Halbzeitpause erst waren Kingsley Onuegbu und Pierre De Wit eingewechselt worden. Beide hatten Pausen gebraucht aus unterschiedlichen Gründen. Für Pierre De Wit waren die anstrengenden Spiele der letzten Woche wegen seiner langen Verletzungskarriere eine besondere Belastung, und der King wirkt schon etwas länger so, als befände er sich im Formtief. Andererseits war zu sehen, selbst ein Kingsley Onuegbu im Formtief ist in diesem Offensivspiel der Zebras als Anspielstation nötig.

Trotz der Versuche des MSV nach vorne zu spielen konnten sich die Stuttgarter keine wirklichen Konterchancen erspielen. So brachte ein Weitschuss ein etwas glückliches zweites Tor und entschied das Spiel. Diese 2:0-Niederlage verhilft in der Diskussion um Karsten Baumann zu keinen weiteren Argumenten. Was in Stuttgart zu sehen war, war auch bei den Siegen und Unentschieden der letzten Wochen zu sehen. Mit solchen Spielen wird die Saison zu Ende gehen.

 

Zum Schluss gilt jedes Wort nur Kevin Wolze – Die PK zum Spiel gegen die Stuttgarter Kickers

Eigentlich wollte ich vor dem Spiel gegen die Stuttgarter Kickers nichts mehr schreiben. Die Standardinfos vor dem Spiel lassen sich der lokalen Berichterstattung entnehmen. Und ob „Stukis“ ein sympathischer Spitzname für die Stuttgarter Kickers ist, schien mir mehr eine Frage des persönlichen Geschmacks und nichts, was es in Duisburg zu diskutieren gilt. Dann aber habe ich mir zum Zeitvertreib noch die Pressekonferenz vom MSV Duisburg vor dem Spiel heute angesehen und musste zum Ende hin sehr grinsen. Ich mag solche Komik. Dort ist sie unabichtlich entstanden. Ich hoffe, die Medienwerker des MSV grämen sich deshalb nicht und belassen es bei dem Clip ohne Überarbeitung. Solche Komik funktioniert sehr einfach nach dem Wiederholungsprinzip. Stoisch immer dieselbe Reaktion, egal, was auch geschieht. Irgendwann beginnt das Lachen, wenn jeder Satz von Karsten Baumann nur noch Kevin Wolze gelten soll. Ab Minute 3.28.


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