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Weiterhin vier drüber! – Soll und Haben im Tabellenrechner. 35. Spieltag

Mit der Niederlage gegen 1860 München lässt sich das Wirken meines Tabellenrechners auf Abstiegssorgen gut erklären. Eine Niederlage hatte ich einkalkuliert. Deshalb kann ich mit dem Abstand von zwei Tagen kühl auf das Ergebnis schauen. Der MSV hat immer noch vier Punkte mehr, als ich ihm zugestanden hatte. Was sich durch den Sieg der Verler auch als notwendige Investition in die Zukunft erweist. Allerdings bleiben die Berliner nun schon zwei Punkte unter meiner Prognose, und sie haben nur noch zwei statt drei Spiele wie der MSV, um Punkte zu holen. Falls die Berliner beide Spiele gewinnen, braucht der MSV noch einen Sieg, um sicher drin zu bleiben. Spielen sie nur einmal Unentschieden – was ich für wahrscheinlich halte – , reicht dem MSV ebenfalls ein Unentschieden aus den letzten drei Spielen.

So viel zum Klassenerhalt, dem ich zuversichtlich entgegen sehe. Dennoch kommt keine Freude auf, weil das 0:6-Debakel gegen München mich ratlos zurück lässt. Damit bin ich nicht alleine. Welche Perspektive kann dieser Kader in der nächsten Saison haben? 17 Spieler bleiben. Am Sonntag haben wir bei uns in der Ecke verzweifelt hoffnungsvolle Überlegungen zusammengekratzt. Ich erzählte etwa von all den Gruppen der Schüler und Jugendlichen, denen ich in meinen Kulturprojekten über die Jahre begegnet bin. Manchmal war es dann nur ein einziger Schüler oder eine einzige Schülerin, die die Gruppendynamik derart beeinflusste, dass das Leistungsniveau insgesamt sich veränderte. Manchmal reichte es, wenn einer ging oder jemand neues kam. Beim Schreiben von Texten verändert die minimale Kaderzusammensetzung das Gruppenergebnis also auf jeden Fall. Ob beim Fußball auch? Am Sonntag blieb dieser Gedanke meine winzige Hoffnung.

Und nun zum aktualisierten Stand im Tabellenrechner:
Vor der Klammer stehen die aktuell erreichten Punkte. In der Klammer stehen prognostizierte Platzierung und Punkte am Ende der Saison. Hinter der Klammer steht jene Punktezahl, die bislang von meiner Prognose abweicht und die mit der weiteren Prognose sich dann ergebende Platzierung.

  • 13. Hallescher FC 38 (10. mit 46 P) – 4; 12. mit 42
  • 14. Viktoria Köln 38 (15. mit 39 P) +/- 0; 15. mit 39
  • 15. MSV Duisburg 38 (16. mit 36 P) +4; 14. mit 40
  • 16. Viktoria Berlin 34 (14. mit 40 P) – 2; 16. mit 38
  • 17. Verl 33 (17. mit 34 P) + 2; 17. mit 36
  • 18. Würzburg 27 (18. mit 26 P) +3; 18. mit 29
  • 19. Havelse 23 (19. mit 21 P) + 2; 19. mit 23
  • 20. Türkgücü 0 ohne Wertung

Meine Prognose für den nächsten Spieltag

Vier drüber! – Soll und Haben im Tabellenrechner. 34. Spieltag

Bei Niederlagenfurcht und Abstiegsangst ist der Tabellenrechner aus dem Haus Jaratz seit Generationen ein verlässliches Heilmittel. Seine Grenzen erfuhr er allenfalls einmal als Stärkungmittel der Aufstiegshoffnung. Ich weiß, einigen von euch stellen sich beim Wort Klassenerhalt die Nackenhaare auf, aber mein Tabellenrechner lügt nicht. Vier zusätzliche Punkte für den MSV in meiner Rechnung verhindern das Endspiel in Verl. Das ist eben der Vorteil, wenn man die Ergebnisse des MSV so schlecht wie möglich und so gut wie nötig prognostiziert, die der Gegner dagegen so gut wie möglich. So etwas verleiht innere Ruhe und mindert den Druck.

Allerdings verhindert dieser Tabellenrechner nicht die Aufregung, wenn dem nicht sehr gefährlichen Gegner aber der 80. Minute etwa der Weg zum Tor sehr erleichtert wird und plötzlich noch große Torchancen für ihn entstehen. Solche Endphasen eines Spiels wie des MSV bei Viktoria Berlin bahnen sich schon etwas vorher an. Dann erhält der Gegner mehr Spielanteile, wirkt aber weiter ungefährlich. Nur mein Unbehagen machte sich schon mal leise bemerkbar. Noch wäre Gefahr zu verhindern gewesen, noch hätte man nur wieder etwas kontrollierter den Ball im Spiel halten müssen. Noch hätte es gereicht, in unklaren Spielsituationen zwei-, dreimal einen Schritt schneller zu sein. Da dem MSV das nicht gelang, spürten die Berliner immer mehr Zuversicht und wurden mutiger. Der Drehbuchautor dieses Spiels verstand sein Handwerk. Die allmähliche Steigerung der Torgefährlichkeit endete beim Vierkampf am rechten Pfosten des MSV-Tores. War das noch kurz vor Ende der regulären Spielzeit oder schon in der Nachspielzeit? Standen die Spieler eigentlich alle knapp vor der Torlinie und stocherten herum. Mit dieser letzten Riesenchance habe ich den Ausgleich als wirklich erlebt.

Das sind ja Sekundenbruchteile, in denen Eindruck und Gedanken durcheinanderwirbeln. Millisekunden vor der Erleichterung wegen des abgewehrten Balles, beruhigte ich mich schon, weil ja genau dieses mir wirklich vorkommende Unentschieden Bestandteil meiner Rechnung für den Klassenerhalt war. Ich muss am Ende einer Saison so ein Aufregungsmanagement mit dem Tabellenrechner aktiv betreiben, sonst könnte ich solche Spiele mir wahrscheinlich nicht mehr live ansehen.

Der Sieg gegen die Viktoria hat neben dem nun bald feststehenden Klassenerhalt die wunderbare Nebenwirkung gehobener Stimmung bei meiner Lesung am Dienstag im Berliner BAIZ. So lässt sich doch sehr viel entspannter sprechen und zuhören, wenn ein Satz das Kürzel MSV enthält.

Und nun zum aktualisierten Stand im Tabellenrechner:
Vor der Klammer stehen die aktuell erreichten Punkte. In der Klammer stehen prognostizierte Platzierung und Punkte am Ende der Saison. Hinter der Klammer steht jene Punktezahl, die bislang von meiner Prognose abweicht und die mit der weiteren Prognose sich dann ergebende Platzierung.

  • 13. MSV Duisburg 38 (16. mit 36 P) +4; 15. mit 40
  • 14. Viktoria Köln 37 (15. mit 39 P) +/- 0; 16. mit 39
  • 15. Hallescher FC 36 (10. mit 46 P) – 4; 12. mit 42
  • 16. Viktoria Berlin 34 (14. mit 40 P) + 1; 14. mit 41
  • 17. Verl 30 (17. mit 34 P) – 1; 17. mit 33
  • 18. Würzburg 24 (18. mit 26 P) +/– 0; 18. mit 26
  • 19. Havelse 20 (19. mit 21 P) – 1; 19. mit 22
  • 20. Türkgücü 0 ohne Wertung

Meine Prognose für den nächsten Spieltag

Läuft! – Soll und Haben im Tabellenrechner. 33. Spieltag

Nach dem wochenlangen krankheitsbedingten Ausfall bin ich auch in Sachen Kondition fast wieder bei 100 Prozent und schaffe, wenn es wie gegen Halle sein muss, mehr als 90 Minuten durchzustehen. Zumal ich in meiner Karriere als Fußballfan in einem Alter bin, in dem gerade die Erfahrung eine meiner Stärken ist. Das betone ich so sehr, weil einige von euch den besonderen Sinn eines Tabellenrechners für die mentale Verfassung in Duisburg noch nicht verstanden haben.

Das mag an mangelnder Erfahrung liegen oder an grundsätzlicher Skepsis gegenüber den modernen Methoden des Mentaltrainings. Ich darf unbescheiden behaupten, sollte sich im Funktionsteam die Position des Mentaltrainers in noch mehr spezialisierte Segmente aufspalten, wäre ich im deutschsprachigen Raum sicher einer der profiliertesten Experten des Motivationshilfensegments Tabellenrechnungswesen. Schon als junger Erwachsener habe ich mich mit dem Thema in zugegeben noch amateurhafter Weise für einen humoristischen Text auseinandergesetzt.

Die Grundbedingungen hatte ich damals aber schon erfasst. Beim Tabellenrechnungswesen ist die Wahrscheinlichkeit eines Ergebnisses nur eine von vielen Einflussgrößen. Vor allem geht es um die Stimmung in Umfeld und Verein, die ich durch die kontrollierte Steuerung eines komplexen Bedingungsgefüges beeinflusse. Wenn ich etwa das erste Spiel des MSV meiner diesjährigen Rechnung, das Spiel gegen Halle, Unentschieden getippt habe, machte ich das auch, um mit dem erhofften Sieg zusätzliche Schubkraft für die Erfolgswelle des MSV zu gewinnen. Denn nun stehen zwei Punkte mehr im Haben als bei dem von mir errechneten Klassenerhalt. Die bringen noch mehr Freude über den Sieg und damit noch mehr Selbstbewusstsein für uns im Umfeld. Was ja wiederum zurückwirkt auf die Mannschaft. In der Folge muss ich in der Rechnung bei den Konkurrenten des MSV manchmal ins Risiko gehen, was weniger erfahrene Tabellenrechnernutzer nicht sofort erkennen. Ich kann das verstehen. So ist Fußball, jeder meint den Durchblick zu haben. Deshalb ist Fußball so populär. Aber nur wenige haben meine Erfahrung in der Tabellenrechnerei.

Nun aber hin zur gehobenen Stimmung. Wir fahren mit breiter Brust nach Berlin und arbeiten weiter dran, das aus motivationstaktischen Gründen prognostizierte Endspiel gegen Verl am letzten Spieltag zu verhindern.

Vor der Klammer stehen die aktuell erreichten Punkte. In der Klammer stehen prognostizierte Platzierung und Punkte am Ende der Saison. Hinter der Klammer steht jene Punktezahl, die bislang von meiner Prognose abweicht und die mit der weiteren Prognose sich dann ergebende Platzierung.

  • 13. Viktoria Köln 37 (15. mit 39 P) +/- 0; 15. mit 39
  • 14. Hallescher FC 35 (10. mit 46 P) – 2; 11. mit 44
  • 15. MSV Duisburg 35 (16. mit 36 P) +2; 16. mit 38
  • 16. Viktoria Berlin 34 (14. mit 40 P) + 2; 14. mit 42
  • 17. Verl 30 (17. mit 34 P) +/- 0; 17. mit 34
  • 18. Würzburg 24 (18. mit 26 P) +/– 0; 18. mit 26
  • 19. Havelse 19 (19. mit 21 P) – 2; 19. mit 21
  • 20. Türkgücü 0 ohne Wertung

Meine Prognose für den nächsten Spieltag

Höchste Zeit für den Tabellenrechner

Langjährige Leser hier wissen das. Irgendwann kehrt mein Optimismus zurück. Dazu hätten die Zebras nicht mal spielen müssen wie gegen Bocholt. Deshalb hat dieser Sieg im Niederrheinpokal auch nicht die geringsten Auswirkungen auf meinen Glauben, der MSV wird den Klassenerhalt schaffen. Ich hätte mich bis Samstag auch nicht weiter drum gekümmert, wäre mir nicht gerade der Titel eines Onlinebeitrags bei Funkes WAZ zum MSV ins Auge gesprungen. Ich weiß jetzt nicht mal mehr wo in meinen Timelines. Der Titel entfachte eine Dramatik, die mir heute komplett unverständlich war. Nach dem Motto, die Luft wird dünn, wurden da wohl Restprogramme zusammengestellt. Spontan dachte ich, was für ein Unsinn. Und als nächstes: Das kann ich auch und zwar besser. Ich habe jahrelange Erfahrung mit Prognosen anhand von Restprogrammen, selbst wenn in Sachen Aufstieg die Kraft meiner Tabellenrechnungen nicht immer wirkten.

Der Einfachheit halber habe ich wieder nur 1:0-Siege oder torlose Unentschieden prognostiziert. Ich habe die Ergebnisse des MSV so schlecht wie möglich und so gut wie nötig gewählt, entsprechend umgekehrt habe ich es bei den Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg gemacht. So käme es zum Endspiel gegen Verl, bei dem den Zebras ein Unentschieden genügte. Der einzige Grund für das Anwenden meines Tabellenrechners ist ja, uns allen ein Gefühl der Sicherheit zu geben, falls es mal nicht so gut für die Zebras läuft. Deshalb hoffe ich natürlich, in Wirklichkeit wird es zum Endspiel nicht kommen. Und schon gegen Halle könnte der MSV ein besseres Ergebnis erzielen, als ich hier einrechne.

Das Nachholspiel von Halle gegen Osnabrück habe ich unentschieden getippt. Somit waren für die Spieltag heute alle Vereine auf Stand.

Mein Glaube braucht auch Fakten – Samt Tabellenrechner-Soll-Haben-Quatsch

Seit dem Spiel gegen die Viktoria bin ich wieder raus. Ihr wisst, mich regen diese Spiele des MSV am Fernseher einfach zu sehr auf, weniger wenn es schlecht läuft für den MSV, als wenn die Zebras schlecht spielen. Samstag war ich während des Spiels vom MSV gegen Halle kurz bei meiner Mutter. Im Nebenzimmer lief die Übertragung. Die beiden Gegentore hatte ich zum Glück nicht sehen müssen. Doch die Bewegtbilder zogen mich an. Hin und wieder wagte ich einen Blick.

Sofort war ich mit einem Fehlpass auf drei Metern konfrontiert. Beim nächsten Blick sah ich eine Balleroberung, der ein weiter Pass ins Nichts folgte. Ich sammelte noch einen Torschuss aus etwa zwanzig Metern, der vier, fünf Meter über das Tor ging; den Versuch unbedrängt zu einem völlig frei stehenden Mitspieler über 15 Meter abzuspielen, dieser Ball ging ins Aus; außerdem einen Eckball, der gefahrlos geklärt wurde.

Das war eine Zufallsauswahl, anscheinend zum falschen Zeitpunkt. Denn irgendwas haben die Zebras dann ja wohl doch richtig gemacht. Das Spiel endete schließlich mit 2:2. Wenn ich diese erfolgreicheren Versuche ein Tor zu erzielen im Wechsel mit diesen Fehlern der Mannschaft gesehen hätte, könnte ich heute wahrscheinlich kein Wort schreiben, zu sehr hätte ich mich aufgeregt.

Das muss ich glauben, wenn ich mir über so etwas Gedanken mache. So wie alle beim MSV laut Ivo Grlic an den Aufstieg glauben. Das sprang mir gerade im dahin ziehenden Timeline-Fluss ins Auge. Irgendwer hat es retweetet und natürlich weiß ich nicht, ob auch diese Sätze im Original aller Verleumdungsorgane, echt nur mit vier Buchstaben, erfunden sind. Ist in dem Fall aber auch egal. So oder ähnlich muss es natürlich ein Verantwortlicher des MSV vor den letzten zwei Spieltagen sagen.

Glauben ist ja etwas anderes als hoffen, das hat mehr Nachdruck. Ich selbst habe mit dem Glauben ein paar Schwierigkeiten. Ohne Nachweise für den Glauben tue ich mich schwer. Das muss was mit den Genen zu tun haben. Schon als Kind konnte mich deshalb der alte Ruhrorter Pastor, der den katholischen Religionsunterricht an der Grundschule verantwortete, nicht wirklich von seinem Verein überzeugen. Ich wollte Beweise.

Da dachte ich dann abends vor dem Einschlafen, du bist doch allmächtig, lieber Gott, also mach es mir ein bisschen einfacher, an dich zu glauben. Zeig mir, dass es dich gibt. Das sollte gar nichts Großes sein. Ich wäre schon zufrieden gewesen, wenn mein Ball am nächsten Morgen in der anderen Ecke vom Zimmer gelegen hätte. Das klappte schon mal nie. Ein anderes Mal wollte ich es ihm wohl einfacher machen. Ich dachte, vielleicht ist er eher bereit etwas zu machen, was er im Vorbeigehen bei sich zu Hause zeigt, so ein Himmelszeichen.

Doch nichts geschah da oben, während ich in den schwarzen Nachthimmel hinaufstarrte. So ließ ich es schlechten Gewissens mit dem Glauben. Andererseits kann es natürlich auch an dem unsympathischen Vertreter des Glaubens gelegen haben und seiner schwarzen Pädagogik. Mein Gott, was hat der Mann im Unterricht herumgeschrien. Wir waren so klein und er so jähzornig. Wie soll man denn bei so einem Mann auf die Idee kommen, er habe irgendwas anzubieten, was für das Leben hätte von Wert sein können.

In dieser Hinsicht ist Ivo Grlic gegenüber diesem damaligen Vertreter der katholischen Kirche im Vorteil. Ich wäre sehr geneigt, seinem Glauben anzuhängen. Andererseits fehlen mir auch in dem Fall wenigstens kleine Beweise für den Glauben. Es fehlt die überzeugende Leistung der Zebras, die mir und vor allem den Glaubensanhängern im MSV selbst sagt, ihr werdet im nächsten Spiel eine Mannschaft schlagen, die in diesem Corona-Special noch nicht verloren hat. Aber wer weiß, vielleicht werde auch ich in meinem Leben noch bekehrt. Ich möchte es so gerne glauben.

Wer noch noch nachschauen will, wie meine Tabellenrechner-Prognose am 33. Spieltag von der Realität abweicht, bitte schön. Vor der Klammer stehen die aktuell erreichten Punkte. In der Klammer stehen prognostizierte Platzierung und Punkte am Ende der Saison. Hinter der Klammer steht jene Punktezahl, die bislang von meiner Prognose abweicht und der sich daraus ergebende Tabellenplatz am Saisonende, sollten meine Prognosen nun alle eintreffen.

1. FC Bayern München II 64 (1. mit 70 P) +/- 0 = 1. mit 70 P

2. Würzburger Kickers 63 (2. mit 67 P) + 2 = 2. mit 69 P

3. Eintracht Braunschweig 61 (4. mit 66 P) + 1 = 3. mit 67 P

4. FC Ingolstadt 60 (7. mit 60 P) + 5 = 4. mit 65 P

5. MSV Duisburg 58 (3. mit 66 P) – 5 = 6. mit 61 P

6. Hansa Rostock 56 (5. mit 64 P) – 2 = 5. mit 62 P

7. Waldhof Mannheim 55 (6. mit 63 P) – 5 = 7. mit 58 P

8. SV Meppen 52 (12. mit 48) + 4 = 10. mit 52 P

9. TSV 1860 München 55 (8. mit 59) +/- 0 = 8. mit 59 P

10. SpVgg Unterhaching 50 (9. mit 56) – 3 = 9. mit 53 P

37. Spieltag

38. Spieltag

Ein letztes Mal? – Soll und Haben beim Tabellenrechner – 35. Spieltag

Wenn ein unglückliches Geschehen seinen Lauf genommen hat, gibt es nicht viel dazu zu sagen. Die Zahlen sprechen für sich. Wahrscheinlich werden die ersten vier Vereine ihren Tabellenplatz verteidigen. Sie hatten nichts zu verlieren. Sie hatten immer nur zu gewinnen. Ein psychischer Vorteil. Der MSV hatte alles zu verlieren. Es sieht so aus, als könne daran nichts mehr geändert werden.

Zweimal habe ich hier schon Katja Ebsteins „Wunder gibt es immer wieder“ als Mottolied für ein Spiel gepostet. So weit ich mich erinnere, folgte die Wirklichkeit nicht Ebsteins Botschaft. Heute wäre es mal wieder Zeit für dieses Lied. Ich lasse das, um die kühle Wahrheit der Zahlen in ihrer Wirkung nicht zu beeinträchtigen.

Alten Traditionen folgend werde ich bis zu endgültigen Entscheidungen über das Schicksal des Vereins unserer Zuneigung die Wirklichkeit und meine Tabellenrechner-Prognose am 33. Spieltag gegenüberstellen. Vor der Klammer stehen die aktuell erreichten Punkte. In der Klammer stehen prognostizierte Platzierung und Punkte am Ende der Saison. Hinter der Klammer steht jene Punktezahl, die bislang von meiner Prognose abweicht und der sich daraus ergebende Tabellenplatz am Saisonende, sollten meine Prognosen nun alle eintreffen.

 

1. FC Bayern München II 61 (1. mit 70 P) +/- 0 = 1. mit 70 P

2. Eintracht Braunschweig 61 (4. mit 66 P)  + 2 = 3. mit 68 P

3. Würzburger Kickers 60 (2. mit 67 P) + 2 = 2. mit 69 P

4. FC Ingolstadt 57 (7. mit 60 P) + 5 = 4. mit 65 P

5. MSV Duisburg  57 (3. mit 66 P) – 3 = 5. mit 63 P

6. Hansa Rostock  56  (5. mit 64 P) – 2 = 6. mit 62 P

7. Waldhof Mannheim 54 (6. mit 63 P) – 3 = 7. mit 60 P

8. SV Meppen 52  (12. mit 48) + 4 =  10. mit 52 P

9. TSV 1860 München 52 (8. mit 59) +/- 0 = 8. mit 59 P

10. SpVgg Unterhaching 50 (9. mit 56) – 3 = 9. mit 53 P

 

36. Spieltag

 

 

 

 

Soll und Haben beim Tabellenrechner – 34. Spieltag

Weiter sieht es so aus, dass sich bislang nur die Zebas von den ersten Mannschaften nicht an meine Prognosen gehalten haben. Heute könnte die Mannschaft das noch einmal mal machen, um dann allerdings besser zu sein als von mir getippt. Sieg statt Unentschieden. Dann folgten alle wieder meinem Plan. Natürlich hätte ich auch nichts dagegen, wenn die anderen acht Mannschaften unerwartete Niederlagen einheimsten.

Den Notausgang Unentschieden habe ich aber auch im Auge. Da Ingolstadt, Mannheim und 1860 noch gegeneinander spielen und Rostock gegen Würzburg, kann es sein, dass 7 Punkte in den vier Spielen für den Relegationsplatz reichen.

Alten Traditionen folgend werde ich bis zu endgültigen Entscheidungen über das Schicksal des Vereins unserer Zuneigung die Wirklichkeit und meine Tabellenrechner-Prognose am 33. Spieltag gegenüberstellen. Vor der Klammer stehen die aktuell erreichten Punkte. In der Klammer stehen prognostizierte Platzierung und Punkte am Ende der Saison. Hinter der Klammer steht jene Punktezahl, die bislang von meiner Prognose abweicht. Ihr könnt also errechnen, wo die Vereine am Ende stehen werden, sollten meine weiteren Prognosen dann eintreffen.

 

1. FC Bayern München II 58 (1. mit 70 P) +/- 0

2. Eintracht Braunschweig 58 (4. mit 66 P)  +/- 0

3. MSV Duisburg  57 (3. mit 66 P) – 2

4. Würzburger Kickers 57 (2. mit 67 P) +/- 0

5 . Hansa Rostock  55  (5. mit 64 P) +/- 0

6. FC Ingolstadt 54 (7. mit 60 P) +/- 0

7. Waldhof Mannheim 54 (6. mit 63 P) +/- 0

8. TSV 1860 München 52 (8. mit 59) +/- 0

9. SV Meppen 49 (12. mit 48) + 2

10. SpVgg Unterhaching 49 (9. mit 56) – 1

 

35. Spieltag

 

 

 

 

Soll und Haben beim Tabellenrechner – 33. Spieltag

Alten Traditionen folgend werde ich bis zu endgültigen Entscheidungen über das Schicksal des Vereins unserer Zuneigung die Wirklichkeit und meine Tabellenrechner-Prognose am 33. Spieltag gegenüberstellen. Vor der Klammer stehen die aktuell erreichten Punkte. In der Klammer stehen prognostizierte Platzierung und Punkte am Ende der Saison. Hinter der Klammer steht jene Punktezahl, die bislang von meiner Prognose abweicht. Ihr könnt also errechnen, wo die Vereine am Ende stehen werden, sollten meine weiteren Prognosen dann eintreffen.

Es sieht ziemlich dumm aus, dass sich ausgerechnet die Zebras als einzige Mannschaft sich nicht an meine Prognose des letzten Spieltags gehalten haben und statt zu siegen nur ein Unentschieden holten. Hoffen wir für den weiteren Verlauf, sie übertreffen alle meine Erwartungen und die anderen entschließen sich doch zu schlechteren Ergebnissen.

1. FC Bayern München II 57 (1. mit 70 P) +/- 0

2. MSV Duisburg  56 (3. mit 66 P) – 2

3. Eintracht Braunschweig 55 (4. mit 66 P)  +/- 0

4. Hansa Rostock  54  (5. mit 64 P) +/- 0

5. Würzburger Kickers 54 (2. mit 67 P) +/- 0

6. FC Ingolstadt 51 (7. mit 60 P) +/- 0

7. Waldhof Mannheim 51 (6. mit 63 P) +/- 0

8. SpVgg Unterhaching 49 (9. mit 56) +/- 0

9. TSV 1860 München 49 (8. mit 59) +/- 0

 

34. Spieltag

 

 

 

 

Kräfte bündeln mit dem Tabellenrechner 2020

Auch wenn im Zebrastreifenblog während der letzten Saison die Kraft des Tabellenrechners gelitten hat, denke ich an all die anderen triumphalen Jahre als Gott der Zweiten und Dritten Liga. Ich sagte Aufstiege voraus und verhinderte Abstiege. Ich glaubte immer an die Mannschaft der jeweiligen Saison. Vor meinen großen Zweifeln an der Mannschaft im letzten Jahr verschloss ich die Augen. Die Mannschaft in diesem Jahr hat mein Vertrauen. Sie kann den Aufstieg schaffen. Sie kann die Kraft des Tabellenrechners deshalb sehr viel besser aufnehmen als die Mannschaft des letzten Jahres.

Der Einfachheit halber habe ich wieder nur 1:0-Siege oder torlose Unentschieden prognostiziert. Ihr wisst selbst, die Prognose in dieser Saison ist aber noch unsicherer als unter üblichen Wettbewerbsbedingungen. Es sieht so aus, als seien ungewöhnliche Ergebnisse jederzeit möglich. Die Konstante in meiner Prognose aber bleibt dieselbe wie in den Vorjahren. Ich habe die Ergebnisse des MSV so schlecht wie möglich und so gut wie nötig gewählt, entsprechend umgekehrt habe ich es bei den Konkurrenten im Aufstieg genommen. Deshalb kommt es in meiner Prognose zu dem unbedingt nötigen Sieg in einem Endspiel gegen Unterhaching. Der MSV wird dann Dritter. Weil die Bayern nicht aufsteigen dürfen, würden die Zebras als Zweiter direkt aufsteigen. Natürlich hoffe ich auf die zwei besseren als von mir prognostizierten Ergebnisse in den Spielen gegen Rostock und Köln.

Der einzige Grund für das Anwenden meines Tabellenrechners ist ja, uns allen ein Gefühl der Sicherheit zu geben, falls es mal nicht so gut für die Zebras läuft. Uns allen heißt in dieser Saison sogar weniger uns Anhängern, weil keiner im Stadion für Unruhe sorgen könnte, falls jemand bei drohenden Niederlagen die Nerven verliert. Uns allen heißt in diesem Fall sogar eher Spieler und Verantwortliche im Verein, die mit Zahlen nun deutlich vor Augen haben, was jedem in Liga 3 klar ist, bis zum letzten Spieltag könnte alles offen sein.

Wie gewohnt gibt es nach jedem Spieltag zur besseren Orientierung den Abgleich mit den Ergebnissen,. So lange, bis irgendetwas entschieden ist.

 

 

 

Alles Gute für 2020 mit Big Data von 2019!

Die Welt verändert sich, so auch das Schreiben im Zebrastreifenblog. Nicht mehr zu jedem Spiel des MSV in dieser Saison gibt es meine Worte. Das hat unterschiedliche Gründe. Einen gewichtigen habe ich immer mal wieder erwähnt. Ich wollte mich in meinen Texten nie nur auf das Sportliche konzentrieren. In elf Jahren Zebrastreifenblog sind schon viele Gedanken aufgeschrieben worden, die über den eigentlichen Fußball hinausführen. Das Neue wird weniger. Ich möchte mich aber auch nicht wiederholen. Schauen wir, wo das noch hinführt. Heute auf jeden Fall zu Wünschen.

Auch dieses Jahr möchte ich mit allen Teilen meiner multiplen Persönlichkeit, euch alles Gute für das Jahr 2020 wünschen. Gerade die Herren Koss und Jaratz in mir rufen besonders laut, gib bloß auch Fußballern und Verantwortlichen vom MSV was mit auf den Weg. Damit Torsten Lieberknecht immer mehr vom Understatement abrücken kann und den Favoriten uneingeschränkt für diese Saison im Selbst- und Manschaftsbild verankern wird.

Wie in den Jahren zuvor verbindet sich mit den Wünschen für das neue Jahr der Blick zurück auf die meistgelesenen Texte des vergehenden Jahres. Im Zebrastreifenblog gibt es inzwischen Beiträge außer Konkurrenz. Denn über mehrere Jahre belegten die Fußballtorten aus Dortmund Platz 1 und 2 der meist gelesenen Texte des Jahres. Auch dieses Jahr ist Folge eins der zwei Beiträge vorne mit dabei.  Die schönsten Fußballtorten der Welt Folge VI – Borussia Dortmund bekommt eine namentliche Erwähnung. Und nun zu den Platzierungen.

Der Text auf Platz 5 liegt noch nicht lange zurück. Die Ironie einer Geschichte über junge deutsche Fußballer ist mein Kommentar zu einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung über die Erfolgsaussichten von deutschen Jugendspielern in Profiverein. Der MSV diente als Drittligist einer journalistischen Pointe, die die gegenwärtige Wirklichkeit für junge deutsche Fußballer beim MSV außer Acht ließ. Dazu musste ich etwas schreiben.

Platz 4 bis Platz 2 zeigen, wie sehr wir auf den Klassenerhalt in der letzten Saison hofften und wie wir uns um die mannschaftliche Einheit Gedanken machten. Platz 4 belegt Kräfte bündeln mit dem Tabellenrechner. Ich hatte Ende Februar nach dem torlosen Unentschieden in Aue trotz großer Zweifel zu meinem bewährten Hausmittel gegen Abstiegsangst gegriffen. Im Gegensatz zu den früheren Jahren vertraute ich aber meiner Rechnung nicht sehr. Ich fühlte mich im Gegensatz zu den Vorjahren alleine gelassen von der Mannschaft und befürchtete daher, dass meine Vorhersagekraft den Klassenerhalt alleine sichern müsste. Ein wenig Aberglauben ist ja in Ordnung, aber so viel? Wie wir wissen, zweifelte ich zurecht.

Auf Platz 3 findet sich Soll und Haben beim Tabellenrechner – 24. Spieltag. Ich denke, die hohen Klickzahlen für den Tabellenrechner zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison zeigen, wie sehr wir Anhänger des MSV überall nach einem Funken Hoffnung suchten und wie wenig wir der Mannschaft vertrauten.

Auf Platz 2 befindet sich Nach der Niederlage ein 0:0 erschreiben. Das ist der Spielbericht vom Auswärtsspiel im Februar gegen Greuther Fürth, in dem der MSV in den letzten Spielminuten das Tor zur 1:0-Niederlage hatte hinnehmen müssen. Es war mein verzweifelter Versuch, trotz der Niederlage die Mannschaft nicht abzuschreiben. Ich suchte nach den Zeichen eines verbesserten Zusammenhalts. Ich deutete und deutete. Wie die Klickzahlen wieder zeigen, suchte nicht nur ich nach diesen kleinen Zeichen der Hoffnung.

Im zweiten Jahr befindet sich auf Platz 1: Das ist mal eine Anekdote über die Bielefelder Alm. Den Text habe ich schon 2010 geschrieben, als mir die Anekdote zur Namensgebung auf der Arminia-Seite beliebig und langweilig vorkam. Mit Dokumenten belegt ist die Geschichte bei der Arminia ebenso wenig wie meine Geschichte. Google schickte erneut viele Leser zu mir, die wissen wollten, warum die Bielefelder Alm so heißt, wie sie heißt. Ich denke, im nächsten Jahr wird auch dieser Text außer Konkurrenz im Jahresranking vom Zebrastreifenblog vertreten sein,

Und nun der Blick nach vorn: Ich werde mit meiner multiplen Persönlichkeit auch 2020 einen Teil meiner Arbeitszeit mit dem Zebrastreifenblog verbringen. Vielleicht findet sich ja irgendwann der Mäzen oder Sponsor, dessen Zuwendung es mir erlaubt, jedes Spiel einer Saison mit einem Gedicht zu kommentieren. Daran hätte ich wieder großen Spaß. Bis dahin schreibe ich, wie es gerade passt. Kommt morgen gut ins neue Jahr!

Wir sehen uns im Stadion, wir lesen uns und hoffen gemeinsam, dass der MSV ab Ende Januar Woche für Woche den Punktevorsprung auf Platz 3 vergrößert.


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