Posts Tagged 'Tabellenrechner'

Soll und Haben beim Tabellenrechner – 30. Spieltag

Alten Traditionen folgend werde ich bis zu endgültigen Entscheidungen über das Schicksal des Vereins unserer Zuneigung die Wirklichkeit und meine Tabellenrechner-Prognose nach dem 28. Spieltag gegenüberstellen. Vor der Klammer stehen die aktuell erreichten Punkte. In der Klammer stehen prognostizierte Platzierung samt der Punkte am Ende der Saison sowie Soll und Haben, also jene Punktezahl, mit der die eingetroffenen Ergebnisse bislang von meiner Prognose abweichen.

Eigentlich wollte ich ja mit meinem Tabellenrechner den Druck von der Mannschaft nehmen. Der Heidenheimer Sieg gestern macht Ergebnisanpassungen notwendig. Ohne Veränderungen meiner erwarteten Ergebnisse entscheidet das Torverhältnis, ob der MSV oder Dynamo Dresden am Ende auf dem Relegationsplatz landen. Momentan weisen der MSV – 11 und Dresden -9 auf. Es wäre also von großem Vorteil, wenn der MSV statt zweier erhoffter Punkte durch Unentschieden in den weiteren Heimspielen, einen dritten Punkt irgendwo her bekommt. Dabei ist es egal, ob durch ein Auswärtsunentschieden oder durch einen einzigen Sieg in diesen letzten vier Spielen. Bis zum nächsten Sonntag halte ich meine leichte Nervosität im Zaum.

Davon ab entspricht meine Prognosesicherheit für die obere Tabellenhälfte der von Wahrsagerinnen in Kirmesbuden.

 

5. Arminia Bielefeld 43 (8. 42 +3)

6.  VfL Bochum  43 (9. 45 +3)

7.  Ingolstadt 42 (in meiner Prognose als damals Viertplatzierter unberücksichtigt)

8.  SV Sandhausen 41 (7. 47 +/-0)

9. Union Berlin 40 (6. 47 +1)

10.  Erzgebirge Aue 39 (10. 43 +1)

11. Eintracht Braunschweig 37 (11. 42 +/-0)

12. MSV Duisburg 38 (15. 40 +/-0)

13. 1. FC Heidenheim 37 (16. 39 +2)

14. SpVgg Greuther Fürth 37 (13. 42 +/-0)

15. Dynamo Dresden 37 (14. 41 -1)

16. FC St. Pauli 37 (8. 47 -4)

17. SV Darmstadt 98  33 (18. 34 +1)

18. 1. FC Kaiserslautern 29 (17. 36 +/-0)

 

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Soll und Haben beim Tabellenrechner – 29. Spieltag

Alten Traditionen folgend werde ich bis zu endgültigen Entscheidungen über das Schicksal des Vereins unserer Zuneigung die Wirklichkeit und meine Tabellenrechner-Prognose nach dem 28. Spieltag gegenüberstellen. Vor der Klammer stehen die aktuell erreichten Punkte. In der Klammer steht meine Punkteprognose am Ende der Saison sowie Soll und Haben, also jene Punktezahl, mit der die eingetroffenen Ergebnisse von meiner Prognose abweichen.

Das Wichtigste: Der MSV hat mit dem Unentschieden in Berlin bereits einen Punkt mehr, als ich in meiner pessimistischen Prognose habe erwartet. Von den letzten drei Vereinen übertrifft nur Darmstadt mit einem Punkt meine Prognose.

 

6. Arminia Bielefeld 40 (42 +1)

7.  VfL Bochum  40 (45 +3)

8.  Erzgebirge Aue 39 (43 +2)

9.  SV Sandhausen 38 (47 -2)

10. MSV Duisburg 38 (40 +1)

11. Union Berlin 37 (47 -2)

12. Eintracht Braunschweig 37 (42 +/-0)

13. Dynamo Dresden 37 (41 +/-0)

14. SpVgg Greuther Fürth 37 (42 +1)

15. FC St. Pauli 37 (47 -1)

16. 1. FC Heidenheim 34 (39 +/-0)

17. SV Darmstadt 98  32 (34 +1)

18. 1. FC Kaiserslautern 29 (36 +/-0)

 

Zeit für den Tabellenrechner

Als Teilzeitfreund des Aberglaubens beruhigt mich der Gedanke, dass die Anwendung des Tabellenrechners in den Räumen des Zebrastreifenblogs bislang fast immer die beabsichtigte Wirkung hatte. Abstiegsplätze habe ich jahrelang verhindert. Sogar in der nahezu aussichtslosen Situation der letzten Zweitligasaison hatte ich mir Platz 15 errechnen können. Als es dann nur der Relegationsplatz wurde, war ich schon zufrieden. Heute behaupte ich immer noch, wenn es einen Tabellenrechner für Relegationsspiele gäbe, wir hätten gegen Würzburg nicht zweimal verloren.

Deshalb wusste ich schon Samstag nach der Niederlage gegen Kaiserslautern, es ist Zeit für den Tabellenrechner. Schließlich bin ich mit Ilia Gruev einig, das Gebot der Stunde heißt, Ruhe bewahren. Was hilft zur Ruhe mehr als die Gewissheit, selbst eine Niederlage gegen Union Berlin wird nicht zum Abstieg führen. Schauen wir also mal, auch wenn die Ergebnisse der Zweiten Liga in dieser Saison hohe Wettquoten ergeben. Vielleicht fehlte für die Erwartbarkeit bislang einfach nur meine Vorhersage.

Der Einfachheit halber habe ich wieder nur 1:0-Siege oder torlose Unentschieden prognostiziert. Das Ergebnis: Mit drei Unentschieden in den Heimspielen gegen Sandhausen, Regensburg und St. Pauli wird der MSV den 15. Platz erreichen, weil Kaiserslautern in deren vorletzten Heimspiel gegen Heidenheim gewinnt. Das sind die zentral notwendigen Ergebnisse. Ich werde euch auf dem Laufenden halten, wie weit die Vereine der Abstiegszone jeweils in meinem geplanten Soll sind. Ist dieses Mal viel Arbeit bei dieser Abstiegszone bis zum siebten oder sechsten Tabellenplatz.

 

Wenn Fieberfantasien wirklich werden – Kees Jaratz, Gott der 2. Liga

Erinnerungen sind selbst auf kurzer Strecke keine verlässliche Quelle für die Fakten der Vergangenheit. Ende März hatte ich mit hohem Fieber im Bett gelegen. Wir hatten uns mit dem Abstieg des MSV angefreundet, doch hohes Fieber setzt das normale Denken gerne außer Kraft. Plötzlich spürte ich wieder die Macht des Tabellenrechners, den ich zum Wohle des MSV einsetzen wollte. Die Fieberfantasie sah wieder vielversprechend aus. 

Meine Hoffnung auf den direkten Klassenerhalt war in den letzten drei Wochen aber anscheinend so groß, dass ich den damals schon wunderhaften Relegationsplatz als Vorhersage gar nicht mehr richtig im Kopf hatte. Ich dachte, ich hätte den 15. Platz prognostiziert.

Doch weit gefehlt, der MSV hat mit Ausnahme der Verdrehung der Heidenheim- und Nürnberg-Ergebnisse genauso  gespielt, wie ich es gewünscht habe. Es sieht so aus, als sei die Wirklichkeit Kraft des Tabellenrechners erst geschaffen worden. Allerdings haben einige der anderen Vereine die Wirklichkeits-Baupläne anscheinend verkehrt herum gehalten. Da das aber Frankfurt und Düsseldorf gleichzeitig gemacht haben, hat sich das wieder ausgeglichen.

Ich weiß es nicht genau, wie oft ich den Tabellenrechner in kritischen Saisonphasen zum Wohle des MSV inzwischen angewendet habe. Viermal? Bislang hat sich die Wirklichkeit in Abstiegsfragen immer daran gehalten, was ich vorhergesagt habe. Gott der 2. Liga spielen, fühlt sich gut an. Ihr wisst schon, Allmacht und so. Wundert euch nicht, wenn Fußballanhänger demnächst in einer Nischensekte ihr Seelenheil finden können.

Diese göttliche Größe strahlt übrigens gerade nicht auf die beiden Relegationsspiele aus. Da verfalle ich wieder in alten menschlichen Aberglauben. Alles in mir sträubt sich, es zu schreiben, was wir alle wünschen.  Das Schicksal möchte ich nicht herausfordern. Soll das mit dem Nischenangebot fürs Seelenheil was werden, sollte der MSV in Zukunft solche Entscheidungsspiele vermeiden.

Die Wirklichkeit

14. Fortuna Düsseldorf:  35 (31)   + 4
15. TSV 1860 München:  34 (32)  + 2
16. MSV Duisburg:  32 (32) +/- 0
17. FSV Frankfurt 32 (35) – 3
18. SCP Paderborn: 28 (28)  +/- 0

 

Die Prognose

2016-34

Nun gut – noch einmal der Tabellenrechner am 33. Spieltag

Normalerweise kann ich Paradoxien sehr viel abgewinnen. Es sei denn, es handelt sich um den Tabellenrechner und das Abgleichen mit der Wirklichkeit am vorletzten Spieltag. In allen vorherigen Spielzeiten hatte sich dieses Abgleichen zu diesem Zeitpunkt der Saison schon erübrigt, weil der MSV mein herbeigewünschtesgerechnetes Saisonziel erreicht hatte. Nun müsste ich dieses Mal angesichts des Tabellenstandes noch immer meine Rechnung mit der Wirklichkeit abgleichen. Nichts ist entschieden. Doch bei nur einem noch ausstehenden Spieltag erledigt sich das ebenfalls von selbst. Es bleibt nichts mehr zu erzählen. Eigentlich ist dieses Abgleichen auch diese Saison wieder überflüssig, nur aus ganz anderen Gründen, als es bislang der Fall war.

Eines fällt mir aber noch ein, weil es die gegenseitige Abhängigkeit der Bedingungsgrößen für so eine Tabelle sehr schön deutlich macht. Vor dem letzten Spieltag hatte ich den Sieg von Fortuna Düsseldorf befürchtet. Ein Unentschieden im Spiel gegen Frankfurt wäre aber nur gut gewesen für den MSV, wenn die Zebras in Sandhausen gewonnen hätten. Nun verbessert der Sieg der Fortuna die Ausgangslage für den MSV. Ohne diesen Sieg könnte ein Unentschieden des MSV im Spiel gegen Leipzig niemals langen, um den Relegationsplatz zu behalten, selbst wenn Frankfurt im Heimspiel gegen 1860 ebenfalls nur Unentschieden spielte.

Natürlich wissen wir, mit Sicherheit bleibt der MSV auf dem Relegationsplatz nur, wenn das Spiel gegen Leipzig gewonnen wird. Gelassen hätte ich das schon nicht schreiben können, bevor ich gestern die Nachricht las, dass Victor Obinna für den Rest der Saison ausfällt. Nun muss ich mich um meinen Optimismus für dieses Spiel gegen Leipzig sehr bemühen. Deshalb verstoße ich gegen eines der Grundgesetze des Profifußballs und schaue am nächsten Spieltag nicht nur auf uns. Damit werde ich nicht alleine sein. Wir alle werden verdammt aufmerksam auch nach Frankfurt sowie nach Paderborn schauen und auf die tatkräftige Mithilfe von 1860 sowie Nürnberg hoffen.

14. TSV 1860 München:  34 (32)  + 3
15. Fortuna Düsseldorf:  32 (31)   + 2
16. MSV Duisburg:  29 (32) – 2
17. FSV Frankfurt 29 (32) – 2
18. SCP Paderborn: 28 (28)  +/- 0

2016-34

Soll und Haben im Tabellenrechner – 32. Spieltag

Alten Traditionen folgend werde ich bis zu endgültigen Entscheidungen über das Schicksal des Vereins unserer Zuneigung die Wirklichkeit und meine Fieberfantasien mit dem Tabellenrechner gegenüberstellen. In der Klammer steht meine Punkteprognose am Ende der Saison, dann folgt inwiefern die bisherigen Ergebnisse von meiner Prognose abweichen.

Leider führte der Trainerwechsel beim TSV 1860 München zu dem in der letzten Woche befürchteten Aufwärtstrend. Nun liegt die Mannschaft drei Punkte über meinem Endergebnis und bliebe bei weiterem vorhergesagten Verlauf definitiv in der Liga. Beim FSV Frankfurt ist es genau umgekehrt. Der Verein spielt schlechter, als ich gedacht habe und würde absteigen.

Leider hat diese schlechte Leistung Auswirkungen auf die Perspektiven des MSV. Denn der FSV Frankfurt spielt am nächsten Sonntag bei Fortuna Düsseldorf. Ein Unentschieden wäre für den MSV das beste Ergebnis. Dann wären wir auch bei nur 4 Punkten in den zwei Spielen auf Platz 15. Dieses Unentschieden scheint mir jetzt doch sehr zweifelhaft zu sein. Ein Sieg der Fortuna ist wahrscheinlicher, und dann landeten wir bei 4 Punkten auf dem Relegationsplatz. Müssen wir eben noch beide Spiele gewinnen. Es wird auf jeden Fall knapp. Wie gesagt, das Torverhältnis kann entscheiden.

14. TSV 1860 München:  31 (32)  + 3
15. Fortuna Düsseldorf:  29 (31)   +/- 0
16. FSV Frankfurt 29 (32) – 1
17. MSV Duisburg:  28 (32) +/- 0
18. SCP Paderborn: 28 (28)  +/- 0

2016-332016-34

 

 

 

 

Soll und Haben im Tabellenrechner – 31. Spieltag

Alten Traditionen folgend werde ich bis zu endgültigen Entscheidungen über das Schicksal des Vereins unserer Zuneigung die Wirklichkeit und meine Fieberfantasien mit dem Tabellenrechner gegenüberstellen. In der Klammer steht meine Punkteprognose am Ende der Saison, dann folgt inwiefern die bisherigen Ergebnisse von meiner Prognose abweichen.

Auf den ersten Blick sieht alles so aus, als folge die Wirklichkeit noch meinem Plan. Besser noch, der FSV Frankfurt gesellt sich als ernsthafter Anwärter auf einen direkten Abstiegsplatz hinzu. Gut, Paderborn sammelt mehr Punkte als gedacht, aber da ist noch immer Luft bis der MSV erreicht wird, wenn der MSV macht, was wir uns wünschen. Unangenehm war der Heimsieg des TSV 1860 München, weil sich daraus hoffentlich nicht ein Aufwärtstrend durch den Trainerwechsel einstellt. Passiert ist nichts, weil die Mannschaft vorher zwei Punkte wider Erwarten verloren hatte. Ich habe diesen neuen Stand in die Tabellen unten nochmals eingerechnet.

Es gibt einen Vorteil für den MSV an den letzten beiden Spieltagen. Die Konkurrenten im Abstiegskampf spielen noch gegeneinander. Von diesen Spielen wird der MSV bei jedem Spielergebnis profitieren, wenn, ja wenn der MSV am Freitag gegen Fortuna Düsseldorf gewinnt. Das ist notwendig. Am Freitag heißt es für den MSV wieder, Endspielstimmung, ein Sieg muss her. Sonst müsste aus einem Heilungswunder eines der Wiederauferstehung von den Toten werden.

14. Fortuna Düsseldorf:  29 (31)   +/- 0
15. FSV Frankfurt 29 (32) +/- 0
16. TSV 1860 München:  28 (32)  +/- 0
17. SCP Paderborn: 28 (28)  +/- 0
18. MSV Duisburg:  25 (32) +/- 0

Nachdem ich den Tabellenrechner seine Arbeit hatte machen lassen, endete die Saison für mich wie unten. Beim gegenwärtigen Stand der Dinge und wenn sich die Vereine an meine weiteren angenommenen Ergebnisse hielten, stände der MSV Duisburg nun sogar auf dem 15. Platz. Es wird knapp. Das Torverhältnis kann entscheiden.

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