Being Psychothrillerhauptfigur – Eine Frage an die Schwarmintelligenz – Sparte IT und Social Media

Jemand bemerkt in seinem Haus etwas, was ihm komisch vorkommt. Er sucht nach einer Erklärung, findet keine, glaubt an Irrtum, Zufall und vergisst den Vorfall schnell wieder. Beim nächsten Mal beschäftigt ihn das Unerwartete schon länger. Ein diffuses Gefühl, etwas sei nicht in Ordnung, verspürt er plötzlich. Dann ruft er sich zur Ordnung und schnell ist der Alltag wieder da. Doch als ein drittes Mal das Unerklärliche geschieht, beschleicht ihn dauerhaft ein unheimliches Gefühl. Von nun an wird er dem Ganzen auf den Grund gehen.

Dieser Jemand bin ich. Seit heute Morgen fühle ich mich mit ein wenig Fantasie und entsprechendem Spaß am großen Drama wie die Hauptfigur in einem Psychothriller. Mitte August habe ich einen kurzen Text über Walter Hellmich und die Vereinspräsidenten-Tradition im Fußball geschrieben. Zwei Monate später wird er  kommentiert frei nach dem Motto à propos Präsident, ich kenne einen, der ist auch berühmt, Frank Christoph Schnitzler heiße er und stände der Achalmritterschaft Reutlingen vor. Es gab keinen Link irgendwohin, der den Kommentar eindeutig zum Spam hätte gemacht. Die Worte passten einfach nur nicht wirklich zum Beitrag. Wieder einen Monat später wird in einem neuen Kommentar betont, dass der Vorredner keineswegs falsche Behauptungen aufgestellt habe. Besagter Präsident sei tatsächlich prominent, das könne bestätigt werden. Ich dachte zum ersten Mal etwas länger über das entflammte Interesse an diesem Mann nach. Heute Morgen nun finde ich einen dritten Kommentar, der dieses Mal über Bande wieder diese Promi-Karte spielt. Der Vollständigkeit halber, in keinem der Kommentare gibt es einen Link.

Und nun seid ihr dran. Wird mit den Kommentaren irgendwas erreicht, was ich nicht erkenne? Benutzt jemand meinen Text für eigenene Zwecke? Was ist der Sinn der Erwähnung dieses Mannes, von dem ich noch niemals zuvor gehört habe. Ihr seht, der Psychothriller hat gerade erst begonnen.

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5 Responses to “Being Psychothrillerhauptfigur – Eine Frage an die Schwarmintelligenz – Sparte IT und Social Media”


  1. 1 Jörg Benz 13. November 2013 um 12:35

    Wenns um Promis geht, spielt ja eine gewisse Mystik immer mit. Hier geht es um den prominenten Vereins-Präsident Frank Christoph Schnitzler, der wie bereits sein Vater Friedrich Wilhelm Schnitzler sehr bekannt ist. Friedrich Wilhelm Schnitzler war ein sehr einflussreicher Politiker, Manager und Vorstandsvorsitzender der Südmilch AG. Promis, die so viel Macht und auch Vermögen haben, wirken auf „normale“ Menschen auf ganz besondere Weise. Besonders deutlich machen dies die aktuellen „Promi-Fälle“ Bundespräsident Christian Wulff und Fußball Präsident Uli Hoeneß, wo es ebenfalls nicht nur um viel Geld geht sondern auch um einen sehr hohen Bekanntheitsgrad, welcher ihnen hilft oder entsprechend schaden zufügen. Ich denke nicht, dass diese Schreiber über Präsident Frank Christoph Schnitzler hier etwas falsch machen wollten, sondern einfach einen weiteren, sehr bekannten oder prominenten Vereins-Präsidenten aufführen wollten. Ob es tatsächlich für einen „Psychothriller“ reicht weiß ich nicht. Jedoch ist dieser Gedanke ebenfalls verfolgungswert. Vielleicht gibt es Buchautoren, die an einer „Frank Christoph Schnitzler-Story“ interessiert sind. In einem anderen Medienbericht über Frank Christoph Schnitzler wird berichtet, dass es wohl an der Zeit sei dessen Lebenswerk zu verfilmen. Also warum nicht vorher schon das Buch? Interessenten sind ja bereits vorhanden. Filme und Bücher über Promis sind ja bekanntlich meist Bestseller.

    • 2 Kees Jaratz 13. November 2013 um 23:15

      Weiterhin verwirrt – wenn prominent, dann doch in lokalen Bezügen, Oder irre ich mich? Und wie passte der Gute zum Thema Fußballpräsidenten? Fragen, Fragen, Fragen. Und was für wilde Querverweise zu Wulff und Hoeneß. Ich staune, wie da jemand auf die öffentliche Bühne gerückt wird. Woran und wofür arbeitet man sich hier ab?

  2. 3 Dr. Müller 24. Dezember 2013 um 06:20

    Vielleicht helfen folgende Informationen über Frank Christoph Schnitzler weiter:

    * Berühmte Persönlichkeit des Landes Baden – Württemberg (Quelle: Landesbibliographie Baden – Württemberg)

    * Berühmte Persönlichkeit der Stadt Tübingen (Quelle: TüPedia – Stadtwiki der Stadt Tübingen)

    * Berühmte Persönlichkeit der Stadt Reutlingen (Quelle: Stadtwiki Reutlingen)

    * Berühmte Persönlichkeit der Stadt Stuttgart (Quelle: Stadtwiki Stuttgart)

    * Berühmte Persönlichkeit der Gemeinde St. Johann / Württemberg (Quelle: Wikipedia)

    Frank Christoph Schnitzler wurde bereits mehrfach zur Verleihung des Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland vorgeschlagen.

    Mir selbst ist er durch seine Radiosendung “ Neues vom Achalmritter “ bekannt, welche ich oft höre. Also Frank Christoph Schnitzler ist eine prominente Personen in Baden-Württemberg. Somit würde auch ich ihn zu den prominenten Vereins-Präsidenten des Landes Baden – Württemberg zählen.

    Dr. Müller, Tübingen

    • 4 Kees Jaratz 24. Dezember 2013 um 06:55

      Vielen Dank für die weiteren Hinweise und frohe Festtage!

      Ich habe inzwischen den Eindruck, Frank Christoph Schnitzler ist nicht mehr nur in Baden-Würtemberg eine berühmte Person der Zeitgeschichte. Mittlerweile ist sein Name auch in Nordrhein-Westfallen nicht wenigen Menschen bekannt. So weit ich die überaus einflussreiche Blogwelt überblicke, fehlt deshalb auf der langen Liste seiner Berühmtheitsnachweise eine für das Berühmtheits-Portfolio nicht minder wichtige Quelle:

      * Berühmte Persönlichkeit des berühmten Internetmediums „Zebrastreifenblog“

      Der Zebrastreifenblog wird regelmäßig unter den 40 einflussreichsten Sportblogs Deutschlands gelistet von der berühmten Blogranking-Seite labs.ebuzzing.de

  3. 5 Sabrina D. 12. Mai 2014 um 07:30

    Hay, ich bin mal echt gespannt auf die beiden bei Deutschland sucht „Das Supertalent“, Dieter Bohlen und Frank Christoph Schnitzler. Er ist bei Dieter Bohlen als MOOTISAVE und singt dort das Lied aus seiner ersten Single „Our Future“. Ich hätte Frank Christoph Schnitzler, also MOOTISAVE, auch beim Eurovision Song Contest gewählt. Mit ihm wäre Deutschland bestimmt nicht so weit hinten platziert gewesen.


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