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Wenn das Versprechen auf ein Spitzenspiel gehalten wird

20170224_174242_resizedFreitagsspiele der Dritten Liga beginnen üblicherweise um 19 Uhr. Das Spiel des MSV Duisburg gegen den 1. FC Magdeburg war für 18.30 Uhr angesetzt. Die Spiele der Zweiten Liga werden zu dieser Zeit angepfiffen. War der Karneval der Grund? Ein Drittligaspiel im Zweitliga-Kostüm? Letztlich führten die Einlasskontrollen bei den Gästefans zu Schlangen vor den Stadiontoren, und das Spiel begann erst um 18.45 Uhr – genau die Hälfte Strecke zwischen den beiden Anstoßzeiten der Ligen. Die Dritte Liga lugte im Zweitligagewand hervor.

Ich mag solch zufälligen Begebenheiten, die symbolisch aufladbar sind. Wahrscheinlich haben sich Drehbuchautor und Regisseur des Weltenlaufs gedacht, wir müssen an diesem Abend etwas ganz besonders deutlich machen. So viel wies bei diesem Spiel schon auf eine kommende Saison in der höheren Liga hin und gleichzeitig wurde die Gegenwart immer in Erinnerung gehalten. Auch das Spiel selbst blieb nicht durchweg auf dem hohen Niveau der ersten Halbzeit. In der zweiten Halbzeit wirkte das Zweitligakostüm etwas derangiert. Etwas, wohlgemerkt.

20170224_184428_resizedIn dieser ersten Halbzeit hingegen habe ich nach etwa 15 Minuten auf die Spielzeituhr gesehen und konnte es nicht glauben, wie kurz erst gespielt war. Das Spiel fühlte sich nach mindestens zehn Minuten mehr Spielzeit an, so hoch war das Tempo, so viel geschah auf beiden Seiten. Der MSV kombinierte sich Angriff um Angriff Richtung Magdeburger Tor, während die Magdeburger ihre Offensivaktionen meist mit schnellem Umschalten und anschließendem langen Ball für den Flügelwechsel versuchten. Diese Magdeburger Angriffe sahen zunächst gefährlich aus, weil die Spieler auf der anderen Seite manchmal recht lange unbedrängt Richtung Strafraum ziehen konnten. Torchancen ergaben sich dennoch nicht. Entweder störten die Zebras erfolgreich oder der Abschluss war zu ungenau.

Auch der MSV blieb ohne Tor, obwohl ich bei vier Angriffsaktionen die Arme schon halb hochgerissen hatte. Die größte dieser Chancen ergab sich aus einer schnellen Kombination über den rechten Flügel bei einem Konterspiel. Die Defensive der Magdeburger wurde stehen gelassen, als sei sie nicht vorhanden. Die Flanke kam hoch in den Lauf von Kingsley Onuegbu, der frei köpfen konne und es nicht schaffte, den Ball nach unten zu drücken.

Dieser Angriff war lehrbuchmäßig vorgetragen und die Enttäuschung war größer als bei den Aluminiumtreffern zuvor und später, weil von unserer rechten Stehplatzecke auf der Köpi aus die freien Räume in der anderen rechten Spielfeldhälfte so genau zu erkennen sind. Diese freien Bahnen liegen genau vor uns. Wenn dann die Spieler des MSV auf dem rechten Flügel das machen, was wir von unserer Stehplatzecke aus als Möglichkeit zur großen Chance erkennen, wächst die Hoffnung auf den Erfolg mit jeder Sekunde sehr viel mächtiger als bei jeder Spielaktion an einer anderen Stelle des Spielfelds. Im Grunde bin ich bei solchen Spielzügen der realen Spielzeit voraus. In meinem Kopf gibt es schon das flüchtige Bild des erfolgreichen Kopfballs, das erst durch den Ball zerstört wird, der über die Latte fliegt.

20170224_184655_burst01_resizedIn dieser ersten Halbzeit habe ich nicht nur auf ein Tor des MSV gehofft, ich habe den Fußball auf dem Rasen als gelingenden Sport genossen. Das können wir nicht oft über Spiele in der MSV-Arena sagen. Ich kann mich nicht daran erinnern, nach einem torlosen Unentschieden schon einmal derart zufrieden aus dem Stadion gegangen zu sein. Der klare Vorsprung als Tabellenerster trägt diese Zufriedenheit natürlich zusätzlich. Wir alle, die wir oft fast unser ganzes Leben mit dem MSV verbracht haben, machen in dieser Saison  immer wieder neue, ungewöhnliche Erfahrungen mit unserem Verein.

Diese erste Halbzeit fühlte sich sehr nach einer Zweitliga-Welt an. Nicht nur die spielerische Qualität beider Mannschaften war der Grund, der Gästeblock trug mit seinem Support dazu maßgeblich bei. Was dort auf der anderen Seite variantenreich und in großer Geschlossenheit zu sehen und zu hören war, zählt sicher zu den beeindruckendsten Auftritten von Gästefans in Duisburg.

20170224_194942_burst01_resizedIn der zweiten Halbzeit konnte der MSV das Spiel nicht mehr so bestimmen wie in den ersten 45 Minuten. Das Spiel war ausgeglichener. Zwar versuchten beide Mannschaften weiter, das Tempo hoch zu halten, doch kam es auf beiden Seiten nicht mehr zu wirklicher Torgefahr. Durch das höhere Tempo als in anderen Spielen erwarteten wir dennoch immer wieder eine Möglichkeit für den Torschuss auf beiden Seiten. Aber scheingefährlich war das Spiel nur in der zweiten Halbzeit.

Erst in den letzten fünf Minuten konnte der MSV noch einmal kontinuierlich die Magdeburger in die Defensive drücken. Gerade als wir uns auf die obligatorische Nachspielminute einrichten wollten, pfiff der Schiedsrichter ab. Dieser Pfiff kam plötzlich und unerwartet. Eingerichtet hatte ich mich noch nicht mit dem Ende des Spiels. So hing ich kurze Zeit in der Luft, ehe wieder diese Zufriedenheit zurück kam. Ein Spitzenspiel hatten wir gesehen. Manchmal stimmen Fußballsprachenstandards im wahrsten Sinn des Wortes.

Lesenswerte Worte aus Magdeburger Perspektive zu Anfahrt der Fans, Erfahrungen mit dem Sicherheitskonzept und natürlich zum Spiel selbst finden sich beim Blog Nur der FCM! – mit einem Klick.

Wie geht das Leben als Spieler und Anhänger eines Tabellenführers?

Doch, ich muss noch einmal davon schreiben. Ich muss noch einmal davon schreiben, wie ungeübt auch wir Anhänger des MSV Duisburg mit dem Leben als Anhänger eines dauerhaften Tabellenführers sind. Nicht nur manche Spieler haben damit ihre Schwierigkeiten, wenn es um die realistische Selbstwahrnehmung ihrer Leistung geht. Auch wir auf den Rängen haben keine uns selbstverständliche Haltungen dazu. Zu Beginn der Saison haben wir nur gestaunt, wie sicher die Mannschaft aufgetreten ist, wie überlegen sie auftrat. Überall hing sprachlose Freude und Überraschung in der Luft. Wir waren Anhänger eines Favoriten für jedes Spiel. Dann schien mit den schlechteren Leistungen der Mannschaft die altbekannte Wedau-Stimmung wieder Einkehr zu halten. Nichts ist sicher, jede Niederlage ist möglich. Das stimmte so nicht. Der MSV blieb Tabellenführer. Aber wir waren schon wieder dabei, die Gründe nicht bei der Leistung der Mannschaft zu suchen, sondern in der günstigen Konstellation der anderen Spielergebnisse.

Gestern nun bestätigte die Mannschaft ihre gute Leistung vom Spiel in Lotte. Sie gewann gegen Fortuna Köln mit 2:0. Dennoch ist die Stimmung nicht in jeder Fanecke, wie es eigentlich zu erwarten wäre, ruhig und zufrieden. Dennoch sieht es so aus, als zwackte bei einigen das Tabellenführer-Trikot. Irgendetwas war unangenehm. Was genau, war nicht richtig zu erkennen. So bot einmal mehr Zlatko Janjic das Ventil, um dieses unangenehme Gefühl aus der Welt zu schaffen. Sicher, er hatte sich ins Rampenlicht gestellt mit seiner eigenwilligen Betrachtung der eigenen Leistung und dem Unverständnis gegenüber dem Unmut von uns auf den Rängen. Dann verschoss er den Elfmeter in der 71. Minute beim Stand vom 1:0, und er brachte kurze Zeit später einen Ball nicht ins Tor, den ich schon als 2:0 bejubelt hatte. Ein Verteidiger bedrängte ihn bei diesem Schuss am hinteren Pfosten aufs leere Tor.

Schon früher in dieser zweiten Halbzeit war es auf den Rängen unruhig geworden, ehe der größere Teil der Anhänger spürte, die Mannschaft braucht Unterstützung, kurz brandete das EM-ES-VAU durch die Arena, die Unruhe der Ungewissheit über die Möglichkeiten der Zebras war wieder vorüber. Die Stimmung im Stadion war wieder stabil. Die Zebras spielten zu diesem Zeitpunkt wieder zu vorsichtig. Die Mannschaft versuchte sich in Spielkontrolle und wieder schien es so, dass dieser Versuch der Spielkontrolle mehr aus mangelndem Mut als aus bewusstem Entschluss heraus entstand. So schien die 1:0-Führung immer gefährdeter, weil die Fortuna immer wieder sehr gut nach vorne kombinierte. Immer wieder gelangen dem Gegner Angriffe vor allem über ihren linken Flügel. Auch in diesem Spiel war die rechte Defensivseite eine Schwachstelle im Spiel des MSV. Fabio Leutenecker bemüht sich sehr, aber die Flügelspieler der Fortuna waren schneller und technisch gewandt. Glücklicherweise erreichten die freien Flanken meist nicht die Mitspieler oder das Eindringen in den Strafraum endete mit einem unpräzisen Abschluss.

Mit dem verschossenen Elfmeter und der vergebenen Konterchance war dann die Unruhe der Ungewissheit auf die Ränge zurückgekehrt. Die Auswechslung von Zlatko Janjic bot nun erneut ein Ventil für diese Unruhe. Wo zuvor das Murren auf den Rängen spürbar gewesen war, kam es nun zu einigen Pfiffen. Wir haben keine selbstverständliche Haltung zu dieser ungewohnten Situation, gute Leistungen von unserer Mannschaft erwarten zu dürfen. Wir wissen nicht, wann genau diese Mannschaft Zuspruch braucht und wann sie unsere harsche Kritik verdient. Sich in diesem Moment der Auswechslung auf einen einzelnen Spieler zu konzentrieren, während die Mannschaft eigentlich unsere Unterstützung braucht, wirkt auf mich wie ein Zeichen dafür, dass auch wir nach einer passenden Haltung zu dieser andauernden Tabellenführung suchen. Die Maßstäbe müssen neu gelernt werden. Vielleicht müssen wir es uns hin und wieder bewusst machen, unter welch guten Voraussetzungen wir diese Maßstäbe seit ein paar Wochen lernen. Tabellenführer MSV Duisburg.

Lasst mich nun von Fabian Schnellhardt schwärmen. Von Spielbeginn an haben einzelne seiner Spielaktionen mich verzückt. Anders kann ich das nicht schreiben. Hier eine Körpertäuschung, die zwei Gegner ins Leere laufen lässt, dort ein Antritt aus dem Nichts mit einer anschließenden gegenläufigen Bewegung, die ihm den Raum öffnet, dann ein Pass aus dem Fußgelenk sofort nach der Ballannahme und zwar in eine andere als die zu erwartende Richtung, ich kam aus dem Schwärmen nicht heraus und wusste noch nicht, dass dieser Fabian Schnellhardt in der 21. Minute an der Mittellinie loslief und die heran eilenden Gegenspieler stehen liess, um in der Enge der Strafraumnähe einmal kurz etwas Glück zu haben, als ein Verteidiger zur Bande für sein Dribbling wurde. An der rechten Strafraumseite spielte er sich durch, Körpertäuschung, Verlangsamen und Wiederantritt, der Ball klebte an seinen Füßen. Unwiderstehlich drang er weiter Richtung Torauslinie. Was sollte nun geschehen? Das Zentrum vor dem Tor war dicht. Kein freier Spieler des MSV war dort zu sehen. Also, weiter bewegen, zum Tor ziehen, sich in Schussposition bringen und aufs lange Eck zielen. Alles war eine fließende Bewegung, von der Mittellinie an. Wann habe ich hier in diesen Räumen einmal von Eleganz geschrieben? Eleganz und der MSV Duisburg zusammen in einem Satz. Unfassbar. Es war Eleganz, was wir vor diesem Schuss von Fabian Schnellhardt zu sehen bekamen. Er schoss aufs lange Eck und der Ball war im Tor. Was für ein großartiges Tor. Welch ein staunender Jubel! Fabian Schnellhardt – Fußballgott.

Bleibt noch das 2:0 nachzutragen. Stanislav Iljutcenko erzielte es in der 87. Minute, nachdem dieser eine Konter endlich konsequent ausgespielt worden war. Wir hatten zwei, drei andere, sehr schlecht genutzte Konter gesehen in diesem Spiel. Dieser aber war an der Mittellinie durch einen Pass auf Andreas Wiegel eingeleitet worden. Nach seinem Sprint spielte er im Strafraum quer, Iljutcenko war zur Stelle, ein Konter fürs Lehrbuch.

Fortuna Köln war ein guter Gegner, der sich nicht hinten reingestellte. Die Mannschaft wollte mutig mitspielen. Der Sieg des MSV war verdient. So muss ein Tabellenführer siegen, wenn er am Ende der Saison aufsteigen will. Bis dahin bleibt noch einige Zeit, weiter zu lernen, wie das Leben so geht als Spieler und Anhänger eines Titelfavoriten.

Wer braucht schon Eurhytmieschuhe in Lotte?

Die Verkehrshinweislegende Lotte/Osnabrück ohne Stau. Ein Gästeparkplatz, der im sonstigen Leben Bauernhof ist. Ein Stadion, bei dem in jeder Ecke der Amateursport der unteren Ligen sympathisch hervorlugt. Ein Dorf behauptet seinen Platz im Unterhaltungsbetrieb Fußball. Ein 2:0-Auswärtssieg bei den Sportfreunden Lotte. Was für ein gelungene Auswärtsfahrt.

2016-12-04_lotte_vorherDie Sportfreunde müssten allerdings die Haupttribünenkarten mit einem Warnhinweis verkaufen. Der Blick auf das Spielfeld kann in den Wintermonaten während der Nachmittagsspiele zu dauerhafter Beeinträchtigung ihrer Sehleistung führen. Ohne geeignete Schutzbrillen gefährdet die tief stehende Sonne ihre Gesundheit. Manchmal war es anstrengend, sich das Spiel des MSV in Lotte anzusehen. Das lag aber nicht an der Spielweise des MSV.

Endlich wieder hat die Mannschaft zu ihrem Selbstbewusstsein zurück gefunden. Endlich waren Ballsicherheit und Entschlossenheit zurückgekehrt. Endlich wieder war die verhaltene, zögerliche Spielweise der letzten Spiele verschwunden. Vom Anpfiff an wollte der MSV dieses Spiel bestimmen. Zunächst versuchten die Lotter Spieler noch das Spiel im Gleichgewicht zu halten. Zunächst sah es außerdem so aus, als wollten beide Mannschaften den im Tribünenschatten der Gegengerade gelegenenen vereisten Rasenstreifen tunlich nicht bespielen. Die Lotter agierten zumeist auf ihrer linken Angriffshälfte, und Fabio Leutenecker hatte alle Mühe mit seinem schnelleren Gegenspieler, der ihn zwei-, dreimal überlaufen konnte, ohne dass das zu gefährlichen Anschlussaktionen führte.

2016-12-04_lotte_choreoDer MSV verteilte seine Angriffe mehr im Raum. Die Mannschaft versuchte sich über rechts und die Mitte. Schon früh ließ Kingsley Onuegbu mit einem Drehschuss auf eine dauerhaft gute Leistung hoffen. Denn lange haben wir ihn nicht mehr mit einem so schnellen Abschluss in enger, technisch schwieriger Strafraumposition gesehen. Schon in der 10. Minute fiel dann der Führungstreffer nach einem Freistoß, den der Lotter Torwart nur abklatschen konnte. Sowohl der King als auch Tim Albutat waren zum Nachschuss bereit.

2016-12-04_lotte_tribueneDieses Mal hätte ich Zlatko Janjic nicht widersprochen, wenn er erneut gesagt hätte, der MSV hätte das Spiel im Griff gehabt. Baris Özbek allerdings bereitete dem in der 26. Minute ein Ende. Rot wegen einer Tätlichkeit und danach ein Abgang, bei dem es kurzzeitig nach einer Rudelschlägerei aussah. Die Lotter Spieler hatten auch ihren Anteil daran, zu solcher Art Konflikt gehören immer zwei Parteien. Ob die Infotafel der Sportfreunde auf der Haupttribüne Özbek vor seinem Handeln bewahrt hätte, wage ich allerdings zu bezweifeln.

Wenn man sich die TV-Bilder ansieht, können wir erleben, wie ein überschaubarer Konflikt innerhalb von Sekunden eskalieren kann. Ein idealtypisches Fallbeispiel zur Konfliktforschung. Özbeks leichtes Schubsen des ersten Lotter Spielers folgt der blicklose Abwehrstoß gegenüber dem zweiten Lotter Spieler. Dummerweise war dessen Gesicht in Handhöhe und die Steilvorlage zum Schmerzensdrama hat der Lotter Spieler gern genommen. Natürlich war das eine Tätlichkeit, schaut man genau hin, spielt der Zufall eine große Rolle. Da gibt es nichts zu entschuldigen, sondern nur zu verstehen.

Nach der roten Karte brauchte der MSV die Halbzeitpause, damit die Mannschaft sich auf das eigene Spiel wieder besinnen konnte. Die Führung war in diesen 20 Minuten bis zum Halbzeitpfiff gefährdet. Doch die Zebras stemmten sich mit aller Macht gegen den Ausgleich. Mark Flekken bot den Rückhalt in dieser Zeit, einmal kam Glück hinzu. Ein Schuss der Sportfreunde ging an den Innenpfosten und sprang ins Feld zurück.

Einmal war der Sieg noch gefährdet. Ein Eckball direkt nach dem Wiederanpfiff führte zu einem Schussversuch im Getümmel. Ich hatte den Ball schon im Tor gesehen. Doch Mark Flekken hielt mit großartigem Reflex auf der Linie. Unfassbar, dass er diesen Schuss abwehren konnte. Diese Parade war das Vorspiel zur Siegsicherung. Das 2:0 fiel, nachdem Kingsley Onuegbu sich auf dem rechten Flügel durchsetzte und flanken konnte. Es war die Bestätigung seiner sehr guten Leistung in diesem Spiel. Er agierte variabler, war nicht nur der Wandspieler, der den Ball behaupten sollte.  In seine Flanke lief Zlatko Janjic und köpfte im Lauf unhaltbar ein. Solche Kopfballtore kann er machen.

Danach war nicht mehr zu erkennen, dass der MSV mit einem Mann weniger spielte. Unermüdlich wurden die Lotter Spieler schon in deren eigenen Hälfte angelaufen. Nie wurde ihnen die Ruhe zum Spielaufbau gelassen. Es war beeindruckend, wie ausdauernd und intensiv noch in den letzten Spielminuten Tim Albutat, Fabian Schnellhardt oder auch der King noch die Gegner attackierten. Dieser Sieg war hoch verdient, und meine Notfallvorsorge mit Funny van Dannens Eurhythmischuhen für die ausgeglichene Stimmung war nicht nötig gewesen. Vielleicht hätten Baris Özbek die Eurhytmieschuhe genutzt. Aber wie man damit zugleich Fußball spielen soll, weiß ich auch nicht.

Falls das in Lotte wieder…

Sonntag spielt der  MSV in Lotte. Der Drittliga-Experte sagt, ein Spitzenspiel. Allerdings befinden wir uns ja in einer Saisonphase, in der jedes zweite Spiel in Spitzenspiel ist. Der Drittliga-Experte sagt deshalb gerne auch, die 3. Liga ist in der Breite der Spitze so stark aufgestellt wie keine andere Liga. Die Breite der Spitze macht das Spitzengeschehen deshalb unfassbar eng.  Auch das ist die 3. Liga – gefaltete Räume. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann die theoretische Physik sie zu erklären beginnt.

Die Physiker werden dann mit Drittliga-Experten diskutieren und vielleicht könnten sie im Vorbeigehen auch mal mit Zlatko Janjic reden, so von Theoretiker zu Praktiker. Um mal zu schauen, welche Vorstellung vom Spiel – um nicht von Theorie zu sprechen – seine erstaunliche Wahrnehmung leitet.

Auf nach Lotte, das war zu Beginn der Saison für mich keine Frage. You have to see before you die – die schönsten stauträchtigsten Autobahnkreuze der Verkehrshinweise. Lotte/Osnabrück, einen Haken dran. In den letzten Tagen aber war ich mir nicht mehr sicher, ob ich mir diesen Haken durch eine Auswärtsfahrt zu einem Spiel vom MSV holen wollte. Zu sehr hatte ich mich bei und nach dem Spiel gegen Aalen aufgeregt. Ich hatte es schon einmal angedeutet, eine ungesunde Aufregung.

Gestern Abend aber hat mich Funny van Dannen daran erinnert, dass ich bedenkenlos nach Lotte fahren kann, wenn ich nur das richtige Schuhwerk dabei habe. Ich muss mal sehen, wo ich die Eurythmieschuhe jetzt herkriege, falls in Lotte wieder… An etwas anderes denke ich seit Janjics mir uneinsichtiger Beurteilung des Spiels gegen Aalen vorsichtshalber gar nicht erst.

 

Erstaunliche Janjic-Wahrnehmung

Momentan fehlt mir manchmal der Zugang zum Netz. Was mein Schreiben hier aus dem Rhythmus bringt, angesichts der Leistung des MSV am letzten Samstag mir aber zurecht kommt. Gestern Abend bin ich gefragt worden, ob ich im Stadion war. Mir fiel gar nicht sofort ein, dass vom 2:2 gegen Aalen die Rede war. Das Spiel hatte ich schon komplett verdrängt. Ich wollte auch nicht erinnert werden. Zu sehr hatte mich die Spielweise der Mannschaft geärgert.

Nun war es aber geschehen, das Spiel war wieder da, und heute Morgen ging mir dazu noch eines durch den Kopf. Über das Spiel selbst brauchen wir nicht mehr zu reden. Ich möchte aber auf eine kurz aufgeblitzte Einschätzung zu dem Spiel hinweisen, die vielleicht Rückschlüsse zulässt auf die Mannschaftsleistung. Ich weiß nicht, ob darüber schon geschrieben, gesprochen wurde. Gesehen, gehört habe ich nichts.

Mich hat nämlich erstaunt, wie Zlatko Janjic das Spiel wahrgenommen hat, und ich frage mich, ob solche Wahrnehmung nicht Teil des Problems ist. Im Reviersport wird er folgendermaßen zitiert: „Bis zum Ausgleich hatten wir alles im Griff. Danach haben wir komplett die Orientierung verloren, das darf uns einfach nicht passieren. Daran sieht man, dass wir mental noch nicht aus dem Loch raus sind.“

Mir ging das anders. Ich habe keinen MSV gesehen, der das Spiel bis zum Ausgleich im Griff hatte. Die Führung des MSV war doch nicht durch eine gelungene Mannschaftsleistung kontinuierlich erspielt. Diese 1:0-Führung war nicht erwartbar gewesen. Die Mannschaft hatte die Aalener doch nicht im Griff. Diese Aalener kombinierten deutlich sicherer und präziser als die Zebras. Sie waren schneller im Kopf und hatten die klarere Spielanlage. Dass diese Aalener nicht führten, lag alleine an ihrem ebenfalls nicht sonderlich erfolgreichem Torabschluss.

Wenn Zlatko Janjic dennoch auf dem Spielfeld das Gefühl hatte, seine Mannschaft hätte den Gegner im Griff gehabt, liegt eine Vermutung nahe. Der Versuch, das eigene Spiel kontrolliert zu gestalten, steht so sehr im Fokus der einzelnen Spieler, dass für den  Eindruck erfolgreich zu sein, schon der Ballbesitz als solcher genügt oder die Anmutung eines planvollen Vorgehens. Das eigene Spiel wird nicht mehr in Beziehung zum Spiel des Gegners gesetzt. So kommt es mir jedenfalls vor, wenn ich Janjics Worte lese.

Vielleicht muss man ihm deshalb auch die Pfiffe des Publikums übersetzen, wenn ich von seinem Unverständnis für die Pfiffe, zitiert bei „Funkes“, lese.  Diese Pfiffe galten doch nicht zwei, drei misslungenen Aktionen. Diese Pfiffe galten einer vermeintlichen Kontrolle des Spiels, die nichts anderes war als ein häufig viel zu langsames Grundtempo, mit dem die Spieler sowohl mental als auch körperlich auf dem Platz standen. Sinnbild für dieses Grundtempo war das 2:1 der Aalener, als es so aussah, als hätte die eine Hälfte der Mannschaft  das Spielen komplett eingestellt, während die andere vorne darauf wartete, ob Mark Flekken nicht doch im eins gegen eins rettete, was zu retten ist.

Sicher, der MSV ist weiter Tabellenführer, und darüber freue ich mich. Ich würde mich noch mehr freuen, wenn die sportlich Verantwortlichen erkennen, dass bei der Selbstwahrnehmung der eigenen Spielweise schon etwas schief läuft, noch ehe überhaupt von Verunsicherung und mentalen Schwierigkeiten zu sprechen ist.

Ein neues Wort im Favoritenleben – Sich absetzen

Zugegeben, es geht um nur einen Punkt mehr, als an einem Spieltag aufzuholen ist. Doch in dieser Saison müssen wir uns auf den Rängen und die Mannschaft sich mit so ungewohnten Selbstbildern beschäftigen, dass man besser früh beginnt, damit klar zu kommen. Nach dem 1:0-Heimsieg gegen den Chemnitzer FC führt der MSV die Drittliga-Tabelle mit vier Punkten Vorsprung an. Als ich mir diese Tabelle, sicher länger als unbedingt nötig, ansah, ging mir unweigerlich die Fußballfloskel „sich absetzen“ duch den Kopf. Ganz vorsichtig dachte ich daran. Selbstverständlich. Wer traut in Duisburg als langjähriger Stadiongänger schon ohne weiteres den veränderten Verhältnissen. Aber wer unsere Vergangenheit mit diesem Verein mal für einige Zeit vergisst, wird feststellen, der MSV wird seiner Favoritenrolle in der Liga im Moment gerecht.

Die Niederlage gegen Wiesbaden wie das einzig wirklich schwache Spiel gegen Kiel sind Ausnahmen geblieben. Das schlechte Spiel wurde nicht einmal verloren. Zwei Siege schlossen sich an, während die anderen Mannschaften der oberen Tabellenregion an diesem Spieltag ohne Punkte blieben. So fühlt es sich an, wenn eine Mannschaft in der Saison sich als Spitzenmannschaft etabliert. Doch es sind ja nicht nur die Ergebnisse. Der MSV spielte gegen Chemnitz wieder mit der Dominanz, die über das einzelne Spiel hinauswirkt. Solch ein Auftreten beeindruckt und lässt die Trainer der anderen Mannschaften vorsichtig werden. Solch ein Auftreten führt aber auch bei der Mannschaft selbst zu immer mehr Selbstvertrauen.

Wenn ich an die erste Einwechslung von Simon Brandstetter in dieser Saison denke, sehe ich noch immer, wie er voller Übereifer zweimal hintereinander schneller war als der Ball an seinen Füßen. Das sah nicht gut aus. In zwei Spielen nacheinander erzielte er nun jeweils den Siegtreffer, indem er im Strafraum seine Gegenspieler aussteigen ließ. Im Spiel gegen Chemnitz stand dieser Verteidiger zwar etwas zu weit von ihm weg, doch das mindert nicht Simon Brandstetters Leistung in diesem Moment. Er hat nun die Ruhe, seine technischen Fähigkeiten auszuspielen. Sein Selbstbewusstsein ist da. Es wird getragen durch das Selbstbewusstsein der gesamten Mannschaft.

Kamen die Chemnitzer zwei- oder dreimal in den Strafraum des MSV Duisburg? Defensiv spielt der MSV sehr stark. In fast jedem Spiel bislang werden die Offensivbemühungen des Gegners schon weit vor dem Strafraum erstickt. Je näher der Gegner dem Strafraum kommt, desto weniger Möglichkeiten des Zusammenspiels bleiben ihm. Dann kommt es zu hilflosen Einzelaktionen, die in unpräzisen Flanken oder schwachen Schüssen enden, mit denen Mark Flekken keine Schwierigkeiten hat. Weite Bälle hingegen nehmen Branimir Bajic und Dustin Bomheuer problemlos auf.

Es wäre nur schön, wenn so einer 1:0-Führung öfter mal ein zweites Tor folgte. Die Chancenverwertung kann ich für dieses Spiel dennoch in der Schublade lassen, denn klare Chancen innerhalb des Strafraums, die vergeben wurden, hat es keine mehr gegeben. Tim Albutat kam nach schnellem Einwurf zum Schuss aus etwa  zwanzig Metern, der knapp über das Tor ging. Fabian Schnellhardt hatte bei Freistoß und Weitschuss zu wenig Glück für dieses Tor. Außennetz und Latte waren das Ergebnis. Im Strafraum, links neben dem Tor traf Zlatko Janjic eine scharfe Hereingabe nur ungenau, als er aus dem Rückraum heranrauschte. Zu schwierig war sie zu nehmen. So sorgte ich mich noch ein wenig in den letzten Minuten vor dem ominösen Glückstor der Chemnitzer. Aber auch das hielt sich in Grenzen. Die Gäste schienen nicht einmal mehr an diese Möglichkeit zu glauben. Viel Druck hat es auch bei diesem letzten Aufbäumen nicht mehr gegeben. Wenn ich recht überlege, kann ich das nicht einmal Aufbäumen nennen. Aber sich absetzen, das stimmt, der MSV Duisburg beginnt sich von den Verfolgern in der Tabelle abzusetzen. Favoritenleben, immer wieder neu.

Die SIR-Arena – Wellnessoase im Duisburger Süden

Willkommen in einem der entspannendsten Orte des Ruhrgebiets! Willkommen in der Schauinsland-Reisen-Arena! Willkommen beim MSV Duisburg. Hier genießen sie den Samstagnachmittag mit Freunden und Familie beim Fußball. Hier lässt sich bei gemeinsamen Gesang und freundlicher Betrachtung von schönen Toren der Alltag vergessen. Hier werden bei Bier und Bratwurst sämtliche Sinne angeregt. Lächeln sie beim Blick auf Spielzüge des MSV und harmlose Gegner ihre Sorgen weg. Streichen sie Stress aus ihrem Wortschatz. Willkommen in der Entspannung pur!

Demnächst sollte mal jemand vom MSV Duisburg bei jener Kommission vorstellig werden, die über die Zulassung von Heilmitteln entscheidet. Spiele des MSV auf Rezept statt Tabletten gegen Bluthochdruck. Das ließe ich mir diese Saison mal gefallen. Immer wieder bringt mich der MSV momentan in völlig ungewohnte Situationen. So entspannt wie am Samstag habe ich mir Spiele meines Vereins in den letzten Jahren nur angesehen, wenn der Abstieg schon festgestanden hatte.

Von der ersten Minute an setzte der MSV die U23 von Werder Bremen unter Druck. Ein schnelles Tor sollte her. Ein schnelles Tor war möglich. Wir standen auf unseren Plätzen und staunten. Das war also der Gegner, bei dem wir vorsichtig sein mussten, weil der VfL Osnabrück besiegt worden war. Dieser Gegner behielt den Ball kaum einmal länger als über zwei, drei Pässe. Gut, im Verlauf der ersten Halbzeit kam Bremen sogar ein paar seltene Male in jene Räume, die man mit guten Willen auch die Nähe des Duisburger Strafraums nennen kann. Aber jeder Ball dort wurde auf eine solch souveräne Weise von der Duisburger Defensive in die eigenen Reihen zurückgeholt, dass ich ins Schwärmen geriet.

Wie wir mit dem Wort Chancenverwertung in Zukunft umgehen sollen, wird sich daran entscheiden, ob 1:0-Siege die Regel sein werden oder ob späte, glückliche Ausgleichstore dem Wort weiterhin seine Berechtigung lassen. Der Reihe nach: Chancenverwertung, die erste, Zlatko Janjic wiederholt schon früh eine Spielaktion aus dem letzten Heimspiel. Flankenlauf dieses Mal über rechts, scharfe Hereingabe parallel zur Torauslinie, der Torwart am vorderen Pfosten kommt nicht an den Ball, am hinteren Pfosten rutscht Janjic heran, das Tor ist leer, er trifft den Ball nicht richtig, der Ball geht am leeren Tor vorbei. Die Mannschaft irritiert das nicht. Der Druck wird weiter hoch gehalten. Bremen erhält kaum Raum für irgendeine Möglichkeit des eigenen Spiels, egal ob kurze, mittellange oder lange Pässe, spätestens nach dem zweiten oder dritten Ballkontakt ist Schluss.

Der MSV variiert den Rhythmus der eigenen Offensivaktionen beeindruckend souverän. Gelingt nach der Balleroberung nicht der schnelle, direkte Zug zum Tor, erfolgt erst einmal der Pass in den nahen Rückraum. Geduldig wird aus der beruhigten Situation der kontrollierte Angriff aufgebaut. Plötzlich wird das Tempo erhöht, die Offensivspieler kreuzen vor dem Strafraum, Anspielstationen entstehen. Es folgen Doppelpass durch die Mitte, Sprint oder Doppelpass über die Flügel. Der Druck auf die Bremer Defensive wird kontinuierlich hoch gehalten. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, wann das Tor fällt. Tugrul Erat erzielt es, nachdem die scharfe Flanke dieses Mal etwas mehr in den Rückraum gelangte. In der Mitte verpasste, wer nochmal? Stanislav Iljutcenko?, doch Tugrul Erat stand am hinteren Pfosten bereit, war völlig frei und schoss trocken ein.

Nun hätte der MSV bis zum Halbzeitpfiff die Führung ausbauen können. Dreimal habe ich den Ball im Tor gesehen – entweder hielt der Torwart mit einem Reflex, ging der Ball gegen die Latte oder knapp vorbei. Zlatko Janjic war zweimal von drei Chancen dabei. Ihm gelang sein Tor einfach nicht. Das haken wir jetzt ab, auf dass seine Intuition ungefährdet bleibt und die Feinjustierung seiner Fußstellung beim Schuss wie von selbst geschieht.

Es war vorauszusehen, dass dieser Druck in der zweiten Halbzeit nicht aufrecht zu erhalten war. Werder bemühte sich mehr, und der MSV organisierte sich etwas defensiver. Dadurch verlagerte sich das Spiel in die Mitte des Feldes, gefährlich wurde es für den MSV nicht. Der Strafraum des MSV blieb für die Bremer weiter ein unwirtliches Land, in dem nichts gedeihen konnte, was sie anpackten. Ein zweites Tor zur Mitte dieser zweiten Halbzeit für den MSV wäre dennoch schön gewesen. Die Mannschaft spielte keineswegs auf eine Ergebnissicherung hin. Sie wollte das Spiel in der Hand behalten. Ohne den großen Druck kam es aber nur zu einer einzigen Tormöglichkeit bis kurz vor Ende des Spiels. Dass die vergeben wurde, versteht sich von selbst. Sonst hätte die Chancenverwertung gemeckert. So ein Wort vermisst schnell das Rampenlicht.

So kitzelte zumindest der Gedanke an den späten Ausgleich. Meine Tiefenentspannung verließ mich allerdings nicht, auch wenn ein Glückstor des Gegners immer fallen kann, zumal in den letzten Spielminuten alles nach vorne geworfen wird. Doch selbst in diesen letzten fünf Minuten wurde es nicht wirklich gefährlich für den MSV. Stattdessen setzte sich der eingewechselte Kingsley Onuegbu im Strafraum durch, schoss aus der Drehung und traf den Pfosten – einmal mehr in diesem Spiel kein Tor. Chancenverwertung, die letzte. Wobei gerade diese Situation eigentlich nicht in diese Reihe passt, weil der King sich diesen Schuss hart erarbeitet hatte und seine Position nicht günstig war. Er hat nur das Pech, dass seine Mitspieler bei viel klareren Gelegenheiten die Tore nicht erzielten.

Chancenverwertung – so lange der MSV die Gegner derart eindrucksvoll dominiert, kann sich das Wort gerne im Rampenlicht sonnen. Die Wahrscheinlichkeit für Siege wird sich am Ende des Saison am Tabellenstand ablesen lassen. Aber mal sehen, welche Karriere dieses Wort im weiteren Verlauf der Saison nimmt, und welchen Einfluss das auf meine Tiefenentspannung hat. Momentan heißt es jedenfalls für mich: Willkommen in der Wellnessoase Schauinsland-Reisen-Arena! Und wenn ich ehrlich bin, kann das eine Saison lang auch mal für mich so bleiben.


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