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Wenn Fußball doch nur ein Ergebnissport wäre

Es gab mal eine Zeit, in der in deutschen Wohnzimmern millionenfach die Eheratgeber des Bertelmann Leserings standen. Männer und Frauen wussten noch, wohin sie gehörten. Er ging in die feindliche Welt hinaus, um mit harter Arbeit das Geld zu verdienen. Sie kümmerte sich um den Haushalt und sorgte für die Kinder. Der Eheratgeber dieser Zeit verrät, auch diese Paare hatten es schwer.

Wenn er erschöpft von der Arbeit nach Hause kam und sich nach Ruhe sehnte, brauchte sie Zuwendung nach einem Tag, an dem sie außer mit den Kindern mit niemandem sonst gesprochen hatte. Er verstand nicht, wieso sie unzufrieden war. Sie hatte doch alle Zeit der Welt, konnte machen, was sie wollte. Er dagegen schuftete, um den Wohlstand der Familie zu sichern. Dort, wo sie jetzt waren, wären sie ohne seine Arbeit niemals hingekommen. Sie dagegen vermisste nicht mehr als ein kleines Zeichen, dass auch er etwas fühlte in dem gemeinsamen Leben. Sie wollte mit ihm zusammen lachen, liebevoll sein, vielleicht auch weinen, all das spüren, was ihr wichtig war.

Vielleicht sollten wir alle beim MSV uns die alten Eheratgeber des Bertelsmann Leserings ansehen. Wir erleben gerade eine Saison, die mich an eine Ehe der 50er Jahre erinnert. Wir auf den Rängen sehnen uns nach Gefühl. Dort auf dem Spielfeld und auf der Trainerbank geht es um das Ergebnis. Wir auf den Rängen sehen den Moment des Spiels. Dort auf dem Rasen und auf der Trainerbank steht das Ziel für die gesamte Saison im Mittelpunkt.

Was für eine widerspruchsreiche Saison erleben wir gerade. Fünf Spieltage vor Saisonende kommen nur etwa 12.800 Zuschauer ins Stadion, um einen weiteren wichtigen Schritt Richtung Aufstieg zu erleben. Dann gewinnt der MSV Duisburg das Spiel gegen den FSV Frankfurt nach 0:2-Rücksstand mit 3:2. Zudem führt der MSV Duisburg mit 6 Punkten Abstand auf den Relegationsplatz weiter die Tabelle an. Diese Tabellenführung gibt es seit dem 9. Spieltag. Die Stimmung rund um den Verein ist dennoch so, als würden wir seit Wochen vergeblich auf den Relegationsplatz schielen.

Das liegt natürlich auch an den gezeigten Leistungen der Mannschaft, und dass der Fußball nicht ausschließlich eine rationale Sache ist. Es geht eben nicht immer nur um das Ergebnis. Auch ich konnte mich nach dem Spiel gestern nicht richtig freuen. Die erste Halbzeit hatte meine Stimmung auf eine Weise in den Keller gebracht, dass dazu mehr als ein in acht Minuten heraus gespielter Sieg nötig gewesen wäre. Hätte die Mannschaft so einen Eheratgeber mal gelesen, hätte sie nach dem Führungstor noch ernsthaft versucht, ein weiteres Tor zu erzielen. Damit erst wäre die erste Halbzeit halbwegs in Vergessenheit geraten. Doch mit dem weiteren Verlauf bis zum Schlusspfiff machte sich die Sicherheit als notwendiges Spielkonzept wieder deutlicher bemerkbar und brachte die erste Halbzeit sogar wieder in Erinnerung.

Hätten allerdings auch wir auf den Rängen den Eheratgeber schon gelesen, könnten wir vielleicht besser verstehen, dass ohne das erfolgreiche Erledigen der Arbeit, sprich das Erreichen des Saisonziels, unser Ärger über das Ausbleiben eines emotionalen Spiels ganz von selbst verschwinden wird, weil auch dem MSV das Verschwinden in die sportliche Bedeutungslosigkeit droht. Sicherheit ist womöglich für diese Saison kein schlechter Gedanke.

Natürlich passt das Bild der 50er-Jahre-Ehe nicht vollkommen. Sobald die sportliche Leistung in den Blick gerät, geht es nicht mehr um gegenseitiges Verstehen sondern nur noch um die Leistung. In der ersten Halbzeit mangelte es dem MSV an allem, was für den Sieg eines Fußballspiels nötig ist. Wenn fast bei jeder Ballberührung eines Zebras die Sicherheit als erklärtes Spielprinzip im Kopf vorhanden zu sein scheint, entsteht kein Offensivdruck. Wie soll die Mannschaft so ein Tor erzielen? Hinzu kamen zwei Gegentore, bei denen die Defensive der Zebras so gut wie nicht vorhanden war. Bei so einem Spielstand ist Sicherheit als Spielkonzept nicht ganz gelungen gewesen.

In der zweiten Halbzeit sah man, wie das gelingen kann. Der vornehmliche Gedanke der Spieler schien nun nicht mehr die Sicherheit zu sein, sondern die Bewegung Richtung gegnerisches Tor. Die Offensivaktionen selbst unterschieden sich gar nicht so sehr von denen in der ersten Halbzeit. Alles geschah nun nur schneller und damit wurden die Frankfurter vor Probleme gestellt. Der FSV hatte nicht mehr jedes Mal die Zeit, die Defensive zu formieren, und nur dann macht so eine Defensive Fehler. Enis Hajri hatte schon in der ersten Halbzeit einige Flanken in den Frankfurter Strafraum geschlagen. Sie blieben ungefährlich. In der zweiten Halbzeit war das anders. So eine Flanke aus dem Halbfeld schlug er erneut. Vergeblich kam der Torwart aus seinem Tor heraus, und so fiel ein Kopfballtor fast ähnlich dem von Zlatko Janjic in Halle. Ein Tor, was in der 2. Liga eher selten fällt, weil die Flanke so lange in der Luft ist, und die Defensivspieler samt Torwart sicherer spielen.

Auch beim zweiten Tor zwang der Offensivdruck des MSV zu einem noch gewichtigeren Fehler. Tugrul Erat setzte sich am rechten Flügel mit rasantem Sprint durch. Die scharfe Flanke  in den Rücken der Defensive halbhoch vor das Tor folgte. Diese Art Flanken sind immer gefährlich. Wenn ein gegnerischer Verteidiger den Ball ins eigene Tor bringt, nehmen wir das ohne Murren, aber mit zwiespältigem Gefühl, weil auch damit die Leistung des MSV nicht alleine dasteht. Im Grunde war dieses Spiel ein Sinnbild für die Saison, bei der wir uns immer auch auf die Misserfolge der Gegner verlassen können. Das Führungstor durch Enis Hajri per Kopf nach einer Ecke war dagegen ein deutliches Zeichen für den Willen zum Sieg. So wuchtig ging er zum Ball, so sehr rannte er seine Freude aus sich heraus.

Die Frankfurter waren schockiert. Sie hätten weiterem Druck nicht stand gehalten. Dazu kam es nicht. Der Fußball war nach der Führung wieder zur rationalen Sache geworden. Wenn Fußball nur ein Ergebnissport wäre, hätten wir alle zusammen den Sieg nach dem Schlusspfiff unbändig gefeiert. Doch Emotionen spielen im Fußball eine ebenso große Rolle. Das haben schon die Eheratgeber des Bertelmann Leserings Ende der 50er Jahre gewusst.

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Eine rote Karte für den Gegner wird zum Nachteil für Zebras

Am Samstagnachmittag hing im Stadion des MSV während des Spiels gegen den SSV Jahn Regensburg ein Satz in der Luft. Ein Euro nur für diesen Satz und ich hätte mir einen exklusiven Osterurlaub gönnen können. Wir sind doch ein Mann mehr, das dachten zumindest die meisten Anhänger des MSV. Einige sprachen das sogar aus, und wahrscheinlich hat sogar mancher Spieler unten auf dem Rasen diesen Satz  ganz kurz mal im Kopf gehabt. Wir sind doch ein Mann mehr. Solch ein Satz hängt in der Luft, wenn Erwartungen unerfüllt bleiben. Die Zebras haben eine miserable zweite Halbzeit gespielt. Die Spieler kamen nicht mehr in die Zweikämpfe. Sie ließen den Gegenspielern zu viel Raum. Sie waren ideenlos in der Offensive, und sie waren ein Mann mehr seit der 40. Minute.

Nun schreibe ich den Zebrastreifenblog schon so lange, dass mir ein mächtiger weißer Bart gewachsen ist und ein milder, weiser Altersblick auf dem verärgerten Stadion-Jaratz liegt. Du hast doch schon alles einmal geschrieben, beruhige ich mich heute. Nach der roten Karte gegen den Regensburger hatte ich sogar schon mit den Freunden über schlechte Spiele des MSV in Überzahl gesprochen. An gute in Unterzahl erinnerte ich mich. Vor allem erinnere ich mich heute aber mal wieder an den Dortmunder Physikprofessor Metin Tolan, der sich Gedanken über den durchschnittlichen Nachteil einer roten Karte gemacht hatte. Dieser Nachteil ist nicht sehr groß, denn die Spieler der Mannschaft in Unterzahl müssen alle nur geringfügig mehr laufen.

Das haben die Regensburger gemacht. Sie sind mehr gelaufen, und es gelang ihnen immer wieder die angreifenden Zebras früh unter Druck zu setzen und die Angriffsbemühungen zu stören. Das war schon in der ersten Halbzeit im Ansatz zu erkennen gewesen. Doch schaffte es der MSV in dieser ersten Halbzeit dennoch, die eigenen Angriffe so druckvoll zu halten, dass sich das Spiel im Gleichgewicht befand. Die ersten zehn bis fühnfzehn Minuten des Spiels drückten die Zebras die Regensburger sogar derart in deren eigene Hälfte, dass den Gästen zuweilen keine Ruhe blieb, um die eigene Defensive besonders zu organisieren. Es konnte ihnen nur darum gehen, kein Gegentor hinnehmen zu müssen. Einzelne Momente wirkten wie eine wilde Abwehrschlacht.

Als die Regensburger sich von diesem Druck befreit hatten und sehr gefällige Angriffe vortrugen, fiel das Führungstor des MSV. Stanislav Iljutcenko erzielte ein Stürmertor wie aus dem Bilderbuch. Ein steiler Pass in die Schnittstelle der Defensive, risikoreich in den Lauf gespielt. Iljutcenko spitzelt im Fallen den Ball am grätschenden Regensburger Verteidiger ins lange Eck und drin ist der Ball. Sturmflaute, was war das nochmal? So dachten wir bei uns und staunten.

Das Spiel wurde hitziger, auch weil der Schiedsrichter mit merkwürdigen Entscheidungen, inklusive einer gelben Karten gegen den MSV, das Erregungsniveau auf Platz und Rängen anhob. Angesichts dieser Erregung allerorten schien nach dem überharten Tackling des Regensburgers jede Kartenfarbe möglich. Der Maßstab war zuvor angelegt worden, und rot wurde wahrscheinlich. Die Folge war ein Spiel des MSV in Überzahl, bei dem die Mannschaft nicht mehr so recht wusste, wieviel Einsatz noch nötig war, um das Spiel zu gewinnen.

Mir kommt das so vor, als berührte die zweite Halbzeit das Grundproblem der Mannschaft bei Führungstreffern. Der Versuch das Spiel zu kontrollieren verwandelt sich in zu große Kontrolle des eigenen Offensivdrangs. Welches Risiko muss eingegangen werden, um selbst gefährlich zu sein? Diese Frage können die Zebras nicht dauerhaft zufriedenstellend beantworten. Spielkontrolle hieß dieses Mal, wir spielen in Überzahl und sollten eigentlich einen Vorteil haben. Das merkten die Spieler nicht und wurden immer vorsichtiger. Denn die Regensburger hielten sich nicht daran, unterlegen zu werden mit nur zehn Mann auf dem Feld. Sie spielten mutig nach vorne, kombinierten sicher und schienen die Fähigkeit zu haben, deshalb sogar das Führungstor erzielen zu können. Wirkliche Chancen gab es auf beiden Seiten nicht. Dennoch wirkten die Gäste druckvoller in der Offensive.

Sie hatten den Ausgleich durch einen Elfmeter erzielt, dem ein Slapstick-Foul von Tugrul Erat voranging. Der Mann rutschte im Strafraum aus und fiel in die Waden seines Abseits stehenden Gegenspielers. Vom Abseits hatten weder der Linienrichter noch ich etwas mitbekommen. Deshalb war der Elfmeter die folgerichtige Konsequenz. Der Ausgleich fiel und die schlechte zweite Halbzeit des MSV nahm ihren Lauf.

Vorgestern bin ich am Kölner Südstadion vorbeigekommen. Ich habe ein Foto gemacht und es mit den Hashtags #Kürprogramm #MSVkommtwieder #wennsweitersoläuft und #Mundvollnehmen gepostet. Noch reicht der Punktevorsprung für ein Kürprogramm am vorletzten Spieltag. Sicher bin ich mir aber angesichts der zweiten Halbzeit nicht, ob ich den Mund nicht doch zu voll genommen habe.

Von der Nervosität des Streamzuschauers war bei den Zebras nichts zu spüren

Eine Mannschaft, die so ein Spiel wie das beim Chemnitzer FC gewinnt, steigt auf.  Diesen ersten Satz wage ich kaum zu schreiben. Die vier sieglosen Spiele des MSV Duisburg hängen mir noch nach. Doch immer wieder schaffe ich es mit ein wenig Abstand vom Spieltag, einen kühlen Blick auf den Saisonverlauf zu werfen. Immer wieder sehe ich Spiele, die bei einer Mannschaft mit einer gewissen Tradition des Erfolgs zu keinem anderen als diesem ersten Satz zwingen. Der MSV Duisburg hat keine Tradition des Erfolgs, meldet sich gestern nach dem Spiel sofort eine andere Stimme in mir, und deshalb heißt das gar nichts. Genau, sagte ich, du hast ja so recht und jetzt halt bitte den Mund. Ich höre dir einfach nicht mehr. Ich zitter doch ohnehin genug, wenn ich diese Zweifellosigkeit eines solchen ersten Satzes öffentlich zur Schau stelle.

Diese andere zweifelnde Stimme in mir hatte beim Spiel des MSV Duisburg in Chemnitz allerdings jede andere Stimme der Zuversicht meist unhörbar gemacht. Der MSV Duisburg hat beim Chemnitzer FC zwar mit 3:2 gewonnen, aber entscheidende Momente des Spiels habe ich erst in der Zusammenfassung gesehen, obwohl der Livestream die ganze Zeit lief. Hinge der Aufstieg von meiner Leistung als Zuschauer ab, wäre gestern der erste große Vorrat Felle davon geschwommen. Ich habe Nerven gezeigt.  Das Führungstor von Andreas Wiegel hatte mir nur vermeintliche Sicherheit gegeben. Welch schöner Außenristpass von Fabian Schnellhardt in den freien Raum hat dieses Tor ermöglicht. Welch fussballerischer Genuss sind die Spielaktionen von Fabian Schnellhardt so oft.

Doch dann fiel der Ausgleich zum 1:1, und es gab kein Halten mehr für mich. Wahrscheinlich habe ich sogar den Rückstand verantwortet, weil ich mir den Freistoß der Chemnitzer nicht mehr konzentriert genug angesehen habe. Wahrscheinlich habe ich die Mannschaft mit meiner Nervosität auf unerklärliche Weise angesteckt, so unaufmerksam wirkten die Spieler bei diesem Freistoß der Chemnitzer. Alleine, weil die Mannschaft den Komplettausfall von mir als Zuschauer später aufgefangen hat, gab es noch eine Chance. Ich selbst habe am Spiel kaum mehr teilgenommen. Hätte ich auf dem Spielfeld gestanden, hätte ich in Ballnähe nur vorgegeben, einen Pass erhalten zu wollen. Wann immer es möglich gewesen wäre, hätte ich mich hinter meinen Gegenspielern versteckt. Ich wäre viel gelaufen, das schon, aber möglichst so, dass ich unanspielbar geblieben wäre.

Die Mannschaft vom MSV aber glaubte weiter an den möglichen Erfolg. Sie wusste um die Bedeutung des Spiels für den weiteren Saisonweg. An der Freude der Spieler war das zu erkennen, als Mark Flekken den letzten Eckball der Chemnitzer aus der Luft herunterholte und damit den Sieg gleichsam in der Hand hielt. Es war daran zu erkennen, wie Stanislav Iljutcenko bei dem Eckball davor seine Genugtuung über den zu einer erneuten Ecke abgewehrten Ball in die Luft schrie.

Vorher war diese Mannschaft aber in Rückstand geraten, und ich nahm mein Joggingprogramm in der Wohnung auf. Bewegung führt zu Spannungsabbau. Die Mannschaft aber wollte den Ausgleich, das sah ich in den Momenten, wenn ich mal einen Blick auf den Laptop warf. Sie wollte den Ausgleich so lange, bis Simon Brandstetter es Andreas Wiegel gleich machte. Beide sind in der bisherigen Saison nicht durch eine gute Chancenverwertung oder grundsätzlich gute Entscheidungen am Ende ihres Ballführens aufgefallen. Beide schienen ihrer fußballerischen Intuition nicht ganz zu vertrauen. In diesem Spiel war es anders. Beide behielten die Nerven, beiden kam das eigene Denken bei ihrem Spiel nicht in die Quere. Brandstetter gelang das Tor nach einem Pass in den freien Raum von Tugrul Eral. Ich habe den Ausgleich nicht mal in der Zeitlupe gesehen, weil ich gerade sehr weit vom Stream weggelaufen war.

Auch das Führungstor habe ich nicht gleich gesehen, sondern nur die aufgeregte Sprecherstimme gehört. Zurück kam ich zur Zeitlupe, um mein Joggingprogramm mit lang anhaltenden Sprungkraftübungen abzuwechseln. Erneut war es Tugrul Erat, der mit einem schönem Fallrückzieher den Ball parallel zur Torauslinie vor das Tor brachte, wo Kingsley Onuegbu am hinteren Pfosten stand und den Ball problemlos über die Linie bringen konnte. Von da an kämpfte auch ich wieder an meinem Platz als Stream-Zuschauer. Von da an hielt ich die Nervorsität wieder aus. Mit dem Schlusspfiff bahnte sich der erste Satz dieses Textes seinen Weg in meinem Kopf. Die andere Stimme in mir hörte sofort auf zu jubeln und begann irgendwas auf mich einzureden. Ich habe bis heute morgen nicht richtig hingehört.

Stillstand wäre so schlecht in Wiesbaden nicht gewesen

Daraus lässt sich etwas lernen. Das ging mir nicht nach der 3:0-Auswärtsniederlage des MSV Duisburg gegen den SV Wehen Wiesbaden durch den Kopf. Das dachte ich schon Freitagmorgen, als ich Ilia Gruev im Vorbericht zu diesem Spiel hörte. Er wollte die Stimmung in der Mannschaft beschreiben. Dazu berichtete er, dass Nico Klotz eines der zentralen Motivationsrezepte unserer Leistungsgesellschaft ins Mannschaftsgespräch gebracht hatte. Keine Bühnenshow der Gurus der Motivationsbranche ohne diese Worte, kein Lebenshilferatgeber á la Lebe deinen Traum verzichtet auf diesen scheinlogischen Zusammenhang, für den Nico Klotz einen Dreisprung des Syllogismus noch zuspitzte: Zufriedenheit ist Stillstand. Stillstand ist Rückschritt. Zufriedenheit ist dann was? Auf jeden Fall schlecht. Denn folgen wir der Logik, heißt Zufriedenheit Rückschritt. Wo der Denkfehler steckt, schauen wir uns später an.

2016_svww_msv_4In Wiesbaden hätte ich nämlich gerne nach dem Schlusspfiff etwas weniger Rückschritt und etwas mehr Zufriedenheit gesehen. Ein Punkt wäre dann im Gepäck gewesen. Jemand, der nur die erste halbe Stunde vom Spiel mitbekommen hat, wird bei dem Ergebnis von 0:3 den Kopf schütteln. Wie konnte das geschehen, nachdem der MSV Duisburg in gewohnt souveräner Weise das Spiel begonnen hatte? Die Mannschaft hatte mehr Spielanteile, kombinierte sicher und konnte die wenigen Nadelstich-Versuche der Wiesbadener jeweils unschädlich machen. Die Wiesbadener versuchten mit Härte und viel Einsatz, den Zebras den Schneid abzukaufen. Lange Bälle waren vergebliche Versuche, sich in der Offensive zu behaupten. Da die Wiesbadener so zurückgezogen und sehr konzentriert in der Defensive arbeiteten, blieb dem MSV nicht viel Raum, um in den Strafraum zu gelangen. Und schon ziehe ich die Schublade Chancenverwertung hervor. Dieses Wort wird uns weiter begleiten, ob nun viele Chancen zu wenig Toren führen, oder wenig Chancen zu keinem Tor.

Wenn eine gut aufgestellte Defensive wenig Chancen zulässt, muss ein frei gespielter Tugrut Erat aus halbrechter Position im Strafraum den gegnerischen Torwart zumindest zu einer Glanzleistung zwingen, damit er und wir zufrieden sein können. Zugegeben, er hatte nur wenig Zeit zu diesem völlig freien Schuss, um den Ball in eine der Ecken zu zirkeln. Für ihn nicht genügend, er schoss zwar kräftig, aber zentral auf das Tor, wo normalerweise ein Mann steht, der solche Schüsse dann problemlos aufnehmen kann.

2016_svww_msv_1Da der Raum um den Strafraum herum von den Wiesbadenern erfolgreich abgedeckt war, wurde das bevorzugte Mittel der Zebra-Offensive in diesem Spiel die Flanke. Doch auch diese Flanken wurden gut verteidigt. Der MSV brauchte also Geduld und durfte keine Fehler machen. Kevin Wolze aber verschätzte sich bei einer Flanke in den Strafraum. Sein Gegenspieler hinter ihm stoppte den Ball. Seine Chance aufs Tor war groß. Wolze stocherte nach und traf den Stürmer statt den Ball. Aus dem fälligen Elfmeter wurde das Tor zur Wiesbadener Führung.

Zum ersten Mal in dieser Saison spielte die Mannschaft nach einem Gegentreffer nicht ungerührt weiter. Das Tor führte zu Verunsicherung und zum Bruch im Spiel des MSV. Beide Mannschaften waren nun gleichwertig. Beide Mannschaften hatten noch jeweils eine Chance auf ein Tor, beide Male eine gute Gelegenheit für die beiden Torhüter, sich auszuzeichnen.

Nach der Halbzeitpause schien diese Viertelstunde vergessen zu sein. Der MSV trat wieder sicher auf und versuchte sich am Ausgleich. Geduld war wieder gefragt und das Vermeiden von Fehlern. Vor einem Eckstoß von Wehen Wiesbaden aber bahnte sich schon bei der Aufstellung der MSV-Defensive dieser Fehler an. Ein Wiesbadener Spieler im Rückraum wurde vollkommen frei gelassen. Ein zweiter Ball war dessen sichere Beute. Was zu befürchten war, geschah. Der Eckball konnte nur kurz geklärt werden. Sofort erfolgte der nächste Angriff mit einem weiteren Fehler. Die Flanke wurde zu kurz abgewehrt und erneut war der zweite Ball einer der Wiesbadener. Es  folgte Zug zum Tor, Abspiel und die 2:0-Führung.

Noch blieben 27 Minuten für Tore des MSV. Doch dazu wären klare Gelegenheiten nötig gewesen. Flanken führten nicht zum Ziel, und hatte sich die Mannschaft einmal in Strafraumnähe durchgespielt, stand dieser Strafraum voller Beine, so dass nur bei großem Glück ein Schuss die Richtung zum Tor hätte nehmen können. Das war nicht der Fall. Es war absehbar, an diesem Tag waren die Anstrengugen des MSV fruchtlos. Im Gegenteil, bei der entblößten Defensive konnten die Wiesbadener kurz vor dem Schlusspfiff einen Konter mit dem dritten Tor abschließen. Selbst auf den Ehrentreffer hoffte ich nicht mehr.

Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel dankte Ilia Gruev für die besondere Unterstützung der Fans. Tatsächlich war der Support in diesem Spiel sehr eindrucksvoll. Die Mannschaft hat sich einen Kredit erspielt. Das wurde deutlich. Die Stimmhoheit in der Wiesbadener Arena war auf Seiten des MSV. Wenn am Dienstag den Worten der Spieler zum Spiel gegen Kiel Taten folgen, wird diese Unterstützung weiter vorhanden sein. Auch unter den Anhängern des MSV  hat sich etwas Besonderes entwickelt, Stichwort: „Du bist es schon immer gewesen.“ Sollte die Stimmung einmal mit entscheiden in dieser Saison, bin ich sicher, wir auf den Rängen sind bereit.

Und die Klotzsche Logik? Die erinnert daran, dass nicht alles, was sich logisch anhört, auch wahr ist. Ob Zufriedenheit nicht auch etwas anderes als Stillstand bedeuten kann, ist nicht ausgemacht; ganz zu schweigen davon, ob Stillstand nicht tatsächlich nichts anderes bedeutet als auf der Stelle zu bleiben. Was ja auch mal nötig ist, um in Ruhe zu schauen, was gerade geschieht. Vielleicht kommt die Bewegung rückwärts ganz woanders her. Also, aufgepasst bei Wirklichkeitsbeschreibungen, die sich logisch geben, wenn es um Einstellungen und Gefühle geht. Das gilt nicht nur für den Fußball.

Die SIR-Arena – Wellnessoase im Duisburger Süden

Willkommen in einem der entspannendsten Orte des Ruhrgebiets! Willkommen in der Schauinsland-Reisen-Arena! Willkommen beim MSV Duisburg. Hier genießen sie den Samstagnachmittag mit Freunden und Familie beim Fußball. Hier lässt sich bei gemeinsamen Gesang und freundlicher Betrachtung von schönen Toren der Alltag vergessen. Hier werden bei Bier und Bratwurst sämtliche Sinne angeregt. Lächeln sie beim Blick auf Spielzüge des MSV und harmlose Gegner ihre Sorgen weg. Streichen sie Stress aus ihrem Wortschatz. Willkommen in der Entspannung pur!

Demnächst sollte mal jemand vom MSV Duisburg bei jener Kommission vorstellig werden, die über die Zulassung von Heilmitteln entscheidet. Spiele des MSV auf Rezept statt Tabletten gegen Bluthochdruck. Das ließe ich mir diese Saison mal gefallen. Immer wieder bringt mich der MSV momentan in völlig ungewohnte Situationen. So entspannt wie am Samstag habe ich mir Spiele meines Vereins in den letzten Jahren nur angesehen, wenn der Abstieg schon festgestanden hatte.

Von der ersten Minute an setzte der MSV die U23 von Werder Bremen unter Druck. Ein schnelles Tor sollte her. Ein schnelles Tor war möglich. Wir standen auf unseren Plätzen und staunten. Das war also der Gegner, bei dem wir vorsichtig sein mussten, weil der VfL Osnabrück besiegt worden war. Dieser Gegner behielt den Ball kaum einmal länger als über zwei, drei Pässe. Gut, im Verlauf der ersten Halbzeit kam Bremen sogar ein paar seltene Male in jene Räume, die man mit guten Willen auch die Nähe des Duisburger Strafraums nennen kann. Aber jeder Ball dort wurde auf eine solch souveräne Weise von der Duisburger Defensive in die eigenen Reihen zurückgeholt, dass ich ins Schwärmen geriet.

Wie wir mit dem Wort Chancenverwertung in Zukunft umgehen sollen, wird sich daran entscheiden, ob 1:0-Siege die Regel sein werden oder ob späte, glückliche Ausgleichstore dem Wort weiterhin seine Berechtigung lassen. Der Reihe nach: Chancenverwertung, die erste, Zlatko Janjic wiederholt schon früh eine Spielaktion aus dem letzten Heimspiel. Flankenlauf dieses Mal über rechts, scharfe Hereingabe parallel zur Torauslinie, der Torwart am vorderen Pfosten kommt nicht an den Ball, am hinteren Pfosten rutscht Janjic heran, das Tor ist leer, er trifft den Ball nicht richtig, der Ball geht am leeren Tor vorbei. Die Mannschaft irritiert das nicht. Der Druck wird weiter hoch gehalten. Bremen erhält kaum Raum für irgendeine Möglichkeit des eigenen Spiels, egal ob kurze, mittellange oder lange Pässe, spätestens nach dem zweiten oder dritten Ballkontakt ist Schluss.

Der MSV variiert den Rhythmus der eigenen Offensivaktionen beeindruckend souverän. Gelingt nach der Balleroberung nicht der schnelle, direkte Zug zum Tor, erfolgt erst einmal der Pass in den nahen Rückraum. Geduldig wird aus der beruhigten Situation der kontrollierte Angriff aufgebaut. Plötzlich wird das Tempo erhöht, die Offensivspieler kreuzen vor dem Strafraum, Anspielstationen entstehen. Es folgen Doppelpass durch die Mitte, Sprint oder Doppelpass über die Flügel. Der Druck auf die Bremer Defensive wird kontinuierlich hoch gehalten. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, wann das Tor fällt. Tugrul Erat erzielt es, nachdem die scharfe Flanke dieses Mal etwas mehr in den Rückraum gelangte. In der Mitte verpasste, wer nochmal? Stanislav Iljutcenko?, doch Tugrul Erat stand am hinteren Pfosten bereit, war völlig frei und schoss trocken ein.

Nun hätte der MSV bis zum Halbzeitpfiff die Führung ausbauen können. Dreimal habe ich den Ball im Tor gesehen – entweder hielt der Torwart mit einem Reflex, ging der Ball gegen die Latte oder knapp vorbei. Zlatko Janjic war zweimal von drei Chancen dabei. Ihm gelang sein Tor einfach nicht. Das haken wir jetzt ab, auf dass seine Intuition ungefährdet bleibt und die Feinjustierung seiner Fußstellung beim Schuss wie von selbst geschieht.

Es war vorauszusehen, dass dieser Druck in der zweiten Halbzeit nicht aufrecht zu erhalten war. Werder bemühte sich mehr, und der MSV organisierte sich etwas defensiver. Dadurch verlagerte sich das Spiel in die Mitte des Feldes, gefährlich wurde es für den MSV nicht. Der Strafraum des MSV blieb für die Bremer weiter ein unwirtliches Land, in dem nichts gedeihen konnte, was sie anpackten. Ein zweites Tor zur Mitte dieser zweiten Halbzeit für den MSV wäre dennoch schön gewesen. Die Mannschaft spielte keineswegs auf eine Ergebnissicherung hin. Sie wollte das Spiel in der Hand behalten. Ohne den großen Druck kam es aber nur zu einer einzigen Tormöglichkeit bis kurz vor Ende des Spiels. Dass die vergeben wurde, versteht sich von selbst. Sonst hätte die Chancenverwertung gemeckert. So ein Wort vermisst schnell das Rampenlicht.

So kitzelte zumindest der Gedanke an den späten Ausgleich. Meine Tiefenentspannung verließ mich allerdings nicht, auch wenn ein Glückstor des Gegners immer fallen kann, zumal in den letzten Spielminuten alles nach vorne geworfen wird. Doch selbst in diesen letzten fünf Minuten wurde es nicht wirklich gefährlich für den MSV. Stattdessen setzte sich der eingewechselte Kingsley Onuegbu im Strafraum durch, schoss aus der Drehung und traf den Pfosten – einmal mehr in diesem Spiel kein Tor. Chancenverwertung, die letzte. Wobei gerade diese Situation eigentlich nicht in diese Reihe passt, weil der King sich diesen Schuss hart erarbeitet hatte und seine Position nicht günstig war. Er hat nur das Pech, dass seine Mitspieler bei viel klareren Gelegenheiten die Tore nicht erzielten.

Chancenverwertung – so lange der MSV die Gegner derart eindrucksvoll dominiert, kann sich das Wort gerne im Rampenlicht sonnen. Die Wahrscheinlichkeit für Siege wird sich am Ende des Saison am Tabellenstand ablesen lassen. Aber mal sehen, welche Karriere dieses Wort im weiteren Verlauf der Saison nimmt, und welchen Einfluss das auf meine Tiefenentspannung hat. Momentan heißt es jedenfalls für mich: Willkommen in der Wellnessoase Schauinsland-Reisen-Arena! Und wenn ich ehrlich bin, kann das eine Saison lang auch mal für mich so bleiben.

Wie lebt es sich als Fan des Aufstiegsfavoriten?

Jahr um Jahr sind wir zu diesem MSV Duisburg ins Stadion gegangen und wussten, bei einem Spiel des MSV Duisburg kann alles geschehen. In manchen Spielzeiten gab es irgendwann mehr Siege als Niederlagen, doch sicher konnten wir uns nicht sein. Und nun drängt sich ein völlig neues Gefühl bei einem Fußballspiel des MSV auf. Ich zöger noch etwas, davon zu schreiben. Fünf Spieltage hat es erst gegeben. Deshalb habe ich Sorge, voreilig zu sein. Doch der Verlauf des Spiels gegen den 1. FC Magdeburg ist ein weiterer Beleg dafür, dass dieser MSV Duisburg in dieser Saison den Erwartungen gerecht wird. Dieser MSV Duisburg erweist sich tatsächlich als Favorit auf den Aufstieg. Zusammen mit der Mannschaft beginnen wir die Sicherheit zu gewinnen, Spiele aus eigener Kraft zu gestalten, Rückschläge wegzustecken und souverän genug zu sein, das gesteckte Ziel zu erreichen.

Natürlich sind wir uns einig, für die völlige Sicherheit im neuen Fangefühl hätten die letzten 20 Minuten der Begegnung etwa  souveräner gespielt werden müssen. Doch der Auftritt bei diesem 2:1-Auswärtssieg bis dahin hat mich mit diesem neuen Gefühl als Anhänger des MSV sehr vertraut gemacht. Wie ungerührt hat die Mannschaft den frühen Rückstand hingenommen. Das erwarte ich von einem Aufstiegsfavoriten. Mark Flekken hat einen einfachen Schuss zwischen seinen auffangbereiten Armen durchrutschen lassen. Solche Fehler können passieren. Eine Mannschaft, die sich ihrer Stärke sicher ist, beunruhigt das nicht. Dann muss eben noch ein Tor mehr erzielt werden. Spielen wir also weiter wie bisher. So war das zu sehen.

Die Mannschaft des MSV trat sehr spielstark auf. Kombinationen durch das Mittelfeld, wechselten sich mit halblangen Bällen auf die Flügel ab. Variantenreich wurde gespielt und souverän der Ball kontrolliert. Diese Ballkontrolle führte vom Anpfiff an zum Druck auf die Magdeburger Defensive. Das frühe Gegentor ergab keinen Bruch in diesem Spiel. Wenn zudem Branimir Bajic seine alte Topscorer-Stärke nach Eckbällen auspackt, fällt zwangsläufig der Ausgleich. Ecke Janjic, Kopfballtor Bajic. In welcher Saison war es nochmal, als Bajic im Strafraum bei Eckbällen fast nach Belieben traf. Ich übertreibe etwas. Also, auf dem Boden bleiben, und keine Aufstiegsfavoriten-Euphorie entwickeln. Solide Aufstiegsfavoriten-Zuversicht reicht.

Der MSV bestimmte das Spiel und war präzise in der Spielanlage. Dagegen verfehlte beim FC Magdeburg schon vor dem Strafraum der letzte Pass meist den Mitspieler. Gelangte die Manschaft überhaupt einmal in den Strafraum, waren die Abschlüsse ungenau. Große Sorgen machte ich mir nicht. Dafür konnten wir einmal mehr zur Schublade mit dem Wort Chancenverwertung greifen. Eine scharfe Hereingabe traf Zlatko Janjic vor dem leeren Tor nicht richtig. Der Ball ging vorbei. Tugrul Erat machte es wenig später besser, als er in die Spitze gelaufen war und er einen von der Fußspitze Fabian Schnellhardts abtropfenden Ball in den Lauf erhielt. Die Führung war verdient.

Diese Führung hätte in der zweiten Halbzeit ausgebaut werden können. Dann hätte es die leichte Unruhe zum Spielende hin nicht gegeben. Daran muss weiter gearbeitet werden. Ein schneller Einwurf von Kevin Wolze auf Stanislav Iljutcenko, der freie Bahn aufs Tor hatte. Den Ball behauptete er ganz stark gegen den von hinten attackierenden Magdeburger, doch seinen Schuss im Strafraum parierte der Magdeburger Torhüter. Chancenverwertung – ein zweites Mal hervorgeholt. Danach begann allmählich jene Spielphase, in der die Magdeburger immer mehr Spielanteile erhielten. Klare Chancen konnten sie sich dennoch nicht erspielen. Ob die Magdeburg das Gleichgewicht im Spiel nun eroberten oder der MSV es durch defensive Wechsel ermöglichte, ist nicht ganz so eindeutig. Beides greift ineinander.

Vielleicht waren diese letzten zwanzig Minuten auch eine notwendige Mahnung, sich mit dem Favoritendasein weiterhin ganz allmählich vertraut zu machen. So einfach ist so eine Haltungsänderung für uns Fans auch nicht. Wir müssen alle hineinwachsen in dieses Favoritendasein. Vom Staunen wie es sich als Favorit so anfühlt, ist jedenfalls im Netz bei vielen Anhängern des MSV egal auf welchen Kanälen zu lesen.


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