Die Tabelle nach dem 38. Spieltag und wie es dazu kam

Noch acht Spieltage hat diese Saison in der 3. Liga. Zeit für den Tabellenrechner beim Kicker. Und ihr glaubt es nicht: Acht Unentschieden reichen für den Aufstieg des MSV Duisburg. April! April! Das wäre mal ein etwas anderer Aprilscherz gewesen. Mir fehlt nur die Fantasie zu einer Geschichte, die diese Behauptung unterfüttert. Nicht einmal für einen Moment wird das irgendjemand mit Interesse für den MSV Duisburg glauben.

Der Tabellenrechner ist mein ganz persönlicher Glücksbringer. Denn schon einmal habe ich diesen Tabellenrechner ans Laufen gebracht. Das war in der Saison 2011/12. Der MSV war vom Abstieg bedroht, die Stimmung war schlecht, und ich wollte zeigen, dass trotz der noch zu erwartenden Niederlagen der Nichtabstieg kein Problem sein wird. Mit meiner Prognose lag ich im Endergebnis richtig bei allen Unschärfen im Detail. Daran habe ich mich erinnert, um die glücksbringende Kraft meiner Tabellenrechnerprognose noch einmal ihre Wirkung entfalten zu lassen. Zudem lässt sich so leicht nachverfolgen, wie der MSV und die Mitkonkurrenten im Soll liegen.

Allerdings muss ich auch sagen, beim MSV als Abstiegskandidaten durfte ich bei meinen Spieltagsprognosen weitaus pessimistischer sein als in dieser Saison, in der das Ziel Aufstieg heißt. Denn die eine Grundregel meiner Prognosen lautet, lasse alle Mitkonkurrenten so gut wie möglich abschneiden. Wenn ich das in dieser Saison aber mache, bleibt es nicht aus, dass der MSV gut daran tut, seine Heimspiele alle zu gewinnen und auswärts Unentschieden zu spielen – mit der Ausnahme des letzten Spiels in Wiesbaden. Auch da muss dann ein Sieg für Platz 2 her. Siege sind in meiner Prognose übrigens immer 1:0-Siege.

Beruhigend, dass in Wirklichkeit nicht alle Mannschaften so gut spielen werden, wie ich angenommen habe. Mit Ausnahme des MSV natürlich. Wie gesagt, das habe ich schon einmal in gewisser Weise vorausgeahnt. Und nun bastelt euch eure eigenen Abschlusstabellen.

 

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Alte Bauernfußballerregel

 

 

Wenn Bäume knospen und die Forsythien blühen,
nutze Länderspielpausen für das Bemühen,
die letzten Niederlagen großzügig zu verteilen.
Im Frühling muss man sich damit dann nicht mehr beeilen

21 Monate nach dem Juni 2013 – Zeitgefühl

Da Kosta Runjaic als Trainer des 1. FC Kaiserslautern heute Abend im Stadion am Spielfeldrand sitzt, fällt mir auf, wie fern mir die Zeit vorkommt, in der er Trainer des MSV Duisburg gewesen ist. Es müssen Jahre her sein. Eigentlich.

In Wahrheit hat er vor gerade einmal 21 Monaten erklärt, dem MSV als Trainer nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Knapp zwei Jahre sind jene Wochen der Ungewissheit her, als zunächst die kaum vorhandene Hoffnung auf einen stattgegebenen Einspruch gegen den Lizenzentzug endgültig enttäuscht werden musste, ehe überhaupt erst die Lizenz für die 3. Liga beantragt werden konnte. Während dieses Lizenzverfahrens für die 3. Liga war der Zeitpunkt gekommen, an dem für Kosta Runjaic die Grundlagen seiner Arbeit beim MSV Duisburg hätten geklärt sein müssen. Diese Grundlagen gab es erst später. Mit einem neuen Trainer, mit neuen Fußballern ging es weiter. Schnell folgte wieder Spiel auf Spiel.

Auch deshalb ist der Fußball in dieser Gesellschaft so populär. Mit jedem neuen Spiel verhilft er zum Gefühl, etwas ganz von vorne anzufangen und die Vergangenheit weit hinter sich zu lassen. Jedes neue Spiel ist wie ein neues Leben. Alles scheint dann möglich zu sein. Ganz wie es uns allen immer wieder erzählt wird in dieser Welt. Manchmal stimmt das tatsächlich.

Fundstück: “Brain” auf Spielerbrust beim MSV

Vielleicht könnten Jugendliche heute immer noch Sweatshirts aus Duisburg tragen, hätte in den 1970er Jahren der Strickwarenhersteller “Brian Scott” tatsächlich so geheißen, wie es im Fußballhistorienfachmagazinbeitrag von Yahoo! Sports & Eurosports zu der am 24. März 1973 erstmals gesehenen Trikotwerbung in der Bundesliga geschrieben steht.

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“Brian Scott” war ja bekanntermaßen der erste Trikotsponsor des MSV Duisburg. Mit einem Klick geht es zu MSVDuisburgtrikots.de und der dramatischen Geschichte einer Brian-Scott-Trikot-Rettung.

Im Rückblick statt “Brian” also “Brain”. Das hätte Potenzial gehabt, so meine ich. Auch die Geschichte des MSV wäre ganz anders verlaufen. Um 1990 herum wäre aus “Brain Scott” dann “The Brain” geworden. Die biederen Herrenpullover des Sortiments hätte junge Markenmode im Hiphop-Style ersetzt. Ungeahnte Umsatzzuwächse wären zu verzeichnen gewesen,  und die ruhende Partnerschaft mit dem MSV wäre wiederbelebt worden, um den damaligen Wiederaufstieg der Zebras in die Bundesliga fortan finanziell und strategisch zu begleiten. Im Gleichschritt wären Unternehmen und Verein dauerhaft an die Spitze getrieben worden. Was Namen alles bewirken können. … Zwei mal drei macht vier, widdewiddewitt und drei macht neue. Ich mach’ mir die Welt – widdewidde wie sie mir gefällt.

Was einem 4:1-Sieg nicht alles folgt

Es muss meine Ausstrahlung gewesen sein. Nach einem 4:1-Sieg des MSV Duisburg steht man als Anhänger des Vereins wohl ganz anders auf einem Bahnsteig. Für mancheinen provozierend. Mit dem RE 1 war ich im Gegensatz zur letzten Saison problemlos von Dortmund bis Köln-Mülheim gekommen. Nun wartete ich am Gleis 7 auf meine S-Bahn. Der MSV-Schal wärmte meinen Hals, und ich konnte mir für einen Moment die Zeit vertreiben, indem ich den IC musterte, der im Schritttempo durch den Bahnhof fuhr. Hamburg war sein Ziel, und schon im ersten Waggon hatte ich flüchtig grüne Trikots von Anhängern eines anderen Fußballvereins gesehen.

Während ich noch im Geiste die Begegnungen der Bundesliga durchging, um zu wissen, wo die Werder-Fans eingestiegen waren, hörte ich aus der Ferne das uns allen bekannte Geräusch, wenn jemand ganz besessen auf die Fensterscheibe einer Straßenbahn, eines Busses oder eben eines ICs haut. Ich dachte mir nichts dabei, doch im selben Moment war der durchdrehende Werder-Anhänger im IC auf meiner Höhe und reckte mir den Mittelfinger entgegen. Ich weiß nicht, wie es euch gegangen wäre, aber nach kurzer Verblüffung breitete ich die Arme zum Himmel gerichtet aus und rief: “Halleluja! Wir sind wieder wer! Wir sind satisfaktionsfähig!” Der Zug war lang. In jedem Waggon saßen sie, die Werder-Fans, und ich dachte nur, zeigt mir eure Stinkefinger, jetzt weiß ich es, wir steigen auf!

2015-03_bvbIISeht es mir nach, ich hatte das Wort vom Aufstieg nicht mehr aussprechen wollen. Aber es nutzt ja alles nichts. Wenn ich mit meiner Ausstrahlung Vorbild sein soll, muss ich Klartext reden. Ich hoffe jedenfalls sehr, auch die Spieler des MSV zeigen nach diesem 4:1-Sieg gegen die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund im weiteren Saisonverlauf weiter jenen Willen, den ich dort auf dem Bahnsteig spürte und der auch auf dem Rasen im Stadion Rote Erde erkennbar war. Die Freude dieser Spieler nach dem Sieg zeigt aber auch, wie sehr dieser Wille gefährdet wird, wie dieser Sieg erleichterte. Denn der Druck war groß.

Dieser Sieg war der nächste Pflichtsieg, und früh schon mussten wir um ihn bangen. In der 9. Minute fiel das Führungstor der Dortmunder. Eines verrät der hohe Sieg nämlich nicht: Wieviel die Mannschaft des MSV dafür hat arbeiten müssen, wieviel Kraft sie dieser Sieg auf dem völlig durchweichten, matschigen Spielfeld gekostet hat, und wie oft das schnelle Kurzpassspiel der Dortmunder vor allem während der ersten Halbzeit in der Duisburger Angriffshälfte gelang. Immer wieder mal drang der BVB damit in den Duisburger Strafraum, ohne allerdings einen Spieler zu finden, der abschlusssicher war. Hinzu kamen Eck- und Freistöße, die mit einer Ausnahme statt von der Duisburger Defensive von Dortmunder Spielern geköpft wurden – viel zu ungenau und nie wirklich gefährlich. Aber woher sollten wir wissen, dass es so bleiben sollte? Unruhig hat uns das auf den Rängen gemacht. Wirklich sicher war der Sieg erst mit dem 3:1 Tor durch Martin Dausch in der 78. Minute.

Martin Dausch war es auch, der Mitte der ersten Halbzeit den Ausgleich schoss. Martin Dausch ist so jemand, der einer Mannschaft zu Ausstrahlung verhilft, der Willen zum Sieg verköpert und dem Spiel gleichzeitig mehr als diesen Willen geben kann. Martin Dausch merkt man es an, wie sehr ihm ein Rückstand missfällt. Eine Mannschaft braucht solche Spieler. Der Ausgleich war auch eine Folge jener Entschlossenheit, mit der er auf freie Bälle geht. Der Dortmunder Torwart hatte einen Ball nicht weit genug fausten können, weil er mit einem Spieler der eigenen Mannschaft zusammenprallte und halb mit Kingsley Onuegbu. Zur Stelle war Martin Dausch, dessen Schuss so wirkte, als solle er sofort für zwei Tore zählen.

Doch regelkonform blieb es bei der Zählung plus eins, und erst Tim Albutat schoss dieses zweite Tor nach einem Pass von Nico Klotz. Dieser Führungstreffer brachte die erste große Erleichterung, für uns Zuschauer, für die Mannschaft und für Tim Albutat selbst, dessen Passspiel nach seiner Verletzung noch zuweilen zu ungenau bleibt. Nicht nur dieses zweite Tor bereitete Nico Klotz vor. Während des gesamten Spiels konnte er sich immer wieder im eins gegen eins durchsetzen. Er erlief sich die langen Pässe, und er war es auch, der nach einem langen Pass sich den Ball artistisch, mit der Hacke selbst über den Kopf gespielt, so vorlegte, dass er freie Bahn auf Tor hatte. Der Dortmunder Abwehrspieler foulte ihn kurz vor der Strafraumgrenze. Die rote Karte war die Konsequenz.

Martin Dauschs Ausgleichstor zählte ja eigentlich schon für zwei Tore. Da so etwas in den Fußballregeln nicht vorgesehen ist, musste er es eben tatsächlich erzielen. Zu dem Zeitpunkt drückte der MSV auf ein weiteres Tor und es erstaunte, wie schnell die Mannschaft um die 70 Minute herum auf dem Boden noch spielen konnte. Am Ende eines solchen schnellen Angriffs stand Martin Dausch halblinks frei und konnte mit einem wuchtigen Schuss abschließen. Mit einem Mann mehr auf dem Feld, zudem körperlich überlegen, – so ließ sich allmählich dem Auswärtssieg entgegen sehen. Das vierte Tor war dann etwas fürs Lehrbuch. Zlatko Janjic treibt den Ball von der Mittellinie aus nach vorne. Halblinks läuft der eingewechselte Marcel Stenzel den Konter mit. Er erhält den Pass, schiebt sofort nach innen, wo Kingsley Onuegbu eigentlich schon geblockt ist. Doch auch der King weiß mit der Hacke zu spielen und erzielt auf schön anzusehende Weise das 4:1.

 

Die Freude der Mannschaft war am Ende groß. Die Grundlage dieses Siegs war harte Arbeit. Wer diesen Boden gesehen hat, wer das Schuften dieser Spieler gesehen hat, wird ahnen, warum mir die auch erkennbare Leichtigkeit des Spiels in der Offensive Hoffnung macht. An die Defensive denke ich dann erst einmal besser nicht.

Übrigens macht es überhaupt keinen Unterschied, wen der Werder-Fan in mir auf dem Bahnsteig erkannt hat. Mag ja sein, er hat in meinem Blau-Weiß des Schals das eines Ligakonkurrenten erkannt. Es geht nur um die Wirkung.  So eine Ausstrahlung, die auf manchen erstligareif wirkt, schafft einen Anfangsvorteil. Wenn das der Mannschaft nach dem 4:1-Sieg nun ebenfalls gelingt, ist mir vor den nächsten Pflichtaufgaben des MSV nicht bange.

Akzente inoffiziell: Heimat – Wort im Wandel

“Deutschland, Deutschland über alles” hieß 1929 ein Buch, das Kurt Tucholsky zusammen mit dem Bildenden Künstler John Heartfield veröffentlichte. Diesem Buch ist der Zorn von Kurt Tucholsky über den Zustand Deutschlands jener Zeit besonders anzumerken. Kein humoristischer Ton mildert die Schärfe seiner Kritik am Militarismus, an Nationalismus, an sozialer Ungerechtigkeit. Eindeutig ist die Botschaft in Texten und Fotomontagen.

Man muss Deutschland sehr einseitig betrachten, um nicht zu merken, wie sehr Kurt Tucholsky dieses Deutschland, das er so sehr kritisiert, am Herzen liegt. In “Heimat”, dem letzten Text dieses Buches wird das auf berührende Weise von ihm ausgesprochen: “Nun haben wir auf 225 Seiten Nein gesagt, Nein aus Mitleid und Nein aus Liebe, Nein aus Haß und Nein aus Leidenschaft – und nun wollen auch einmal Ja sagen. Ja-: zu der Landschaft und zu dem Land Deutschland. […] Ja, wir lieben dieses Land.

Und nun will ich euch etwas sagen: Es ist ja nicht wahr, daß jene, die sich “national” nenen und nichts sind, als bürgerlich-militaristisch, dieses Land und seine Sprache für sich gepachtet haben. […] Sie reißen den Mund auf und rufen: ‘Im Namen Deutschlands…!’ Sie rufen: ‘Wir lieben dieses Land, nur wir lieben es.’ Es ist nicht wahr.

Im Patriotismus lassen wir uns von jedem übertreffen – wir fühlen international. In der Heimatliebe von niemand – nicht einmal von jenen, auf deren Namen das Land grundbuchlich eingetragen ist. Unser ist es.”

Wenige Jahre später war dem Begriff “Heimat” durch die Blut-und-Boden-Mythologie des Nationalsozialismus auch noch der letzte Rest Unschuld ausgetrieben worden. Nach dem Zweiten Weltkrieg bestimmte die dörflich-ländliche Idylle die Bedeutung des Worts bis in die 1970er Jahre nahezu vollständig. Erst von da an versuchten Schriftsteller immer wieder die anderen Bedeutungsgehalte des Wortes wieder im öffentlichen Sprachgebrauch nutzbar zu machen. Das Wort Heimat sollte nicht den Konservativen und Reaktionären überlassen werden. Noch Ende der 1980er Jahre schwang die innere Begrenztheit, der provinzielle Blick des Sprechenden auf die Welt in dem Wort jederzeit mit.

Anekdotisch betrachtet, hat der Filmemacher Edgar Reitz mit seinen Filmreihen “Heimat” großen Anteil daran, dass das Wort für alle politischen Lager  wieder ein neutralerer Begriff wurde. Obwohl gerade die erste Staffel doch wieder in der Provinz spielte. Doch diese Provinz wurde nicht verklärt. Filmkunst hatte er geschaffen. Zudem wurde spätestens ab Ende 1980er Jahre im öffentlichen Reden über Heimat immer öfter auch an das dem Wort innewohnende utopische Moment größter Identität und Zufriedenheit erinnert. Heute lässt sich ohne erklärende Umwege an diesen Bedeutungsgehalt des Wortes Anschluss finden. Wer Heimat nicht als nostalgisches Verklären eines einzigen Ortes versteht, trägt dazu bei, dieses utopische Moment des Wortes zu bewahren.

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Der VfL Wolfsburg kommuniziert ne Menge Bekleidungsstücke

Fußballvereine stehen heute vor der Notwendigkeit, ihre Anhänger mit allen möglichen Medieninhalten zu versorgen. Die reine Information reicht nicht mehr. Unterhaltendes ist gefragt. Das Ganze wird dann zum Marketingmix, worüber das Fachmagazin W & V einen Artikel schreiben kann – zum Beispiel wenn der VfL Wolfsburg vor dem Auswärtsspiel in Mailand die erste Folge einer Webserie auf mehreren Abspielkanälen platziert hat.

Für mich liest sich der Artikel so, als sei der VfL an diese erste Folge günstig gekommen, weil die Produktionsfirma sich einen Auftrag erhofft. Amüsant ist bei solchen Testballons ja immer das Wortgeklingel Werbesprech drumherum. W & V zitiert den  Leiter Markenmanagement vom VfL, German Schulz, grundsätzlich sei der VfL immer auf der Suche nach “neuen, innovativen und sympathischen Kommunikationsformen, um mit bestehenden und potenziellen Fans zu kommunizieren”.

Die Hoffnung mit dem Clip bei irgendjemandem Sympathien für den VfL zu wecken, der nicht schon Fan des VfL ist, scheint mir doch sehr optimistisch zu sein. Es macht mir definitiv keine Freude, fast fünf Minuten Product Placement zu sehen, bei kaum vorhandener Dramaturgie eines pointenarmen Gesprächs dreier unterschiedlicher Fan-Charaktere. Aber momentan hat der VfL ja Fans genug, die das Gefühl haben werden, der Verein kümmert sich um sie.



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